Volksentscheid in Berlin: Umwandlung von Wohnungen in Sozialwohnungen

Welche Kosten hatte denn die Wohnung, die nicht direkt über Miete und Nebenkosten abgedeckt werden?

Ganz platt zum Beispiel die Finanzierungskosten und Instandhaltungsrücklagen. Private Kleinvermieter die nicht geerbt haben kaufen in der Regel eine oder Zwei Wohnungen zur Altersvorsorge. In den seltensten Fällen bezahlen die das Ganze direkt Cash. In aller Regel laufen da langfristige Kredite. Die müssen bedient werden sowohl von der Tilgung wie auch Zinsleistung. Sprich neben typischen Rücklagen für Instandhaltung und Modernisierung schonmal ein ordentlicher Kostenblock. Ich frage mich ja wie man der Meinung sein kann, dass durch einen pauschalen Mietendeckel das alles abgedeckt sein soll. Das Ganze ist doch viel zu individuell und hängt vom Kaufpreis, der Finanzierung und allen möglichen Parametern ab. Und am Ende müssen auch da 2 bis 4% Rendite stehen damit nach Inflation überhaupt was von der Altersvorsorge da ist.

Wir werden ja sehen was passiert. Wenn das Teil kassiert wird, dann wird es richtig ungemütlich für Mieter und zwar kurzfristig denn dann brechen da alle Dämme. Sollte das Szenario eintreten wäre es besser früher als später. Die sonst enormen Rückforderungen wird kaum einer zurückgelegt haben und vor allem wackelt dann wenn es ganz blöd läuft auch noch der Mietspiegel. Dieser ist nur dann qualifiziert wenn er freie übliche Marktmieten abbildet. Wenn das Teil dann auch noch kippt dann geht es richtig rund.

Und wenn es nicht kassiert wird, dann wird es wie in Stockholm und anderswo einen lanfristigen schleichenden Prozess geben insbesondere mit deutlich mehr ETWs. So schnell kann Berlin dann gar nicht neue Mietwohnungen bauen wie andere zu Eigentum werden zzgl. derer die dann noch aus der Sozialbindung heraus fallen. Das wird dann lustig. Bin mal gespannt wie der Normalo dann noch eine Wohnung bekommen will. Da ist das heute zugegeben bereits schwierige Umfeld geradezu ein Ponnyhof. Da kann man eigentlich nur hoffen nicht umziehen zu müssen oder das die Wohnung nicht verkauft wird.
 
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Man könnte dem privaten Vermieter der für die Altersversorge gekauft hat auch sagen:

Du hast in eine Blase investiert, du hast einfach Pech.

Wer ziemlich früh investiert hat bevor das ganze zur Blase wurde wird diese Probleme ja auch nicht haben.
 
Man könnte dem privaten Vermieter der für die Altersversorge gekauft hat auch sagen:

Du hast in eine Blase investiert, du hast einfach Pech.

Wer ziemlich früh investiert hat bevor das ganze zur Blase wurde wird diese Probleme ja auch nicht haben.
Kann man, aber dann wird weniger vermietet und es gibt mehr Eigentumswohnungen.
 
Man könnte dem privaten Vermieter der für die Altersversorge gekauft hat auch sagen:

Du hast in eine Blase investiert, du hast einfach Pech.

Wer ziemlich früh investiert hat bevor das ganze zur Blase wurde wird diese Probleme ja auch nicht haben.

Eine Blase ist wenn von sich aus die Preise sinken z.B. durch wirtschaftlichen Absturz, Arbeitslosigkeit etc. aber nicht wenn durch Rücksichtsloses politische Enteignungseingriffe der Kleinvermieter ins Minus rutscht oder maximal noch das Teil irgendwie halten kann.

Mit Deiner Argumentation könnte ich auch dem Mieter sagen er hat Pech gehabt weil er eben nicht rechtzeitig selber vorgesorgt hat oder er eben zu viel Wohnraum beansprucht in vor allem zu zentraler Lage. Auch das ist legitim. Er kann sich ja verkleinern und ansonsten muss er wenn es nicht reicht halt Wohngeld beantragen. Dafür gibt es dieses. Da wird natürlich konsequenter Weise geprüft ob der Flächenbedarf, Lage, Ausstattung etc. angemessen ist.
 
