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US Präsidentschaftswahlen 2012 - Barack Obama ist wieder gewählt worden

quantenslipstream

Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
US Präsidentschaftswahlen 2012 - Barack Obama ist wieder gewählt worden

Da exakt heute in einem Jahr (dem 6. November 2012) der neue US Präsident gewählt wird, starte ich den Thread zu den Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten von Amerika und werden die Kandidaten und ihre Forderungen kurz vorstellen.

Der amtierende Präsident Barack Obama hat schon angekündigt sich erneut den Wählern zu stellen.

Neben Obama gib will sich Randall Terry von der Demokratischen Partei den Wählern stellen. Ob es bei der Demokratischen Partei nun zu einer Vorwahl kommen wird ist aber noch nicht sicher, Dem Amtsinhaber werden in der Regel die besseren Chancen zugesichert.

Bei der Republikanischen Partei laufen derzeit schon die Bemühungen der Kandidaten, für die Vorwahlen eine gute Ausgangsposition zu erreichen.
Zum erweiterten Favoritenkreis neben Michele Bachmann, Anhängerin der Tea Party Bewwegung, gehören auch noch Ron Paul, Abgeordneter aus Texas, Rick Perry, aktuell amtierender Gouverneur von Texas und Mitt Romney, ehemaliger Gouverneur von Massachusetts.

Ob der Republikaner Michael Bloomberg, Bürgermeister von New York, sich ebenfalls den Vorwahlen stellen will, ist derzeit noch unsicher.



Demokratische Partei:

Barack Obama
Der aktuelle Amtsinhaber, Anhänger der Demokratischen Partei, wird sich im Novembeer 2012 den Wählern stellen. Obama hat derzeit einen schlechter Stand innerhalb des Landes, da die Arbeitslosigkeit und der Schuldenstand sehr hoch ist. Arbeitsplätze, wenn überhaupt, entstehen derzeit nur im Niedriglohnsektor. Dadurch wird die Schere zwischen den sehr reichen Amerikaner und dem Durchschnitt immer größer. Die "Occupy Wall Street" ist ein Zeichen dafür, wie unzufrieden die Bevölkerung mit der Wirtschafts- und Finanzpolitik im eigenen Land ist.

Randall Terry
Ist ein Anhänger der "Pro Life" Bewegung und Gründer der "Operation Save America".
Terry bezeichnet Abtreibungsärzte als Mörder, ist gegen Homosexualität und gegen den Islam.
Er unterstützte Den Prediger Terry Jones bei dem Vorhaben den Koran öffentlich zu verbrennen.



Republikanische Partei:

Michele Bachmann
Sie ist Anhängerin der Tea Party Bewegung in den USA, ist entschiedene Abtreibungsgegnerin und ist auch gegen gleichgeschlechtliche Ehen. Sie ist gegen Einschränkungen im Waffengesetzt, lehnt Obamas Wirtschaftspolitik als "zu sozial" ab und will Umweltauflagen für die Industrie locker, bzw. ganz abschaffen.
Die Bestrebungen Obamas für eine Reform des Gesundheitssystems leht sie kategorisch ab, sie ist der Meinung, dass Gesundheit eine Angelegenheit des Einzelnen ist.
Den Klimawandel hält sie für einen Schwindel und will sich für ein Ausbau der Ölindustrie einsetzen. Ebenso hält sie Kernenergie für einen wichtigen Faktor in der Energieversorgung der USA und lehnt regenerative Energien ab, da sie der Meinung ist, dass sie die wirtschaftliche Stärke der USA gefährden würden.
Außenpolitisch ist sie nur dann für Interventionen des amerikanischen Militärs, wenn die USA direkt bedroht werden. Daher lehnte sie auch den Militäreinsatz in Libyen ab.


Michelle Bachmann hat ihre Kadidatur zurück gezogen.
„Tea Party“-Ikone: Michele Bachmann verzichtet auf Kandidatur - USA - FOCUS Online - Nachrichten


Herman Cain
Ist ebenfalls Anhänger der Tea Party Bewegung, lehnt ebenso die Abtreibung ab und ist gegen den Islam.
Er ist Begründer der "9-9-9 Tax" Idee. Die sieht vor, die Unternehmenssteuer und die Einkommenssteuer auf 9% festzulegen. Gleichzeitig soll eine 9% hohe Umsatzsteuer eingeführt werden.


Herman Cain hat seine Kandidatur zurück gezogen.
Republikaner Cain verzichtet auf Präsidentschaftskandidatur | tagesschau.de

Newton Gingrich
Er ist sich dem Klimawandel bewusst, will aber trotzdem alle Ölreserven des Landes ausbeuten, um unabhängig von anderen Ländern zu werden. Des Weiteren ist er für die Kernenergie, die er als wirkungsvollste Maßnahme gegen den Klimawandel ansieht.
Er will aber die erneuerbaren Energien fördern und weiß, dass das Öl endlich ist. Daher plant Gingrich die Förderung von Flexi Fuel Autos.
Um neue Jobs in den USA zu schaffen plant er die Steuern für Unternehmen noch weiter zu senken.

Jon Huntsman
Huntsman wird eher in der Mittel seiner Partei gesehen und ist mit einigen politischen Entscheidungen Obamas einer Meinung einverstanden gewesen.
Er befürwortet die Eintragung von gleichgeschlechtlichen Beziehungen, will sie jedoch nicht mit der Ehe zwischen Mann und Frau auf einer Stufe stellen.
Er ist sich des Klimawandels bewusst und will die Emission von CO² begrenzen, jedoch nicht auf Kosten der Wirtschaftlichkeit der Unternehmen.


Jon Huntsman hat seine Kandidatur aufgegeben und unterstützt nun Mitt Romney.
US-Vorwahlen: Republikaner Huntsman gibt auf und stützt Romney - Weitere Meldungen - FOCUS Online - Nachrichten

Gary Johnson
Johnson hält die USA für Bankrott und strebt grundsätzliche Änderungen im Finanzsystem an. Darunter die Einführung der "FairTax". Diese Steuerreform soll die USA wieder zu alter Stärke führen. Dazu soll auch die Abschaffung alle Beschränkungen für die Unternehmen und den Finanzmarkt beitragen. Johnson ist der Meinung, dass nur der freie Markt für Wohlstand sorgen kann.
Er ist ein Gegner der Gesundheitsreform Obamas und ist der Meinung, dass es kein Recht auf Gesundheit geben kann.

