Das mag sein. Passt aber trotzdem nicht. Man geht ja wärend der Arbeitszeit auf die Toilette. Dann sollte das auch dafür gelten.Die BG unterstützt (bzw. soll das) Arbeitnehmer bei Berufsbedingten Unfällen. Grundsätzlich erstmal egal wo. Das ist keine Objekt bezogene Versicherung wie eine Grundbesitzerhaftpflicht.
"Die LSG-Richter sahen die rechtlichen Voraussetzungen für einen Arbeitsunfall als nicht erfüllt an. Die Verrichtung der Notdurft und der Aufenthalt am Ort ihrer Vornahme gehören zum nicht versicherten persönlichen Lebensbereich, da sie unabhängig von einer betrieblichen Tätigkeit erforderlich sind. Bei natürlicher Betrachtungsweise zähle zum Vorgang des Verrichtens der Notdurft diese selbst und das Händewaschen, also der gesamte Aufenthalt in allen zur Toilette gehörenden Räumlichkeiten. Der zuvor in den Räumlichkeiten des Arbeitgebers bestehende Versicherungsschutz endet an der Außentür zur Toilettenanlage."Das mag sein. Passt aber trotzdem nicht. Man geht ja wärend der Arbeitszeit auf die Toilette. Dann sollte das auch dafür gelten.

Außer das Händewaschen ist eine betriebliche Erfordernis bzw. erfolgt auf Anweisung."Die LSG-Richter sahen die rechtlichen Voraussetzungen für einen Arbeitsunfall als nicht erfüllt an. Die Verrichtung der Notdurft und der Aufenthalt am Ort ihrer Vornahme gehören zum nicht versicherten persönlichen Lebensbereich, da sie unabhängig von einer betrieblichen Tätigkeit erforderlich sind. Bei natürlicher Betrachtungsweise zähle zum Vorgang des Verrichtens der Notdurft diese selbst und das Händewaschen, also der gesamte Aufenthalt in allen zur Toilette gehörenden Räumlichkeiten. Der zuvor in den Räumlichkeiten des Arbeitgebers bestehende Versicherungsschutz endet an der Außentür zur Toilettenanlage."
Das mag sein. Passt aber trotzdem nicht. Man geht ja wärend der Arbeitszeit auf die Toilette. Dann sollte das auch dafür gelten.
Und was ist wenn man ausserhalb der Pausenzeiten auf Toilette muß? Dann soll man sich in die Hose machen?Hängt vom Arbeitgeber ab. Bei z.B. Amazon geht man bekanntermaßen nur in den Pausen auf Toilette und ich habe auch schon von Firmen gehört, wo man dazu ausstempeln muss. Es ist eben keine Arbeit und die BG geht letztlich von dem Prinzip aus "macht er das wegen seinem Job oder hätte er es auch so gemacht?". Wenn letzteres der Fall ist: unversichert.
Das stimmt. In meiner Ausbildung (relativ großer Industriebetrieb) hat man auf solche Sachen sehr viel Wert gelegt. Da hat man die Azubis im 1. Lehrjahr auch mal auf ein Seminar der BG geschickt. Bei jedem anderen AG danach habe ich nie wieder was davon gehört.Ich weiss ja nicht wie das bei euch aussieht, aber bei uns in der Firma musst du zum Hände waschen nicht auf die Toilette gehen.
Das man auf der Toilette nicht versichert ist, teilt einem die BG bei der Schulung eigentlich immer mit.
Nur wird meistens in Firmen nicht von der BG geschult.
Ich hab jahrelang Windeln getragen.Und was ist wenn man ausserhalb der Pausenzeiten auf Toilette muß? Dann soll man sich in die Hose machen?
Bei z.B. Amazon geht man bekanntermaßen nur in den Pausen auf Toilette und ich habe auch schon von Firmen gehört, wo man dazu ausstempeln muss.
Ich kenne da eine kuriose Version einer Partnerfirma von uns (riesiger japanischer Konzern...): Die haben in ihrer Niederlassung in Deutschland Sensoriken/RFIDs in den Türrahmen des Gebäudes. Das dient einerseits zur Zugangskontrolle da nur der richtige Ausweis die richtige Tür entriegelt aber vor allem der Arbeitszeiterfassung. Die Mitarbeiter können sich völlig frei bewegen so lange sie ihre Arbeit erledigen - aber ihre Uhr für bezahlte Arbeitszeit läuft sekundengenau nur dann, wenn sie sich in dem Raum befinden wo ihr Arbeitsplatz ist.Und was ist wenn man ausserhalb der Pausenzeiten auf Toilette muß? Dann soll man sich in die Hose machen?
