Watch Dogs: Aiden Pearce springt von alleine - Debatte vorprogrammiert

Und genau das ist das Problem bei Ubisoft. Kennste ein Spiel, kennste alle und die noch nicht vorhandenen Nachfolger ebenso. Habe überhaupt keinen Bock auf Watch Dogs, obwohl es in Chicago spielt, wirkt das Gameplay wie schon 1000 Mal gesehen und gespielt. Da ist absolut gar nichts individuell, total langweilig. Selbst die ganzen Menüs und HUD's sind durch alle Spielreihen durch fast gleich. Und darauf habe ich persönlich keinen Bock. Selbst die Aufgaben sind in den ganzen Spielen alle die Gleichen, nur sind es hier Funktürme, dort Aussichtstürme und da 'nen Strommast. Nene, ohne mich.
Naja, ich gebe dir ja recht, dass die Ähnlichkeiten hier und da wirklich nicht von der Hand zu weisen sind. Aber sind wir mal ehrlich: das Gameplay von Egoshooter X und das Gameplay von Egoshooter Y ist auch zu 80% identisch, nur mit ein paar Tweaks und anderer Grafik. Es ist halt nun mal nicht so, dass die Möglichkeiten von derartigen Spielen endlos sind. Nehmen wir mal z.B. Mass Effect. Ich bin mir recht sicher, dass sich das grundlegende Shooter-Gameplay von Watch Dogs sich kaum von dem von Mass Effect unterscheidet. Vorrücken, in Deckung gehen, angreifen. Das ist nun mal das Grundprinzip eines Deckungsshooters. Das muss man nicht mögen, aber das trifft ja auf alle Genres zu. ;)

Wenn du dich da mal nicht täuschst. Gibt ja schon einige Titel mit diesem automatisierten Dreck und nicht nur einmal wurden da Sprünge ausgelöst, die ich nie habe machen wollen. Wie tief kann das Gameplay eigentlich noch sinken?:
Naja, ich kenne in der Tat viele Leute, die mit der Bewegungssteuerung von AC nicht zurecht kamen. Ich gehöre nicht dazu. Ich bin auch mal so dreist und schiebe das auf die Gamepadsteuerung. Ich persönliche spiele diese Spiele wie AC mit Maus und Tastatur und da ist imo auch die Präzision deutlich höher, was im Endeffekt bedeutet, dass der Charakter in 98% der Fälle auch das macht, was ich will. Wenn er es nicht macht, war ich bei der Steuerung schlicht zu ungenau (das ist nun mal die harte Wahrheit, sry). Dasselbe trifft imo z.B. auch auf Mass Effect und die meisten anderen Deckungsshooter zu. Die funktionieren prima, wenn man mit der Steuerung klar kommt und präzise und im richtigen Moment klickt. Wenn nicht, dann ist das schade, aber das kann man lernen...

Und ich wiederhole ich nur ungern: wofür soll man in einem Spiel wie Watch Dogs frei rumspringen können? Was für einen spielerischen Nutzen soll das bitte haben? Mir persönlich fällt keiner ein... ;)

Ja wir verzichten auf das Sprungkommando damit das Spiel für Casual Gamer leicht zugänglich ist!
Es müsste allerdings heißen: Ja, wir verzichten auf das Sprungkommando, weil es in unserem Spiel schlicht sinnlos ist und wir dafür auf dem Controller keinen extra Button freischaufeln wollen bzw. weil wir sinnvollere Eingaben für die Controllerbuttons im Sinn haben. Aus demselben Grund mussten leider die Kommandos für Nasepopeln und Sackkratzen wegfallen... ;)
 
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Und ich wiederhole ich nur ungern: wofür soll man in einem Spiel wie Watch Dogs frei rumspringen können? Was für einen spielerischen Nutzen soll das bitte haben? Mir persönlich fällt keiner ein... ;)

Es müsste allerdings heißen: Ja, wir verzichten auf das Sprungkommando, weil es in unserem Spiel schlicht sinnlos ist und wir dafür auf dem Controller keinen extra Button freischaufeln wollen bzw. weil wir sinnvollere Eingaben für die Controllerbuttons im Sinn haben. Aus demselben Grund mussten leider die Kommandos für Nasepopeln und Sackkratzen wegfallen... ;)

