AW: WaKü***Quatsch***Thread
Vielen Dank für den Link!
Den Test hatte ich bislang nicht gefunden. Nicht schlecht die Seite! Muss ich gleich mal in die Lesezeichenliste packen.
Naja - dann hab ich halt eine Pumpe mehr

. Werd sie mir auf jeden Fall mal live ansehen und ein bisschen vergleichen.
Meine Vermutung trifft aber offensichtlich zu. Die Form der Platine gleicht der von der DCP450 1:1 und auch die restliche Machart der Platine gleicht z. B. bei der Befestigung und den Anschlusskabeln mit den ungenutzten Lötpads auf der Sichtseite genau der DCP450. Lediglich die Bestückung und Teile des sichtbaren Routings sind unterschiedlich (Vergleich:
SPC-60 vs.
DCP450). Vermutlich kann man an den LED-Lötpads wie bei der DCP450 eine LED betreiben die anzeigt, ob die Pumpe Saft hat (hab ich bei der Magicool mal ausprobiert - funktioniert). Auch der mechanische Aufbau ist wirklich sehr ähnlich wie bei der von Magicool - wie vermutet allerdings mit flacherem Rotor. Angesichts dieser Bilder bin ich nun sicher, dass die beiden Pumpen vom gleichen Hersteller stammen. Insgesamt schaut die SPC-60 ganz brauchbar aus, auch wenn die Lagerung, was dauerhafte Spielfreiheit angeht, natürlich nicht so fortschrittlich ist wie bei den alten Laings. Die im Test erwähnte und ebenfalls bei Thermalbench getestete Topsflo TDC Pumpe scheint übrigens ebenfalls vom gleichen Hersteller zu kommen (hat auch die gleiche Platinenform und einen ähnlichen mechanischer Aufbau wie bei der Magicool und der SPC-60).
Das muss irgendein chinesischer OEM-Lieferant sein Offensichtlich ist der ursprüngliche Lieferant auch die Firma
Topsflo aus Changsha in China, welche Magicool und EKWB da mit Pumpen versorgt.
Was mir bei der SPC-60 weniger gefällt ist die Tatsache, dass das Rotorlager hier trotz des gleichen grundlegenden Aufbaus wie bei der Magicool eine Buchse aus einem anderen Material enthält und der Rotor in Axialrichtung nicht magnetisch in der Schwebe gehalten zu werden scheint wie bei Letzterer. Diese losen Passscheiben sind nicht gerade eine elegante Lösung. Hoffe sie läuft trotzdem ähnlich ruhig läuft wie die DCP450 (in Punkto Vibrationen), aber ich bezweifle es angesichts dieses Details ein wenig.
Muss man sich auf jeden Fall mal anhören. Der Test sagt nur was über das erfreulich niedrige Lautstärkelevel aus, aber nicht über´s Spektrum und die Vibrationen. Die beschriebene Testprozedur mit der schallgedämmten Testkammer ist aber weit besser, als das was man hierzulande in der Beziehung üblicher Weise präsentiert bekommt. Jedenfalls muss ich mir da selbst ein Bild machen und sie mal mit der DCP450 vergleichen (insofern hätte ich vllt. auch besser die SPC-60 mit AB genommen, aber um einen Eindruck zu gewinnen reicht erst mal die normale).
Bin jetzt auf jeden Fall ganz froh sie nun doch bestellt zu haben, denn zumindest für ein Vorhaben, was mir schon länger vorschwebt, könnte die Pumpe sich auch unabhängig von den Fragezeichen bei der Rotorlagerung evtl. eigenen, weil der Rotor so flach ist. Mal sehen, vllt. baue ich sie ein bisschen um, oder zumindest einen neuen "Deckel" dafür