Der Mietspiegel ist seinen Namen nicht mehr wert, als noch unter Kohl 1990 (zusammen mit der Abschaffung des Wohnungsgemeinnützigkeitgesetz), Bestandsmieten komplett aus der Berechnung entfernt wurden. Jetzt hat man dieses Feigenblatt drin, dass nur noch die Mieten der letzten 6 Jahre berücksichtigt werden, die in dem Zeitraum entweder erhöht oder neu abgeschlossen wurden. :rollen:
 
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Der Dachboden wurde ausgebaut. Aus dem ungenutztem Dachboden wurde ein Badezimmer und ein Schlafzimmer, inklusive Fenster im Dach, die zuvor nicht da waren. Und weil man das Dach eh offen hatte, wurde gleich alles isoliert. Ich hab natürlich die alten Dachziegel wieder verwendet, da sie ja nicht kaputt waren., Dazu wurde der Sicherungskasten erweitert, da das Badezimmer eine ordentliche Absicherung braucht.

Also hast du die Wohnfläche deutlich erweitert und die zusätzlichen Zimmer innerhalb des bestehenden Mietvertrages gratis zur Verfügung gestellt? Das war dann verdammt nobel. Die gängige Praxis in Großstädten ist: Wäscheboden, der bislang allen Mietern zugänglich war, aber nicht in den Mietverträgen aufgelistet wird, schließen und dann zu einer (oder zwei) weiteren Wohnung ausbauen, die als getrennte Einheit an neue Mieter vermieter wird. Bei einem typischen Haus mit 4 Etagen plus Dachgeschoss bedeutet das also, dass nach dem Ausbau 25% mehr Parteien im Haus wohnen und dementsprechend auch die Gesamtmiete um 25% höher ausfällt. Ein entsrechendes Beispiel in einem Haus, das als ganzes vermietet wird und in dem man die zusätzlichen Räume nicht einfach als weitere Wohnung abgrenzen kann, ist mir nicht bekannt, aber ich vermute, dass man hier den bestehenden Mietern die zusätzliche Fläche in den Mietvertrag schreiben und entsprechend die Miete erhöhen könnte.

Das Haus ist über 100 Jahre alt. Die alte Ölheizung war aus den 50er oder so -- weiß ich nicht mehr genau. die wurde entfernt und gegen eine moderne Gasheizung ausgetauscht. Ich musste damals noch zusätzlich eine feuerfeste Umkleidung für das Abgasrohr einbauen -- nachträglich, weil dem Schornsteinfeger plötzlich einfiel, dass es ja neue Bestimmungen gab. Mein Nachbar, der ein Jahr zuvor auf Gasheizung umgestellt hatte, musste das nicht, auch nicht nachträglich.
Mal wieder bürokratische Willkür in meinen Augen. :(

Das ist bei Immobilien leider Gang und Gäbe: Sicherheitsnormen werden ständig verbessert, aber niemand ist zur Nachrüstung verpflichtet. Wer vor dem Stichtag fertig ist, darf den als unsicher definierten Zustand teilweise Jahrzehnte lang weiterbetreiben. Vor allem bei der Verkabelung im Altbau eine echte Zumutung. Bei mir ist der Herdanschluss zum Beispiel allen ernstes mit 4× 1,25 mm Äderchen verlegt, die mit 1x Masse und 3x Phase beschaltet sind. 3x die gleiche Phase wohlgemerkt (eine weitere gibt es in der Wohnung gar nicht), also kein Drehstrom, sodass also der gesamte Rückstrom durch ein einziges Äderchen müsste. Zum Glück wollte ich eh einen Gasherd und habe da nur den Backofen dranhängen, aber ansonsten hätte ich wahrscheinlich in der Wand statt in der Röhre schmoren können - mit etwas, dass in jedem Neubau unter Strafe verboten ist, aber scheinbar in Altbauten weiter als Herdanschluss verkauft werden darf.

Ach, so extrem war das jetzt nicht. Ich hab Rasen entfernt und gegen Steinplatten ausgetauscht -- fertig war die Terrasse. :D
Und die Parkplätze waren auch nicht anders angelegt. Man muss eben damit rechnen, dass wenn einer das Haus nutzen will, er vermutlich auch ein Fahrzeug haben wird und das kann ja nicht an der Straße stehen. Daher -- etwas Rasen entfernt, Platten hin und fertig war der Parkplatz. Hat nur Arbeitszeit gekostet.

