VJoe2max
BIOS-Overclocker(in)
AW: Vorstellung Kühlerentwicklung und Anregungsfindung
Auf der Entwicklungsschiene auf der wir uns derzeit befinden halte ich das Potential auch für weitestgehend ausgeschöpft. Ein wenig Optimierungsspielraum ist sicher auch noch beim jetzigen Stand der Technik noch drin, aber keine großen Sprünge mehr. Das bedeutet aber nicht, dass prinzipiell nichts Wesentliches mehr geht
.
Die Werkstoffschiene wird aber in der Tat nicht mehr viel bringen, denn CNTs sind ziemlich ungeeignet für die Anwendung, und Feinsilber ist zu weich für die üblichen Konstrukte. Diamant in makroskopischer Erscheinungsform ist keine realistische Option. Ich könnte mir beschichtungstechnisch und von der Oberflächenbehandlung her bezüglich Grenzschichtbeeinflussung noch ein paar Optimierungen vorstellen, aber nichts was großes Potential heben würde. Richtung Direktkühlung wären noch Ansätze möglich, aber das wird an der usability im Massenmarkt scheitern.
2°K oder mehr in den nächsten Jahren wäre ein gewaltiger Entwicklungssprung. Das gab es schon lange nicht mehr
. Seit mindesten zwei Jahren ist das Top-Niveau effektiv eingefroren. Alle Top-Kühler dümpeln im gleichen Bereich vor sich hin. Von Durchfluss kann man sich auch nichts kaufen - das ist kein sinnvolles Entwicklungsziel.
Wenn niemand eine wirklich grandiose Idee hat, wird sich am wahrscheinlichsten entweder nichts mehr tun - was rein leistungstechnisch jetzt auch nicht so tragisch wäre, oder es wird wieder ein sinnloser Hype wie HighFlow generiert. Möglich wäre auch, dass man sich mal auf Graka-Kühler verlegt und das Gelernte dort verstärkt anwendet - da ist noch deutlich mehr Potential.
Trotzdem würde ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass ein neues Konzept oder eine neue Fertigungsmethode noch mal einen nennenswerten Sprung bringt. Eine Möglichkeit wäre auch noch die theoretische und numerische Schiene, bei der nicht mehr per trial and error entwickelt wird sondern wirklich von Grund auf auf physikalischer Basis optimiert wird - da kann man allerdings geteilter Ansicht sein, ob dass bei den gegebenen Randbedingungen erfolgversprechend wäre. Oft scheitert so was schon an den Grundlagen und erfordert sehr engagiertes Personal und genügend finanziellen Background.
Noch ne Möglichkeit wäre, dass sich die ganze Branche noch mehr in Richtung Design und Optik entwickelt, weil die Kühltechnik selbst einfach nicht mehr so zentral ist. Bei Autos interessiert sich ja auch kaum noch jemand für die Technik, da sie langweilig und eintönig geworden ist.
Auf der Entwicklungsschiene auf der wir uns derzeit befinden halte ich das Potential auch für weitestgehend ausgeschöpft. Ein wenig Optimierungsspielraum ist sicher auch noch beim jetzigen Stand der Technik noch drin, aber keine großen Sprünge mehr. Das bedeutet aber nicht, dass prinzipiell nichts Wesentliches mehr geht
.Die Werkstoffschiene wird aber in der Tat nicht mehr viel bringen, denn CNTs sind ziemlich ungeeignet für die Anwendung, und Feinsilber ist zu weich für die üblichen Konstrukte. Diamant in makroskopischer Erscheinungsform ist keine realistische Option. Ich könnte mir beschichtungstechnisch und von der Oberflächenbehandlung her bezüglich Grenzschichtbeeinflussung noch ein paar Optimierungen vorstellen, aber nichts was großes Potential heben würde. Richtung Direktkühlung wären noch Ansätze möglich, aber das wird an der usability im Massenmarkt scheitern.
2°K oder mehr in den nächsten Jahren wäre ein gewaltiger Entwicklungssprung. Das gab es schon lange nicht mehr
. Seit mindesten zwei Jahren ist das Top-Niveau effektiv eingefroren. Alle Top-Kühler dümpeln im gleichen Bereich vor sich hin. Von Durchfluss kann man sich auch nichts kaufen - das ist kein sinnvolles Entwicklungsziel. Wenn niemand eine wirklich grandiose Idee hat, wird sich am wahrscheinlichsten entweder nichts mehr tun - was rein leistungstechnisch jetzt auch nicht so tragisch wäre, oder es wird wieder ein sinnloser Hype wie HighFlow generiert. Möglich wäre auch, dass man sich mal auf Graka-Kühler verlegt und das Gelernte dort verstärkt anwendet - da ist noch deutlich mehr Potential.
Trotzdem würde ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass ein neues Konzept oder eine neue Fertigungsmethode noch mal einen nennenswerten Sprung bringt. Eine Möglichkeit wäre auch noch die theoretische und numerische Schiene, bei der nicht mehr per trial and error entwickelt wird sondern wirklich von Grund auf auf physikalischer Basis optimiert wird - da kann man allerdings geteilter Ansicht sein, ob dass bei den gegebenen Randbedingungen erfolgversprechend wäre. Oft scheitert so was schon an den Grundlagen und erfordert sehr engagiertes Personal und genügend finanziellen Background.
Noch ne Möglichkeit wäre, dass sich die ganze Branche noch mehr in Richtung Design und Optik entwickelt, weil die Kühltechnik selbst einfach nicht mehr so zentral ist. Bei Autos interessiert sich ja auch kaum noch jemand für die Technik, da sie langweilig und eintönig geworden ist.






