US-Urteil: Student hat 675.000 US-Dollar Strafe für unerlaubt verbreitete Musikstücke zu zahlen

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US-Urteil: Student hat 675.000 US-Dollar Strafe für unerlaubt verbreitete Musikstücke zu zahlen

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US-Urteil: Student hat 675.000 US-Dollar Strafe für unerlaubt verbreitete Musikstücke zu zahlen

Grenzt schon an Illegalität was die da sich vom Gericht erlauben. :daumen2:
Über ne halbe Million für so etwas ist mehr als unreal...:what:
 
US-Urteil: Student hat 675.000 US-Dollar Strafe für unerlaubt verbreitete Musikstücke zu zahlen

Tja. Hätte er lieber Lieder welche unter der Creative Commons stehen verbreitet statt GEMA bzw. Titel der Musikmafia. Selbst schuld. Aber die Leute werden es nie lernen das es legale Alternativen zum Mainstream gibt.

Siehe auch Netlabels
Liste mit Netlabels / Magazin rund um Netlabels
 
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AW: US-Urteil: Student hat 675.000 US-Dollar Strafe für unerlaubt verbreitete Musikstücke zu zahlen

:stupid: Klasse, wegen 30 Liedern wird wieder ein Leben ruiniert. Und selbst wenn er jedes Lied an 100 Leute weitergegeben hat, sind das vielleicht 3000 Dollar Schaden, die er da angerichtet hat. Aber das Gericht verlangt das 200-fache als Strafe. Das ist asozial, hirnrissig und bescheuert! Strafe muss sein, aber im vernünftigen Rahmen, ohne dass gleich ein Leben zerstört wird.
 
AW: US-Urteil: Student hat 675.000 US-Dollar Strafe für unerlaubt verbreitete Musikstücke zu zahlen

Er muss ganz schön viele Facebook-Freunde haben um die Strafe zu Rechtfertigen.

Naja, Privatinsolvenz anmelden dann geht das einigermaßen. Als Student hat man ja im normalfall noch nicht so viel Vermögen angehäuft. Am besten noch die wichtigsten Wertgegenstände den Eltern zuschieben.
Bei den Amis ist das so viel ich weis auch viel lockerer. 1/2 Jahr oder sowas und man kann von vorn anfangen.
 
AW: US-Urteil: Student hat 675.000 US-Dollar Strafe für unerlaubt verbreitete Musikstücke zu zahlen

Da hat wohl Amerika wieder die typische Superlativen-Einstellung raushängen lassen.
Anstelle von pro Titel vielleicht 50 oder 100€ zu verhängen (mit Hinweis auf das nächste mal kostet es das Zehnfache), was den Menschen ziemlich sicher vom weiteren Laden abgehalten hätte, muss das Gericht wieder mit völlig bescheuerten Zahlen um sich werfen, den Student vermutlich komplett ruinieren und amerikanische Gerichte ein weiteres mal ins Lächerliche ziehen.
 
AW: US-Urteil: Student hat 675.000 US-Dollar Strafe für unerlaubt verbreitete Musikstücke zu zahlen

Ja, wieder einmal steht die Strafe überhaupt nicht in Relation zum eigentlichen Streitwert. Schon bitter.

MfG Jimini
 
AW: US-Urteil: Student hat 675.000 US-Dollar Strafe für unerlaubt verbreitete Musikstücke zu zahlen

Er muss ganz schön viele Facebook-Freunde haben um die Strafe zu Rechtfertigen.

Naja, Privatinsolvenz anmelden dann geht das einigermaßen. Als Student hat man ja im normalfall noch nicht so viel Vermögen angehäuft. Am besten noch die wichtigsten Wertgegenstände den Eltern zuschieben.
Bei den Amis ist das so viel ich weis auch viel lockerer. 1/2 Jahr oder sowas und man kann von vorn anfangen.

Naja, so einfach ist das mit der Privatinsolvenz ja nicht. Afaik geht das z.B. nicht bei Schulden, die Strafzahlungen oder Schadensersatzforderungen beinhalten. Ich weiß nicht wie das in den USA gehandhabt wird, aber hier zu Lande geht das glaube Ich nicht.

