Volksentscheid in Berlin: Umwandlung von Wohnungen in Sozialwohnungen

Wen interessiert denn das Luxussegment?

Das geht von dort runter in andere Bereiche. Da von diesen Wohnungen nun mal nicht Millionen existieren, reagieren sie zuerst.
Der Rest zieht nach bis es sich einpegelt, warum auch nicht? Die Mieten können nicht endlos steigen, es gibt immer eine Balance zwischen dem was die Leute bereit sind zu zahlen und was der Vermieter will, wenn man diesen Punkt erreicht hat, bleibt man da auch relativ stabil.

Luxussegment jetzt, gehobenes Segment später, danach irgendwann das Normalo-Segment mit großen Wohnungen, irgendwann sind die kleinen Wohnungen, Studentenbuden und soziale Wohnungen dran. 2030 oder so.

Das Prinzip ist super einfach, wenn es zu teuer ist, holt sich das keiner mehr, fertig, aus. Dann gibt es Leerstand, wenn die Bude so n Jahr keine Mieter gefunden hat, fällt die Miete dann auch langsam - die Vermieter wollen Geld verdienen und nicht ausgeben.
 
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Das geht von dort runter in andere Bereiche. Da von diesen Wohnungen nun mal nicht Millionen existieren, reagieren sie zuerst.
Der Rest zieht nach bis es sich einpegelt, warum auch nicht? Die Mieten können nicht endlos steigen, es gibt immer eine Balance ...
Du hast nicht nur vom Markt absolut keine Ahnung, sondern auch von der Geschichte.
Ein Brot hat ja auch noch nie über 4.- WE gekostet, gelle:

Inflation – Wikipedia .
zwischen dem was die Leute bereit sind zu zahlen und was der Vermieter will, wenn man diesen Punkt erreicht hat, bleibt man da auch relativ stabil.

Luxussegment jetzt, gehobenes Segment später, danach irgendwann das Normalo-Segment mit großen Wohnungen, irgendwann sind die kleinen Wohnungen, Studentenbuden und soziale Wohnungen dran. 2030 oder so.

Das Prinzip ist super einfach, wenn es zu teuer ist, holt sich das keiner mehr, fertig, aus. Dann gibt es Leerstand, wenn die Bude so n Jahr keine Mieter gefunden hat, fällt die Miete dann auch langsam - die Vermieter wollen Geld verdienen und nicht ausgeben.
Trollerei vom Feinsten.
 
Das geht von dort runter in andere Bereiche. Da von diesen Wohnungen nun mal nicht Millionen existieren, reagieren sie zuerst.
Der Rest zieht nach bis es sich einpegelt, warum auch nicht? Die Mieten können nicht endlos steigen, es gibt immer eine Balance zwischen dem was die Leute bereit sind zu zahlen und was der Vermieter will, wenn man diesen Punkt erreicht hat, bleibt man da auch relativ stabil.

Du scheinst die Gier des Menschen zu unterschätzen.
Das werden z.B. Tonnen von Getreide gehortet, um den Preis in die Höhe zu treiben und selbst wenn das Getreide anfängt zu verfaulen, wird nicht verkauft, denn den Preis steigt weiter und das ist es, worum es geht.
Und mit Wohnungen ist es das gleiche. Wenn du den Preis nicht bekommst, bleibt die Wohnung eben leer, bis die Leute den Preis bezahlen.
 
Du scheinst die Gier des Menschen zu unterschätzen.
Das werden z.B. Tonnen von Getreide gehortet, um den Preis in die Höhe zu treiben und selbst wenn das Getreide anfängt zu verfaulen, wird nicht verkauft, denn den Preis steigt weiter und das ist es, worum es geht.
Und mit Wohnungen ist es das gleiche. Wenn du den Preis nicht bekommst, bleibt die Wohnung eben leer, bis die Leute den Preis bezahlen.

Die Leute werden die überhöhten Preise irgendwann nicht bezahlen wenn sie nicht mehr verdienen.
Es ist z.B. für meine Firma günstiger Leute außerhalb zu heuern als direkt in Silicon Valley. Das Preisgefüge passt nicht, deswegen sind wir flexibel. Wird auch deutschen Firmen passieren, wenn sie ihre Mitarbeiter in der Stadt nicht mehr finden, bewegen die sich raus und die Wohnungen werden wieder frei und alles balanciert sich aus.
Wir haben Gier auf einer Seite und Vernunft auf der anderen. Niemand ist gezwungen in der Großstadt zu leben, alle haben sich dafür entschieden. Gut, es gibt Polizisten usw. die nahe an ihrer Arbeitsstelle wohnen MÜSSEN, aber das ist eine recht kleine Gruppe an Leuten die nicht so ins Gewicht fällt bei dem Problem.

