Was ist los in Syrien?

Und für welche Demokratie stehen die USA denn bitte noch?

Für garkeine. Was die USA in der Welt die letzten Jahrzehnte und aktuell veranstaltet haben und was sie teilweise sogar bei sich selbst im Land veranstalten ist alles andere als ein Sinnbid für Demokratie und von daher muss ich auch sagen, wen das demokratische Verständnis der USA die Grundlage für das Sinnbild der "Demokratie" darstellen soll schäme ich mich "Demokrat" zu sein.
 
Demokratie ist eine Illusion in einer kapitalistischen und globalisierten Welt.
Als ob Menschen jemals auf Einfluss und Macht verzichteten, wenn sie sich in einer vorteilhaften Position befinden.
Dennoch schafft die moderne Welt es, die Demokratie in ihrer derzeitgen Form als größtes Gut zu verkaufen.
Man hat die Wahl zwischen Parteien, die nicht unabhägig sind und das Interesse des Volkes nicht oder nur scheinbar vertreten.
Dass alle Medien finanziell ebenso wenig unabhängig sind, wird gerne vergessen, sofern es um die Verbreitung der subjektiv richtigen Wahrheit geht.

Assad mag nicht die beste Form einer autoritären Regierung darstellen, aber das Chaos in den Staaten, die Teil des arabischen Frühlings sind, gab es vorher nicht.
Es gab in ganz Nordafrika Zeiten, in denen man sich als nicht heimisch aussehender Tourist frei bewegen konnte, ohne sich stets um sein Leben fürchten zu müssen. Es ist gar nicht lange her.
Weicht die Militärdiktatur, folgt der militante Islamismus, der wohl kaum eine bessere Alternative darstellt und den Menschen nicht ansatzweise mehr Rechte einbringt.
 
Zum Thema Demokratie kenne ich da ein interessantes, kurzes Video... :D

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Putin ist doch einfach genial.
Er vernichtet die Rebellen, die gegen Assad kämpfen, dass am Ende nur noch Assad und IS
da sind und dann fällt der Welt die Wahl nicht schwer wen man unterstützt.
 
Putin ist doch einfach genial.
Russland ist in völliger Umklammerung durch den Westen. Es geht darum, die einzigen beiden wichtigen und immer Eisfrteien Häfen zu besetzen. Die Krim sollte in die Nato, Assad mit dem Hafen Latakia aufgerieben werden, egal, wer da einfällt, stört doch die Amerikaner nicht. Putin führt einen verzweifelten und teurer Verteidigungskrieg. Wie das endet wird, werden wir sehen. Ich ahne nichts guten. Warum wird jetzt verstärkt die Türkei umgarnt? Damit es kein Russisch-iranisch-Türkisches Bündnis gibt, welches zusammen mit einem assoziiertem China sehr unangenehm für die USA werden könnte, geht es um die Ölreserven von Saudiarabien.
 
Damit es kein Russisch-iranisch-Türkisches Bündnis gibt, welches zusammen mit einem assoziiertem China sehr unangenehm für die USA werden könnte, geht es um die Ölreserven von Saudiarabien.

Nein es geht nicht um die Ölresserven in Saudi-Arabien. Die USA sind durch das Fraking im eigenen Land deutlich weniger abhängig geworden was Öl angeht:

Dank Fracking: USA bleibt größter Ölproduzent der Welt « WirtschaftsBlatt.at

Es geht viel mehr darum die politische, wirtschaftliche und militärische Vormachtsstellung der USA im nahen Osten zu erhalten, das man Russland damit eine auswischen könnte indem man Assad stürzt und so einen der wichtigeren russischen Verbündeten absägt, war ein netter Nebeneffekt, den man gerne mitgenommen hätte. Nur scheint Russland das mit allen Mitteln unterbinden zu wollen, seinen syrischen Verbündeten und somit vermutlich auch den Hafen im Mittelmeer, zu verlieren.
 
