Warum müssen es immer Ultra-Details sein? User-Special von Ion

AW: Warum müssen es immer Ultra-Details sein? User-Special von Ion

weil mich das schon lange nicht mehr interessiert.
ganz einfach.
wenn ein spiel nur auf mittel oder niedrig läuft, dann läufts halt nur auf mittel oder niedrig.

..ganz harter Pragmatiker. Ich bin da eher leidenschaftlicher Romantiker.. :P
 
AW: Warum müssen es immer Ultra-Details sein? User-Special von Ion

weil mich das schon lange nicht mehr interessiert.
ganz einfach.
wenn ein spiel nur auf mittel oder niedrig läuft, dann läufts halt nur auf mittel oder niedrig.
Und das gilt somit automatisch für alle PC-Spieler? :what:
Oder wie soll ich den Beitrag deuten?

@majinvegeta20
Womit ich persönlich einzig leben kann, ist auf AA Modi und/oder meinetwegen auf PhysX zu verzichten...
Auf AA könnte ich nicht verzichten, auf Physx sehr wohl :)
 
AW: Warum müssen es immer Ultra-Details sein? User-Special von Ion

Auf AA könnte ich nicht verzichten, auf Physx sehr wohl :)
Nee, hast mich da falsch verstanden, nicht komplett auf AA verzichten, sondern auf bestimmte Modi, sprich SSAA, oder anstatt 4x MSAA auf 2x MSAA, FSAA/TXAA statt MSAA etc. ;)
 
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Jallo alle zusammen.

Ich muss sagen, Ion, du hast da einen sehr schönen Artikel auf die Beine gestellt.
Da eine Beantwortung der gestellten Frage etwas offen geblieben ist, verzeihst du mir bitte, wenn ich eine These zur Beantwortung aufstelle.

Die These:
Der Mensch ist letztendlich ein Tier welches mit der Methode nach "Zuckerbrot und Peitsche" lernt und aus Erfolgen neue Energie für weitere meißt größere Vorhaben schöpft.
Dabei müssen die Erfolge aber nicht nur da sein sondern auch für den Ausführenden und Außenstehenden erkennbar sein.
(Meiner Meinung nach wurden deshalb auch alle möglichen Erfolgssystheme in Spiele und Online-Plattformen integriert.)

Der Werdegang eines Menschen und antreibende Erfolge:

Kleinkindalter= lernen der Sprache, Gesellschafftstypischen Verhaltensweisen, Bewegung etc. = Belohnung durch die Eltern in Form von Worten, Mimik, Gestik und eventuell einem Eis ^^ (Die Eltern sind im Kleinkindalter die wichtigste Bezugsperson und damit der ausschlaggebende, antreibende Faktor bei der Bewältigung neuer Aufgaben)

Vorschulalter und Grundschule= lernen des Umgangs mit anderen Menschen (man wird von diesen selbst belohnt, da sie hoffentlich auch nett zu einem selbst sind. Bsp.: teilen von Spielzeug im Kindergarten etc.) ; lernen der Schrift und anderen Sachen in der Schule (Belohnung durch Lehrer und Mitschüler, da zweitere einen mehr Respektieren und man an Ansehen gewinnt. Dies ist für einen selbst und nach außen sichtbar und treibt einen wortwörtlich zu Höchstleistungen an)

Teenager (jetzt wirds kompliziert) = Materielles rückt in den Vordergrund (Die Kinder wachsen nicht mehr so schnell, worauf hin die Eltern, wenn sie die Mittel haben, auch mal in Markenklamotten investieren. Man bekommt sein erstes teureres Fahrrad etc. . Man vergleicht sich mit anderen.) Die "Erfolgsquote" sinkt in dieser Hinsicht. Man braucht andere Erfolgserlebnisse. Strengt sich mehr in der Schule an und wird als "Streber" abgestempelt. Dementsprechend werden auch hier weniger Erfolge verbucht. Der Freundeskreis dezimiert sich.
Bis auf die schulischen Leistungen hat man auch kaum noch antreibende Erfolgserlebnisse, die durch die Eltern honoriert werden.
Einige spitzen in diesem Alter stellen Führerscheine und Fahrzeuge dar, die das Ansehen gegenüber dritten anheben und kurzfristig einen Erfolg darstellen bis das restliche Umfeld nachgezogen hat.
Nun ist der Mensch gezwungen auf etwas auszuweichen was einen garantierten Erfolg verspricht. Die sportlichen melden sich in Vereinen an und die "Nerds"... tja ^^... sie widmen sich mehr und mehr ihrem "Baby" was von diversen anderen (Uns) mit Lob und staunen tolleriert wird. Auch hier ist dementsprechend das Feedback des Umfelds der antreibende Punkt, welches den entsprechenden Menschen dazu veranlasst immer besser werden zu wollen. Dies fängt klein an und endet in einem Tripple-Titan-SLI-Verbund :ugly:.
Es ist sehr wahrscheinlich, das man beobachten kann, das nicht so "erfolgreiche" sich recht schnell wider aus dem jeweiligen Umfeld zurück ziehen und wo anders Bestätigung suchen.