Der Markt wird sich in 10-15 Jahren einrenken, spätestens. Ewiges Wachstum gibt es nicht. Ewig mehr Rendite gibt es nicht, die Unternehmen werden global wachsen anstatt aus jedem Kunden das maximum zu quetschen (das hat nur Apple bislang geschafft, wachsen UND jeden Kunden auspressen bis er quietscht).
Leerstehende Wohnungen verursachen Verluste, irgendwann rechnet sich das nicht mehr die leer zu halten und die Mieten sinken.
Zum Kollegen über dir sage ich ja nix mehr.

Ich beobachte den Markt schon seit ner Weile, weil ich und Kollegen umziehen und man halt entsprechend drin schwimmt. Hochpreisiger Segment hat hier auch angehalten, es wächst nicht mehr was die Kaltmiete angeht, gibt nur eine minimale Fluktuation - weil die Anzahl der Kunden begrenzt ist und sich das recht schnell einpegelt.
Neubau wächst auch langsamer im Preis, obwohl die Stadt nach wie vor denselben Zuwachs erlebt.
 
Das ist aber zu spät, wenn man sich die ganzen kriminellen Vereinigungen wie Vonovia anschaut.

Die Preise müssen jetzt runter.
 
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Ja genau. Du beobachtest den Markt. Hast wohl wie Axel Stoll die Mathematik dazu?

Muss ich nicht haben. Ich beobachte das Segment was mich interessiert, vergleiche die Mieten in verschiedenen Stadtteilen usw. über n paar Jahre (Screenshots helfen ungemein wenn man sich bestimmte Häuser ansieht).
Natürlich kann ich nicht für jede Stadt sprechen, aber der Trend ist da - es verlangsamt sich und wird stabil.

Und Preise runter sofort? Niemals.
Die Politik wird nichts machen um die Preise zu reduzieren, höchstens um sie anzuhalten über einen längeren Zeitraum. Neubau dauert Jahre.
Eigentum von Vonovia, Deutsche Wohnen & Co. zurückzukaufen dauert auch. Und das bremst nicht die Ursache - mehr Zuzug als freie Wohnungen.
Das wird Jahre dauern, eventuell auch 10-15 Jahre bis der Markt sich komplett ausgerichtet hat. Bis dahin werden die Leute sich aufregen wegen paar m² und dem Preis.

Was ich nicht schlecht finden würde, ist den Mietspiegel einfrieren und das als Maximum zu setzen für alles außer Neubau, aber dann regen sich wieder alle auf - keiner kann investieren weil sich das nicht auszahlt und die Geringverdiener motzen auch weil sie den Mietspiegel nicht bezahlen wollen, so wie der aktuell ist.
Deswegen muss man den Markt entspannen - sehr langsam und ausbalancieren, damit die Mieten entsprechend hoch genug sind um Investitionen durchzubringen, aber niedrig genug damit sie sich die Mittelklasse leisten kann.
 
Muss ich nicht haben. Ich beobachte das Segment was mich interessiert, vergleiche die Mieten in verschiedenen Stadtteilen usw. über n paar Jahre (Screenshots helfen ungemein wenn man sich bestimmte Häuser ansieht).
Ja ne, ist klar. Jemand der von sich behauptet ein Expat zu sein und dementsprechend auch solche Gehälter hat, hat natürlich voll den Durchblick und ist wahnsinnig repräsentativ für die breite Masse der Bevölkerung. Du erinnerst immer mehr an colormix. :rollen:

Deswegen muss man den Markt entspannen - sehr langsam und ausbalancieren, damit die Mieten entsprechend hoch genug sind um Investitionen durchzubringen, [...]
Die großen Wohnungskonzerne fahren ein Rekordgewinn nach dem anderen ein, aber wehe man fasst sie nicht mit Samthandschuhen an...


