[Wahl September 2009] Monatliche Community-Bundestagswahl

Welche Partei würdet Ihr diesen Monat wählen?

  • SPD

    Stimmen: 7 6,4%
  • Union

    Stimmen: 4 3,6%
  • FDP

    Stimmen: 12 10,9%
  • Die Linke

    Stimmen: 9 8,2%
  • Piratenpartei

    Stimmen: 61 55,5%
  • Die Grünen

    Stimmen: 9 8,2%
  • Sonstige

    Stimmen: 4 3,6%
  • Enthaltung/gehe nicht wählen

    Stimmen: 4 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    110
  • Umfrage geschlossen .
Status
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Die haben dort aber relativ wenig Angst vor einem falschen Ergebnis und nehmen alle in den Parlamenten vertretenen +kleine Parteien auf. Demokratie muss auch undemokratische Elemente aushalten können. Wenn nicht werden sie im Dunkeln wachsen, was noch schlimmer ist.
 
An alle die glauben das sie tatsächlich die FDP wählen müssen, Volker Pispers Teil6: YouTube - Volker Pispers Bis Neulich #AKTUELLSTE VERSION# Teil 6

Danke, nein. Bei Pispers' schmieriger Selbstgefälligkeit, Pseudo-Intellektualität und arroganter Überheblichkeit kommt's mir regelmäßig hoch.

@ Icejester / StormraidR

Leute, ich schrieb, dass man "Das Kapital" lesen sollte und nicht "Das kommunistische Manifest".
Euere Antworten reichen aus, um zu wissen, dass ihr beides nicht gelesen habt. Wahrscheinlich hat euere Meinung mit Vorurteilen aus Desinteresse zu tun.
Ist aber auch egal!

:wow: Was Du nicht alles weißt! Gut, daß ich hier eine nette Marx-Gesamtausgabe neben mir im Regal stehen habe, in die ich natürlich noch nie reingeschaut habe. Ich kaufe Bücher ja immer nur, um sie als Staubfänger ins Regal zu stellen. :wall:
 
Zufällig heute morgen jemand Family Guy auf Prosieben geguckt? Ich fand die Szene mit dem Bürgermeisterwahlkampf sehr treffend.....
 
Äh - an der Sitzverteilung änderst du damit rein gar nichts. Der einzige Unterschied zum Nichtwählen besteht darin, dass du öffentlich klarstellst, das du ja eigentlich gerne ne Partei wählen würdest, wenn man dir denn eine vorsetzt, die von sich aus genau so ist, wie du sie gern hättest.

Ganz so ist es nicht.
Bei der derzeitigen Wahlbeteiligung, ist es kein Wunder, dass die Parteien auf solche Zahlen kommen.
Bei einer Wahlbeteiligung von 100% hätten Parteien wie NPD, DVU, Pep... reichlich Probleme die 1%-Hürde;) zu schaffen.
Auch größere Parteien blieben davon nicht verschont.
Es geht darum, endlich einmal Zeichen zu setzen.

Und das letzte was ich will ist, dass ich 'ne Partei vorgesetzt haben will.:ugly:
Wenn ich was verändern will, muss ich meinen Sch... allein in die Hand nehmen(was ich hiermit auf meine Art tue):devil:
Die Leute haben, meines erachtens nach, vergessen Fragen zu stellen.
Einfach mal Fragen und nicht nur Wahlplakate/Zeitung lesen, Nachrichten schauen. Das ist zwar wichtig, reicht aber bei weitem nicht aus, sich ein Gesamtbild machen zu können.
Medien dienen der Meinungsbildung. Jetzt stellt sich die Frage: wer beherrscht die Medien?
 
Ich glaube nicht, dass die Prozentwerte anhand der abgegebenen Stimmen berechnet werden, sondern eher anhand der gültigen Stimmen.
 
Genau das ist der Fall.
Und dass rechte Parteien bei geringerer Beteiligung höhere Anteile haben, liegt auch nur daran, dass die ihre Anhänger i.d.R. recht gut mobilisiert bekommen, wärend die (potentiellen) Nichtwähler dann bei den großen Parteien fehlen. Wählen mehr (gültig!), steigen die Anteile der etablierten Parteien also tendenziell, von Denkzettel kann auch da keine Rede sein.
 
Um mal aus Sicht der Politiker zu sehen.

Nicht wählen = keine Lust
ungültig wählen = man sieht keine Alternative

Diesen feinen Unterschied sollte man bei der Diskussion beachten
 
Oder:

nicht wählen = keine Lust
ungültig wählen = zu dumm, um den Schein auszufüllen

Es ist natürlich schwierig, darüber Erkenntnisse zu gewinnen, aber ich gehe davon aus, daß ein ganzer Teil der ungültigen Stimmen unabsichtlich ungültig ist.
 
