cryon1c
Lötkolbengott/-göttin
Und das wäre bei dir genau was? Goldene Klobrille, Bad mit feinsten Marmor, Zombiehome, feinste Holztäfelung, ... ?
Es gäbe ja auch noch eine andere Alternative: Ansiedlungsstop und Erweiterungsstop für Unternehmen in Städten wie Berlin, Hamburg, München, .... Mit dem Hinweis an diese, dass sie es mal in den zig hundert Klein- und Mittelstädten probieren sollen, wo es genug Platz sowohl für ihr Unternehmen, als auch für Mitarbeiter gibt. Aber dazu müsste man erstmal den Förderalismus dahingehend reformieren, dass es weg vom Wettbewerb der Kommunen geht. Wer auch immer auf die Idee kam, gehört mit faulem Obst beworfen. Staatliche Institutionen sollen im Wettbewerb zueinander stehen... Demnächst macht man noch eine zweite Bundeswehr und lässt die im Wettbewerb zur ersten stehen.![]()
Nö, aber kein Boden für 1,50€ pro m² der schon vom schief ansehen löcherig wird. Trittschalldämmung (gerade in Platten, das ist so ne einfache Sache die so viel Lebensqualität bedeutet). Rampen und Aufzüge für Leute mit geringer Mobilität. Auch mal Glasfaser in die Wohnungen bringen (sprich Ausbau auf komplett eigene Kosten vom Vermieter die er sich dann über die Miete reinholt). Vernünftige Türen und Fenster, nicht das billigste. Energetische Sanierung oben druff, sowieso. Vernünftig halt, kein Luxus, aber etwas was an den Neubau rankommt von der Qualität her, wenn sowieso auf einen ähnlichen Stil umgebaut wird (Innenausbau). Tapeten auch nicht für 1,50€ pro m² draufkleben. Und Handwerker vernünftig bezahlen. Wenns geht keine Osteuropäer für Hungerlohn, wo nur einer Deutsch spricht und das auch nur in Bruchstücken. Und vernünftiger Holzboden drauf hat auch was oder guter Teppich. Kostet auch was.
Hast du dir mal die Platten hier angesehen im Osten? Von Lebensqualität ist da nichts, man merkt das überall das billigste verbaut war was überhaupt zu bekommen ist.
Und für Unternehmen - wie willste das durchsetzen? Alle Fachkräfte die benötigt werden, studieren in Großstädten und werden da gleich von den Firmen angeworben, an Ort und Stelle. Und große Werke usw. werden in der Nähe von Großstädten errichtet, auch in Leipzig haben wir diese. Damit die Leute direkt von der Uni da mit dem Fahrrad zur Bewerbung fahren können und auch da bleiben. Welche vernünftige Firma die jetzt einen großen Standort in ner Metropole hat, geht freiwillig aufs platte Land? Da GIBT ES NIX. Da gibt es keine ausgebildeten Mitarbeiter (wer da lebte, ist längst weg und neue werden da nicht ausgebildet). Da gibt es keine Infrastruktur für die Werke usw. Es gibt da Platz und natürlich kostet der weit weniger als in der Großstadt, aber diese Kosten holen sie wieder rein wenn sie schnell Mitarbeiter finden und diese nicht umziehen müssen.
Werkswohnungen - das hätte ich ja noch verstanden. Was dem Hausmeister oft angeboten wird damit der günstig und nah an seiner Arbeit wohnen kann, können die großen Konzerne auch anbieten. Wenn überhaupt noch Platz dafür ist, in der Nähe eine Wohnsiedlung einzurichten.
Und was ist noch mal so schlimm dran wenn eine Stadt mit einem großen Konzern eng in Verbindung steht und alle dadurch profitieren? Stuttgart ist z.B. durch Autofirmen geprägt, sie geben der Stadt enorm viel, auf allen Ebenen. Soll man die jetzt irgendwo in die Pampa schieben oder wie?)