Gary Johnson hat sich von den Republikanern losgesagt und will als Parteiloser zur Präsidentschaftswahl antreten.
Republikaner will als Parteiloser bei US-Präsidentenwahl antreten - Gary Johnson könnte Obamas Wiederwahl sichern - Wiener Zeitung Online

Ron Paul
Paul ist Anhänger des Konstitutionalismus, einer rechtspolitisch Bewegung in den USA, die Verantwortung des Staates wieder auf das zu beschränken, was ursprünglich in der Verfassung von 1776 steht. Er strebt eine größtmögliche Unabhängig von Bürgern und Staat an, was auch bedeutet, dass es keinerlei Sozialsysteme geben wird.
Paul ist strikt gegen den "Patriot Act" und will das Heimatschutzministerium wieder abschaffen, das George Bush nach den Anschlägen vom 11. September 2001 gegründet hatte.
In der Wirtschaftspolitik strebt er an, die Deregulierungen weiter voranzutreiben und es den Unternehmen selbst zu überlassen, ob sie Umweltschutzmaßnahmen einsetzen wollen oder nicht.

Rick Perry
Perry ist für die Todesstrafe und gegen die Abtreibung. Er ist ebenso gegen Homosexualität. Des Weiteren will er erreichen, dass in den Schulen das "Intelligente Design" unterrichtet wird, also die Lehren des Kreationismus.
Perry ist gegen Klimaschutzmaßnahmen und meint, dass der Mensch nicht die Ursache der globalen Erwärmung ist. Er sagt sogar, dass die Forscher die Zahlen gefälscht haben, um mehr Geldmittel zu bekommen. Darüber hinaus sagt Perry, dass es in den USA noch ausreichend fossile Reserven für die nächsten 300 Jahre vorhanden sind, sie müssen nur gefördert werden.
In der Wirtschaftspolitik setzt sich Perry eine große und umfangreiche Steuersenkung ein und hat den "Flat Tax" ins Gespräch gebracht, also eine Art Einheitliche Steuer für alles, die 20% betragen soll.


Rick Perry hat seine Kandidatur aufgegeben
Wahlen: Rick Perry beendet US-Präsidentschaftswahlkampf - Ausland - FOCUS Online - Nachrichten

Mitt Romney
Wie Huntsman ist auch Romney für die Eintragung gleichgeschlechtlicher Beziehungen, aber nicht gleichzusetzen mit der Ehe.
Romney ist gegen ein staatliches Gesundheitssystem und strebt an, dass es für die Amerikaner leichter werden soll eine private Krankenversicherung zu bekommen.
Er unterstützt Obamas Bemühungen ein gerechteres Bildungssystem einzurichten, in dem auch Schüler aus sozial schwachen Familien die Möglichkeit zu geben studieren zu können ohne sich dabei überschulden zu müssen.
Entgegen der Parteimitglieder ist er zwar für den Besitz von Schusswaffen, hält jedoch eine Regulierung für wichtig. So soll der Verkauf von Schnellfeuergewehren verboten werden und es soll eine Wartezeit beim Kauf einer Waffe geben.
In Sachen Wirtschaftspolitik hält er Obama für unfähig die USA aus der Krise zu führen und fordert eine Umstrukturierung des Sozialsystems. Seiner Meinung nach müssen die Ausgaben drastisch gesenkt werden, besonders im Bereich des Sozialsystems.
Er erkennt den Klimawandel an und ist für die Begrenzung von Emissionen, allerdings auf freiwilliger Basis, da er die Wirtschaft nicht mit festgesetzten Vorschriften einengen will.
Des Weiteren will er neue Ölquellen erschließen, sowohl in Alaska als auch in der Tiefsee. Allerdings ist er auch ein Befürworter "grüner" Technologie.

Rick Santorum
Wie Perry auch will Santorum die Lehre des Kreationismus in den Schulen einführen.
Homosexualität will er unter Strafe stellen und dafür das Recht auf Privatsphäre abschaffen.
Er hält Moslems für die größte Bedrohung der USA und glaubt, dass Amerika nur mit einem starken militärischen Arm die "Feinde des Landes" abwehren kann.
In der Wirtschaft hat Santorum einen klaren Standpunkt: Er hält die Regulierung des Marktes für einen großen Fehler und will alle Beschränkungen für die Unternehmen abschaffen. Ebenso ist er davon überzeugt, dass der Staat sich nur außenpolitisch engagieren soll, innenpolitisch ist alles Sache der Bundesstaaten und der Bevölkerung.


So, hoffentlich habe ich alles zu den Kandidaten eingebracht. Falls es Veränderungen gibt, z.B. in den Vorhaben der Kandidaten, wird das ergänzt.


Bitte beachten:
-->Hier geht es nicht darum, die USA irgendwie für irgendwas zu kritisieren, sondern alleine um Präsidentschaftswahlen<---

Natürlich kann man Themen aufgreifen, die aktuell sind, es geht ja darum, wie einer der Kandidaten damit umgehen könnte, wenn er denn Präsident werden sollte.
Besonders halt die Frage, ob weitere Steuersenkungen für Unternehmen und Reiche, wie es einige Kandidaten anstreben, das Ziel erreichen könnten, die weltweite Wirtschaftslage wieder gerade zu biegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
quantenslipstream

quantenslipstream

Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Vorwahlen zu den Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten von Amerika am 6. November 2012

Aktuell gibt es einen Streit darüber, wann die Vorwahlen beginnen.
Traditionell starten sie immer Februar des Wahljahres in Iowa.
Doch weil Florida die Vorwahlen vorzog und South Carolina und schließlich auch noch Nevada sich dessen anschlossen, hat nun auch Iowa die Vorwahlen vorgezogen, jetzt wird von Anfang Januar gesprochen, also einen Monat früher als gedacht.
Da aber New Hampshire ein Gesetz verabschiedet hat, das besagt, dass bei ihnen die Vorwahlen beginnen sollen, gibt es nun ein Dilemma. Denn noch weiter vorverlegen geht nicht, da es die Weihnachtswoche ist.

