Du wirst doch einsehen, dass ein Verlag, der in manchen Publikationen quasi ausnahmslos lügt (Bild)
Also die Bild berichtet also nie die Wahrheit? Es ist immer ausnahmelos gelogen, was die Bild druckt?
Ein Hoch auf Pauschalurteile.
und in anderen zumindest klar Politik betreibt, klar Partei ergreift und dementsprechend Nachrichten aussucht und teils verdreht (Welt) keine sonderlich gute Quelle ist.
Wenn du mir konkrete Beispiele nennen kannst, aus der ich entnehmen kann, dass mein verlinkter Artikel Fehler enthält, bin ich gerne bereit darauf einzugehen. Bis dahin werde ich unterstellen, dass die Quelle sonderlich gut ist. Und tausendmal besser, als alle bisher hier im Thread geposteten YT-Videos.
Der Smiley zeigt, dass ich das nicht zu 100% Ernst gemeint habe. Es gibt ja nicht "das" Youtube, deshalb ist das ganze auch schwer zu vergleichen. Aber als Quellen finde ich Springer trotzdem fragwürdig, weil die journalistischen Sondermüll produzieren.
Das Publikationen vom Springer-Verlag nicht frei von Polemik und bewusster Meinungsbildung sind, streite ich auch gar nicht ab. Das man deshalb über die dort gedruckten Beiträge auch kontrovers streiten kann auch nicht ab.
Aber von vornerein alles abzulehnen, weil es von einer Zeitung des Springerverlags kommt, halte ich für unsachlich. Und jeden Beitrag als journalistischen Sondermüll zu bezeichnen auch.
Der Koran widerspricht sich hier selbst. Zum einen ist Mord an sich wie gesagt eine schwere Sünde, wie bei "uns" auch. Außerdem wird teils geschrieben, dass man auch Ungläubigen Güte erweisen soll oder dass es unter keinen Umständen erlaubt ist, Ungläubigen Unrecht zuzufügen.
Der Koran widerspricht sich nur scheinbar. Im Koran selbst ist geregelt wie mit Widersprüche umzugehen ist. Wenn sich zwei Suren widersprechen, ist die neuere (aktuellere) maßgeblich.
Zum anderen wird der Vers, in dem zum Mord an allen Ungläubigen aufgerufen wird, heutzutage in einem ganz anderen Kontext gesehen.
Ach ja der berühmte „Kontext“. Wenn heute Muslime diese Sure als Legitimation nehmen und Ungläubige zu töten, dann ist es immer fehlender Kontext.
Die Tatsache, dass das Buch einfach zu Gewalt an Andersgläubigen aufruft, passt natürlich nicht in das Bild vom „friedlichen“ Islam.
Der Vers ist in einer Zeit entstanden, als die Muslime - trotz eines Waffenstillstandabkommens - angegriffen wurden.
Du solltest deine Beiträge an den entsprechenden Stellen schon als Satire kennzeichnen, sonst glaubt das noch jemand. Es ist doch eher so, dass der Islam seine Ideologie gewaltsam und mit dem Schwert verbreitet hat und sich das Christentum berechtigterweise dagegen gewehrt hat.
Deshalb wird der Vers heute auf Kriegsfälle bezogen.
Und per Definition befinden sich Muslime mit Nichtmuslimen im Kriegszustand. Ein Frieden mit Ungläubigen ist nicht vorgesehen, maximal ein Waffenstillstand.
Und ein Kampf gegen die Ungläubigen ist jederzeit legitim.
Wer argumentiert, der Koran rechtfertige oder verlange gar das Töten aller Ungläubigen, bezieht sich also auf ein mehrere Jahrhunderte altes Religionsverständnis.
Das noch heute (nach mehreren Jahrhunderte) auch noch genauso gelebt wird. Der Koran ist das ewige Worte Allahs und es ist unveränderlich und soll nicht interpretiert werden.
Das bezieht sich natürlich vor allem auf die Islamisten, aber auch auf die Kritiker, die über einer Milliarde friedlich lebenden Muslimen vorwerfen, ihre Religion fordere von ihnen, alle anderen umzubringen. Das ist, wie bei allen Religionen, eine Sache der Auslegung.
Der Koran und das Leben Mohammeds ist sehr eindeutig eine Aufforderung zum Töten der Ungläubigen. Genau deshalb bittet sich diese „Religion“ auch für Mörder und Terroristen so super an. Dort muss nichts „ausgelegt“ oder „interpretiert“ werden, die leben es einfach so aus wie es im Koran steht und wie ihr Prophet Mohammed gelebt hat.
Das habe ich nie behauptet. Ich habe nur behauptet, dass sich das Verständnis vom Töten der USA nicht groß vom klassischen Verständnis aus Islam und Christentum unterscheidet.
Eigentlich schon. Aber ich lese mal weiter, das verspricht zumindest Unterhaltsam zu werden.
Gut, hier muss ich relativieren: DIE USA gibts in der Beziehung nicht. Aber man nehme nur mal die Todesstrafe in den entsprechenden Staaten: die ist sowohl Bestandteil des Christentums als auch des Islams.
A) Das ist sie natürlich nicht. Ich verweise hier auf die 10 Gebote.
