Verteidigungsfall BRD

Ich beginne dieses Jahr bei der Bundeswehr als OA, ich bekomme als Schulterglatze etwa 1800€ Netto. Welches Unternehmen der Privatwirtschaft wird mir sowas bieten? Überall wo ich sonst geguckt habe, war man über 1200 Brutto im ersten Jahr unglaublich glücklich. Außerdem bekommt man 3 Mahlzeiten am Tag für etwa 200€ im Monat und die Unterkunft wird auch gestellt (Qualität je nach Standort).
Was fehlt, grade in Deutschland, ist der militärische Geist. Wir sind innerhalb von 150 Jahren von einem Land in dem die Uniform alles bedeutet hat, in dem man als einfacher Leutnant nicht wohlhabend aber hoffähig war zu einem Land
geworden in dem ein General in der Öffentlichkeit nicht mal großartig beachtet wird.
Außerdem diese Sprüche wie "Zur Bundeswehr geht nur, wer im zivilen nichts wird". Das gab es doch auch schon früher, man erinnere sich nur an einen Himmelstoß aus im Westen nichts neues.

Ist doch in Ordnung.
Die Bundeswehr ist ja bemüht, Leute zu holen und auszubilden und der Vorteil ist, dass der Staat nicht pleite geht. Dein Gehalt also immer sicher ist.
 
Bei den Einsätzen wurden aber keine Wehrpflichtigen herangezogen sondern nur Zeit- und Berufssoldaten.
Stimmt nicht. Der Kossovokrieg und der damit verbundene NATO Einsatz fiel in das letzte Quartal meiner erweiterten Grundwehrdienstzeit. Okay, man stellte mich vor die Wahl den Wehrdienst um außerordenliche 6 Monate zu verlängern, um dann mit meiner Einheit dorthin zu gehen. Meine damalige Freundin sagte daraufhin aber, dass sie ein halbes Jahr ohne mich nicht sein will, weswegen ich mich dagegen entschied, und dieses Jahr nun unser 20. gemeinsames ist :D
 
Siehst du.. Du wurdest gefragt ob du das machst. Das ist was anderes, ein BS oder SaZ wird nicht gefragt, der bekommt seinen Marschbefehl und geht.
 
Deine Aussage war, dass nur Zeit- und Berufsoldaten herangezogen wurden. Wenn du damit hinbefohlen meinst, dann ist das korrekt. Das ist nun mal der Job eines Soldaten dahin zu gehen, wohin man geschickt wird. Dennoch muss festgehalten werden, dass auf meiner Einheit damals knapp 25 Wehrdienstleistende vor Ort waren, um im Rahmen des NATO Einsatzes tätig zu sein. Und in anderen Einheiten wird das nicht anders gewesen sein. Damals fußte die BW noch auf Wehrpflichtige. Ohne diese wäre da gar nichts gegangen. Das ist heute anders.
 
Deine "Flintenuschi" muss mit dem Reform-Debakel ihrer männlichen Flachpfeiffen von Vorgängern klarkommen und gleichzeitig die verkustete Bundeswehr zu einem modernen Arbeitgeber machen.

Zuerst einmal, ist es nicht meine Flintenuschi, den Spitznamen hat sie sich aber redlich verdient mit ihren großartigen Ankündigungen was die Bundeswehr doch alles so, wider besseren Wissens, im Ausland übernehmen könne und ihren gelegentlich äußerst fragwürdigen Selbstinzinierungsstil, den sie ja auch schon vor dem Verteidigungsministerium gerne pflegte, dort aber nochmal auf die Spitze trieb.
Zudem ist diese Frau sicher die "beste" Wahl gewesen um die Probleme dort zu lösen, wie weit die Fähigkeiten dieser Frau reichen um Probleme zu beheben hat man ja bereits in den zwei Ministerien gesehen die sie zuvor inne hatte, man erinnere sich da nur mal an ihren äußerst "sinnvollen" Warnhinweis (Schranken) für Pornoseiten, den sie für das Internet wollte. Oder das die Frau so das Blindengeld in Niedersachsen für Blinde Personen abgeschaft hat, die von Geburt an Blinde sind, usw.