Die Strafe steht jeden Falls in keiner Relation zum angerichteten Schaden. Da müssen sich Amerikanische und auch Deutsche Gerichte mal ernsthaft Gedanken darüber machen, ob man solche Strafen wirklich beibehalten will, angesichts der Folgen für die Betroffenen.
 
AW: US-Urteil: Student hat 675.000 US-Dollar Strafe für unerlaubt verbreitete Musikstücke zu zahlen

Auf 4,5 Mio hätten die Ihn verknacken können da ist er mit der Summe nach US Recht ja recht glimpflich davon gekommen. Jeder weiß es was auf einem zukommen kann aber man ignoriert es einfach. Selbst der dümmste Pirat sollte wissen das man nicht mit einer Fackel in die Pulverkammer rennt
 
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Nur helfen die Strafen niemand, die RIA wird kein Geld bekommen und alle anderen halten die USA für Spinner.
Damit helfen die keinem, besser wäre es gewesen wenn sie eine Strafe bis max. ~ 80.000$ festgelegt hätten.
Wobei das immer noch übertrieben ist mit vll 10.000$ hätte man eine faire Lösung gefunden, die auch bezahlbar ist.

Was wäre eigentlich wenn die Stücke von den Künstlern selbst hochgeladen werden?
 
AW: US-Urteil: Student hat 675.000 US-Dollar Strafe für unerlaubt verbreitete Musikstücke zu zahlen

Ist das der Plan der USA, um die Schulden zu tilgen? :daumen2:
 
AW: US-Urteil: Student hat 675.000 US-Dollar Strafe für unerlaubt verbreitete Musikstücke zu zahlen

Auf 4,5 Mio hätten die Ihn verknacken können da ist er mit der Summe nach US Recht ja recht glimpflich davon gekommen. Jeder weiß es was auf einem zukommen kann aber man ignoriert es einfach. Selbst der dümmste Pirat sollte wissen das man nicht mit einer Fackel in die Pulverkammer rennt

Stimmt schon, aber auch der beschränkteste Flottenkapitän weiß, dass man nicht 5000 Tonnen Sprengstoff auf das mittlere Schiff legt für im Falle des Piraten mit der Fackel gleich die komplette Flotte zu versenken. :D

Am Ende zeigt es vielleicht auch, dass hohe Strafen keineswegs "abschreckend" wirken wie es einige immer behaupten. Falls der Student sich darüber bewusst war welche Strafen ihm im Falle einer Verurteilung drohen dann scheinen 4,5 Millionen Doller Strafe ja kaum abschreckend gewesen zu sein.
Er hat sich wahrscheinlich nicht gedacht: "10 Millionen sind mir zu hart - aber hey, für 4,5 mach ich's!" :ugly:
 
AW: US-Urteil: Student hat 675.000 US-Dollar Strafe für unerlaubt verbreitete Musikstücke zu zahlen

Ist das der Plan der USA, um die Schulden zu tilgen? :daumen2:

Ich würde eher sagen, dass das die Art und Weise ist, wie sich die ganzen Plattenlabels am Leben halten wollen. In Deutschland und bestimmt auch in den USA, werden die ganzen Gerichte mit solchen Klagen zugemüllt, so dass diese kaum mehr ihrer Arbeit nachgehen können. In meinem Landkreis lehnt das Landgericht schon ettliche Klagen wegen "Geringfügigkeit" ab, damit es überhaupt noch arbeitsfähig bleibt. Die Labels siedeln sich zum Teil aber auch in Städten an, von denen sie wissen dass deren Gerichte meist im ihrem Sinne urteilen.
 