€: Enteignungsstreit: Gruener attackiert Union - wegen 65 laufenden Enteignungs-Verfahren | Politik
 
Warum kommt mir da nur unfreiwillig "der Haide nimmt ab / wird weniger" in den Sinn?
Vermutlich weil die "Beobachtung" das auf der gleichen "objektiven" Informationsbasis fußt? :ugly:

Hab ja extra nen Link gepostet damit so was nicht kommt :P
Ist nicht einfach meine Beobachtung, es ist real - die Mieten verlangsamen sich in bestimmten Bereichen, steht auch so drin - Neuvermietung ist leicht billiger geworden.

@Poulton - nicht ganz Expat, es sei den du meinst damit alle die für eine Firma im Ausland arbeiten ohne lokale Filiale usw. Ich reise für die Firma, es sei denn es betrifft Events außerhalb von DE, was noch nicht der Fall war (kommt vll noch).
Und mein Gehalt ist typisch für die Branche, sogar etwas niedriger weil Startup + es schwankt weil die Firma in $ rechnet, ich aber € bekomme und nicht nur das. Wäre der € deutlich stärker, würde ich auch entsprechend weniger verdienen z.B.
Aber hier arbeitet jeder wie er will, wir haben offene Grenzen innerhalb der EU, man kann sich hier frei bewegen wie man lustig ist. In Bulgarien z.B. könnte ich wie eine Made im Speck leben da sich mein Gehalt nicht ändert wenn ich den Standort wechseln sollte.
Ich will auch gar nicht die breite Masse sein, jeder ist individuell und die Gehälter sind so verschieden wie die Menschen. Vor allem weil es in vielen Bereichen keine Tarifbindung gibt - so sind diese Leute für ihr Gehalt selbst mitverantwortlich - was man halt mit dem Chef ausgemacht hat, basierend auf Qualifikation, Erfahrung, Bonuszahlungen, Überstunden schießmichtot. In einer Firma kann jemand locker das 1,5-fache von dem verdienen was die Kollegen in der gleichen Abteilung bekommen.
Hier ist es leider noch tabu, über Geld zu sprechen, ist in anderen Ländern nicht so schlimm ausgeprägt, wird aber besser. Mit steigenden Kosten und steigendem Wohlstand wird das Thema offener behandelt, weil man ja auch sieht was der Mensch hat - Wohnung, Auto, Klamotten, Elektronik - niemand versteckt ein vernünftiges Gehalt hinter billigen Klamotten und fährt eine Rostlaube wenn der sich was vernünftiges holen kann.

Die Wohnungskonzerne fahren Rekordgewinne ein, und? Wenn Apple oder Samsung oder Amazon hier Rekordgewinne einfahren, wird nicht so sehr gemotzt. Da sollte man sich freuen wenn die Wirtschaft hier wunderbar läuft und die Firmen über genug Geld verfügen um Leuten auch ordentlich modernisierte Wohnungen anzubieten - ich finde das nicht verkehrt. Die energetische Sanierung hat ja nicht umsonst so viele Regeln und Auflagen und der Rest kommt als Lebensstandard oben drauf - installieren von Aufzügen, Balkonen und vernünftigen, sicheren Gegensprechanlagen ist nicht zu beanstanden. Als jemand der einen vernünftigen Aufzug hat (wo auch das Fahrrad horizontal reinpasst) und einen Balkon und eine halbwegs aktuelle Gegensprechanlage mit Code (die regelmäßig Lieferanten verwirrt) kann ich das nur begrüßen wenn es überall installiert wird.
Aber hier wird gleich das "mimimimi" rausgeholt, weil Balkon und Aufzug ja schweineteuer sind und man gefälligst die Miete billig halten soll und auf solchen neumodischen Unfug kann man ja verzichten, man hat auch ohne Balkon und Aufzug vorher überlebt xD
 
Hab ja extra nen Link gepostet damit so was nicht kommt :P
Ist nicht einfach meine Beobachtung, es ist real - die Mieten verlangsamen sich in bestimmten Bereichen, steht auch so drin - Neuvermietung ist leicht billiger geworden.

Sorry, aber das ist doch schlicht absolut null repräsentativ, vermutlich nicht mal für die Gegend für die du es gemacht hast, weil es nur einen kleinen Bruchteil des gesamten Mietsegments und Bestands (des Bezirks) abdeckt. Das wäre in etwa so als würde ich 20 Bienenvölker bei mir in Umgebung über Jahre beobachten und daraus Rückschlüsse über die Stabilität und den Bestand der anderen tausend Bienenvölker im gesamten Bundesland Brandenburg, oder gar Deutschland, treffen wollen und dabei zu dem Ergebnis kommen das da die 20 Bienenvölker stabil sind und leicht gewachsen sind, dies auch auf die restliche Population in Brandenburg umlegbar sein müsse. ;)

Die Wohnungskonzerne fahren Rekordgewinne ein, und? Wenn Apple oder Samsung oder Amazon hier Rekordgewinne einfahren, wird nicht so sehr gemotzt. Da sollte man sich freuen wenn die Wirtschaft hier wunderbar läuft und die Firmen über genug Geld verfügen um Leuten auch ordentlich modernisierte Wohnungen anzubieten - ich finde das nicht verkehrt.

