Poulton
Volt-Modder(in)
Stimmt. Es macht sie aber auch nicht unmöglich und verbietet auch keine Wohnraumbewirtschaftung.Und um mal die aller wichtigste Frage zu stellen, wer bezahlt denn die Verstaatlichung oder Kollektivierung, unser Grundgesetz sieht keine entschädugungslose Enteignung vor!
Kommt immer darauf an, was das Land zu bieten hat und/oder was es für ein militärisches Drohpotential hat. Ansonsten müssten die USA und China schon lange nur noch an sich selber rumspielen.Achja nur für den Fall, das man an entschädigungslose Enteignung denkt, wäre das wortwörtlich der wirtschaftliche Ruins Deutschland von einem auf den nächsten Tag, weil hier nie wieder ein Cent in das Land investiert werden würde, weil Eigentum, ja entschädigungslos enteignet werden könnte.
Hat man doch jetzt auch schon. Siehe u.a. Finanzkrise.Automatisch werden damit auch alle Unternehmerischenfehlentscheidungen sozialisiert!
Wenn du nur mit dem gleichen Eifer die unter Schröder, mit freundlicher Unterstützung von FDP und deiner heißgeliebten Union, richtig ins Rollen gebrachte Überwindung der Sozialen Marktwirtschaft, hin zu einem ungezügelten Kapitalismus beschimpfen würdest...[...] so sehr lehne ich auch eine andere Wirtschaftsform als die Soziale Marktwirtschaft ab und werde Tendenzen zum Sozialismus (Verstaatlichung und Kollektivierung) genauso hart politisch und verbal bekämpfen!
Bei dir kann man Wunderbar die Folgen von verselbstständigter Logik und Sachzwängen, denen Menschen folgen ohne sie zu hinterfragen und eben diese damit reproduzieren, beobachten.Das die Idee der Überwindung des Kapitalismus durch den Sozialismus, jetzt von Jemanden in die Öffentlickeit getragen werden, der in seinem ganzen Leben noch nie einen Handschlag in der freien Wirtschaft gearbeitet hat, ist mehr als bezeichnend!
Abgesehen davon, entbehren deine regelmäßigen Rants über alles was auch nur einen Hauch von Sozialismus an sich hat, nicht einer gewissen Ironie:
YouTube[...] Zum Abschluss der Verhandlungen hat mir dann noch einer im 4 Augengespräch mitgeteilt für einen Kommunisten würde ich eine Menge von "business" verstehen. [...]
https://images.jacobinmag.com/2017/05/08093536/CDU-Poster-1946-for-Socialism.jpg

Im Kapitalismus ist der Mensch ein austauschbares Anhängsel, ein Zahnrad in der Maschine. Unabhängig davon, ob aus der Ober- oder Unterschicht. Denn es geht in diesem System nicht um den Menschen mit seinen Bedürfnissen, sondern um Verwertbarkeit, Profitmaximierung und Akkumulation von Kapital. Wenn das nicht gegeben ist, wird der Laden zu gemacht. Selbst wenn es sich um soetwas wie Schule, Alten- und Krankenpflege, ... handeln sollte.Deswegen redet man nicht über die Herrschaft vom Kapital.
Ich verweise auf die Studien zu Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Extremismus der Mitte, die seit bald zwei Jahrzehnten gemacht werden. Sozialdarwinistische Einstellungen, Marktkonformer Extremismus und Rechtsextremismus haben seit der Agenda 2010, also dem Abbau des Sozialstaats, sowie der Beseitigung von Schranken, die dem Kapitalismus mal aus gutem Grund auferlegt wurden, immer mehr Zulauf bekommen.Dazu haben wir eine funktionierende Demokratie wo sogar rechtsextreme Parteien wieder rumlaufen dürfen, das ist nicht geil, aber gehört zur Demokratie.
Soziale Segregation, fehlende soziale Durchmischung der Wohnquartiere, Entstehung von Armuts- und Elendsvierteln auf der einen und gated communities auf der anderen, etc. war hier im Thema schon öfters Thema.So was scheint hier aber kein Thema zu sein, gerade in den Städten wo hier rumgemotzt wird.
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