Volksentscheid in Berlin: Umwandlung von Wohnungen in Sozialwohnungen

Ich hab dort gewohnt. Natürlich zur Miete, weil ich da nicht ewig leben wollte. Warum nicht? Es gibt da einige Probleme (die aber nichts mit dem Immobilienmarkt zu tun haben) und ich bräuchte halt n Visum, ich habe die deutsche Staatsbürgerschaft und kann nicht einfach nach Russland einfallen wie ich lustig bin :D
Ich spreche aber Russisch als Muttersprache und kenne das Land sowie einige Länder im Süden ganz gut. Deswegen die Beispiele. Der gemeine Deutsche weiß nichts über Russland, abgesehen davon das sie Putler haben (aktueller Spitzname) und das es da in Sibirien mal brennt oder ein Meteorit runterkommt - mehr Nachrichten gibt es nicht.

Ich sage nicht das dort alles geil ist, aber deren Modell verhindert den massiven Überfall mit wenigen Investoren die dann die halbe Stadt besitzen - weil man dort so viele Eigentümer hat, kann man physisch nicht alles aufkaufen, schon gar keine Häuser am Stück. Aber bauen und vermieten - ja, nur sind das Randgebiete die ungefähr so beliebt sind wie Berlin Neuköln. Da kriegste deine Bude für 30.000$ für 45m², wohnst aber auch in einem Gott verlassenen Niemandsland.

Tja, typisches Russland auf Zeit "Tourigequacke", wie immer bei dir, selbsternannter "Experte" ohne Ahnung wovon er redet (das gleiche wie bei Deutschtürken die mal im Urlaub in der Türkei sind, aber meinen sie wären Türkeiexperten)... :schief:

Die einen kommen mit Gasmasken und schwerem Gerät - professionelle Hausbesetzer, die fremde Wohnungen angreifen. Die anderen verteidigen mit Waffen ihre vier Wände. Und wieder andere, skrupellose Immobilien-Makler, werden zu Serienmördern. Ihre bisherige Bilanz: mindestens neun tote Menschen. SPIEGEL TV-Reporterin Anna Sadovnikova berichtet über brutale russische Enteignungskommandos und Verbrecher, die für ein paar Quadratmeter töten.

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und

Moskau will eine Million Menschen umsiedeln. Die Stadt verspricht bessere Wohnungen, doch daran glaubt nicht jeder.
Bürgerwohl oder Profit für Immobilienfirmen?

In Wirklichkeit gehe es der Stadt gar nicht um das Wohl ihrer Bürger, meint Borodulin, sondern darum, wertvolles Bauland zu bekommen, es teuer zu verkaufen, Bauaufträge zu vergeben und dabei abzukassieren:



Wohnungsbaupolitik in Moskau - Umsiedlung und Abriss (Archiv)
 
Dann verbietet man das halt vorher, dass Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt werden dürfen. Sollte kein Problem sein und sogar Deutschlandweit machbar.

Aha, noch mehr Eingriffe in die Eigentumsrechte, das wird genau so einen Gegenwind haben wie Enteignung.

Wie ich sagte, Vermieter sind nicht dumm und haben Anwälte und Berater in Massen, sie werden dafür sorgen das immer Lücken gefunden werden. Anstatt den Markt halbwegs in Ruhe zu lassen und den Immobilienbestand komplett zu sanieren damit wir hier die Lebensqualität steigern, versucht man immer und immer wieder dem Vermieter in die Eier zu treten - finanziell versteht sich. Da sollte es keinen wundern wenn die sich wehren.

@Nightslayer - 14 Jahre in Kasachstan und 1,5 Jahre in Russland reichen dir nicht? Muss man mindestens 50 Jahre dort gelebt haben um mitzureden oder wat? Flieg doch mal selbst rüber, sieh dich um bevor du was dazu schreibst.
 
@Nightslayer - 14 Jahre in Kasachstan und 1,5 Jahre in Russland reichen dir nicht? Muss man mindestens 50 Jahre dort gelebt haben um mitzureden oder wat? Flieg doch mal selbst rüber, sieh dich um bevor du was dazu schreibst.

War ich schon, beruflich 3 Monate in Kaliningrad, 2 mal 2 Moante Wolgograd, 1 Monat St. Petersburg und 3 mal für jeweils 1 Woche Urlaub in Woronesch, Baku und in Moskau.