Zweitens, ist ein Verteidigungsminister nicht allumschränkter Alleinentscheider und Gottkönig in seinem Ministerium, die Verfehlungen die dort stattgefunden haben sind nicht alleine / ausschließlich auf die mangelnde "Kompetenz" ihrer Amtsvorgänger zurückzuführen, sondern auf Entscheidungen die über Jahre von den Regierungen getroffen wurden, viele davon hängen auch mit den immer weiter gekürzten Ausgaben und dem Personalabbau bei der Bundeswehr zusammen, die seit den 1990er Jahren beschlossen wurden.
Aufgefallen sind sie nur nicht solange weil man halt lange Zeit durch die verkleinerten Bestände an Ersatzteile kam (wenn ich halt von 100 Tornados 20 stilllege hab ich halt 20 Ersatzteilspender).
Dann die viel zu erprupte Umsetzung die Bundeswehr von einer Wehrpflichtigenarmee eine Berufsarmee machen zu wollen, ohne sich vorher wirklich Gedanken darum zu machen welche Anforderungen und Probleme denn mit so einer Umstellung einher gehen und Konzepte zu erarbeiten wie man die Bundeswehr entsprechend umbaut und dafür sorgt das sie nach dieser Umstellung auch an genügend Personal kommt.

Ich zitiere mal:

der Bundestag am Donnerstag, 24. März 2011, die allgemeine Wehrpflicht zum 1. Juli dieses Jahres aus.

Deutscher Bundestag - Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht beschlossen

Das war alles viel zu kurzfristig und völlig unüberlegt deletantisch umgesetzt und vor allem ohne Sachverstand dafür was man mit so einer Umstrukturierung eigentlich wirklich auf sachlicher Ebene erreichen will. Böse ausgedrückt, eigentlich war es nur eine politische Entscheidung mit postiven Prestige und keine die auf Kompetenz fußte.
Aber das waren ja sowieso die meisten Entscheidungen die ab den 1990er Jahren im Zusammenhang mit der Bundeswehr getroffen wurden.

Es hätte eine vernünftige Übergangsfrist für die Umstellung festgelegt gehört, in der man Strukturen und Armee umbaut und schaut was verändert gehört und nicht so ein Blödsinn wie im März beschlossen und im Juli seht mal her wie ihr eure Leute ranbekommt und atraktiv genug für neues Personal werdet.

Ich diskutierte gerade mit meiner Frau darüber wie man ordentliches Personal als Staat bekommen kann, wenn privatwirtschaftliche Unternehmen mittlerweile dazu übergehen ihren Auszubildenen Bonis wie eine New York Reise zu bezahlen anbieten? Wir beide waren uns einig, dass man das nur durch richtige Anreize schafft, und der Staat hier echt Nachholbedarf hat.

Im zivilen Bereich ist der Staat zimlich attraktiv, ja vieleicht verdient man in der freien Wirtschaft nach 10 bis 15 Jahren mehr als im staatlichen Dienst, aber dafür hat der staatliche Dienst ganz andere Vorteile die du in der freien Wirtschaft so nie bekommen wirst.
Was das Personal bei der Bundeswehr angeht, nun, Kinderbetreung bestreite ich nicht das es evt. wichtig war, aber eine Leselampe und ein Kühlschrank dafür habe ich bis jetzt nur von einigen aktiven Soldaten Kopfschütteln gesehen. Die wünschen sich vorrangig vor allem Ausrüstung die funktioniert, evt. auch ein etwas besseres Gehalt für die Gefahr der sie im Ausland ausgesetzt werden und nicht zuletzt mehr Ansehen für ihre Arbeit die sie leisten, sowie der Bundeswehr im allgemeinen, bei der Bevölkerung.

Weil eines lass dir mal gesagt sein, mit Kinderbetreuung, 100€ Kühlschränken und 15€ Leselampen alleine wirst du die Bundeswehr sicher nicht zu einem attraktiveren Arbeitgeber machen und auch nicht damit das du jedem Soldaten eine Reise nach New York finanzierst, wenn die wissen das sie dafür morgen mit einem Haufen nicht einsatzfähiger, teilweise einsatzfähiger, oder mangelhafter Ausrüstung in ein Krisengebiet gehen sollen.