Ihr glaubt wirklich, dass das passiert? :D

Nein man wartet nur bis zum letzten Moment mit den notwendigen Maßnahmen
um besser abzukassieren.
 
Auf jeden Fall sind wir nicht zwingend auf Erdöl angewiesen. Ich bin allerdings froh, dass ich jetzt lebe und nicht in 100 Jahren, denn die notwendigen industriellen Umstellungen würde ich nicht mitmachen wollen. Das wird sicher kein Spaß und könnte sogar, je nachdem wie weit wir in dieser Sache voraussehen, die schlimmste Krise aller Zeiten werden.
 
Dann wird die Welt spätestens verstehen, dass wir den Planeten ausbeuten. Ich möchte diesen Tag, wo das Öl versiegt nicht erleben.
Das blanke Chaos wird das sein. Ich sehen schon, wie sich die Menschen wegen den letzten Tropfen gegenseitig umbringen - was nochmal von ihrer Dummheit zeugt.
Das Öl versiegt nicht, es wird immer Öl geben, aber der Preis steigt und der Energiebedarf der Förderung. Öl als billige Energiequelle wird seine Position verlieren. Es passiert im Augenblick genau das, was vorhergesagt wurde. Der Preis steigt, weil die Nachfrage höher als das Angebot ist, eine Volkswirtschaft verbricht, die Nachfrage sinkt, der Preis sinkt, die Nachfrage steigt wieder, der Preis zieht nach und die nächste Volkswirtschaft zerbricht.

Die Flüchtlingsströme sind eine der prognostizierten Effekte. Das ganze wird sich über hundert Jahre hinziehen, Gas reicht etwas länger, Kohle gibt es nur auf dem Papier viel, denn wenn der gesamte Energiebedarf der Menschheit mt Kohle gedeckt werden müßte, wäre deren Reichweite auch tendenziell gering.

Syrien ist ein Machtkampf im Mittleren Osten. Die USA wollen die Region destabilisieren, die Russen wollen keine Konflikte vor der Haustür. Vermutlich wären massive Waffenlieferungen der Russen an Rebellen in Mexiko ein propates Gegenmittel, was die USA verstehen. Die Regierung in Mexiko zu stürzen und eine USA kritische zu installieren würde die Aktivitäten der USA zurück an eigene Grenzen bringen, anstatt ansonsten überall Unfrieden zu stifften.

Ideal wäre es natürliuch, wenn der Mensch einfach vernünftige würde. Aber gut, ich werde ja wohl träumen dürfen ...

Auf jeden Fall sind wir nicht zwingend auf Erdöl angewiesen.
Scherzkeks, nichts funktioniert mehr ohne Öl und Gas. Es beginnt ohne Dünger für die Landwirtschaft und zieht sich durch alle Bereiche. Was wir an Enererbaren Energien nuten, sind ein paar Prozent unseres Gesamtenenergiebedarfes. Es sind 25% vom Strom, also gut 10% vom Ge4samtenergieverbrauch abzüglich der gesamten Energie in Halbzeugen und Nahrungsmittel. Das vergessen viele. Die EE in Deutschland deckt darum weit unter 10% unseres Energiebedarfes. Wir sind extrem von Öl, Gas und Kohle abhängig.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Es gibt für alles Alternativen. Einige Ideen gibts schon für den Tag X, andere müssen erst noch geboren werden. Aber solange wir noch genügend Öl haben, vor allem der Otto-Normalo es verschwenderisch nutzen kann, wird man sich darüber nur wenig Gedanken machen.
 
... vor allem der Otto-Normalo es verschwenderisch nutzen kann, wird man sich darüber nur wenig Gedanken machen.