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Na wenn man sich was in Tauschbörsen zieht (ich gehe mal davon aus das damit Torrents gemeint sind) dann muss ich sagen ist der gute Herr auch selbst schuld. Ich hab vor 3 Jahren selbst die Erfahrung gemacht und hab mir n Hörbuch (Dan Brown - Das Symbol) als Torrent gezogen. 3 Wochen drauf kam Post vom Anwalt, allerdings auch mit ner völlig überzogenen Forderung, 810€ von nem damals 13 jährigen Schüler der 15€ Taschengeld im Monat bekommt :stupid: Was aber dennoch nix dran ändert das ich selber dran schuld bin, hab das ganze auch mittlerweile endlich abbezahlt.
Aber eigentlich kann man sagen das jeder, der sich Warez über Torrents zieht eigentlich gleich ne Selbstanzeige machen kann, geht dann nur etwas schneller.
 
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Stimmt schon, aber auch der beschränkteste Flottenkapitän weiß, dass man nicht 5000 Tonnen Sprengstoff auf das mittlere Schiff legt für im Falle des Piraten mit der Fackel gleich die komplette Flotte zu versenken. :D

Am Ende zeigt es vielleicht auch, dass hohe Strafen keineswegs "abschreckend" wirken wie es einige immer behaupten. Falls der Student sich darüber bewusst war welche Strafen ihm im Falle einer Verurteilung drohen dann scheinen 4,5 Millionen Doller Strafe ja kaum abschreckend gewesen zu sein.
Er hat sich wahrscheinlich nicht gedacht: "10 Millionen sind mir zu hart - aber hey, für 4,5 mach ich's!" :ugly:

Ja das tapfere Schneiderlein mit 7 auf einen Streich. Abschreckend sollte es schon sein nur wenn er meint nur ein paar Titel und dann passiert schon nix ist falsch gedacht.
Die Amis sind halt berüchtigt mit ihren Urteilen, da kann es dann leicht zum ewigen Tellerwäscher reichen anstatt Millionär zu werden. Er kann sich ja wenigstens freuen das er nicht im Hotel zur Schraube eingetütet wurde, da bei denen die Time outs ja auch recht großzügig verteilt werden:devil:
 
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Keine Ahnung, wie das in den USA ist, aber in D können Geldstrafen aus rechtswidrigen Aktivitäten nicht "weginsolvenzt" werden. ;)

In den USA auch nicht, also fällt dieser Weg mal flach

Bleibt eigentlich fast ur noch Kriminalität um diese Rechnung begleichen zu können. Traurig, aber wahr :(
 
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Raubkopieren ist eben teuer :-) Er hätte sich lieber die CDs gekauft anstatt sowas zu machen, wetten das ihn einer der Freunde verraten hat? ;)

Songs können Heutzutage einzeln runtergeladen werden und zwar günstig auch wenn ich es nicht mache.

Die Strafe ist schon sehr hoch und zwar aus einem einfachem Grund, er hat einen riesen Fehler gemacht bei dem ganzem, er hat die Songs auch noch verbreitet, hätte er den Freunden nur gesagt wo sie sich diese Songs runterladen können wäre die Strafe wahrscheinlich nicht so hoch.
 
AW: US-Urteil: Student hat 675.000 US-Dollar Strafe für unerlaubt verbreitete Musikstücke zu zahlen

Die Air France hat 17.500€ an die Hinterbliebenen nach einem Flugzeugabsturz gezahlt, der Student hier muss pro Song 5.000€ mehr zahlen :stupid:
Strafe ja - aber bitte im vernünftigen Maß.
 
AW: US-Urteil: Student hat 675.000 US-Dollar Strafe für unerlaubt verbreitete Musikstücke zu zahlen

Also eigentlich kann mir das ja egal sein, da ich meinen Kram grundsätzlich kaufe - auch, weil ich gern was im Schrank stehen habe ;)

Aber diese Forderung ist doch nun wirklich schwachsinnig. Klar muss und soll er seine Strafe bekommen, aber doch bitte eine mehr oder weniger angemessene. Je nach seinen finanziellen Verhältnissen fänd ich ca. 10.000 € für angemessen. Das kann er wenn er irgendwann nach dem Studium dann mal einen Job hat auch in realistischer Zeit abbezahlen. Aber fast 700.000 € ? Da kann er ja nur noch zu "Who wants to be a millionaire ?" gehen, um die Kohle zu bezahlen.
 
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