Nagut: Ohne geeigenten Untergrund und vermutlich ohne Baugenehmigung für diese Bodenversiegelung, hättest du es auch besser nicht auf einen Rechtsstreit mit den Mietern angelegt :) . Aber die typischen Spekulanten in Berlin hätten bei dieser "Modernisierung" vermutlich nicht nur die gesamten Kosten für den Aufwand umgelegt, sondern auch gleich noch die Grundmiete wegen der Aufwertung um 50-100 € angehoben.

die Fenster waren halt fertig. Frag mich nicht, wie alt die waren. Einfachverglasung und so.
Hab dann neue Doppelverglasung eingebaut und im Zuge dessen dann auch gleich den Boden erneuert und die Wände behandelt. Also Estrich und Konsorten.
Das war auch wichtig, damit sich durch die neue Verglasung kein Schimmel bildet.
Und bis heute ist das Haus komplett schimmelfrei. Da bin ich echt stolz drauf.

Klar ist das eine wichtige Instandhaltungsmaßnahme und gut, dass du es gemacht hast. Aber wärst du kein "netter Vermieter", sondern ein "rendite orientierter Investor", dann hättest du noch gewartet, bis der Putz an der Fassade neugemacht werden muss, hättest bei dieser Gelegenheit eine Außenisolierung angebracht und für diese "energetische Sanierung" nicht nur massig Subventionen abkassiert (die Gasheizung zähl auch dazu), sondern auch noch die gesamten verbleibenden Kosten auf die Mieter abgewälzt. Wie gesagt: In Berlin ist das eine gänige Methode, um Mieter mit günstigen Altverträgen loszuwerden. Anstatt nur die Fassade zu erneuern, was "Instandsetzung" wäre und von den bestehenden Rücklagen/aus der Tasche des Vermieters zu finanzieren, verbessert man die Wärmedämmung ein Bisschen, was kaum mehr kostet (Gerüst und Neuverputzung bleiben 1:1 der gleiche Aufwand und für die Dämmung selbst kriegt man soviel Steuergelder geschenkt, dass die Styroporplatten vermutlich schon einen negativen Preis haben), es einem aber ermöglicht, die gesamte Rechnung auf die Mieter umzulegen. Und wenn die es sich dann nicht mehr leisten könnten, grinst der Investor breit, fordert sie auf in 3 Monaten weg zu sein und vermietet die Bude dann zum dreifachen Preis neu.


Ganz platt zum Beispiel die Finanzierungskosten und Instandhaltungsrücklagen.

Zum Drölftausendsmal: Instandhaltungsrücklagen sind sehr wohl in der Miete enthalten.
Und "Finanzierungskosten" sind keine Kosten der Wohnung. Das ist nichts weiter als der Kaufpreis für Eigentum. Wieso sollten die Mieter den Kauf der Immobilie bezahlen, wenn die hinterher dem Vermieter gehört??

Ich frage mich ja wie man der Meinung sein kann, dass durch einen pauschalen Mietendeckel das alles abgedeckt sein soll. Das Ganze ist doch viel zu individuell und hängt vom Kaufpreis, der Finanzierung und allen möglichen Parametern ab. Und am Ende müssen auch da 2 bis 4% Rendite stehen damit nach Inflation überhaupt was von der Altersvorsorge da ist.

Mir kommen gleich die Tränen. Weißt du, was die Mieter, von denen du hier gerade verlangst, dass sie die gesamte Immobilie bezahlen und dann dem Vermieter als Geschenk überlassen, dafür für eine Altersvorsorge haben? Eben. Keine. Wer etwas vermieten will, der muss erstmal etwas haben, dass er vermieten kann. Wer etwas vermietet, dass er gar nicht hat, und deswegen Unkosten tragen muss, sollte sich vielliecht vorher überlegen, wie ER dieses Geld ranschafft. Ggf. kann er es aus seinem Gewinn finanzieren, aber es ist garantiert nicht Sinn des Mieterschutzes, dass die Mieter ihm darüber hinaus noch mehr geben müssen.

Wir werden ja sehen was passiert. Wenn das Teil kassiert wird, dann wird es richtig ungemütlich für Mieter und zwar kurzfristig denn dann brechen da alle Dämme.

Also deiner Vorstellung nach wohnen ja sowieso nur noch absolute Vollidioten zur Miete. Alle anderen kaufen mit 0 € eigenem Geld eine Immobilie, saugen die Tilgungsraten, alle Unkosten und auch noch etwas für Privatvermögen aus den Mietern raus und erhalten so ohne auch den kleinsten persönlichen Einsatz ein hübsches Auskommen.
 