Also meine Frage an dich: Was nützt einem tolles Kriegsgerät, wenn die es zu bedienenden Leute nicht da oder dafür nicht gut genug sind?

Du solltest mal differenzieren, die Bundeswehr besteht nicht nur aus militärischen Angehörigen, sondern auch aus zivilen Mitarbeitern, welcher von beiden Bereichen hat also deiner Meinung nach nicht genügend qualifizierte Mitarbeiter?
Probleme hat die Bundeswehr momentan vorrangig damit ausreichend "qualifizierte" Bewerber für die militärische Laufbahn zu bekommen, der zivile Bereich hat wesentlich weniger Probleme, was auch daran liegt das der deutlich attraktiver ist.

*edit* Ach, warum wusste ich eigentlich nur im Vorfeld, als ich ihn gestern las, das unsere interessierteUserin diesen Post von Tekkla liken wird... :P
 
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Falsch.... auch freiwillig längerdienende Grundwehrdienstleistende wurden für Einsätze verwendet. Zumindest für den Kosovo kann ich das bestätigen.

FWDL sind aber keine Grundwehrdienstleistenden, bzw. waren.
GWDL, raus nach 9 Monate (bzw. was halt Pflicht war), FWDL, deine eigene freie Entscheidung.


Im zivilen Bereich ist der Staat zimlich attraktiv, ja vieleicht verdient man in der freien Wirtschaft nach 10 bis 15 Jahren mehr als im staatlichen Dienst, aber dafür hat der staatliche Dienst ganz andere Vorteile die du in der freien Wirtschaft so nie bekommen wirst.
Was das Personal bei der Bundeswehr angeht, nun, Kinderbetreung bestreite ich nicht das es evt. wichtig war, aber eine Leselampe und ein Kühlschrank dafür habe ich bis jetzt nur von einigen aktiven Soldaten Kopfschütteln gesehen. Die wünschen sich vorrangig vor allem Ausrüstung die funktioniert, evt. auch ein etwas besseres Gehalt für die Gefahr der sie im Ausland ausgesetzt werden und nicht zuletzt mehr Ansehen für ihre Arbeit die sie leisten, sowie der Bundeswehr im allgemeinen, bei der Bevölkerung.

Weil eines lass dir mal gesagt sein, mit Kinderbetreuung, 100€ Kühlschränken und 15€ Leselampen alleine wirst du die Bundeswehr sicher nicht zu einem attraktiveren Arbeitgeber machen und auch nicht damit das du jedem Soldaten eine Reise nach New York finanzierst, wenn die wissen das sie dafür morgen mit einem Haufen nicht einsatzfähiger, teilweise einsatzfähiger, oder mangelhafter Ausrüstung in ein Krisengebiet gehen sollen.

Absolute Zustimmung. Wenn du auf einem Übungsplatz bist und da kommen Fahnenjunker daher und beschweren sich über die Unterkunft weil eben KEIN Kühlschrank drauf ist, dann ist der erste Reflex direkt zu kündigen.
Wie sich die BW entwickelt geht meiner Meinung nach garnicht, aber andererseits, das haben immer alle über die "neuen Generationen" gesagt. Ob das der richtige Weg ist? Ich glaube nicht. Das sind oberflächliche Dinge ohne echten Wert.
Nach wie vor hat man keine Standortsicherheit, nach wie vor gibts keine Garantie an einem bestimmten Standort verwendet zu werden, was gerade diejenigen abschreckt die gerne Heimatnah Dienst tun würden, auch längerfristig, aber eben keinen Bock haben vom Allgäu an die Ostsee geschickt zu werden. Wäre halt mal ein Ansatz bevor man Fernseher und Kühlschränke kauft.

Und die Sache mit der Ausrüstung, es macht ABSOLUT keinen Spaß mit schlechtem Material im Auslandseinsatz unterwegs zu sein. Definitiv NULL. Das war, ist und bleibt ein riesiges Problem und ist meiner Meinung nach kurzfristig NICHT zu beheben. Selbst wenn man jetzt Material zukauft wie blöd, es muss an vielem auch noch ausgebildet werden. Lieblingsbeispiel: Schützenpanzer Puma. Der Fahrer bekommt eine Sprechhaube aus dem Satz Infanterist der Zukunft. Um das Nutzen zu können braucht er einen Lehrgang im Umgang mit dem Satz IDZ. Es gab ein Bataillon welches diese Ausbildungen durchgeführt hat. Wir haben gewarnt, es hat niemanden interessiert, sie haben das Btl dicht gemacht... Ende vom Lied: Im Anschluss hat man aus der ganzen Bundeswehr Soldaten zusammengekratzt die hier Ausbilden können & dürfen um die Kraftfahrer für den Puma auszubilden. Sehenden Auges ins Verderben und das obwohl die Divisionen davor gewarnt hatten. Da fehlt mir einfach jegliches Verständnis.