Aber hey, außer dem Herrn Experten mit Youtube Zertifikat war halt noch niemand in Russland. :schief:
 
War ich schon, beruflich 3 Monate in Kaliningrad, 2 mal 2 Moante Wolgograd, 1 Monat St. Petersburg und 3 mal für jeweils 1 Woche Urlaub in Woronesch, Baku und in Moskau.

Aber hey, außer dem Herrn Experten mit Youtube Zertifikat war halt noch niemand in Russland. :schief:

Da kennste also die Preise, da weißt du vll auch wie die Preise in jeder Stadt aussehen. Und da weißt du auch das es dort keine Konzerne gibt die große Teile der Stadt vermieten. Der Markt dort ist teuer, aber nicht so krank reguliert wie hier, deswegen ist die Qualität der Immobilien dort wesentlich höher wenn investiert wird. Und das obwohl dort Bauvorschriften etc. alles andere als ordentlich sind.

Wir können vieles von anderen Ländern lernen, wie man bestimmte Probleme vermeidet ohne die Politik einzuschalten. Man muss nicht immer alles kaputtregulieren, aber ich vergesse - wir sind hier in Deutschland, wir brauchen hier für jeden Furz mehrere Monate an Bearbeitungszeit und 10 Vorschriften.
 
Wir können vieles von anderen Ländern lernen, wie man bestimmte Probleme vermeidet ohne die Politik einzuschalten. Man muss nicht immer alles kaputtregulieren, aber ich vergesse - wir sind hier in Deutschland, wir brauchen hier für jeden Furz mehrere Monate an Bearbeitungszeit und 10 Vorschriften.

Und viele Länder können von Deutschland lernen.
 
Und viele Länder können von Deutschland lernen.

Jap, beim Klimaschutz, bei Menschenrechten, bei diversen anderen Sachen - aber nicht bei der kranken Bürokratie und den elenden Regulierungen für viele Märkte die sinnlos sind.
Solche Sachen wie Zensur bei Videospielen, 20km/h bei E-Rollern und Zulassung oben drauf - das muss keiner lernen, da lachen die anderen drüber. Und Mietpreisbremse gehört dazu. Die wurde in den USA versucht - epic fail. War ja klar das wir die Idee hier aufgreifen.
 
Zensur bei Videospielen?
Videospiele gelten nicht als Kulturgut, und weil in Deutschland gewisse Dinge aus dem Dritten Reich eben verboten sind, muss man sie aus dem Spiel entfernen.
Du kannst ja eine Petition starten, die Videospiele als Kulturgut zulässt.
 
Zensur bei Videospielen?
Videospiele gelten nicht als Kulturgut, und weil in Deutschland gewisse Dinge aus dem Dritten Reich eben verboten sind, muss man sie aus dem Spiel entfernen.
Du kannst ja eine Petition starten, die Videospiele als Kulturgut zulässt.

Muss ich nicht, das wird hier ja besser, Wolfenstein vor kurzem war ein Beispiel dafür das es besser wird. Ist aber Offtopic.

Und während es in einigen Bereichen endlich voran geht (besagte Zensur z.B.) rollen wir in anderen Bereichen immer weiter zurück, anstatt von Ländern zu lernen die diese Probleme erfolgreich lösen und zwar ohne Politik.
Ich hätte auch ein anderes Land als Beispiel hier nehmen können, nur kenne ich mich in Russland (und Umland) sehr viel besser aus. Und die haben keine Probleme mit Konzernen die tausende von Wohnungen pro Stadt vermieten und die Preise unter sich ausmachen können. Quasi-Monopol auf Wohnraum zur Miete gibt es dort nicht und das hat einen einfachen Grund - mehr Eigentum in privater Hand in den Städten, vor allem sind es Wohnungen. Bei Einfamilienhäusern haben wir das Problem hier nicht und die Preise für eben diese sind eigentlich noch im Rahmen, bedenkt man was man bekommt gegenüber einer Wohnung.
 
mehr Eigentum in privater Hand in den Städten, vor allem sind es Wohnungen. Bei Einfamilienhäusern haben wir das Problem hier nicht und die Preise für eben diese sind eigentlich noch im Rahmen, bedenkt man was man bekommt gegenüber einer Wohnung.