Also hast du die Wohnfläche deutlich erweitert und die zusätzlichen Zimmer innerhalb des bestehenden Mietvertrages gratis zur Verfügung gestellt? Das war dann verdammt nobel. Die gängige Praxis in Großstädten ist: Wäscheboden, der bislang allen Mietern zugänglich war, aber nicht in den Mietverträgen aufgelistet wird, schließen und dann zu einer (oder zwei) weiteren Wohnung ausbauen, die als getrennte Einheit an neue Mieter vermieter wird. Bei einem typischen Haus mit 4 Etagen plus Dachgeschoss bedeutet das also, dass nach dem Ausbau 25% mehr Parteien im Haus wohnen und dementsprechend auch die Gesamtmiete um 25% höher ausfällt. Ein entsrechendes Beispiel in einem Haus, das als ganzes vermietet wird und in dem man die zusätzlichen Räume nicht einfach als weitere Wohnung abgrenzen kann, ist mir nicht bekannt, aber ich vermute, dass man hier den bestehenden Mietern die zusätzliche Fläche in den Mietvertrag schreiben und entsprechend die Miete erhöhen könnte.

Ja, genau, Die Wohnfläche des Hauses ist gestiegen. Der Komfort wird aber echt erhöht, wenn es im ersten Stock auch ein Badezimmer gibt. Das ist heute üblich, wenn neu gebaut wird. Vor 100 Jahren hatte man gar kein Badezimmer. Da stand ein Spaten neben der Tür. :ugly:
Ich denke, durch die Umbauten kann man das Haus problemlos noch mal 100 Jahre nutzen und das finde ich schöner als immer gleich alles abzureißen.
Das war übrigens früher ein Fachwerkhaus. Die Balken sind alle noch da. Aber jetzt unter einer Klinkerschicht verborgen, die irgendwann aufgetragen wurde. Allerdings restauriere ich das Fachwerk nicht mehr, ist echt zu aufwändig, Aber ich hatte mal fotos von früher gesehen, wo das Fachwerk zu sehen war. Sah echt gut aus.

Ich gehe stark davon aus, dass man die Miete erhöhen kann. Ein zusätzliches Zimmer -- muss man ja nicht als Schlafzimmer nutzen -- und dazu ein neues Badezimmer inklusive Dusche macht schon was her. Die Tochter der Mieter hat jedenfalls diese Etage in Beschlag genommen und hat jetzt oben drei Zimmer plus Badezimmer. Für einen jungen Teenager schon echt viel Wohnfläche. Wobei das kleine Zimmer echt klein ist, da dort die Treppe nach oben sichtbar ist. Sieht etwas blöd aus, lässt sich aber nicht anders machen. Ich müsste sonst die Treppe komplett erneuern aber das habe ich nicht vor.

Das ist bei Immobilien leider Gang und Gäbe: Sicherheitsnormen werden ständig verbessert, aber niemand ist zur Nachrüstung verpflichtet. Wer vor dem Stichtag fertig ist, darf den als unsicher definierten Zustand teilweise Jahrzehnte lang weiterbetreiben. Vor allem bei der Verkabelung im Altbau eine echte Zumutung. Bei mir ist der Herdanschluss zum Beispiel allen ernstes mit 4× 1,25 mm Äderchen verlegt, die mit 1x Masse und 3x Phase beschaltet sind. 3x die gleiche Phase wohlgemerkt (eine weitere gibt es in der Wohnung gar nicht), also kein Drehstrom, sodass also der gesamte Rückstrom durch ein einziges Äderchen müsste. Zum Glück wollte ich eh einen Gasherd und habe da nur den Backofen dranhängen, aber ansonsten hätte ich wahrscheinlich in der Wand statt in der Röhre schmoren können - mit etwas, dass in jedem Neubau unter Strafe verboten ist, aber scheinbar in Altbauten weiter als Herdanschluss verkauft werden darf.

So schlimm ist es bei mir zum Glück nicht. Die Elektrik wurde in den 70er oder 80er mal überholt und ich hab sie mit dem Umbau auf den neuesten Stand gebracht.
Hatte ich erwähnt, dass alle Fenster im Erdgeschoss elektrische Rolladen bekommen haben? :D
Wenn man die Fenster schon erneuert, bietet sich das ja gleich mit an. :ugly:
Natürlich haben die Zimmer auch mehr Steckdosen bekommen. Früher hatte man 1-2 Steckdosen pro Zimmer gehabt. Das war echt wenig. Mein Cousin -- der ist Elektriker Meister -- hatte dann den Sicherungskasten so umgebaut und neue Leitungen gelegt, dass jetzt jedes Zimmer einzeln abgesichert ist, also über einen eigenen Automaten verfügt.
Hatte er bei meinem Haus auch so gemacht, als es gebaut wurde und ich finde das sehr gut.