Chaos bei den Republikanern: US-Vorwahlen immer früher - n-tv.de


Wie die Vorwahlen ablaufen und wieso es so viele Kandidaten gibt:

Im Gegensatz zu Deutschland, wo die Parteispitze den Kandidaten aufstellt (und im Vorfeld meist schon entschieden wird, wer es ist, damit es eben zu keiner Abstimmung kommen muss) wählt in den USA die Parteibasis den Kandidaten aus.
Daher gibt es erst mal so viele und zweiten müssen die eben nicht nur die Wähler überzeugen sondern auch die Parteimitglieder.

Bei den Vorwahlen greifen nun in der Regel zwei Systeme (das ist von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich):
Bei der "Primary" gehen die Wähler ins Wahllokal und wählen ihren Favoriten, je nach dem ob diese öffentlich ist oder nicht, gibt es die Möglichkeit auch einen Kandidaten der Gegenpartei zu wählen.
Bei der "Caucus" wählen eingetragene Parteimitglieder ihren Favoriten, dabei wird dann öffentlich diskutiert, welcher der Kandidaten wohl die besten Chancen haben wird.

US Vorwahlen starten am 3. Januar in Iowa.
 
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Sperrfeuer

Software-Overclocker(in)
Erstmal danke das du dir die Mühe gemacht hast, das alles zusammen zu tragen :)

Aber bei den Kandidaten kann ich mir quasi am laufenden Band nur an den Kopf fassen...
 

Ifosil

Freizeitschrauber(in)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Es wär den Amerikanern anzuraten keinen und auch niewieder einen Rep. Präsidenten zu wählen. Wobei die Staatsoberhäupter in der USA fast kaum was machen können, da sie beinah fremdbestimmt werden. Solange du als Präsident der Wirtschaft die Sohlen leckst und mit allen mitteln US intressen in der Welt duchsetzt, kannst da als Präsident gut leben, sobald du aber was für die Menschen machen willst und allg. mehr Gerechtigkeit bringen willst, wirst an allen Stellen wo es nur geht geblockt. Es ist fast unmöglich in der USA eine Politik durchzusetzen von den alle Bürger etwas haben. Zudem ist die USA sehr stark gespalten und das nichtnur zwischen Arm und Reich. Dort ein perfekter Präsi. zu sein ist schlichtweg unmöglich.
Das es der USA und der restlichen westlichen Welt so schlecht geht, ist das Resultat wenn ein gesammtes System zum wohlwollen weniger geschaffen wird. Achja bei uns ist es das gleiche, bevor gefragt wird wieviel arme Menschen es bei uns gibts, wird erstmal gefragt ob es den Banken usw. gut geht.

Uns wie schon oben geschrieben, soviele Präsis gegen Schwule und gegen den Islam sind, bezeichnet erschrecked wie sich dieses Land radikalisiert hat. Das kann echt böse enden.
 
TE
quantenslipstream

quantenslipstream

Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Erstmal danke das du dir die Mühe gemacht hast, das alles zusammen zu tragen :)

Aber bei den Kandidaten kann ich mir quasi am laufenden Band nur an den Kopf fassen...

Jop, was ich alles entdeckt habe, als ich über die Kandidaten recherchiert hab, ist teilweise schon sehr erschreckend.
Rick Santorium will z.B. muslimische Staaten atomar angreifen, falls sie eine direkte oder indirekte Bedrohung für die USA darstellen (er bezeichnet die USA eh als den einzig wahren Staat Gottes :ugly:).
Michele Bachmann will zum bewaffneten Widerstand aufrufen, falls Obama an seiner Gesundheitspolitik festhält. :lol:

Es wär den Amerikanern anzuraten keinen und auch niewieder einen Rep. Präsidenten zu wählen.

Tja, George Bush haben sie sogar 2x gewählt, ist echt komisch.
Redet man aber mit ein paar Anhängern der Republikaner, erkennt man schnell, dass sie eine deutlich differenzierte Einstellung zur Politik haben als z.B. wir in Europa.

Uns wie schon oben geschrieben, soviele Präsis gegen Schwule und gegen den Islam sind, bezeichnet erschrecked wie sich dieses Land radikalisiert hat. Das kann echt böse enden.

Einige Republikaner sind so Ultrarechts, dass sie die NPD in Deutschland für linksliberal halten. :ugly:
Rick Perry z.B. hat auch schon mal versucht einen Waldbrand wegzubeten. :haha:
(Als das nicht klappte, meinte er dann, dass das eben der Wille Gottes ist und er die Menschen in Texas prüft, wie glaubhaft sie sind)
Außerdem hält er die Wirtschaftskrise für ein Zeichen Gottes, wieder zu den Ursprüngen der Bibel zurück zu kehren und man die Staatsfürsorge beenden sollte. Zur Zeiten von Jesus gab es schließlich auch keine Sozialsysteme. Die Familie hat die unterstützt, die wenig hatten, nicht der Staat.

Aktuell glauben 65% der Republikanischen Anhänger eh nicht an einen Klimawandel und meinen, dass das alles nur eine Täuschung der Europäer ist.
36% der Stammwähler sind sogar der Meinung, dass der Mensch Gottes Geschöpf ist und lehnen die Evolutionstheorie vollständig ab und verlangen, dass sie aus dem Schulunterricht verbannt wird.
 

Squatrat

Software-Overclocker(in)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Tolle Zusammenstellung.
Bei manchen von denen muss man sich wirklich fragen, wie die Evolution noch so etwas hervorbringen kann.

Mal im Ernst wenn die USA sich außenpolitisch nicht noch unbeliebter machen wollen, sollten sie keinen von diesen Tea Party Spinnern wählen.
Pro Life und gleichzeitig für die Todestrafe. :ugly:

Wollte Ron Paul nicht Drogen legalisieren?
Und sämtliche Außlandshilfen einstellen?
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
quantenslipstream

quantenslipstream

Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Wollte Ron Paul nicht Drogen legalisieren?
Und sämtliche Außlandshilfen einstellen?