Seit Jahren gibts kein nachhaltiges Konzept, keine echte konstant eingehaltene Ausrichtung, oder wenigstens mal eine klare Fokussierung auf einen Schwerpunkt.


Die Bundeswehr kann sich ja Panzer von der Türkei leihen.
zwinker4.gif
Und Flugzeuge aus der Schweiz, Schiffe aus Frankreich, Helikopter aus den Niederlanden, halt ne, da kommt ja schon die Fla her...


Aus Kreisen der Soldaten heißt es, dass es beim Nachschub von Ersatzteilen seit Jahren Engpässe gibt, weil die Industrie der Bundeswehr keine Priorität mehr einräume - eine Folge der Sparpolitik.
Definitiv der Fall. Seit mindestens 2009 ein mehr als akutes Problem, erste Mangelerscheinungen im Bereich Panzertruppe kann ich aus eigenen Erfahrungen seit 2005 bestätigen.
Was am Ende Ursache des Mangels ist, kann ich nicht beurteilen. Dass es einen Mangel gibt, unbestreitbar. Die Einsatzlage bei Großgerät ist seit Jahren schlecht, besonders im Bereich der Kampfpanzer.
Stark reduziert zwischen 2004 - 2006, dennoch stark beansprucht durch z.b. ILÜ in Munster bzw. Übungen. Wenn man eine ähnliche Last auf die Hälfte der Systeme verteilt, dann leidet am Ende etwas darunter.
 
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Wie schön dass es auch in Deutschland dieselben Probleme gibt, die auch in Österreich vorherrschen. Aber ich denke unser Bundesheer ist noch weit schlimmer dran. Seit Mitte des letzten Jahrzehnts wurde jährlich eingespart und auf der anderen Seite gab man Unsummen aus für nix.
Bsp: Wird haben neue Schützenpanzer bekommen, Ulan, und dafür braucht man auch spezielle Werkzeuge etc, hat man also eine Halle für Wartung und Reparatur hergerichten, sechsstelliger Kostenpunkt, zwei Jahre später wurden die SPz dort abgezogen^^
Ach ja, und bei der Miliz wurden Übungen noch bis vor kurzem mit den alten Ami-Stahlhelmen abgehalten xD

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Junge Du hast überhaupt keine Ahnung was Er dort erlebt hat, das waren nicht nur Feuergefechte, Massengräber mit Frauen und Kinder drin, Kameraden die durch Heckenschützen neben ihn erschossen wurden, er war dort Führer der Sanitätsstaffel und glaub mir er hat mir von noch mehr Grausamkeiten erzählt.

So Couchrevoluzer wie dir wird noch das Lachen und spotten vergehen.

Unglaublich :pissed:

Ich bin nicht dein "Junge". Solche Äußerung verbitte ich mir.
Wer schon fertig ist nach dem er Tote gesehen hat, naja, aber ist halt kein Vergleich zu damals.
Im Kosovo ist bis 2001 kein Deutscher Soldat durch Feindeinwirkung gestorben, aber sehr interessant zu sehen, dass du gegenteiliges behauptest.
BUNDESWEHR: 28 tote deutsche Soldaten auf dem Balkan - FOCUS Online

Hat denn die neue österreichische Regierung was angekündigt? Will sie das Militär modernisieren?

Bundesheerreform 2016 – Wikipedia , das war das letzte Große was dort geschehen ist, von der neuen Regierung hat man dazu aber soweit mir bekannt noch nichts gehört.
 
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Inwiefern kannst Du diesen Vergleich denn ziehen? Hast Du beides erlebt? Ich zum Glück nicht. Es ist allerdings einfach ätzend, in welcher abwertenden Art Du aus der "Ferne" Urteile fällst, über Leute, die Du nie gesehen hast.
 