Otto-Normalbürger denkt halt nur von zwölf bis Mittag. Der macht sich halt keinen Kopf darum wieviel Erdöl in seinen täglichen Produkten steckt (Microgranulat aus Plastik in der Zahnpaster, Wurstverpackungen, Waschmittelverpackungen, Gefrierbeutel, Computer, Fernsehr, Fliegenklatschen, Küchenmesser, Teller, Kleidung, Staubsauger, Stühle, Tische, Schränke, Autos, Schiffe, Kugelschreiber, Hygenehandschuhe, Smartphones, Kameras, Lampen usw. usf. ), was mit dem nicht, oder schwer, recycelbaren Müll passiert den er prodzuiert, ob wer anders irgendwo hungert wärend er die gestern, laut Mindesthaltbarkeitsdatum, abgelaufenen Nudeln, Mehl, Gemüse in den Müll wirft, ob andere unter unwürdigsten Bedingungen arbeiten müssen um seine 200 Euro Nike-Schuhe zu prodzuieren, oder die 2 Euro Socken von H&M, oder den neuen 500 Euro Flachbildfernsehr von Philipps, oder das neue Smartphone von LG, Samsung, oder Apple, ect.

Die meisten Leute denken halt das wächst alles an Bäumen, oder wollen es einfach verdrängen das es im Grunde sie selbst sind die dafür sorgen das wir unseren Planeten zu Grunde richten, das nur wegen ihnen einige Beklopte an der Börse, in der Wirtschaft und der Politik ein Vermögen damit machen können indem sie andern Orts Elend und Krieg fördern.

Solange Otto-Normalbürger es nicht schaft seinen Horizont mal weiter auszudenen als das was unmittelbar in seinem Blickfeld / vor seiner Haustür passiert, solange wird sich auch nichts am Zustand ändern und zwar solange nicht bis es den großen Knall gibt. ;)
 
Gas ist schon so ne Sache, ich meine es ist auch ein Teil der regenerativen Energien, wenn wir die Biogase betrachten.
Aber auf Öl können wir langfristig gut verzichten. Aber ich muss eingestehen, dass ich das schon ein bisschen ideologisch sehe,
ich bin beileibe kein Ökö, aber wenn ich daran denke, wie viele Autos mit Verbrenner rumfahren muss ich kotzen.
Deswegen ist in mir auch ein Widerstand der keinen Führerschein machen will, bis ich mit einem Elektroauto fahren kann.

Die Flüchtlingsströme sind eine der prognostizierten Effekte.
Ich hab in Erinnerung, dass als Fluchtursachen andere genannt wurden als es derzeit sind.
 
Auf jeden Fall sind wir nicht zwingend auf Erdöl angewiesen. Ich bin allerdings froh, dass ich jetzt lebe und nicht in 100 Jahren, denn die notwendigen industriellen Umstellungen würde ich nicht mitmachen wollen. Das wird sicher kein Spaß und könnte sogar, je nachdem wie weit wir in dieser Sache voraussehen, die schlimmste Krise aller Zeiten werden.

In 100 Jahren leben 20 Milliarden Menschen auf der Erde. Dann ist alles unschön. :ugly:
 
Es gibt immer noch die Gaia Hypothese,
bzw. ich bin mir nicht sicher ob das möglich ist. Denn wenn es irgendwann zu viele
Menschen gibt wird es verdammt blutig, wir sollten vorsorgen damit das nicht passiert.
 
Es gibt für alles Alternativen.
Wir verbrauchen mehr an Öl. Gas und Kohle, als an Biomasse nachwächst, viel mehr und das weltweit.
Öl ist vor allem billige Energie. Mit Splarzellen kann man von den Kosten her Strom substituieren, aber
nicht den Energiebedarf der Menschheit, zumindest nicht kurzfristig, dazu müssten riesige Flächen
mit Solarzellen bedeckt werden. Die INstallation mit Strom leitungen dauert. Wir sind jetzt schon dreißig
Jahre dabei, mit unglaublichem Aufwand die EE vorauszutreiben und sind bei unter 10% unseres Energie-
bedarfes. Wie lange dauert es eohl, bis wir bei 80% sind und wie lange wird es im Rest der Welt dauern.

Die Uhr tickt, das Öl ist knapper, als viele denken.
 
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