Volksentscheid in Berlin: Umwandlung von Wohnungen in Sozialwohnungen

Die Zahl der Obdachlosen (laut Verband) ist in den letzten Jahren ums Vierfache angestiegen!!!

Gründe dafür waren die stark steigenden Mieten in Deutschland, immer weniger Sozialwohnungen (Leipzig z.B. hatte alle Wohnungen privatisiert), und die gelockerten Mieterrechte.

Eine Hausverwaltung spricht die fristlose Kündigung der Wohnung normalerweise nach knapp einem Monat aus, wenn die 2. Miete gerade einmal wenige Tage offen ist. Danach reicht ein beauftragter Rechtsanwalt sofort bei Gericht die Räumung ein, und man fliegt spätestens nach 3 Monaten aus der Wohnung.

Die Obdachlosenheime werden aktuell überrannt, und haben gar nicht genug Plätze frei. Neue Obdachlose bekommen meistens erst einmal ein Notbett, was sie nur nachts nutzen können, und müssen durch ständige Nutzung des Notbetts Bedürftigkeit zeigen. Mit viel Glück bekommen sie Monate später ein kleines Zimmer im Obdachlosenheim.

Hier eine Sendung dazu, ab 00:27:30 wird es besonders interessant, wenn der Leiter einer berliner Notunterkunft spricht.
https://daserste.ndr.de/annewill/archiv/Niedriger-Lohn-magere-Rente-was-ist-uns-Arbeit-wert,erste11438.html


Und ja, natürlich sollten die verkauften Wohnungen sofort wieder zurück gekauft werden. Berlin hat viel zu wenig sozialen Wohnraum.
 
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Gründe dafür waren die stark steigenden Mieten in Deutschland, immer weniger Sozialwohnungen (Leipzig z.B. hatte alle Wohnungen privatisiert), und die gelockerten Mieterrechte.
Und Armutsmigration. Ich musste mal in einer Hilfseinrichtung für Obdachlose mithelfen... Selbst die Leute in der Einrichtung haben kein Geheimnis draus gemacht, dass mehr wie 3/4 aller Bedürftigen nichtdeutscher Herkunft sind.
 
Ich helfe öfter im potsdamer Lerchensteig aus, dem größten Abdachlosenheim in Potsdam.
3/4 aller Bewohner sind arbeitende Bürger, die in Potsdam keine Wohnung mehr finden.
Entweder weil sie bei den wenigen großen Vermietern in Ungnade gefallen sind, oder weil ihr Einkommen zu niedrig ist.
Diese Menschen suchen seit Jahren nach bezahlbaren Wohnraum, und haben sich mit ihrem kleinen Zimmerchen im Lerchensteig abgefunden.

D.h. der Großteil des Lerchensteig im mit arbeitenden deutschen Bürgern gefüllt, auch vielen Behinderten, und alten Frauen und Männern.
Die neuen Obdachlosen landen alle im Notbett, über Monate hinweg und bekommen gar kein Zimmer.
Im Notbett darf man sich nur im Zeitraum zwischen 17:00 Uhr - 09:00 Uhr aufhalten, und muss davor/danach den Lerchensteig sofort verlassen.
Das Obdachlosenheim weist also die neuen Obdachlosen ab, weil sie keinen Platz mehr haben!!!

Und Ausländer gibt es dort fast gar keine, nur Menschen mit deutschen Ausweis.
Die sind nämlich nebenan in ** artigen Unterkünften untergebracht......
 
Mag sein, weil ich mich nicht in Berlin gut auskenne.
Ich habe aber eine Sendung verlinkt, die du dir unbedingt ansehen solltest, wenn dich dass wirklich interessiert.
Der Mann im Publikum der von der Moderatorin befragt wird, ist ein Leiter einer Notunterkunft.
Und seine Worte haben selbst mich erschreckt. :( Und so schnell kann mich nichts mehr beeindrucken.... ^^

Wir haben Zustände in Deutschland, die für eine führende Industrienation erschreckend sind.
Ich schäme mich sehr für unser Land....:heul:
 
Ist es wichtig wo die Menschen herkommen? Wichtig ist dass sie in Armut leben weil anderen Geld mit Wohnraum verdienen.
 
Ist es wichtig wo die Menschen herkommen? Wichtig ist dass sie in Armut leben weil anderen Geld mit Wohnraum verdienen.

Es kommt noch der Faktor Großstadt hinzu. Hat man wenig Geld wohnt man möglichst nicht in der Großstadt. Wenn die Wohnungen verstaatlicht werden werden sie so verkommen wie im Ostblock. Alles wird dann gleichgemacht.
 
Es kommt noch der Faktor Großstadt hinzu. Hat man wenig Geld wohnt man möglichst nicht in der Großstadt. Wenn die Wohnungen verstaatlicht werden werden sie so verkommen wie im Ostblock. Alles wird dann gleichgemacht.

Du meinst, im Gegensatz zu den Wohnungen, die die große Immo-AGs absichtlich verkommen lassen, um erstmal die Rendite zu erhöhen durch Reduzierung der Instandsetzungsbudgets, später irgendwann mal eine saftige Modernisierung per Modernisierungsumlage auf die Mieter umzulegen, bis diese die gestiegene Miete nicht mehr zahlen können? Und wo man dann bei der Neuvermietung kräftig an der Preiskurbel drehen kann?