Ob du es jetzt glaubst oder es nicht glauben willst, aber ja tun sie:

Vonovia: Wohnungskonzern knackt die Milliarde beim Gewinn - WELT

Deutsche Wohnen: Berliner Grossvermieter vermeldet Rekordgewinn | STERN.de

Und natürlich wird / wurde sich hier schon beschwert, das Konzerne wie Apple, Amazon, ect. meisterlich darin sind Steuern zu "vermeiden", ist aber wieder mal an der Stelle nur eine Nebelkerze, da themenirrelevant. Davon ab was nützen dir "luxus"sanierte Wohnungen wenn die eigentlich relevante Klientel (die Leute die in der Stadt arbeiten) sich die Wohnungen in der Stadt überwiegend nicht leisten können? Wirklich fast niemand braucht / will in einer Stadt, an einer Hauptverkehrsader in der Regel, für bis zu 50% seines Gehalts eine teure Wohnung mit großen 3-mal sanierten Balkon bezahlen müssen, weil sich bei dem Lärm und Dreck des Verkehrs sowieso in 95% der Zeit niemand darauf aufhalten wird / kann.

Was die Leute aber möchten ist einen bezahlbaren Wohnraum von dem aus sie nicht 4h täglich zum und vom Arbeitsplatz pendeln müssen und so ihre sowieso schon knappe Lebenszeit für nutzlose Fahrzeiten wegwerfen dürfen, nur weil einige wenige Geldgeile Böcke meinen mit Luxussanierungen & Spekulationen auf Wohnraum ihre sowieso schon üppigen Geldbörsen weiter ausstopfen zu müssen!
 
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Sorry, aber das ist doch schlicht absolut null repräsentativ, vermutlich nicht mal für die Gegend für die du es gemacht hast, weil es nur einen kleinen Bruchteil des gesamten Mietsegments und Bestands (des Bezirks) abdeckt. Das wäre in etwa so als würde ich 20 Bienenvölker bei mir in Umgebung über Jahre beobachten und daraus Rückschlüsse über die Stabilität und den Bestand der anderen tausend Bienenvölker im gesamten Bundesland Brandenburg, oder gar Deutschland, treffen wollen und dabei zu dem Ergebnis kommen das da die 20 Bienenvölker stabil sind und leicht gewachsen sind, dies auch auf die restliche Population in Brandenburg umlegbar sein müsse. ;)



Ob du es jetzt glaubst oder es nicht glauben willst, aber ja tun sie:

Vonovia: Wohnungskonzern knackt die Milliarde beim Gewinn - WELT

Deutsche Wohnen: Berliner Grossvermieter vermeldet Rekordgewinn | STERN.de

Und natürlich wird / wurde sich hier schon beschwert, das Konzerne wie Apple, Amazon, ect. meisterlich darin sind Steuern zu "vermeiden", ist aber wieder mal an der Stelle nur eine Nebelkerze, da themenirrelevant. Davon ab was nützen dir "luxus"sanierte Wohnungen wenn die eigentlich relevante Klientel (die Leute die in der Stadt arbeiten) sich die Wohnungen in der Stadt überwiegend nicht leisten können? Wirklich fast niemand braucht / will in einer Stadt, an einer Hauptverkehrsader in der Regel, für bis zu 50% seines Gehalts eine teure Wohnung mit großen 3-mal sanierten Balkon bezahlen müssen, weil sich bei dem Lärm und Dreck des Verkehrs sowieso in 95% der Zeit niemand darauf aufhalten wird / kann.

Was die Leute aber möchten ist einen bezahlbaren Wohnraum von dem aus sie nicht 4h täglich zum und vom Arbeitsplatz pendeln müssen und so ihre sowieso schon knappe Lebenszeit für nutzlose Fahrzeiten wegwerfen dürfen, nur weil einige wenige Geldgeile Böcke meinen mit Luxussanierungen & Spekulationen auf Wohnraum ihre sowieso schon üppigen Geldbörsen weiter ausstopfen zu müssen!