Nagut: Ohne geeigenten Untergrund und vermutlich ohne Baugenehmigung für diese Bodenversiegelung, hättest du es auch besser nicht auf einen Rechtsstreit mit den Mietern angelegt :) . Aber die typischen Spekulanten in Berlin hätten bei dieser "Modernisierung" vermutlich nicht nur die gesamten Kosten für den Aufwand umgelegt, sondern auch gleich noch die Grundmiete wegen der Aufwertung um 50-100 € angehoben.

Keine Sorge. Der Rasen hatte den Boden schon perfekt versiegelt. :ugly:
Das ist so ein komischer Lehm Untergrund, wo gerade mal der Rasen wächst und nichts anderes. Selbst Unkraut findest du da nicht.
Wobei ich jetzt annehme, dass der Mieter keinen Rechtsanspruch auf einen Stellplatz für sein Auto hat. Zumindest ist mir das nicht bekannt,
Aber -- wie gesagt -- sieht halt blöd aus, wenn der Wagen an der Straße steht. Die neuen Mieter haben halt zwei Autos und die Vormieter nur eins. Daher hab ich den Rasen etwas umgegraben und fertig war ein weiterer Stellplatz. Der Hof ist ja groß genug. Ich kann noch einen dritten Stellplatz aus dem Boden stampfen, falls die Tochter später mal ein Auto haben sollte.
 
FIU-Jahresbericht: Rekord bei Geldwaesche-Verdachtsfaellen | tagesschau.de

Exakt. Was im übrigen eine echte Gefahr für den Mietspiegel darstellt. Deswegen muss Karlsruhe das Thema auch unbedingt zeitnah klarstellen weil ansonsten dieser droht zu fallen und dann in der Folge da alle Dämme brechen.

Die Gefahr für den Mietspiegel stellen die Wuchermieten dar, die den Mietspiegel nach oben treiben.

Viele verstoßen gegen die Mietpreisbremse.
Mietpreisbremse wird offenbar haeufig ignoriert | NDR.de - Nachrichten - Hamburg
Absurd: Hoehere Mieten auch dank Mietpreisbremse | Das Erste - Panorama - Sendungen - 2020
Da muss die Politik entsprechend dagegen vorgehen. Der harte Mietendeckel ist eine mögliche Lösung.

https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2020/Absurd-Hoehere-Mieten-auch-dank-Mietpreisbremse schrieb:
In Hamburg beispielsweise waren 41 Prozent der von Panorama untersuchten Angebotsmieten teurer als gesetzlich zulässig. Noch deutlicher sieht es in Heidelberg aus. Dort waren sogar 87 Prozent der Wohnungen zu teuer. Spitzenreiter ist in Hamburg eine Wohnung, die für mehr als das Dreifache der durchschnittlich ortsüblichen Vergleichsmieten angeboten wurde.

Gerade wenn durch dieses asoziale Gebaren dann die Mieten dauerhaft erhöht bleiben:
Eins ist sicher: Wohnungen, die einmal teurer vermietet werden, sind laut Christoph Trautvetter, der den Wohnungsmarkt unter anderem für die Rosa-Luxemburg-Stiftung analysiert, für immer nicht mehr bezahlbar. Wenn dank Modernisierungsmaßnahmen einmal teurer weitervermietet werde, "bleiben die Mieten unendlich weiter so hoch." Bezahlbarer Wohnraum werde so systematisch zerstört.

Gegen diese geradezu kriminellen Methoden muss mit aller Härte vorhergegangen werden.

Das du für so ein asoziales Verhalten auch noch Verständnis hast, zeigt ja dein Post, der somit genauso asozial ist.
 
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FIU-Jahresbericht: Rekord bei Geldwaesche-Verdachtsfaellen | tagesschau.de



Die Gefahr für den Mietspiegel stellen die Wuchermieten dar, die den Mietspiegel nach oben treiben.

Viele verstoßen gegen die Mietpreisbremse.
Mietpreisbremse wird offenbar haeufig ignoriert | NDR.de - Nachrichten - Hamburg
Absurd: Hoehere Mieten auch dank Mietpreisbremse | Das Erste - Panorama - Sendungen - 2020
Da muss die Politik entsprechend dagegen vorgehen. Der harte Mietendeckel ist eine mögliche Lösung.



