Was ist los in Syrien?

Wenn du das nicht kannst, weil Assad militärisch überlegen ist, fliehst du eben. Ist normal.

Dann hätte man zum Anfang wohl nicht gegen Assad kämpfen sollen. Dann wäre das Land noch heil und hunderttausende Menschen wären noch am Leben.

Wie viele Menschen im Osten Deutschland sind damals von der Roten Armee geflohen? Hätten die deiner Meinung nach auch kämpfen sollen?

Lustigerweise sind die ja nicht durch die halbe Welt „geflohen“, sondern nur innerhalb des Landes.

Zumal der Unterschied Krieg/Bürgerkrieg ist bekannt? Ergo ist die Situation nicht vergleichbar?

Israel unterdrückt Völker im nahen Osten

Ach „Völker? Welche denn?

und betreibt eine Siedlungspolitik, die an Widerwärtigkeit nicht zu überbieten ist.

Stimmt, die ganze Unterdrückung, Diskriminierung und Diktaturen um Israel herum sind natürlich viel weniger widerwärtig.
 
Dann hätte man zum Anfang wohl nicht gegen Assad kämpfen sollen. Dann wäre das Land noch heil und hunderttausende Menschen wären noch am Leben.

Du drehst dich im Kreis.

Lustigerweise sind die ja nicht durch die halbe Welt „geflohen“, sondern nur innerhalb des Landes.

Zumal der Unterschied Krieg/Bürgerkrieg ist bekannt? Ergo ist die Situation nicht vergleichbar?

Wie viele Menschen sind aus der Ost Ukraine in die West Ukraine geflohen?
 
Wie viele Menschen im Osten Deutschland sind damals von der Roten Armee geflohen?
Hätten die deiner Meinung nach auch kämpfen sollen?
Ist das dein Ernst?
Wer außer den meisten Frauen und vielen Kindern hat nicht gekämpft? Und das nicht aus Zwang, die Angst war real.

Israel unterdrückt Völker im nahen Osten und betreibt eine Siedlungspolitik, die an Widerwärtigkeit nicht zu überbieten ist.
Nun die arabischen Staaten haben einige Kriege angefangen und Israel hat sie gewonnen und besiedelt das Gebiet nun.
Keine moderne Praxis, aber vor einigen Jahrzehnten noch üblich

Ja, weil mal wieder alles mit dem Glauben rechtfertigt wird.
Daher sollte man Staat und Kirche voneinander trennen und wenn ich trennen meine, dann meine ich nicht Deutschland. Da sind Kirche und Staat so eng miteinander verflochten, dass das schon ekelhafte Züge angenommen hat.
Wenn ich an einen Staat mit verrückten Christen denke, dann an die USA und da sind Staat und Kirche getrennt.
 
Und bei den sonstigen Rebellengruppen sieht es auch nicht viel besser aus. Selbst wenn die Revolution noch erfolgreich sein sollte und die Syrer, die bisher gekommen sind, zurückgehen, dürften dann eigentlich die Assadanhänger kommen. ;)

Zumindest bei einem Teil der Rebellengruppen wäre zu befürchten, dass die neuen Bedingungen einen ebenso guten bzw. sogar besseren weil eher auf die Genfer Konvention passenden Fluchtgrund liefern würde - mit etwas Glück zumindest für weniger Leute. Das ist halt das Problem, wenn man Jahrzehnte lang Diktaturen aufpäppelt - egal ob Syrien, Lybien, Ägypten, Irak,........ : Wenn es doch irgendwann mal jemand schafft, den Diktator abzuservieren, dann ist es garantiert kein jemand der Blumen in Gewehrläufe steckt und Friedenslieder singt. Sondern jemand, der sich sehr gut auf Gewaltausübung versteht und selbst wenn dieser jemand bereit ist, nach Sturz des Diktators diese Gewalt wieder abzugeben (was in einigen Teilen Afrikas und Südostasiens zumindest formell geschehen ist), dann fehlt es immer noch an einer organisierten demokratischen Opposition, an die man abgeben könnte, weil organisierte Demokraten eben jahrzehntelang hingerichtet wurden.
Bürgerkrieg kennt keine "Guten" und keine "Gewinner". Nur solche, die etwas weniger verlieren und etwas mehr versprechen.
 
Deshalb lieber einen Diktator, der den Laden am Laufen hält, als einen gescheiterten Staat.

Ägypten hat sich ja auch nur deshalb stabilisert, weil das Militär die Macht übernommen hat, was ja de facto auch auf eine Diktator hinausläuft.

Scheinbar geht es in diesen Länder nur so. Da ist eine stabilie Diktatur, das kleinere Übel, verglichen mit einem gescheiterten Staat, der dann von Terroristen als Aufmarschgebiet missbraucht wird.
 
Weniger? glaube ich nicht.

Und ich glaube schon.

Assad hat seine Bürger terrorisiert. Wenn du das super findest, hast du eine komisch Ansicht.

Wo habe ich gesagt, dass ich das super finde? Ich sprach vom kleineren Übel. Assad ist ein Diktator, das bestreitet doch keiner. Und wie jeder Diktator unterdrückt er sein Volk. Auch das ist keine Überraschung (und im Nahen Osten keine Besonderheit).

Aber er ist im Gegensatz zum IS kein globales Problem. Hat Assads Militär in Paris, Brüssel, Nizza, Berlin, London (und in vielen anderen Orten) gemordet?

