AW: Urknall Entstehungspunkt - Beweis für Außerirische
Im Beispiel ging es um eine Wasserwelt mit 7 Erdmassen
Anzeichen für erdgroße Felsplaneten mit H2O im Umkreis von 30 Lichtjahren haben wir afaik noch keine. Da wäre man dann bei Generationenschiffen, die auf gut Glück losfliegen müssten.
Einen reinen Wasserplaneten, ohne Landmassen?
Wo soll das ganze Wasser denn hergekommen sein, vor allem, wenn man sich die Masse des Planeten anguckt.
Sauerstoff entsteht bei der Kernfusion in den Sternen, wenn leichtere Elemente nicht mehr verfügbar sind, die Frage ist jetzt, wieso sollte sich der Sauerstoff auf einen so massereichen Planeten konzentrieren?
Bin gerade nicht mit Studien zur Sauerstofftoxidität bei <1bar vertraut (hatte Skylab auch 0,3bar@100%?), aber gerade Städte&Co sollten unproblematisch sein, weil man die Athmosphäre in geschlossenen Räumen leicht mit Sauerstoff anreichern könnte. Atemgeräte für unterwegs wären eher ein Problem, aber wenn man sich mal genau anguckt, wie wenig sich der moderne Mensch tatsächlich im freien aufhält/aufhalten muss, wäre der Bedarf gering. Bei einer Athmosphäre mit min. 0,3bar und hohem Sauerstoffanteil wäre das ganze zu dem ein Komfortelement, selbst bei versagen der Systeme würde man überleben.
Du kannst den Druck in Räumen erhöhen, bzw. Schleusen einbauen und Pausenstationen bauen, bzw. ein Beförderungssystem installieren, das die Leute befördert.
Aber das muss erst mal alles gebaut werden.
Die Frage ist also auch, wie viel willst du von der Erde mitnehmen und was kann man vorfinden, was kann man sofort benutzen?
Verwerten kann der Mensch ne ganze Menge, insbesondere wenn er es zubereitet (erhitzen macht ja schon eine ganze Menge Substanzen unschädlich), es schmeckt ihm nur vieles nicht

Ich gehe aber mal davon aus, dass eine Zivilisation, die ein Raumschiff bauen kann, das mehrere dutzend Lichtjahre sicher zurücklegt und dabei alles transportiert, was für die Kollonisation einer unbekannten Welt nötig ist, auch genug Routine in der synthethischen Erzeugung von Nahrungsmitteln aus nahezu jedem c/h/o/n basierten Ausgangssubtanz hat.
Sicher kann man das synthetisch herstellen oder so viele Fertignahrungen vorbereiten, dass das viele Jahre reichen würde.
So ist ja auch die Planung für eine Marsmission.
Verdauungsstörungen werden in aller Regel von Mikroorganismen ausgelöst. Da gibt es allgemein zwei Varianten:
a) die Organismen eines fremden Planeten können mit dem Menschen einfach nichts anfangen
b) der Mensch wird mit mehreren 100 Millionen Jahren Evolutionsgeschichte voll Krankheitserregern, Parasiten,... konfrontiert, von denen sein Immunsystem nicht einen einzigen kennt.
(ich würde empfehlen, das Wasser abzukochen)
Nö, Verdauungsstörungen können auch daran liegen, das bestimmte Enzyme nicht korrekt arbeiten und daher eine bestimmte Sache nicht abgebaut werden kann. Trinkst du also Wasser von einem fremden Planeten und befindet sich eine Substanz darin, die deine Enzyme nicht verarbeiten können, kann es zu Problemen führen. Der sicherste Weg ist nur kondensiertes Wasser zu benutzen, das man zur verdampfen lässt. Eine hochtechnisierte Zivilisation, die einen anderen Planeten kolonisiert, hat sicher auch eine Möglichkeit Wasser herzustellen.
Wusstest du, dass der pro-Kopf-Verbrauch an Klopapier einer der Parameter ist, die am besten mit dem korrellieren, was man gemeinhin als Fortschrittlichkeit/Entwicklungsstand einer Zivilisation bezeichnet?
Nicht, wenn du außerplanmäßige Dinge kompensieren musst. Ist mir während meiner Studienzeit passiert, ich kam immer mit einer Rolle für 10 Tage aus, aber wenn der Darm nicht wollte, dann war nach 8 Tagen Schluss und ich musst die Hand benutzen.

Jetzt stell dir mal 20 Millionen Kolonisten vor (eine vertretbare Zahl) und denen geht das Klopapier eher aus als die Klopapierfabrik einsatzbereit ist.
Da würde ich mich nicht drauf verlassen. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich vor hoher UV-Strahlung zu schützen bzw. daran anzupassen. Auf der Erde sind die ein energetischer Nachteil und deswegen nur bei einigen sehr extremen Lebensformen zu finden - aber auf einem Planeten mit allgemein hohen UV-Dosen würde ich angepasstes Leben in beliebiger Vielfalt erwarten. Das fehlen von O2 hätte imho jedenfalls größere Unterschiede zu unserer Welt zur Folge, als das Fehlen von O3.
Hast du freien Sauerstoff und entsprechend Energie von der Sonnenstrahlung, entsteht Ozon automatisch.
Dass sich das Leben dort an möglich stärkere Strahlung angepasst hat, ist klar, aber eben nicht der Kolonist, der kriegt innerhalb von 10 Minuten einen gewaltigen Sonnenbrand. Ich kann nur hoffen, dass das Sonnenschutzmittel so lange reicht, wie es dauert, abgeschirmte Bereiche zu bauen.