Jop, er ist für die Abschaffung des "War on Drugs". Da Paul die komplette Freiheit des Bürgers anstrebt und den Staat so klein wie möglich machen will, soll jeder selbst entscheiden, was er machen, kaufen oder besitzen will. Er ist auch für eine Abschaffung aller Beschränkungen des Waffenverkaufs.
Seiner Vorstellung nach gäbe es dann keine Überfälle, Terrorakte oder Gewalt mehr, wenn jeder Amerikaner vollautomatische Waffen, Granaten und Panzer besitzen würde (je nach Geldbeutel halt).
Interessant ist auch, dass er eben nicht nur ein Krankensystem nach Vorbild Europas ablehnt, sondern auch eine private Krankenversicherung für überflüssig hält. Seiner Meinung nach reicht es, mehrmals am Tag zu beten, damit man gesund bleibt. :ugly:

In der Beziehung schießt aber Michele Bachmann den Vogel ab. :D
Denn sie hatte mal geäußert, dass das Gesundheitssystem nur für Gesunde da sein sollte, Alte, Kranke und Behinderte sollten nicht behandelt werden.... --> :stupid:
Ich frage mich, was die für Drogen genommen hat... :lol:
 

turbosnake

Kokü-Junkie (m/w)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Ich halte den Einfluss des Menschens auf den Klimawandel für sehr gering bis gar nicht vorhanden, da es auch schon immer Schwankungen im Klima gab und geben wird ist das zum Größtenteil natürlich. Schlimmer ist das was wir mit den Meeren und (Regen)wälder machen (lassen).
Mich konnte niemand so wirklich überzeugen.

btw Wir müssen den CO2 Ausstoß nicht reduzieren, sondern nur mehr Bäume pflanzen, dann erldigt sich das Problem von selbst.
 
TE
quantenslipstream

quantenslipstream

Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

btw Wir müssen den CO2 Ausstoß nicht reduzieren, sondern nur mehr Bäume pflanzen, dann erldigt sich das Problem von selbst.

Wir holzen aber jeden Tag Bäume weg, viel mehr als neue gepflanzt werden. :(
Wenn wir so weiter machen, wird es irgendwann keinen einzigen Baum mehr geben.
Außerdem ist ein Baum ja nicht das einzige, was CO² binden kann.
 

Squatrat

Software-Overclocker(in)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

In der Beziehung schießt aber Michele Bachmann den Vogel ab. :D
Denn sie hatte mal geäußert, dass das Gesundheitssystem nur für Gesunde da sein sollte, Alte, Kranke und Behinderte sollten nicht behandelt werden.... --> :stupid:
Ich frage mich, was die für Drogen genommen hat... :lol:

Warum sollte man überhaupt sein Leben verlängern wollen?
Man kommt doch dann sowieso zu Gott. :D

Ich finde es tragisch wie viele Leute auf diesen Mist reinfallen.
Hinter all diesen rechten Kanditaten stehen irgendwelche Lobyisten, die mit Kirche ungefähr so viel zu tun haben, wie Karl Marx.
Jedoch haben diese das Potential das in der Selbstherrlichkeit des Menschen liegt erkannt, der einfach nicht akzeptieren kann, dass er im Universum als Person so viel wert ist wie ein Kieselstein.
Wenn man dann auch noch den ganzen Tag Fox News schaut ist man endgültig verloren.
Ron Paul on Nuclear Energy and Japan 03/15/11 - YouTube
Michele Bachmann Says The Darndest Things - YouTube

Ich halte den Einfluss des Menschens auf den Klimawandel für sehr gering bis gar nicht vorhanden, da es auch schon immer Schwankungen im Klima gab und geben wird ist das zum Größtenteil natürlich. Schlimmer ist das was wir mit den Meeren und (Regen)wälder machen (lassen).
Mich konnte niemand so wirklich überzeugen.

Naja das Ozonloch kann man aber schlecht leugnen.
 

plaGGy

Software-Overclocker(in)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Ich frage mich wie man als Mensch etwas so verachtendes wie den Großteil der Republikaner in Betracht ziehen kann, ein lad zu regieren :ugly::ugly:

Die sind im Mittelalter steckengeblieben und so rechts, das sie bei uns im Knast schmoren würden.
Könnte ich wählen, würde ich Obama wiederwählen. der 1. Präsident in Amyland, den ich wirklich leiden kann.
 

der_yappi

BIOS-Overclocker(in)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Mal hoffen dass die Amerikaner so viel Hirnschmalz beweisen und keinen Tea-Party-Rep zum Präsidenten machen.
Zwei Amtszeiten W. Bush haben das Land doch fast direkt an den Abgrund gebracht. Mit einem TeaParty-Affen wären sie einen Schritt weiter.

ATM sind Amerikaner ja in weiten Teilen der Welt so beliebt wie Tokio Hotel auf dem W:O:A
 
Zuletzt bearbeitet:

Bambusbar

BIOS-Overclocker(in)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Danke quanti für deine Mühe.
Ich muss dem Ton in dem Thread echt zustimmen - bei so manchen Kandidaten kann ich echt nur den Kopf schütteln. Hart, echt hart.
Schlimmer ist eigentlich nur, dass wenn es den Thread vor Bushs Wahl gegeben hätte damals, wohl nicht wirklich besseres Zeug dringestanden hätten - und die Amis ihn trotzdem gewählten hätten/haben .. gleich 2-mal.
Z0nk

Obama hats nicht leicht gehabt und auch wenn er im eigenen Land nicht so beliebt ist wie im Ausland, so ist er imho doch immer noch die beste Wahl.
Und immerhin wurde in seiner Legislaturperiode bin Laden geschnappt (Ob man ihm das nun auf die Kappe schreiben kann sei mal dahin gestellt ^^).
Ich bin gespannt, wie sich das noch entwickelt
 

totovo

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Oh man...

Das steht ja schlimmer um die USA als ich dachte! Man kann echt nur für die Amis und den Rest der Welt hoffen, dass Obama wiedergewählt wird. Auch wenn ich mit seiner politik nicht immer ganz einverstanden war, ist er doch ein sehr guter Politiker und Staatsmann! Ich verstehe nicht, wie die Menschen dort immer Obama die Schuld an allem geben. Er kann weder für die ganzen Kriege was, noch für die Wirtschaftskries, noch für Arbeitslosigkeit und sonstiges. Und das er seine versprochenen Dinge nicht durchkriegt, hängt ja wohl an der Blockade im Senat, bzw Räpresentantenhaus.