Erwachsenenalter und älter = Der Job und die Karriere rücken in den Vordergrund genauso wie soziale (Ver)Bindungen = Man kann gegenüber erfolgreichen Berufstätigen nur noch Punkten indem man auch seine eigene Karriere voran treibt. = Hobbys stellen meißt nur noch einen Zeitvertreib und eine Abwechslung zum Alltag dar. Es ist weder die Zeit noch das Geld vorhanden sein Hobby zu perfektionieren. Weiterhin wäre es für den jeweiligen Sinnlos, da es nicht von Dritten honoriert bzw erkannt wird.

Die These zusammengefasst:
Es müssen (sollten wenn möglich) Ultradetails sein um einen Erfolg zu generieren, der entsprechend von der Gesellschafft und dem Umfeld honoriert und anerkannt wird. Es ist letztendlich eine Kompensation von mangelnden Erfolgserlebnissen. Sei es mit familiären Hintergrund oder einem aus dem Freundeskreis oder Schule, welche temporär hauptsächlich im Teenager- und frühem Erwachsenenalter zu finden ist.


Anmerkung
Es ist eine These und kein Schubladendenken. Keiner braucht sich dadurch verletzt fühlen, weil es wie überall Ausnahmen (mehr oder weniger) gibt und es wie gesagt nur eine These (faktisch formulierte Annahme) ist.


LG Deeron
 
AW: Warum müssen es immer Ultra-Details sein? User-Special von Ion

Darüber gab es, wenn ich mich recht entsinne sogar einen Artikel in der PCGH.
Kurzfassung des Artikels:
SSAO an = Gehirn sieht es als normal an -> blendet es aus
SSAO aus = Gehirn weiß, dass es Computergrafik ist -> blendet es aus

Es war ein klein wenig komplexer, und zwar in Zusammenhang mit einer Spielgrafik, die den Anspruch hat, halbwegs realistisch und nicht vollkommen abstrakt zu sein wie Minecraft. Dass SSAO in Klötzchenwelten bei der räumlichen Orientierung hilft, kann ich mir gut vorstellen.
 
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Dann ist es aber kein "Ultra", denn bei den BF3-Voreinstellungen - und um die sollte es eigentlich gehen sonst wäre doch der ganze Sinn des Artikels hinfällig (oder :huh:) - wird MSAA beim "Ultra"-Preset automatisch aktiviert und ansonsten bei anderen Presets deaktiviert.

Allerdings ist es speziell bei BF3 so das manche Einstellungen das "Erkennen" von Gegner und sogar das "Spotten" - sehr beeinflussen.
Alles andere als die "Mesh"-Quality auf "Ultra" zu stellen ist sinnfrei.
Genauso bringt eine Beruhigung des Bilders mit MSAA - sofern es die GPU schafft - auch sas um Gegner besser zu erkennen.
Meine Karte schafft leider kein MSAA in BF3 flüssig. Aber mit SMAA per RadeonPro siehts auch um einiges Besser aus als das BF3-eingebaute (unscharfe) Post-Processing AA.
Ich spiel eigentlich alles neuesten Games nur mehr mit Injiziertem SMAA sofern "normales" MSAA/SSAA zu viel Leistung kostet.

Jap da stimmt; tatsächlich habe ich auch nur mesh auf ultra und msaa; dazu ein bissl Schatten und fertig sind die Einstellungen. Allerdings bevorzuge ich solche 120 FPS-Einstellungen nur bei kompetitiven Multiplayer Spielen. Im SP lasse ich gerne herausragende Grafik auf mich wirken und stelle entsprechend gerne möglichst hohe Einstellungen ein.

Es ist schön dass der Ultrazwang hier eine recht hohe Ablehnung antrifft oder zumindest rege diskutiert wird. Ist diesem Zwang doch damals Crysis 1 zum Opfer gefallen, da die Meinungen zwischen "läuft ja eh nicht" bis "mies programmiert" mäanderten. Dass das Spiel schon auf den zweit niedrigsten Einstellungen die gesammelte Konkurrenz deklassierte, wollte in viel zu wenig Schädel hinein.
 
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Ich habe eine andere These, die sich in einem Satz zusammenfassen lässt: Es ist ein Hobby.
:devil:

Aber welchen Hintergrund hat dieses Hobby um es so Exzessiv auszuleben und gegebenenfalls das Versagen der eigenen Hardwar eabzustreiten, wie Ion so schön in seinem Beitrag geschrieben hat?
 