).Na dann ists ein klarer Fall (vermeintlich) - dann war die Einwirkung von außen ja klar.Ich habe gearbeitet. Projektmaschine. Greifarm hatte meinen Kopf getroffen, da falsch eingestellt. Eine Minute später umgefallen. Der Greifarm wurde als Auslöser identifiziert.
Jap - BG-Seminare hab ich auch schon einige mitgemacht (Lengfurt und mehrfach Eppstein) weil mein Arbeitgeber das so wollte. Da gehste auch gerne hin dann, weil man wird nicht dümmer, es ist bezahlte Arbeitszeit und bei der BG gibts generell gutes Essen.Das stimmt. In meiner Ausbildung (relativ großer Industriebetrieb) hat man auf solche Sachen sehr viel Wert gelegt. Da hat man die Azubis im 1. Lehrjahr auch mal auf ein Seminar der BG geschickt.

Das ist ja was anderes und kann man so machen.Ich kenne da eine kuriose Version einer Partnerfirma von uns (riesiger japanischer Konzern...): Die haben in ihrer Niederlassung in Deutschland Sensoriken/RFIDs in den Türrahmen des Gebäudes. Das dient einerseits zur Zugangskontrolle da nur der richtige Ausweis die richtige Tür entriegelt aber vor allem der Arbeitszeiterfassung. Die Mitarbeiter können sich völlig frei bewegen so lange sie ihre Arbeit erledigen - aber ihre Uhr für bezahlte Arbeitszeit läuft sekundengenau nur dann, wenn sie sich in dem Raum befinden wo ihr Arbeitsplatz ist.
Das Klo zählt da natürlich nicht dazu.
Kurios: Ja, da gibts nen Betriebsrat und ja, die Leute sind mit dem System zufrieden und einverstanden, denn es ist fair und transparent (so transparent dass man es auch als Außenstehender gezeigt bekommt - ich hab mich halt gewundert warum Türrahmen RGB haben).
Beim Lesen musste ich schmunzeln, da doch grad in den letzten Wochen Gespräche auf dem Flur oder an der Kaffemaschine als einer der Gründe gegen mobiles Arbeiten genannt wurden, weil der persönlich Austausch doch ach so wichtig ist. Wenn nun aber die Arbeitszeit nur im eigenen Büro gezählt wird, müssten persönliche Gespräche damit zumindest für einen Teil der Teilnehmen unter "Freizeitaktivität" fallen. Das klingt für mich völlig absurd und nicht nachvollziehbar, warum AN damit zufrieden sind. Hinter der Regelung steckt bestimmt mehr dahinter.Ich kenne da eine kuriose Version einer Partnerfirma von uns (riesiger japanischer Konzern...): Die haben in ihrer Niederlassung in Deutschland Sensoriken/RFIDs in den Türrahmen des Gebäudes. Das dient einerseits zur Zugangskontrolle da nur der richtige Ausweis die richtige Tür entriegelt aber vor allem der Arbeitszeiterfassung. Die Mitarbeiter können sich völlig frei bewegen so lange sie ihre Arbeit erledigen - aber ihre Uhr für bezahlte Arbeitszeit läuft sekundengenau nur dann, wenn sie sich in dem Raum befinden wo ihr Arbeitsplatz ist.
Das Klo zählt da natürlich nicht dazu.
Kurios: Ja, da gibts nen Betriebsrat und ja, die Leute sind mit dem System zufrieden und einverstanden, denn es ist fair und transparent (so transparent dass man es auch als Außenstehender gezeigt bekommt - ich hab mich halt gewundert warum Türrahmen RGB haben).
Wenn mein Mitarbeiter eine rauchen war, hab ich gewartet, bis er wieder da ist.Genauso finde ich es in Ordnung wenn für Raucherpausen abgestempelt wird. Nichtraucher arbeiten in der Zeit ja weiter.
Machen aber die meisten nicht. Die arbeiten weiter.Wenn mein Mitarbeiter eine rauchen war, hab ich gewartet, bis er wieder da ist.