Bei dem Rest dieser Hinterwäldler denk ich mir nur: die hätten bei uns nicht mal die Hauptschule geschafft...:what:
Und wenn doch, würde sie niemand auch nur anhören:wow:

Ich denke das Problem liegt darin, dass in den USA viel mit Geld und einfluss gehandelt wird. Sprich wer reich ist und einflussreiche Freunde/Eltern besitzt kanns politisch zu was bringen, auch wenn er noch so dumm ist!

mfg
 

Rolk

Lötkolbengott/-göttin
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Oh man, ich könnte mich schon wieder aufregen. Die USA bräuchten eigentlich noch 20 Jahre um sich von Bush zu erholen. Wenn jetzt schon wieder einer dieser Hinterwäldler Präsident wird ist es ganz vorbei und Europa wird auch mit nach unten gezogen.
 

Ifosil

Freizeitschrauber(in)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Oh man...
Ich verstehe nicht, wie die Menschen dort immer Obama die Schuld an allem geben.
mfg

Weil die Medien einen großteil in Rep. Hand sind und diese Plattformen geziehlt zur desinformation und Hetze verwenden. Wer glaubt in der USA gehts bei den Medien mich rechten Dingen zu irrt gewaltig. Dort wär RTL News eine höchst seriöse Nachrichtensendung.
 

Icejester

Software-Overclocker(in)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Ron Paul und/oder Mitt Romney würde ich da doch wählen, wenn ich Amerikaner wäre. Wer kompromisslos gegen Abtreibungen ist, hat sich bei mir schon von vornherein disqualifiziert. Daher geht der zweite Demokrat auch nicht. Und Obama ist die größte Luftnummer seit... ja, keine Ahnung, wann es jemals soviel Geschwätz und so wenig Handlung beim US-Präsidenten gab. Calvin Coolidge fiele mir da ein, aber der hat ja auch mit Inaktivität Werbung gemacht, weshalb man das wohl nicht so zählen kann.

Einen Demokraten würde ich jetzt als Amerikaner nie und nimmer wählen. Und ich glaube auch nicht, daß die Amerikaner das tun werden.
 

Sperrfeuer

Software-Overclocker(in)
Mitt Romney ist von den Republikanern noch wirklich der Vernünftigste, nur bezweifle ich, das er sich gegen Bachmann und die anderen Tea-Party-Spinner durchsetzten kann.

Wobei der Rick Santorium ja einfach nur einen Schlag weg hat...der ist so unfassbar weltfremd.
 

Pagz

BIOS-Overclocker(in)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

RUnd Obama ist die größte Luftnummer seit... ja, keine Ahnung, wann es jemals soviel Geschwätz und so wenig Handlung beim US-Präsidenten gab.


Dann erwarte aber nicht, dass das bei dem nächsten demokratischen Präsidenten besser wird!
Es war ja schließlich nicht Obama, der nicht voranbringen wollte, sondern die Republikaner im Senat etc. die sich grundsätzlich gegen jede Entscheidung Obamas gestellt haben, auch wenn ihre BEgründung noch so hirnrissig war!
Man denke da nur an die drohende Stattspleite der USA vor ein paar Monaten, wo die Rep. lieber den finanziellen Bankrott der USA riskiert haben als Kompromisse mit Obama einzugehen:daumen2:
 

Squatrat

Software-Overclocker(in)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Und Obama ist die größte Luftnummer seit... ja, keine Ahnung, wann es jemals soviel Geschwätz und so wenig Handlung beim US-Präsidenten gab.

Naja das hängt stark damit zusammen, dass die Republikaner alles was er durchsetzen will blockieren. (Siehe Gesundheitsreform.)

Aber ich glaube das schweift jetzt vom Thema Wahlen ab.
 

plaGGy

Software-Overclocker(in)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Mitt Romney wäre meine Wahl, wenn Republikaner, er ist noch der gemäßigste von der Bande :schief:.

Dieser Rick Perry, mit seinem fetten Ring am Finger, ist der stereotype, rechte, reiche Amerikaner, der sich selbst eher als Cowboy sieht, denn als Staatsmann, Bush-Connection lässt grüßen!
Naja, die bachmann wird mMn kaum Chancen haben, die hat einfach kein Profil und sich bereits mit Unwissen selbst disqualifiziert. Die andere, die dem Pornostar so ähnlich sieht (:ugly:) und deren Namen mir gerade entfallen ist, bei der ist es genauso, die hat sich eher mit ihren hirnlosen Reden aus dem Wahlkampf geschossen, als sonst wer.

Und ja, Obama hat nicht viel gemacht. Aber er hat viel versucht, nur was nützt es wenn der Senat alles abblockt auf Teufel komm raus. Und wenn das Volk dagegen ist, siehe Gesundheitsreform.
Durch den teuren Wahlkampf machen sich zudem alle extrem abhängig von den Lobbyiisten die dort eben noch stärker sind als bei uns. Meine (Stief-)-Tante wohnt in Amyland und naja, die hat mir mal Geschichte erzählt, wie es da abgeht, das grenzt schon ans Wahnwitz. Da würde man bei uns drüber lachen.

Edit: Sarah pallin, war das ihr Namen, glaube schon, ehem. Gouv. von Alaska, oder?
 

turbosnake

Kokü-Junkie (m/w)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Die Forderung/Ansichten von Romney kommen mir größtenteils sinnvoll vor.

Ich werde morgen mal meine Meinung zu den Personen abgeben.
 

Icejester

Software-Overclocker(in)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Und ja, Obama hat nicht viel gemacht. Aber er hat viel versucht, nur was nützt es wenn der Senat alles abblockt auf Teufel komm raus. Und wenn das Volk dagegen ist, siehe Gesundheitsreform.

Der Vogel war für mich schon gestorben, als er sich nicht zu schade war, den Friedensnobelpreis ohne jegliche Leistung entgegenzunehmen. Sowas ist einfach unanständig. Wenn man nichts vorzuweisen hat, sollte man verzichten. Gut, Vorschußlorbeeren gibt es manchmal schon, aber dann sollte man nachher wenigstens was machen. Er hat bis heute nichts getan. Und die Ablehnung durch Senat oder Repräsentantenhaus kann da wohl kaum ein Grund sein. Wenn er vernünftige Dinge fordern würde, würde die Opposition die im Zweifel auch mittragen. Politik besteht eben nicht darin, nichts umzusetzen, wenn man seinen Originalplan nicht umsetzen kann, sondern den besten Kompromiss zu suchen.

Abgesehen davon hat seine Frau kein Benehmen.