@Nuklon: Sicher sollte man bei der Diskussion einen Unterschied machen, aber ich finds viel schlimmer, dass es keine Konsequenzen gibt wenn mehrere Leute aus Protest ungültig wählen bzw weil sie einfach wirklich keine brauchbaren Alternativen sehen. Daher bezweifel ich auch, dass es einen Politiker wirklich anhebt bzw. dass sie es so sehen wie du sagtest. Abgesehen davon gibts auch genug die gar nicht erst zur Wahl gehen, weil sie keine brauchbaren Parteien auf der Liste finden. Schade halt nur wie gesagt dass nichma die "Mühe" derer belohnt wird, die ihrer Pflicht zu wählen nachkommen, auch wenns ungültig is.

@Icejester: Ich fürchte auch, dass sich Politiker eher diese Anschauung teilen, alles andre wäre in Gewisserweise ein Schuldeingeständnis..
 
nur kann man die Meinung zu dumm um den Schein auszufüllen nicht immer gelten lassen.(abgesehen das der Politiker, der es als erster vor der Kamera vertritt nie wieder einer wird)
Wenn du einmal Wahlhelfer warst, wirst du merken, dass dem nicht so ist.
Selbst bei der relativ schwierigen Kommnunalwahl gab es extrem wenig unabsichtliche Patzer.
Wenn all bei der Bundestagswahl wählen würden und es käme 25% ungültig raus, sähe die Sache anders aus, aber da sich es immer im 1-2% Bereich bewegt, bleibt es natürlich so.
 
Es ging nich darum, dass es letztlich so ist, dass die Leute zu dumm zum Wählen sind, ich war bereits Wahlhelfer und werde es auch bei der kommenden Wahl wieder sein, weiß also was die Leute so alles auf die Zettel schreiben, es ging darum, dass es von den Politikern als solches abgetan werden kann, leider. Da einfach keine genaue Auswertung in der Richtung geschieht, wäre auch schwer sowas sinnvoll zu erfassen und zu interpretieren, denk ich, um da wirklich Konesequenzen draus folgen zu lassen.
Sicher wirds kein Politiker öffentlich so sagen, aber 1-2% kann man intern locker als solches abtun ohne sich ernsthaft Sorgen machen zu müssen und nicht weiter zu machen wie bisher. Das Szenario mit den 25% ungültigen Stimmen wäre allerdings schon Interessant, aber soweit wirds wohl leider nicht kommen denk ich, dazu sind wir eben in Deutschland..
 
So blöd, wie einige denken, sind Politiker auch nicht.
Die wissen sehr wohl, dass ungültige Stimmen sehr oft Absicht sind und die Leute nicht nur wegen dem Wetter nicht wählen gehen. Aber sie wissen auch, was die Leute, die sie gewählt haben, wollen - und sie wissen nicht, was die Nichtwähler wollen. (sofern die überhaupt eine realistische Vorstellung von Politik haben)
Das zieht entsprechend wenig Änderungen nach sich.
Grundprinzip unserer Demokratie ist, dass ein Politiker eine Meinung vertritt und die Wähler dann entscheiden, wieviel Einfluss diese Meinung hat. Noch nicht vertrene Meinungen sind mit Parteineugründungen aufzufüllen - die durchaus auch Erfolg haben können, wenn es ein echtes Mehrheitsinteresse ist. Siehe z.B. Piraten.
Was nicht vorgesehen ist und auch nicht wirklich funktionieren kann ist, dass ein Politiker die Meinung aller Nicht-Wähler herausfindet und zu einem Versprechen vermengt, mit dem er dann antritt. (einige versuchen es trotzdem -gerade Parteien, deren Kerninteressen nicht massenkompatibel sind, wie FDP und NPP, polstern so ihr Programm auf-, haben damit aber auch keinen Erfolg und höchstwahrscheinlich kein Interesse an der Umsetzung)
 
Ich bin sehr überrascht über das Ergebnis, jedoch im positiven Sinn. ich habe den Wahl-o-mat bemüht, um zu schauen, wie es dieses Jahr aussieht mit den Politikangebot und obwohl ich mittlerweile fast fdp-stammwähler bin, bin ich an etwas frischem wind im politischen geschäft doch sehr interessiert.
 
Dank Briefwahl durfte ich bereits mein Kreuzchen machen. Diesmal bin ich wirklich gespannt wie viel Prozent meine gewählte Partei bekommt.
 
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