Beschwer dich bei den Ländern, die ihre Sozialwohnungen verkauft haben um kurzfristig Geld zu generieren.
Ich hab das Haus meiner Großeltern und das vermiete ich.
 
Beschwer dich bei den Ländern, die ihre Sozialwohnungen verkauft haben um kurzfristig Geld zu generieren.
Ich hab das Haus meiner Großeltern und das vermiete ich.

Warum sollte man sich bei denen beschweren?
Die haben die Wohnungen verkauft, ist ganz normal, warum sollte Papa Staat oder Kommunen, Länder etc. Immobilien besitzen die nicht für Behörden etc. gebraucht werden?
 
Anstatt den Markt halbwegs in Ruhe zu lassen und den Immobilienbestand komplett zu sanieren damit wir hier die Lebensqualität steigern, versucht man immer und immer wieder dem Vermieter in die Eier zu treten - finanziell versteht sich. Da sollte es keinen wundern wenn die sich wehren.

Die müssen nicht Luxussaniert werden. Teuere und unbezahlbare Wohnung gibt es genug auf dem markt. Es fehlen billige einfache Wohnungen. Da tut es auch ein Altbau.
 
Die müssen nicht Luxussaniert werden. Teuere und unbezahlbare Wohnung gibt es genug auf dem markt. Es fehlen billige einfache Wohnungen. Da tut es auch ein Altbau.

Geht ja nicht um Luxussanierung, es geht im halbwegs vernünftige Instandsetzung ink. vernünftiger Materialien, gut bezahlten Handwerkern und nicht irgendwelchen armen Würstchen aus Bulgarien die hier für 800€ pro Monat buckeln, guter Ausstattung etc.
Wo ist das denn Luxus?)
 
Dann schau dir doch mal an, was da alles angebaut wird.
Zumal es ein Uteil des BGH gibt, das der der saniert auch die Kosten tragen muss. Es kann also nicht einfach auf die Miete umgelegt werden.
Urteil: Wer auf eigene Faust saniert, muss auch die Kosten tragen

Ansonsten kannst du gerne mal ein Foto von einer Baustelle machen, wo mit 5€/m² geworben wird.
 
Ja klar, saniert wird von den Gewinnen die der Vermieter macht. Ergo landet das SOWIESO bei der Miete, denn kein privater Vermieter (egal ob Einzelperson oder fetter Konzern) saniert sich ins Minus.
Das ist doch gerade das Risiko - der Vermieter steckt Geld in die Immobilie und will entsprechend Gewinne sehen die über der Investition liegen damit sich das irgendwie lohnt.

Und was willste mit ner Baustelle die 5€/m² kostet? Aktuell sinds eher 13-15€/m² im Osten die ein Neubau braucht um in die Gewinnzone zu kommen (Miete, kalt). Also Leipzig, Berlin usw.

Kann dir gerne auch mal Grundstückspreise hier sagen, rund um Leipzig sinds um die 300-350€/m² wenn man sich was vernünftiges kaufen will. Weiter weg fällt das bis auf 100€ runter, dann ist man aber auch mitten im Niemandsland.

Will man also hier bauen und das in guter Lage, kostet so ein 500m² Grundstück schon mal 175.000€ und das ist nur das nackte Land.
Bauen IST teuer. Das MUSS sich rechnen und zwar eher der Geldgeber in Rente geht oder gar über den Jordan. Begrenzt man alles, hören die Investitionen auf, was bei einem massiven Zuzug in Städten untragbar wäre. Also nix Mietpreisbremse, nix kaputtmachen - mehr bauen, mehr Geld fürs sanieren, unbrauchbare Gebäude abreißen und neu bauen, alles was bislang nicht gewinnbringend zu restaurieren war - restaurieren und ordentlich vermieten.

Die Preise fürs bauen sind nicht ohne, daran orientieren sich ALLE, auch Vermieter vom Altbau wenn dieser hergerichtet wurde.
 
Und das ist das Problem, das kann sich keiner leisten.

Wobei man frei nach Lidner "sollen sie doch Aktinien kaufen" jetzt Investionen für Geringverdiener schaffen will.
Der Flaschenpfand soll von 8ct auf 15-25 ct steigen. Forderung von Brauereiverband: Umweltamt fuer hoeheres Flaschenpfand | tagesschau.de
Wäre also eine Wertsteigerung um 100-200%.
Jetzt muss man nur genug vorher saufen.