Edit: Sarah pallin, war das ihr Namen, glaube schon, ehem. Gouv. von Alaska, oder?
Sarah Palin heißt sie. Aber was hat die jetzt damit zu tun?
 

Sperrfeuer

Software-Overclocker(in)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Wenn er vernünftige Dinge fordern würde, würde die Opposition die im Zweifel auch mittragen. Politik besteht eben nicht darin, nichts umzusetzen, wenn man seinen Originalplan nicht umsetzen kann, sondern den besten Kompromiss zu suchen.
So sollte es sein, ist es aber nicht.
Als die USA kurz vor dem Bankrott standen haben ja die Republikaner sämtliche Vorschläge von Obama prinzipiell abgelehnt.
 
TE
quantenslipstream

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Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Ron Paul und/oder Mitt Romney würde ich da doch wählen, wenn ich Amerikaner wäre. Wer kompromisslos gegen Abtreibungen ist, hat sich bei mir schon von vornherein disqualifiziert. Daher geht der zweite Demokrat auch nicht.

Ron Paul kannst du in der Pfeife reichen und Mitt Romney ist auch ein versteckter Kreationist, der am liebsten die Evolutionstheorie aus der Schule entfernen würde, aber das kann er nicht. Da er aus Massachusetts kommt (und dort die intellektuelle Elite der USA lebt), kann er das nicht verlangen, er würde scheitern, bzw. ist gescheitert.
Und was Ron Paul von der Evolutionstheorie hält, muss man nicht weiter erörtern. :schief:
The GOP candidates have no time for your “science,” scientists - Salon.com

Und Obama ist die größte Luftnummer seit... ja, keine Ahnung, wann es jemals soviel Geschwätz und so wenig Handlung beim US-Präsidenten gab. Calvin Coolidge fiele mir da ein, aber der hat ja auch mit Inaktivität Werbung gemacht, weshalb man das wohl nicht so zählen kann.

Obama hat das Problem, dass er die Bankenkrise von Bush geerbt hat, inklusive Lehman Pleite und musste dafür eine Menge neuer Schulden machen um das überstehen zu können.
Interessant ist ja dann, dass ausgerechnet die Republikaner, die unter Bush massiv Schulden gemacht haben (um die Steuersenkung und zwei Kriege zu finanzieren), Obama jetzt vorhalten, dass er zu viele Schulden gemacht hat. Eigentlich ein Witz, was die Republikaner machen und dann blockieren sie natürlich fleißig Obamas Politik, da sie die Mehrheit im Parlament besitzen.

Jetzt rate mal, was passieren wird, wenn ein Republikaner Präsident wird?
Genau, die Steuern werden noch weiter gesenkt, Das Sozialsystem gekürzt und neue Schulden gemacht, damit das finanziert werden kann und dann fragt niemand mehr, wieso die USA in 2 Jahren noch mal 2 Billionen Dollar neue Schulden haben.

Einen Demokraten würde ich jetzt als Amerikaner nie und nimmer wählen. Und ich glaube auch nicht, daß die Amerikaner das tun werden.

Die Demokraten sind die einzigen, die den Karren aus dem Dreck ziehen können.
Reagan hat ihn reingefahren, er hat die USA erst in die Schuldenfalle gefahren, Clinton hat ihn wieder rausgezogen.
Bush hat ihn wieder reingefahren, Obama versucht ihn nun wieder rauszuziehen.
Wenn die Wählen ihn für die fehlerhafte Politik der Vorgängerregierung abstrafen und ihn nicht im Amt bestätigen, haben sie es nicht besser verdient und die Karre wird noch tiefer versinken.
Irgendwann werden sie dann das Weiße Haus an die Chinesen verlaufen müssen, damit sie noch etwas Geld haben.
Schon jetzt ist die halbe Wall Street im Besitz der Chinesen (die andere Hälfte gehört den Arabern).
 

plaGGy

Software-Overclocker(in)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

@ quanten: Danke das du mir die Erläuterung größtenteils erspart hast, wollte vom Inhalt das gleiche schreiben, war aber zu müde :D

Ebenso wie in Deutschland steigt in den USA die Gesamt­verschuldung, und zwar seit Beginn der Finanz­krise auf dramatische Weise! Dabei waren die Jahre 1993-2001 (Clinton-Ära) von einem enormem Sanierungs­erfolg geprägt; in den letzten vier Jahren wurden sogar Haushalts­überschüsse erwirt­schaftet.



Sie haben den Staatshaushalt geblockt und das monatelang, Obama hat immer mehr Zugeständnisse gemacht, kam nichtmal der Versuch einer Einigung. Dann, 1 Woche vor dem harten Staatsbankrott, wurde zugestimmt, da war aber das Kind schon in den brunnen gefallen, und Standarts and Poor hat, auch aufgrund der harten Fronten im parlament, die kreditwürdigkeit der USA gesenkt, was zu einem heftigem Einbruch an den Märkten geführt hat. Das alles ist aber atm leider etwas vergessen worden, da Europa, die im geheimen viel wichtiger sind als die USA, eben auch ihre Probleme haben.
Nun muss man Obama natürlich vorwerfen, das er dieses Problem, etwas herunterspielt.

Dafür geht sein lieber achso toller Finanzminister fast im Alleingang nach Europa, um hier den Staaten auf die bösen Patschehändchen zu klopfen, was sie doch für fiese, gemeine Schuldenstaaten seien. :ugly:

Dennoch halte ich Obama für den derzeit besten Mann, mit den größten Chancen und vor allem dem Willen, Amerika wenigstens mal im kleinen zu sanieren.

Das amerikanische Volk ist leider im Großen und Ganzen, ich will nicht sagen dumm, aber vll trifft es, bildungsresistent recht gut. Alleine Clinton abzuwählen war einer der größten Fehler der letzten Jahre, auch wenn er fremgevögelt hat.
Aber das ist aja auch so eine Sache: Gewaltverherrlichung aufs härteste, aber bei nackten Frauen im Fernsehen kommt der große Aufstand...
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
quantenslipstream

quantenslipstream

Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Alleine Clinton abzuwählen war einer der größten Fehler der letzten Jahre, auch wenn er fremgevögelt hat.