Dann zitiere ich mal von LVZ:
"Hamburg
Nach Jahren kräftiger Mietsteigerungen verzeichnen Immobilienexperten eine Atempause für Wohnungssuchende. Im ersten Quartal sanken die Neuvertragsmieten im bundesdeutschen Schnitt erstmals seit 2005 leicht, wie der Immobilienspezialist F+B am Mittwoch in Hamburg mitteilte. Gemessen am Schlussquartal 2018 fielen demnach die Mieten in neu abgeschlossenen Verträgen um 0,3 Prozent. Auch in Metropolen wie München habe es Rückgänge gegeben, so das Forschungsinstitut, das Daten für Mietspiegel erstellt und Städte und Gemeinden berät. Ob sich der Trend verfestige, sei aber unklar, sagte Geschäftsführer Bernd Leutner."

Das ist Deutschlandweit. Klar, jetzt kommts, 0,3% das ist doch nichts, ne kleine Schwankung, Ausnahme, wächst bald wieder usw.
Ich sehe darin einen Trend der halt wirklich stimmt - die Mieten wachsen nicht mehr so wie vor 1-2 Jahren. Und das sind Neuvermietungen, die sind interessant. Bestandsmieten sind ja meist niedriger.

Und ich weiß das die Konzerne ordentliche Gewinne einfahren, muss man es denen übel nehmen wenn sie auf Gewinn aus sind? Da kannste auch den Wolf anmeckern weil der Fleisch frisst...
Die investieren ja auch massiv und holen sich das Geld über längeren Zeitraum wieder von den Mietern.
Einige Seiten vorher sagte ich auch was das Problem der Leute ist - das Klientel worüber du sprichst. Sie verdienen einfach zu wenig für die Hauptstadt und werden sich einen Lebensstandard nicht leisten können der in Berlin üblich ist.
 
Im Endeffekt ist die Frage größer als nur Nieten, die Frage ist wie soll Besitz und Vermögen verteilt sein. Kapitalistisch oder gerecht?
 
Im Endeffekt ist die Frage größer als nur Nieten, die Frage ist wie soll Besitz und Vermögen verteilt sein. Kapitalistisch oder gerecht?

Wenn bei dir gerecht gleich sozialistisch ist - definitiv nicht.
Natürlich kapitalistisch. Wer mehr verdient, der hat mehr. Wer mehr hat, kann davon noch viel mehr machen. Wer weniger verdient, hat eben weniger.
Es sollte dafür vernünftige Grenzen usw. geben um Ausbeutung zu verhindern, ansonsten ist alles gut.
 
Wer mehr verdient, der hat mehr. Wer mehr hat, kann davon noch viel mehr machen. Wer weniger verdient, hat eben weniger.
Genau deswegen haben wir jetzt diese Mieten.
Wahrscheinlich sind die Deppen, die nicht so prickelnd verdienen, ja auch selber dran Schuld. :wall:

Es sollte dafür vernünftige Grenzen usw. geben um Ausbeutung zu verhindern, ansonsten ist alles gut.
Und was haben die Politclowns dafür in den letzten 70 Jahren dafür getan?
 
Das eigentliche Problem sehe ich beim Thema Wohnraum und Mieten dabei, dass Dank Nullzinspolitik Immobilien als Inevstitionsobjekt so attraktiv geworden sind, vor allem in Deutschland.
Das führt dazu, dass Investoren (private und gewerbliche) Gewinnmaximierung auf den Rücken der Schwächsten betreiben (möglichst viel Geld einsacken, aber möglichst wenig Verpflichtungen als Vermieter wahrnehmen). Und die meisten Leute haben einfach keine Wahl, aufgrund des Arbeitsplatzes oder der familiären Situation. Eine Wohnung wechselt man heute nicht mehr so einfach in Ballungszentren, vor allem wenn die bewohnbar ist.
Verstaatlichung halte ich für das falsche Mittel, aber der Wohnungsmarkt sollte staatlich reguliert werden, so dass Grenzen gesetzt werden was Investoren aus einem Objekt herausziehen können. Denkbar wäre ja hier eine höhere Versteuerung der aus Immobilienvermietung erzielten Gewinne. Sprich, man muss es von staatlicher Seite einfach unattraktiver machen.
 
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