Inwiefern kannst Du diesen Vergleich denn ziehen? Hast Du beides erlebt? Ich zum Glück nicht. Es ist allerdings einfach ätzend, in welcher abwertenden Art Du aus der "Ferne" Urteile fällst, über Leute, die Du nie gesehen hast.

Abgesehen davon, dass er einfach nur Schwachsinn erzählt, da BUNDESWEHR: 28 tote deutsche Soldaten auf dem Balkan - FOCUS Online keiner durch Feinde gestorben ist bis zu diesem Zeitpunkt.
Wie ich Vergleiche ziehen kann? Hmm, 28 Tote gegen Schlacht von Stalingrad – Wikipedia 150.000 Tote Deutsche Soldaten, echt schwer abzuwiegen was wohl schlimmer gewesen war, was?
Im ganzen Kosovo Krieg sind gerade mal 13.000 Menschen gestorben, das war kein Krieg, der übermäßig viele Opfer gefordert hat, da gibt es leider deutlich schlimmere Konflikte auf der Welt (immer noch).
Alleine in Syrien sind bis jetzt 400.000 Menschen gestorben Burgerkrieg in Syrien seit 2011 – Wikipedia .
 
Hier geht es nicht um "schlimmer". Salopp gesagt sagst Du, Soldaten, die heute in ein Feuergefecht geraten, sollen sich nicht so anstellen. Ist schließlich nicht Stalingrad. Und genau das finde ich nicht ok, denn Du weiß nicht, was die Leute mitgemacht haben und wie es denen heute geht.
 
Abgesehen davon, dass er einfach nur Schwachsinn erzählt, da BUNDESWEHR: 28 tote deutsche Soldaten auf dem Balkan - FOCUS Online keiner durch Feinde gestorben ist bis zu diesem Zeitpunkt.
Wie ich Vergleiche ziehen kann? Hmm, 28 Tote gegen Schlacht von Stalingrad – Wikipedia 150.000 Tote Deutsche Soldaten, echt schwer abzuwiegen was wohl schlimmer gewesen war, was?
Im ganzen Kosovo Krieg sind gerade mal 13.000 Menschen gestorben, das war kein Krieg, der übermäßig viele Opfer gefordert hat, da gibt es leider deutlich schlimmere Konflikte auf der Welt (immer noch).
Alleine in Syrien sind bis jetzt 400.000 Menschen gestorben Burgerkrieg in Syrien seit 2011 – Wikipedia .

Du kannst aber nicht das eine mit dem anderen aufwiegen.
Völlig egal, welcher Krieg das ist und ob du durch Unfälle, Friedly Fire oder im Gefecht ums Leben kommst, es ist immer der sinnloseste Tod, den es gibt.
Gäbe es die Auseinandersetzung nicht, hätte niemand hin gemusst und niemand wäre gestorben.
 
Ich bin nicht dein "Junge". Solche Äußerung verbitte ich mir.
Wer schon fertig ist nach dem er Tote gesehen hat, naja, aber ist halt kein Vergleich zu damals.
Im Kosovo ist bis 2001 kein Deutscher Soldat durch Feindeinwirkung gestorben, aber sehr interessant zu sehen, dass du gegenteiliges behauptest.
BUNDESWEHR: 28 tote deutsche Soldaten auf dem Balkan - FOCUS Online



Bundesheerreform 2016 – Wikipedia , das war das letzte Große was dort geschehen ist, von der neuen Regierung hat man dazu aber soweit mir bekannt noch nichts gehört.
Tja sagen wir so: Wenn du dein Heer quasi ausbluten lässt, die sauteuren Eurofighter kaufst und dadurch in allen Bereichen Geld gespart werden muss (Ausbildung, Renovierung von Kasernen, Scharfschießen), dann ist eine "Reform" auch in der Relation dazu zusehen. Es wird zwar teilweise neues Gerät und Ausrüstung beschafft, aber bis das wirklich bei der Truppe ankommt dauert es wieder.