Mein lieber Freund Bill (:D:D jup, ich hab ihn mal getroffen und sogar die Hand geschüttelt :hail:) wurde ja nicht abgewählt, seine zweite Amtszeit war einfach zu Ende und daher kam ein Nachfolger.
Leider ist es nicht Al Gore geworden (der Präsidentschaftskandidat, der mehr Wählerstimmen bekam, aber trotzdem verloren hat), sondern .... würg.... George Walker Bush, der die USA in 8 Jahren so dermaßen heruntergewirtschaftet hat, wie kein Präsident zuvor, der zwei Kriege eingeleitet hat, unter denen die USA heute leiden und der eine Öffentlichkeitsarbeit geleistet hat, an deren Ende die USA zum meist gehassten Land der Erde wurden.
 

Rolk

Lötkolbengott/-göttin
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Da gehört schon einiges dazu den grössten Haushaltsüberschuss in der Geschichte der USA innerhalb kürzester Zeit ins grösste Defizit zu verwandeln. Wie man so etwas ein 2. mal wählen kann wird mir immer ein Rätsel bleiben. :wall:

Was passiert wenn ein unfähiger Öllobbyist US Präsident wird wissen wir jetzt ja. Hoffentlich müssen wir nicht so bald feststellen was passiert wenn ein Kreationist, Waffenlobbyist oder wo sich das ganze andere republikanische Pack auch immer einsortieren lässt, US Präsident wird. :nene:
 
TE
quantenslipstream

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Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Was passiert wenn ein unfähiger Öllobbyist US Präsident wird wissen wir jetzt ja. Hoffentlich müssen wir nicht so bald feststellen was passiert wenn ein Kreationist, Waffenlobbyist oder wo sich das ganze andere republikanische Pack auch immer einsortieren lässt, US Präsident wird. :nene:

Ich frage mich, was die Welt denken wird, wenn ein bekennender Islam Gegner Präsident werden wird. :ugly:
Und davon gibts ja ein paar.
Und wieso die Republikaner alle die Evolutionstheorie ablehnen, ist mir auch schleierhaft.
Ich hab ja nichts gegen Rechte (OK, blöd formuliert.. :D)....
Also... ich hab ja nichts gegen Patrioten, mit egal, aber wieso müssen die dann immer denken, dass ihr Land von Gott ausgesucht wurde? :what:
 

plaGGy

Software-Overclocker(in)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Wieso müssen sie in allen Comics immer gegen Nazis und Monster kämpfen :ugly:
Hm, kann ein President in den USA nur 2 mal hintereinander regieren, und dann muss eine neuer her, egal ob aus der gleichen partei oder einer anderen?
Hm, wusste ich so noch nicht, aber ich kenne nicht alle Facetten des Amy-Wahlrechtes :what:
 

turbosnake

Kokü-Junkie (m/w)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Ich finde den Demokraten nicht sehr demokratisch.

Ansonsten klingt das was Mt Paul sagt auch nicht schlecht, wird aber leider nicht funktionieren.

Allerdings klingt keiner Venüftig und ich denke der größte Spinner wird US-Präsident.
Es wird sicher kein Demokrat, weil Obama an allem Schuld ist. Da ich mir vorstellen kann das die Amis so denken.
 

Sieben

PC-Selbstbauer(in)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

"Rick San(a)torium"

Musste ich mal loswerden :ugly:

Bei vielen Kandidaten graust mir schon die Kurzbeschreibung von quantenslipstream (tolles Thema). Ich hoffe, dass die Bürger der vereinigten Staaten mit Bedacht wählen gehen. Kommt mir eher vor wie "Wählt euren lieblings Superschurken". Ich bin mal gespannt, wie sich alles entwickelt.
 
TE
quantenslipstream

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Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Wieso müssen sie in allen Comics immer gegen Nazis und Monster kämpfen :ugly:
Hm, wusste ich so noch nicht, aber ich kenne nicht alle Facetten des Amy-Wahlrechtes :what:

Jop, das Wahlrecht in den USA ist sehr durchwachsen. :D
Die wählen ja einen Wahlmann im Bundesstaat. Gewinnt nun ein Kandidat in dem Bundesstaat, bekommt er automatisch alle Wahlmänner zugesprochen, auch die, die ihn nicht gewählt haben.
So kann es eben kommen, dass ein Kandidat Präsident wird, obwohl ihn weniger Leute gewählt haben als den anderen (Al Gore verlor deswegen, obwohl er mehr Stimmen hatte).

Der Mittlere Westen der USA ist in der Regel Republikaner Land, gewinnt hier der Republikanische Kandidat "seine" Bundesstaaten, gewinnt er praktisch auch die Wahlen, da es dann nicht reicht, die Küstenstaaten zu gewinnen um Präsident zu werden. Will Obama also wieder gewinnen, muss er eine der Mittleren Westen Staaten gewinnen.
Die Küstenstaaten (also die im Norden, einschließlich Kalifornien) sind in der Regel demokratisches Gebiet, Obahma hatte 2008 zusätzlich noch Florida und die Carolina Staaten gewonnen, McCaine hatte praktisch keine Chance mehr, hier reicht es dann nicht mehr für den Republikaner die Mittleren Westen Staaten zu gewinnen.

Bei den kommenden Wahlen kann man also zwei Punkte anmerken, bzw. auf die kommt es an:
Wer gewinnt die südlichen Küstenstaaten im Osten und wer gewinnt die Mittleren Westen Staaten einschließlich Arizona und Utah?
Der, der dort gewinnt, wird Präsident.

Hm, kann ein President in den USA nur 2 mal hintereinander regieren, und dann muss eine neuer her, egal ob aus der gleichen partei oder einer anderen?

Ja, der Präsident kann nur 1x wieder gewählt werden. Das ist seit 1951 so.

"Rick San(a)torium"


Jop, das habe ich häufiger gelesen, als ich nach ihm recherchiert habe. :D
Ich hab eine Karikatur gesehen, wo sie ihn gerade ins Sanatorium schleppen, was schon sehr lustig. :lol:
Etwas Gutes oder eben brauchbares zu finden, ist echt schwer, keine Ahnung, wieso so einer in der Politik ist und noch seltsamer ist es, dass ihn einer wählt. :D

Bei vielen Kandidaten graust mir schon die Kurzbeschreibung von quantenslipstream (tolles Thema). Ich hoffe, dass die Bürger der vereinigten Staaten mit Bedacht wählen gehen. Kommt mir eher vor wie "Wählt euren lieblings Superschurken". Ich bin mal gespannt, wie sich alles entwickelt.