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Die Gründe dafür können mannigfaltig sein. In der Regel dürfte es Interesse an der Materie sein ;)

Was das Versagen der eigenen Hardware angeht: ich bezweifle, dass ein Grossteil der Zocker Komplexe bekommt, nur weil er nicht auf Ultra spielen kann.
 
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AW: Warum müssen es immer Ultra-Details sein? User-Special von Ion

Aber welchen Hintergrund hat dieses Hobby um es so Exzessiv auszuleben und gegebenenfalls das Versagen der eigenen Hardwar eabzustreiten, wie Ion so schön in seinem Beitrag geschrieben hat?

Nostalgie zB. Als Teenager hat man ja kaum die finanziellen Mittel um sich wirklich was großartiges unter den Schreibtsich zu stellen. Während des Studiums geht das auch nicht, sofern man das Studium als seine Hauptaufgabe sieht. Danach wirds interessant. Und da würde ich deiner These auch wiedersprechen. Dann verdient man Geld hat aber kaum noch Zeit... So stellt man sich denn doch nochmal einen dicken PC hin und merkt, dass die Investition mehr aus technischer Faszination denn aus täglichen "Notwendigkeit" geschehen ist.
 
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Wenn das auf dich zutrifft ist es ok.
Ich bin aber der Meinung und merke es an mir selber, dass man je klarer und näher die Zukunft rückt (Familie, Wohnung, Kinder etc.) sein Geld nicht mehr so sehr dafür ausgibt. Allein schon weil Frauchen was dagegen hätte ^^.
 
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du lässt dir vorschreiben, wofür du dein geld ausgibst? :huh:

Na, spätestens bei gemeinsamer Wohnung und langfristiger Planung gehört schon eine Absprache dazu. Kauft man nächstes Jahr ein Auto (was gemeinsam zu finanzieren ist), in welchen Regionen (u.U. weltweit) sieht man die besten beruflichen Chancen; welche Rücklagen wären dafür aufzubringen o.Ä.
 
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Ganz ehrlich:
Wenn ich vorhabe meine Freundin zu heiraten, wir ende des Jahres zusammen ziehen und auch ein Auto ansteht... JA

aha.
ist ja erstaunlich.
aber gut. jeder, wie es ihm gefällt. :)

edit:
was ganz anderes ist es natürlich, wenn das ganze ins extreme oder gar krankhafte abdriftet.
dann erwarte ich einmischung des partners.
wenn das ganze aber in einem 'vernünftigen rahmen' bleibt, lasse ich mir ganz sicher nicht vorschreiben, welches hobby ich mit meinem geld finanziere.
 
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Und ich finde auch, das wenn man sich als Jugendlicher etwas zusammenreißt, hat man auch genug Geld zur eigenen Verfügung. Geburtstage, Weihnachten, andere Festlichkeiten, Taschengeld, etc. Man hat einfach keinerlei finanzielle Verpflichtungen und auf die Eltern die Sagen "Leg doch mal ein bisschen zurück" hört man eh nur sehr selten.
 
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Wenn man sich ein Spiel um 20€ holt oder ne neue Maus um 30€ dann kommt schon mal eine Blick Marke "Brauchst du das wirklich?" aus Richtung der Besseren Hälfte. ;)

Komischerweise wird man dann ein paar Tage danach zum "neu Einkleiden" geschleppt wo man schon mal das zehnfache ausgeben muß weil sonst ein "Mit deinen alten Sachen geh ich nicht mehr mit dir aus dem Haus :devil:" kommt.

Wie ICH dabei dann "dreinschau" ist der Chefin relativ egal :P
 
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Und ich finde auch, das wenn man sich als Jugendlicher etwas zusammenreißt, hat man auch genug Geld zur eigenen Verfügung. Geburtstage, Weihnachten, andere Festlichkeiten, Taschengeld, etc. Man hat einfach keinerlei finanzielle Verpflichtungen und auf die Eltern die Sagen "Leg doch mal ein bisschen zurück" hört man eh nur sehr selten.

das stimmt; Ich hatte ja auch immer einen PC zur Hand. Der war halt nie High End... Da wurde immer lange auf den P/L-Sieger gespart und gearbeitet. Für HighEnd-PCs wird man entweder verzogen oder hat das Geld halt über weil man hinreichend verdient (was mit 6€/Stunde wie zu meinen Schulzeiten nicht der Fall ist; da ist an Top GPU geschweige denn MultiGPU nicht zu denken. Sprich das ist was für's Berufsleben sofern die Familienplanung dazu passt). So denk ich mir das zumindest :)
 
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