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Edit: Zu AC HighFlow DFM vs. AC mps-Flow 100:
Das grundlegende Problem besteht darin, dass die Differenzdruckmethode schon durch den Aufbau fehleranfälliger ist und auch mehr Fehlereinflüsse bietet. Zum Beispiel können Luftblasen, die sich an ungünstigen Stellen festgesetzt haben (nicht mal unbedingt direkt im DFM) das Ergebnis stark verfälschen - auch wenn das natürlich in einem gut entlüfteten Kreislauf eigentlich nicht vorkommen sollte. Die Fehlereinflüsse durch die jeweilige Viskosität des verwendeten Mediums hast du auch richtig erkannt.
Die Druckdifferenz an einer definierten Querschnittsänderung ist darüber hinaus einfach stärker und von mehr Einflussgrößen abhängig als eine rein mechanische lineare Volumenstrom-Messung per Flügelrad (zumindest innerhalb des quasilinearen Messbereichs). Zum Beispiel spielt die Viskosität des Mediums bei der Flügelrad-Messung nur eine untergeordnete Rolle - von extrem hohen oder niedrigen Viskositäten mal abgesehen. Somit spielt hier auch die Temperatur keine wesentliche Rolle, während sie auf die Differenzdruckmessung sehr wohl Einfluss hat. Deshalb ist der Tempsensor im mps-flow auch nicht ganz unwichtig.
Hinzu kommt beim mps-flow vor allem, dass es noch wichtiger ist auf ausreichend lange Beruhigungsstrecken zu achten als bei einem Radial-Flügelrad-DFM wie dem AC HighFlow. Hintergrund: Im Differenzdrucksensor wird die hydrodynamische Druckdifferenz gemessen, die sich durch die Querschnittsverengung im DFM ergibt - und zwar ausschließlich diese, wenn das Ergebnis stimmen soll. Kommt nun aber die Strömung nicht gleichförmig an, sondern umgelenkt durch einen davor oder dahinter angeordneten Winkel bzw. Krümmer, kommt es zu zusätzlichen hydrodynamischen Druckänderungen, die auf die Messkanäle wirken, was das Messergebnis verfälscht.
Der hydrodynamische Druck hängt außerdem quadratisch von der Strömungsgeschwindigkeit am Messquerschnitt ab, was dazu führt, dass die Rückrechnung auf den Volumenstrom aufwändiger ist und durch die digitale Verarbeitung Rundungsfehler nicht vermieden werden können.
Kurz gesagt sind Differenzdruckmessungen aufgrund des komplizierteren Messprinzips deutlich fehleranfälliger als volumetrische Messungen mittels Flügelrad. Auch bei einem Flügelrad-DFM gibt es natürlich Einflüsse die das Ergebnis verfälschen können (insb. die Lagerung muss stets leichtgängig sein), aber das Ausschließen der Fehlereinflüsse bei der Differenzdruckmethode ist einfach erheblich schwerer.
Mit einer Pauschalaussage mit welchen Abweichungen zwischen den beiden Methoden zu rechnen ist kann ich dir nicht dienen. Das ist auch seriös gar nicht möglich, weil es eben von den Gegebenheiten in deinem Kreislauf abhängt. Der Grund warum ich von den Differenzdrucksensoren eher abrate ist einfach die Tatsache, dass es aus o. g. Gründen viel leichter ist damit falsch zu messen als mit einem ordentlichen Flügelrad-DFM.
PS: Das mit dem Einfluss der Beruhigungstrecken bei Differenzdrucksensoren ist btw nicht nur in Waküs ein Problem. Man kann sich das in etwa so vorstellen wie bei den vom VW-Skandal betroffenen 1,6er TDI Motoren. Dort sind die Messergebnisse der Luftmassenmesser (ebenfalls Differenzdruckmethode) durch das Fehlen eines effektiven Strömungsgleichrichters (vergleichbar mit der Beruhigungsstrecke vor und nach einem Differenzdruck-DFM) derart verfälscht, dass es nun die Nachrüstung eines solchen Luftstromgleichrichters ermöglichen soll, die Motorsteuerung so zu verbessern, dass die NOx-Grenzwerte und ohne Schummelsoftware im normalen Betrieb eingehalten werden können. In dem Fall führen die verfälschten Messergebnisse also offenbar bei normalen Fahrsituationen dazu, dass die gemessene und die reale Luftmenge nicht übereinstimmen, was wiederum dazu führt, dass der die Verbrennung nicht so optimal abläuft wie sie könnte. Nur bei bekannten Strömungsverhältnissen wie auf dem Prüfstand wurde eine optimale Abstimmung per Schummelsoftware erreicht, so dass die Grenzwerte dort eingehalten werden konnten. <= so munkelt man ja zumindest
Sorry btw für die vielen Tippfehler und die teils unrunde Grammatik. Hab zwar einiges korrigiert, aber manches fällt einem halt oft erst nach mehrmaligem Lesen auf, wenn man sich beim Schreiben auf den Inhalt konzentriert.
Mit Handynutzern habe ich aber kein Mitleid (Beitragslänge)

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