Es gibt genug Beispiele für gut funktionierenden kommunalen Wohnungsbau, sofern der politische Wille dazu da ist.
 
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Es kommt noch der Faktor Großstadt hinzu. Hat man wenig Geld wohnt man möglichst nicht in der Großstadt. Wenn die Wohnungen verstaatlicht werden werden sie so verkommen wie im Ostblock. Alles wird dann gleichgemacht.

Was ist an Gleichheit schlecht? Ich finde Gleichheit super, lieber jeder einen RX580 als 2 Leute mit einer 2080ti und 8 ohne Computer.
 

Da kann ich nur von meinen Kommilitonen sprechen die aus einem Niedersächsischem CDU Dorf stammen. Mein gesamter Studiengang ist voll mit denen (Wirtschaftsingenieurwesen)
Seit dem 4 Lebensjahr ist alles durchgeplant und selbstverständlich: Vollgepackte Bücherregale, Klavierunterricht, Tennis-/Handballunterricht, 2x Urlaub pro Jahr, eigenes Auto mit 18, genug Geld für Nachhilfe/Schulbücher uvm.
Sobald das Studium beginnt zahlen die Eltern dem Kind 1000€ monatlich aus einem Fond den sie zur Geburt angelegt haben.
Neben dem Studium wird dann nicht gearbeitet, man findet sie dann in Veranstaltungen wo "studentisches Consulting" betrieben wird aka. man schüttelt viele Hände und kommt so easy an Praktika und Jobangebote. (Ich gebe zu, hier spricht der pure Neid aus mir)
Die Amerikaner sagen dazu "people are born on third base and go through life thinking they hit a triple "

Währenddessen rackert sich der Student aus der unteren sozialen Schicht einen ab und muss sich das meiste allein erarbeiten, weil die Eltern gerade mal genug verdienen um den Haushalt halbwegs normal zu führen. 120€ im Monat für einen Klavierlehrer? 80€ im Monat für einen Nachhilfelehrer? Schön wärs
BAföG abgelaufen? Tja pech gehabt, dann schufte mal 20 Std die Woche und versuch das mal mit dem Studium zu vereinbaren, wird sicher Spaß machen.

Und wehe du suchst eine Wohnung und stammst aus einem Geringverdiener Haushalt, ich habe es selber in Braunschweig bemerkt als ich auf Wohnungssuche war für mein Studium. Im östlichen Ringgebiet möchten alle Wohnen und die Weststadt ist das Exil, wo nur die "bösen bösen" Ausländer hinkommen und Biodeutsche mit geringem Einkommen. Dann hör ich von den Leuten im östlichen immer wieder "wieso Integrieren die sich nicht und leben in ihren eigenen Milieus?"
Na, weil die ganzen Besserverdienener erhöhte Mietpreise hinnehmen nur damit sie nicht neben Murat und Ali wohnen müssen. Die Mieten in dem Gebiet steigen dadurch an, im selben Moment schreien aber alle nach Integration. Wie soll das bitte klappen wenn man alle ins "Exil" steckt, wo sie nur unter sich leben? Für Integration muss auch Platz geschaffen werden.

Bevor mich einige einen Gutmenschen nennen, ich will es auf gar keinen Fall schwarz/weiß darstellen, speziell die Problematik mit ausländischen Mitbürgern die sich nicht integrieren konnten ist nicht nur dem Wohnungsmarkt oder den "deutschen" geschuldet, sondern hat auch viel mit der Kultur, Religion als auch Sturheit/Temperament dieser Leute zu tun. (Bin selber ein Schwarzkopf :ugly: und habe mich von vielen Leuten deswegen distanziert) Wenn man in den 60ern zahlreiche Menschen ohne Bildungsabschluss ins Land holt, dann ist es ersichtlich, dass diese Leute sich nicht so Integrationsfähig zeigen, wie ein Akademiker der sich auf die Auswanderung viel besser vorbereiten konnte.

Das ist politisches als auch kulturelles Versagen beider Seiten.
 
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Na dann wandere doch in eines der sozialistischen Paradiese aus. :schief:
Ein Paradis ist die Bundesrepublik für die unteren 20%-30% nun auch nicht gerade.
Trotz Hartz IV, und gigantischen Sozialausgaben, ist die Zahl der Obdachlosen explodiert, und die Schlangen an den Tafeln werden immer länger.
Solche Zustände hat man in den Benelux-Ländern nicht, auch nicht in Österreich, der Schweiz, Dänemark, oder Skandinavien.
 
Dafür haben wir niedrige Einkommenssteuern für Spitzenverdiener. Toll, nicht?
 
Ich sage da nur: Sozialismus wird kommen.
Vorwärts immer, Rückwärts nimmer.

Viel Spaß dann mit den heruntergekommenen Wohnungen die der Staat hat.
 
Du solltest dir eher über eine Machtübernahme der AfD Gedanken machen. Braun-Schwarz ist rechnerisch nicht unmöglich. Leider gibt es für Sachsen noch keine aktuellen Zahlen.

So sieht es aber aktuell in Thüringen bezüglich der Koalitionen aus:
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