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Du kannst aber nicht das eine mit dem anderen aufwiegen.
Völlig egal, welcher Krieg das ist und ob du durch Unfälle, Friedly Fire oder im Gefecht ums Leben kommst, es ist immer der sinnloseste Tod, den es gibt.
Gäbe es die Auseinandersetzung nicht, hätte niemand hin gemusst und niemand wäre gestorben.

Nun, ich bin der Meinung, dass richtig abgewogen wurde, hätte die Nato nicht eingegriffen wären noch viel viel mehr Personen gestorben, aber naja, sehe es so, wie du dich auch mit anderen Leuten streitest, so tuen das Staaten auf einer anderen Ebene eben auch, sobald sich niemand mehr streitet wird es auch keinen Krieg mehr geben. Aber nur wird das eben nie geschehen.

Tja sagen wir so: Wenn du dein Heer quasi ausbluten lässt, die sauteuren Eurofighter kaufst und dadurch in allen Bereichen Geld gespart werden muss (Ausbildung, Renovierung von Kasernen, Scharfschießen), dann ist eine "Reform" auch in der Relation dazu zusehen. Es wird zwar teilweise neues Gerät und Ausrüstung beschafft, aber bis das wirklich bei der Truppe ankommt dauert es wieder.


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So übel scheinen die Eurofighter aber nicht zu sein, zumindest um einiges besser als der F-35 Fail.
Das man keine Ersatzteile ranschafft ist eben die Entscheidung der Politik, die Flintenuschi baut halt lieber Kindergärten (so in Deutschland). Das Problem in Österreich mit den Eurofightern ist vermutlich ein ähnliches, aber Österreich hat ja eh keine große Luftwaffe und hat ja sowieso nur 15 Stück beschafft.
 
Abgesehen davon, dass er einfach nur Schwachsinn erzählt, da BUNDESWEHR: 28 tote deutsche Soldaten auf dem Balkan - FOCUS Online keiner durch Feinde gestorben ist bis zu diesem Zeitpunkt.
Wie ich Vergleiche ziehen kann? Hmm, 28 Tote gegen Schlacht von Stalingrad – Wikipedia 150.000 Tote Deutsche Soldaten, echt schwer abzuwiegen was wohl schlimmer gewesen war, was?
Im ganzen Kosovo Krieg sind gerade mal 13.000 Menschen gestorben, das war kein Krieg, der übermäßig viele Opfer gefordert hat, da gibt es deutlich schlimmere Konflikte auf der Welt (immer noch).

Streamer hassen Backseatgamer.
Soldaten hassen nichts mehr als Backseatkommandeure / Kriegsexperten.

Erst in ein Krisengebiet verlegen, dann urteilen. Die Diskussion ist absolut sinnlos. Wenn du nur "Tote zählen" willst, wie kanns dann sein dass PTBS bei den Amis derzeit so ein gigantisches Problem ist bei den, im Vergleich zu Stalingrad sehr geringen Opfern über die letzten 15 Jahre!
Also bitte, spuck mal nicht Soldaten auf den Kopf die wirklich richtigen Mist durchlebt haben nur weil DU der Meinung bist das sei nicht ausreichend für psychische Folgen.
 
Streamer hassen Backseatgamer.
Soldaten hassen nichts mehr als Backseatkommandeure / Kriegsexperten.

Erst in ein Krisengebiet verlegen, dann urteilen. Die Diskussion ist absolut sinnlos. Wenn du nur "Tote zählen" willst, wie kanns dann sein dass PTBS bei den Amis derzeit so ein gigantisches Problem ist bei den, im Vergleich zu Stalingrad sehr geringen Opfern über die letzten 15 Jahre!
Also bitte, spuck mal nicht Soldaten auf den Kopf die wirklich richtigen Mist durchlebt haben nur weil DU der Meinung bist das sei nicht ausreichend für psychische Folgen.

Und wer nicht damit zu recht kommt, der hätte kein Soldat werden sollen, wer aber der Meinung ist, dass Krieg oder Konflikte Friede-Freude-Eierkuchen sind, dem kann ich dann auch nicht mehr helfen.
Was soll man noch zu den waffenvernarrten US-Bürgern sagen? Ist das selbe Spiel wie auch sonst, nur, dass noch viel mehr hingehen, sie sind sich schlicht nicht bewusst, dass es eben kein Friede-Freude-Eierkuchen ist.
 
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