Nein, hat es nicht.
 
Hallo,

ja in Syrien könnte heute immer noch "Frieden regieren"!

Schuld ist bewiesenermaßen, ASSAD!!


Hätte er damals nicht eine Absage zu den Amerikanischen Wünschen betreffs der von Amerika gewünschten Öl-Pipeline getroffen, gebe es keinen (Geostrategischen) Kampf/ Krieg zur Durchsetzung der amerikanischen Interessen!

Aber der "Kriegstreiber ASSAD mußte ja unbedingt der russischen Pipeline den Vorzug geben ( was sind schon 70 Jahre Freundschaft zu Rußland wert?)

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Amerika hat nun mal das "göttliche Recht" alle, ausnahmslos zu bekämpfen (meistens machen die anderen Vassallen die Drecksarbeit für Amerika, auch Deutschland), die den amerikanischen Interessen im Wege stehen!

Oder bezweifelt das jemand?
 
Hallo,

ja in Syrien könnte heute immer noch "Frieden regieren"!

Schuld ist bewiesenermaßen, ASSAD!!


Hätte er damals nicht eine Absage zu den Amerikanischen Wünschen betreffs der von Amerika gewünschten Öl-Pipeline getroffen, gebe es keinen (Geostrategischen) Kampf/ Krieg zur Durchsetzung der amerikanischen Interessen!

Aber der "Kriegstreiber ASSAD mußte ja unbedingt der russischen Pipeline den Vorzug geben ( was sind schon 70 Jahre Freundschaft zu Rußland wert?)

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Amerika hat nun mal das "göttliche Recht" alle, ausnahmslos zu bekämpfen (meistens machen die anderen Vassallen die Drecksarbeit für Amerika, auch Deutschland), die den amerikanischen Interessen im Wege stehen!

Oder bezweifelt das jemand?

Und jetzt atmen wir noch mal aus und wieder ein. Das größte Problem mit sind die Regionalmächte in Form der Türkei, Saudi-Arabien und dem Iran, die allesamt unterschiedliche Terroristen unterstützen.
Ich halte auch nicht so viel von der US Politik im Nahen Osten, aber du treibst es wieder auf die Spitze mit Sätzen wie "die anderen Vassallen" , vielleicht solltest du dich erst Mal informieren bevor du so einen Quatsch von dir gibst.
 
Halten wir mal fest

Der Hauptgegner aller ist IS, der eigentlich nicht mehr ist.

  • Assad kämpft zusammen mit Iran und Russland gegen IS und die Rebellen/Aufständischen.
  • Kurden/YPG in Syrien kämpfen gegen den IS und gegen die Türken.
  • Die USA unterstützen die Kurden und andere Aufständische und kämpfen vom Irak aus auch gegen IS.
  • Die Türken wollen keinen Kurdenstaat, sind mit Russland eigentlich im Bunde, sind aktuell in Syrien mit Truppen einmarschiert und giften gegen die USA wegen ihrer YPG Unterstützung. Drohen USA sogar mit direkter militärischer Auseinandersetzung.
  • Israel bombardiert Ziele in Syrien, weil diese angeblich iranisch seien und von dort Drohnen nach Israel geschickt wurden. Gleichzeitig bombardiert man die Hisbollah und droht damit Iran anzugreifen.
  • Iran mischt ordentlich mit, aber so richtig durchblickt habe ich deren Engagement noch nicht.
  • Saudi Arabien und die anderen Golfstaaten auf der arab. Halbinsel waren/sind die Unterstützer des IS, weil... warum eigentlich? Weil Sunniten und gegen den Einfluss der Schiiten aus Iran? Gleichzeitig bombt Saudi Arabien den Jemen ins vorletzte Jahrhundert, weil auch da Rebellen sind und angeblich vom Iran gesteuert? Korrekt?

Und jetzt, um das alles noch ne Stufe komplizierter zu machen, erklärt Assad heute, dass man mit der YPG und gegen die Türken zusammen arbeiten/kämpfen wird, was die Türken wiederum entsprechen kommentieren, selber Assad mit militärischen Konsequenzen drohen und das Ganze so bekloppt werden lässt, dass ich davor kapituliere es zu verstehen.

Ich frage mich jetzt nur: Was machen die Russen? Assad wird man wohl kaum fallen lassen. Und die Türken, in ihrem Kurdenhass, hat man vermutlich bei einer strategischen Bewertung seitens des Kremls falsch eingeschätzt. Lässt man jetzt die Türken fallen? Oder noch perverser; erklärt Assad den Schulterschluss mit der YPG, um denen dann in den Rücken zu fallen? Aber würde das Sinn machen? Eher nicht, denn die Türkei hatte in der Vergangenheit immer wieder versucht Assad zu demontieren. Also doch die Konfrontation mit den TÜrken suchen und hoffen, dass Russland (vllt zusammen mit USA) die Türken wieder vertreiben? Und wenn vertreiben, was macht dann die NATO? Ist ja kein Bündnisfall, weil die Türken sind aktuell Invasoren in Syrien, aber NATO Land gegen NATO Land. Und was, wenn das der eigentliche Plan der Russen ist?

Alter! Ich blick's nicht. Und ich glaube kaum, dass das überhaubt wer auf der Welt blickt!
 
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