Automatisches springen verändert einfach das Spielgefühl völlig. Ich bevorzuge es eigentlich selber zu spielen und nicht alles automatisch machen zu lassen. Sonst kann man auch automatisch zielen oder warum nicht gleich automatisch schießen lassen?
Ich erinnere mich noch gerne an zb die alten Splinter Cell Teile wo man mit doppelsprüngen hohe Wände hochklettern konnte (also erst links an die wand, dann rechts hoch).
Und gerade bei Watch Dogs sah man doch schon in mindestens einem Video eine coole Verfolgung zu Fuss, da will ich nicht nur in eine Richtung drücken...Ich möchte über Hindernisse springen oder unter durch rutschen oder was weiß ich was, und das nicht automatisch, denn dann könnte ich auch einfach gerade aus weiter laufen, das würde spielerisch keinen Unterschied machen. Ich will das Spiel beherrschen damit ich es schaffe. Wenn es zu leicht ist, macht es keinen Spaß. Vielleicht erwarte ich einfach zu viel von dem Spiel. Passiert ja leider viel zu oft, dass die Erwartungen nicht erfüllt werden.

Ich hatte Watch Dogs anfangs eher als ein GTA mit coolerem Setting angesehen. Inzwischen erinnert es tatsächlich eher an ein Assassin's Creed wird, welches ich zugegebener weise nie durchgespielt habe (Irgendwo nach der ersten Stadt beim ersten Teil aufgehört, da es mir zu langweilig war)
 
Es müsste allerdings heißen: Ja, wir verzichten auf das Sprungkommando, weil es in unserem Spiel schlicht sinnlos ist und wir dafür auf dem Controller keinen extra Button freischaufeln wollen bzw. weil wir sinnvollere Eingaben für die Controllerbuttons im Sinn haben. Aus demselben Grund mussten leider die Kommandos für Nasepopeln und Sackkratzen wegfallen... ;)

Habe ich ja geschrieben, die sollen es erklären/begründen, dann wäre auch die Akzeptanz eine ganz andere und folglich der Aufschrei geringer :) Es sollte aber auch Aufgabe der Presse sein hier weitere Infos einzuholen.
 
Es geht hier darum, dass man net mehrfach wien Affe versucht, auf ein Fahrzeug zu hüppen. Sondern man wird per Freeflow quasi drüber hinweg gleiten oder halt draufbleiben. Ohne sinnloses affiges Dauergehüppe.
 
Das schließt sich doch nicht aus?! Ob ich jetzt dauerhaft eine Taste gedrückt halte oder diese nur kurz antippe, die Aktion bleibt die gleiche (und damit auch der Flow), lediglich die Immersion für den Spieler ist eine andere.
 
Eben nicht. Sicher, im Spiel selber bleibt die Aktion die Gleiche. Aber beim Spieler nicht. Das ist schon ein Unterschied, ob ich jetzt die Gehen-Tase gedrückt halte und nebenbei noch Shift, damit der Typ rennt und den Rest gleich automatisch mitmacht oder ob ich W gedrückt halte, mit Shift renne, bei Gelegenheit mit der Leertaste springe und mit C/STRG irgendwo herumrutsche. Man hat gefühlt viel, viel mehr Kontrolle über seine Figur und es ist einfach noch eine gewisse Form von Anspruch. Zwei Tasten gedrückt halten, bis die Aufgabe erledigt ist und sich dabei noch am Sack kraulen kann jeder. ;-)
Es muss ja auch nicht jedes Spiel bis auf's Letzte fordern, aber wie sich das alles entwickelt ist echt nicht mehr schön. Das ist ja bald RTL zum Nachspielen.
Wobei man die Entwickler irgendwo ja auch verstehen kann. Fahrt mal an den Schulen vorbei und guckt euch die Kreaturen dort an, den würde ich noch nichtmal zutrauen, dass die auch nur eine Taste gedrückt halten können. :ugly::D
 
Automatisches springen verändert einfach das Spielgefühl völlig. Ich bevorzuge es eigentlich selber zu spielen und nicht alles automatisch machen zu lassen.
Ich will das Spiel beherrschen damit ich es schaffe. Wenn es zu leicht ist, macht es keinen Spaß. Vielleicht erwarte ich einfach zu viel von dem Spiel. Passiert ja leider viel zu oft, dass die Erwartungen nicht erfüllt werden.
Dann bist du bei einem Mainstream-Titel wie Watch Dogs eindeutig an der falschen Adresse.
Sieh dich mal nach Indie-Titeln wie FTL, Don´t Starve oder The Binding of Isaac um, da läuft garantiert nichts "automatisch" und der Schwierigkeitsgrad ist extrem hoch.

Selbstständig darauf zu kommen, wie ich wann und wo springen muss, kannst du doch ernsthaft nicht von der Zielgruppe erwarten, für die dieses Spiel gemacht ist. Bei Cod, AC und BF und GTA oder dem neuem Thief ist es übrigens nichts anderes. Oder NFS, C&C oder Tomb Raider oder oder oder .....
 
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