Wenns was Neues gibt, ergänze ich das und weise mit einem kleinen Update Post darauf hin.
 

Sieben

PC-Selbstbauer(in)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

@ quantenslipstream

Da hab ich noch n Rechtschreibfehler gefunden :)

Rick Santorium heißt eigentlich Richard John „Rick“ Santorum. Will dir nichts unterstellen, aber durch dich bin ich auf Sanatorium gekommen ;) .

Eventuell solltest du auch den bürgerlichen Namen in der Liste verwenden und nicht die "Verniedlichung".

Ansonsten prima und weiter so!
 
TE
quantenslipstream

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Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Da hab ich noch n Rechtschreibfehler gefunden :)

Rick Santorium heißt eigentlich Richard John „Rick“ Santorum. Will dir nichts unterstellen, aber durch dich bin ich auf Sanatorium gekommen ;) .

Stimmt, da ist mir ein "i" mit reingeflutscht, keine Ahnung, wie das passiert ist. :D
 

Icejester

Software-Overclocker(in)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Jop, das Wahlrecht in den USA ist sehr durchwachsen. :D
Die wählen ja einen Wahlmann im Bundesstaat. Gewinnt nun ein Kandidat in dem Bundesstaat, bekommt er automatisch alle Wahlmänner zugesprochen, auch die, die ihn nicht gewählt haben.
So kann es eben kommen, dass ein Kandidat Präsident wird, obwohl ihn weniger Leute gewählt haben als den anderen (Al Gore verlor deswegen, obwohl er mehr Stimmen hatte).

Stimmt. Das kann passieren. Ist aber in der Geschichte erst selten vorgekommen. Tatsächlich spielt es also keine Rolle. Da die Wahlmänner einer bestimmten Bevölkerungszahl zugeordnet sind, ist es auch keine echte Verzerrung des Ergebnisses. Maine und Nebraska haben eine Art Verhältniswahlrecht, was aber auch wieder Probleme mit sich bringt, weil durch die Neueinteilung von Wahlkreisen (Gerrymandering) das Wahlergebnis nicht unerheblich zugunsten des Amtsinhabers beeinflußt werden kann.

Wenn man in der ältesten Demokratie der Welt sitzt, hat man halt auch etwas anachronistisch anmutenden Ballast im Gepäck. ;)

Der Mittlere Westen der USA ist in der Regel Republikaner Land, gewinnt hier der Republikanische Kandidat "seine" Bundesstaaten, gewinnt er praktisch auch die Wahlen, da es dann nicht reicht, die Küstenstaaten zu gewinnen um Präsident zu werden. Will Obama also wieder gewinnen, muss er eine der Mittleren Westen Staaten gewinnen.
Nein. 2012 reicht es, die Küstenstaaten und noch ein wenig im Nordosten zu gewinnen. Wer alle diese Staaten holt, hat 275 von 538 Stimmen. Der Mittlere Westen ist nicht bevölkerungsreich genug, um das rausreißen zu können.

Kann man hier auch gut durchspielen: 2012 Presidential Election Interactive Map and History of the Electoral College

Bei den kommenden Wahlen kann man also zwei Punkte anmerken, bzw. auf die kommt es an:
Wer gewinnt die südlichen Küstenstaaten im Osten und wer gewinnt die Mittleren Westen Staaten einschließlich Arizona und Utah?
Der, der dort gewinnt, wird Präsident.
Arizona und Utah? Die haben zusammen nur 17 Wahlmänner. Kleinvieh macht zwar auch Mist, aber es gibt viele wichtigere Staaten.
 
TE
quantenslipstream

quantenslipstream

Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Nein. 2012 reicht es, die Küstenstaaten und noch ein wenig im Nordosten zu gewinnen. Wer alle diese Staaten holt, hat 275 von 538 Stimmen. Der Mittlere Westen ist nicht bevölkerungsreich genug, um das rausreißen zu können.

Die Stimmen des Mittleren Westen und der südöstlichen Küstenstaaten entscheiden das aber in der Regel.
Denk an Florida und Bush/Gore.
Denk an Michigan und Bush/Kerry.
Als die Dinger durch waren, war es gelaufen.
Obama hat sowohl ein paar Staaten im Mittleren Westen gewonnen als auch Florida, als er Florida hatte, war es schon fast gelaufen, als er Arizona gewann, war er durch.

Arizona und Utah? Die haben zusammen nur 17 Wahlmänner. Kleinvieh macht zwar auch Mist, aber es gibt viele wichtigere Staaten.

Manchmal kommt es auf die an.
Bei Obama damals nicht, bei Clinton war das aber so und das kommende Jahr wird meiner Meinung nach auch sehr eng, da kann es eben entscheidend für Obama sein, ob er einen der Mittleren Westen Staaten gewinnen kann oder ob er es noch mal schafft, Carolina oder Florida zu holen.


Update:
US Vorwahlen offensichtlich früher als gedacht.
 
Zuletzt bearbeitet:

ruyven_macaran

Trockeneisprofi (m/w)
AW: US Präsidentschaftswahlen 2012

Stimmt. Das kann passieren. Ist aber in der Geschichte erst selten vorgekommen. Tatsächlich spielt es also keine Rolle. Da die Wahlmänner einer bestimmten Bevölkerungszahl zugeordnet sind, ist es auch keine echte Verzerrung des Ergebnisses.

Sicher?
Hab mich schon lange nicht mehr damit beschäftigt, aber iirc kamen wir während der ersten W.B. Wahl mal zu dem Ergebniss, dass eine Bevölkerungsstimme aus dem Staat mit dem besten Verhältniss dreimal mehr Wahlmännerstimmenteile wert ist, als die aus dem Staat mit dem schlechtesten. (Und W. hatte iirc eine ganze Reihe von den Staaten gewonnen, in denen man mit vergleichswenig Wählern ordentlich abgreifen kann. Iirc war es sogar so, dass Al Gore selbst ohne Florida und wenn die Bevölkerung der Staaten ohne Verhältnisswahlrecht zu 100% einem der Kandidaten zugerechnet wird, mehr Wählerstimmen auf seiner Seite hatte - aber eben nicht mehr Wahlmännerstimmen, weil einige Amerikaner gleicher sind :schief:)
 
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