Aha, noch mehr Eingriffe in die Eigentumsrechte, das wird genau so einen Gegenwind haben wie Enteignung.

Und was ist mit dem Eigentum und Vermögen der Mieter? Wenn sich deutlich mehr trauen Eigenbedarf an ihrem Geld anzumelden und die Miete kürzen, können die Vermieter auch nicht viel machen.
YouTube
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Zuletzt bearbeitet:
Die haben die Wohnungen verkauft, ist ganz normal, warum sollte Papa Staat oder Kommunen, Länder etc. Immobilien besitzen die nicht für Behörden etc. gebraucht werden?
Der böse Staat aber auch. Die Aufwendungen die man hatte, als die Wohnungen noch im staatlichen Besitz waren und vorrangig an sozial Schwache vermietet wurden, waren bedeutend niedriger als die Zuschüsse die man jetzt an die Bedürftigen zahlen muss, damit die eine Wohnung im hochgelobten freien Markt finden.

Geht ja nicht um Luxussanierung, es geht im halbwegs vernünftige Instandsetzung ink. vernünftiger Materialien,
Und das wäre bei dir genau was? Goldene Klobrille, Bad mit feinsten Marmor, Zombiehome, feinste Holztäfelung, ... ?

Begrenzt man alles, hören die Investitionen auf, was bei einem massiven Zuzug in Städten untragbar wäre. Also nix Mietpreisbremse, nix kaputtmachen - mehr bauen, mehr Geld fürs sanieren, unbrauchbare Gebäude abreißen und neu bauen, alles was bislang nicht gewinnbringend zu restaurieren war - restaurieren und ordentlich vermieten.
Es gäbe ja auch noch eine andere Alternative: Ansiedlungsstop und Erweiterungsstop für Unternehmen in Städten wie Berlin, Hamburg, München, .... Mit dem Hinweis an diese, dass sie es mal in den zig hundert Klein- und Mittelstädten probieren sollen, wo es genug Platz sowohl für ihr Unternehmen, als auch für Mitarbeiter gibt. Aber dazu müsste man erstmal den Förderalismus dahingehend reformieren, dass es weg vom Wettbewerb der Kommunen geht. Wer auch immer auf die Idee kam, gehört mit faulem Obst beworfen. Staatliche Institutionen sollen im Wettbewerb zueinander stehen... Demnächst macht man noch eine zweite Bundeswehr und lässt die im Wettbewerb zur ersten stehen. :rollen:
 
Und das ist das Problem, das kann sich keiner leisten.

Wobei man frei nach Lidner "sollen sie doch Aktinien kaufen" jetzt Investionen für Geringverdiener schaffen will.
Der Flaschenpfand soll von 8ct auf 15-25 ct steigen. Forderung von Brauereiverband: Umweltamt fuer hoeheres Flaschenpfand | tagesschau.de
Wäre also eine Wertsteigerung um 100-200%.
Jetzt muss man nur genug vorher saufen.



Und was ist mit dem Eigentum und Vermögen der Mieter? Wenn sich deutlich mehr trauen Eigenbedarf an ihrem Geld anzumelden und die Miete kürzen, können die Vermieter auch nicht viel machen.
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Wenn sich das keiner leisten könnte, würde das billiger werden. Das ist genau wie mit Smartphones über 1000€. Wird gekauft. Ausgaben steigen genau wie die Löhne auch, bei wem sie es nicht tun - der strengt sich dafür nicht an.
Klingt böse, aber im Kapitalismus müssen die Leute auch mal zusehen das sie das bekommen was sie verdienen wenn es ums Geld geht. Geschenkt gibt es nichts.
Hier ist auch der Gedanke einfach - wer eine Familie hat und den Kids was hinterlassen will was einen Wert hat und eventuell noch an Wert zulegt - der holt sich ne Immobilie. Man steckt selbst zurück, zahlt mehr (oder spart härter) und kann dann in Ruhe seine Rente genießen - egal ob man drin lebt oder vermietet und woanders mit dem Geld richtig Spaß hat. Und sollte man umkommen, haben die Kinder wenigstens ne Immobilie.
 
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