Gerade wenn durch dieses asoziale Gebaren dann die Mieten dauerhaft erhöht bleiben:


Gegen diese geradezu kriminellen Methoden muss mit aller Härte vorhergegangen werden.

Das du für so ein asoziales Verhalten auch noch Verständnis hast, zeigt ja dein Post, der somit genauso asozial ist.

Einfach mehr bauen und Überangebot schaffen. Dazu noch bisserl das Umland attraktiver machen und Zuwanderung radikal begrenzen bzw unattraktiv machen und schon ist das Problem gelöst. Auch ein Vermieter will seine Wohnung früher oder später vermietet haben. Es braucht einfach nicht solche planwirtschaftlichen Eingriffe die am Ende ohnehin nach hinten losgehen. Der Schwarzmarkt wird befeuert und gebaut wird nichts. Das ist einfach keine Lösung, denn anders als beim Überangebot ändert die Regelung ja nicht, dass da Hunderte Schlange stehen und eine Mietwohnung wollen. Solange das so bleibt wird der Preis hoch bleiben egal welche Gesetze du erlässt.

In der DDR war vieles auch vermeintlich billig, sogar zu billig. Die Konsequenz war dass es diese Waren dann eben auch nicht gab und wenn dann nur durch Beziehungen oder unter der Hand mit saftigen Aufgeldern oder anderen Tauschgeschäften.
 
Du würdest also gerne das Grundrecht auf Freizügigkeit einschränken und die freie Wohnortwahl abschaffen ("Zuwanderung begrenzen". Die DDR lässt grüßen), nur damit Vermögende fleißig weiter Kohle scheffeln können?
 
Du würdest also gerne das Grundrecht auf Freizügigkeit einschränken und die freie Wohnortwahl abschaffen ("Zuwanderung begrenzen". Die DDR lässt grüßen), nur damit Vermögende fleißig weiter Kohle scheffeln können?

Ich denke es ist klar auf welche Zuwanderung ich abziele. Ich meine mit Sicherheit nicht den Spanier oder Portugiesen der hier einen Job gefunden hat sondern eher Armutszuwanderung aus Afrika, dem Nahen Osten, Afghanistan und natürlich auch Osteuropa bzw. Südosteuropa und vom Balkan wo am Ende klar ist, dass diese Personen im Sozialsystem landen. Und auch die benötigen Platz und soweit wie die Australier solche Kandidaten offshore oder außerhalb der Landesgrenzen oder in der Pampa unterzubringen für den Zeitraum der Asylprüfung sind wir und die EU ja leider nicht. Und insbesondere Berlin tut sich hier ja noch ordentlich negativ hervor und wirkt besonders einladend. Dann muss man auch nicht jammern wenn das netto Bevölkerungswachstum das eh schon gegeben ist dann noch einen ordentlichen Nachschlag oben drauf bekommt.
 
Lel

Wir werden in der kranken und Altenpflege mässig an Personal brauchen wenn die babyboomer in Rente gehen und dieser werden aus deiner sogenannten Armutsregionen kommen, sonst will niemand hier machen , wirste sowieso nicht mit "heimische bevölkerung und patrioten "abfangen könen, die bewerben sich ja nicht und die Konkurrenz schläft nicht(andere länder) die bessere sozialsysteme und die leute mehr von leben und bessere Arbeitsbedienungen haben(man will ja ohne schlechtes gewissen nach hause fahren) und wir werden Hunderttausende brauchen (wir bekommen die rest)und wenn du denkst es kommen viele aus Italien und Spanien(waren hier nicht glücklich) , da bist du auf irrweg, sind schon welche zurück oder lieber ins Niederlande, Schweiz usw.

+ die Anzahl der pflegebeürftige wird steigen

* Nachtrag siehe unten

Kannst ja eine Ausbildung machen und gegen diese wirken.. oh wait ne wah

Und habe schon viel mit diesen Menschen von deinem sogenannten Auflistung in der Altenpflege zusammengearbeitet und sind mir lieber als du.



*
Sogar bei der Firma wo mein Vater arbeitet,
als die ihr Werk in Spanien geschlossen und die Leute dort hierher geholt haben, sind die lieber wieder zurückgegangen mit einem kleine Abfindung ,statt mit einer monatlichen circa 4000 brutto Lohn.
 
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