B) Bei aller berechtigter Kritik an der Todesstrafe (ich bin auch gegen die Todesstrafe) muss man aber doch eins erkennen. Wofür wird in den jeweiligen Ländern diese Strafe verhängt.
Ich vermag hier Qualitätsunterschiede zu erkennen.
Auch die "Stand-your-ground"-Gesetze oder der Umgang mit rassistisch motivierten Morden an Schwarzen sprechen nicht unbedingt für ein modernes Bild des Tötens.
Ich gebe zu als Atheist bin ich nicht sehr Bibelfest. Aber die Stellen an der man eine Legitimation für "Stand-your-ground"-Gesetzte oder rassistisch motivierten Morde an Schwarzen in der Bibel findet, die würden mich dann doch überraschen.
Das wäre im krassen Widerspruch zu dem was Jesus gelehrt hat.
Hier sehe ich auch den großen Unterschied zwischen Islam und Christentum. Jesus hat Nächsten- und Feindesliebe gelehrt und hat noch am Kreuze seinen Henker vergeben. Mohammed hat sein „Glauben“ mit dem Schwert verbreitet, Sklaven genommen und Ungläubigen enthaupten lassen.
Und wenn man dann guckt, wie der IS heute handelt schließt sich auch der Kreis.
Deshalb: wir sind da Gott sei dank (

) weiter, Teile der USA aber auf dem Niveau des Islams (und des Christentums...). Wohlgemerkt nicht auf dem Niveau islamischer Länder, auch das habe ich nie behauptet.
Und trotz allem deutlich moderner und liberaler als alle islamischen Länder zusammen. Ich würde als Homosexueller, Jude oder Frau lieber in den USA als in einem einzigen islamischen Land wohnen. Die Gründe sind wohl selbsterklärend.
Dass Diktatoren unabhängig von ihrem Glauben manchmal Unfug machen dürfte doch bekannt sein, oder?
Absolut. Nur gibt es kein einziges islamisches Land, dass eine Demokratie nach westlichen Standards geschaffen hat (Gleichberechtigung von Mann und Frau, Rede-, Presse-, Meinungsfreiheit, Wahlen, Demonstrationsrecht, Schutz von sexuellen und religiösen Minderheiten).
Sehr wohl gibt es allerdings einen jüdischen und mehrere christliche Staaten die das geschaffen haben. Kann man jetzt für Zufall halten, oder aber auch für ein grundlegendes Problem halten.
Andersrum wurde in Tunesien beispielsweise seit 1992 keine Todesstrafe mehr vollstreckt, sind sind da sogar weiter als Teile der USA.

Ironischerweise wird dort wenn ich mich recht entsinne jetzt diskutiert, die Todesstrafe für Terroristen anzuwenden...
Wie gesagt, die Todesstrafe steht im Widerspruch zum Christentum. Zumal die USA per Verfassung ein säkularer Staat sind.
Nicht nur. Aber auch. Integration ist ein Vorgang, der von beiden Seiten vonstatten gehen muss. Wenn man Fremden von Anfang an auf die Nase bindet, dass sie nicht willkommen sind und dass sie sich doch gefälligst in Syrien vom IS töten lassen sollen, anstatt uns hier auf der Tasche zu liegen, entwickelt sich eine Parallelgesellschaft.
Ich bin ja bis heute irritiert, warum Menschen in Länder auswandern, wo sie unwillkommen sind. Ich wandere als Atheist ja auch nicht in ein islamisches Land und rufe die ganze Zeit „Ich bin eine Minderheit, mach was für mich“.
Aber vielleicht habe ich auch nur eine andere Vorstellung.
Natürlich auf Syrien bezogen, warum Franzosen und Belgier Terroristen werden kann ich nicht beurteilen.
Wegen der Ideologie. Aber dafür müsste man erstmal eingestehen, dass diese Ideologie eine Gefahr darstellt, und diesen Schritt wollen ja die wenigsten gehen.
Naja, die Umfrage ist, wie im Artikel genannt, nicht repräsentativ.
Andere Zahlen liegen mir nicht vor.
Journalisten angreifen steht für mich nämlich nicht unbedingt für Bildungsbürgertum.
Absolute Zustimmung.
Außerdem bezog ich mich ja nicht nur auf Pegida, sondern generell auf die Leute, die mangels Bildung leichte Beute für die Rechtspopulisten sind.
Wobei die Frage, wer die Deutungshoheit darüber hat, wer oder was Rechtspopulist ist, ja auch nicht geklärt ist.
Ich meine, selbst ein Ernst Thälmann (deutscher Kommunist, ermordet von den Nationalsozialisten) wäre heute ein Rechtspopulist für Aussagen wie diese:
„Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk; und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation. Eine ritterliche, stolze und harte Nation.“
Das Wort Rechtspopulist/Rechtspopulismus wird meiner Meinung nach heute viel zu schnell benutzt. Insbesondere wenn man die herrschenden Verhältnisse hinterfragt oder gar kritisiert.
Es reicht wenn man bereits feststellt, dass nach geltenden Gesetzen (Art 16a GG) über 90% aller „Asylsuchenden“ sich unrechtmäßig im Bundesgebiet aufhalten, um als „Rechtspopulist“ zu gelten.
Und wenn man bereits für die Forderung nach der Einhaltung der geltenden Gesetze als Rechtspopulist gilt, dann ist etwas gehörig falsch im Land.