Urknall Entstehungspunkt - Beweis für Außerirdische - interstellare Raumfahrt

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Ist euch aufgefallen das in der Überschrift "Außerirische" steht? :ugly:
 
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Das ist mir auch aufgefallen, trotzdem wollt ich mal drauf hinweisen das es hier bestimmt nicht um Iren von Außerhalb geht :lol:
 
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Wer hat das denn mit den 7 Erdmassen und dem Wasserplaneten reingebracht?
*nachles*
Axel25


So extrem meine ich es nicht, es reicht schon den Druck in den Räumen etwas zu erhöhen, wie es bei Reinräumen auch der Fall ist (natürlich ein wenig mehr, aber nicht übertrieben mehr). So beträgt der Luftdruck in Flugzeugen (also Langstreckenflügen) nur 50% des Atmosphärendrucks auf dem Meeresspiegel (50% entsprechen ungefähr einer Höhe von 2200 Metern) und die Sauerstoffkonzentration im Blut sinkt von 97% auf 90%. Was immer noch OK ist (sonst würde man das nicht machen), aber für einige Menschen schon die Grenze betrifft.

2200 Meter entsprechen ungefähr 70-80% des Luftdrucks auf Meereshöhe und werden unabhängig von der Flugstrecke bei allen Flügen erreicht, die eine echte Reiseflughöhe haben ;)
Bereits dafür ist aber ein entsprechend verstärkter Rumpf erforderlich, erste Versuche mit Druckanzügen waren aufgrund deren Unbeweglichkeit impraktikabel und schneller/unbemerkter Druckverlust hat schon zu mehreren Abstürzen geführt. Da der Mensch sich nachweislich an Höhen bis 5000m akklimatisieren kann, wäre es auf so einem Planeten wohl nicht lohnend, irgend eine technische Maßnahme zu ergreifen.

0,3 bar ist schon sehr an der Grenze. Auf dem Mount Everest hast du nicht mal 10% des Luftdrucks, den du auf dem Meeresspiegel hast

Es sind rund 30% (0,326 bar laut Wiki), sonst hätten Besteigungsversuche ohne Sauerstoff sofort zum Tode geführt.

und das nächste Problem ist ja nicht der Luftdruck, der wird bei einem Planeten, der die 7 fache Masse der Erde hat, schon da sein. Das Problem ist die Atmung, denn unsere Lungen sind für 1bar gebaut worden. Ist der Druck größer, brauchst du mehr Kraft um ausatmen zu können (ich weiß nicht, ob du mal in einer Druckkammer warst, ich schon, sehr interessantes Erlebnis).

War ich, aber unsere Lungen sind nicht für "1 bar" gebaut, sondern für 0 bar Druckunterschied. Das dir das Atmen unter hohem Druck schwerer fällt, liegt an der höheren Dichte und damit dem höheren Wiederstand der Luft - nicht dem Druck selbst. Entsprechend brauchst du mehr Kraft zum Ein- und zum Ausatmen, aber der Unterschied ist sehr gering (in Gegenrichtung - wir waren ja bei niedrigen Drücken - vernachlässigbar). Bei 50 m merk ich zwar auch was, aber nur wenn ich drauf achte (zugegeben: Könnte auch am Stickstoff gelegen haben, dass ich nichts merkte :ugly: ) und Sättingungstaucher arbeiten regelmäßig für längere Zeit unter Bedingungen von 20+ bar. Die Atemmuskulatur kann sich da sehr gut anpassen (in Druckkammertests wurden über 70 bar erreicht und überlebt, 60 bar auch über längere Zeit), da sind diverse Auswirkungen auf Knochen und Nervensystem eher bedenklich. Ganz abgesehen davon, dass ein bemanntes Raumschiff mit 50 bar Druckfestigkeit wohl ziemlich unmöglich wäre. D.h. es wäre extrem aufwendig, diesen Planeten zu betreten oder zu verlassen, da man zwischen Eintritt in die Athmosphäre und erreichen der Oberfläche mehrfach das Vehikel wechseln müsste. Von den dazwischen liegenden, mehrmonatigen Dekompressionsphasen beim Verlassen mal ganz zu schweigen.

Heißt für mich: Alles unter 0,3 oder über 10 bar wäre Unkolonisierbar, alles unter 0,7 oder über 4 bar würde die Verwendung anderer Atemgase als Luft erfordern, die, je nach Athmosphäre, durch Atemgeräte bereitgestellt werden müssten. (bei Niederdruck-Welten noch recht einfach, bei Hochdruckwelten wären technisch deutlich aufwendigere Kreislaufgeräte nötig, damit das ganze einigermaßen tragbar bleibt.)

Aber die Bakterien können nur dann Zucker oder Proteine (Stärke ist wie Zucker ein Kohlehydrat, daher lasse ich das mal weg) erzeugen, wenn sie die Bausteine dazu haben, wo sollen die herkommen? Bis du dazu in der Lage bist, die örtlichen Gegebenheiten zu nutzen, musst du eine Menge forschen, das sollte man vorher machen, ehe man kolonisiert. Du kannst nicht auf gut Glück hinfliegen und hoffen, dass man das in der Zeit schafft, wie die mitgebrachten Vorräte reichen.

Ein erster Flug müsste aus Sicherheitsgründen alles mitbringen oder produzieren können, was er für einen einjährigen Aufenthalt und die gesamte Rückkehr braucht.

Die Rohstoffe können notfalls chemisch/physisch aufbereitet in Form einfacher, anorganischer Verbindungen dargereicht werden. Methan, Schwefel und Stickstoffverindungen kann man technisch recht einfach herstellen und es gibt Bakterien, die dir dann deine Kohlenhydrate und Proteine daraus bauen.

Ich rede von Enzymen, das hat nichts mit Bakterien zu tun, die in deinem Darm sitzen. Ein Enzym ist ein Katalysator, ohne diese katalytische Wirkung kann nichts verdaut werden.

Ich weiß, was ein Enzym ist. Die Frage ist aber, wer es wie einsetzt, denn Enzyme schwirren nicht in der Luft herum - sehr viele stammen auch von Bakterien. Nicht nur Wiederkäuer, auch der Mensch verdaut nicht annähernd alle seine Nahrung mittels eigener Enzyme. Und wie gesagt: In dem Moment, in dem du einen Substanz aufnimmst, die weder du noch deine Darmbewohner verwerten können, passiert genau gar nichts. Nimmst du eine Substanz auf, die du selbst verdauen kannst, ernährt sie dich (es sei denn, es ist ein klassischer Giftstoff ;) - aber da gibts afaik vergleichsweise wenige, die auf Darmresorption basieren. Medikamentenhersteller haben ja sogar massive Probleme, ihre Wirkstoffe auf diesem Weg ins Blut zu bekommen). Durchfallerkrankungen resultieren (u.a.) dann, wenn du Substanzen aufnimmst, die du selbst nicht verwerten kann, aber z.B. Darmbakterien, die sich dann prächtig vermehren.

Und schon sind wir wieder bei der ekelhaften Sache, ich weiß nicht, wie diese Biomasse am Ende aussieht, wie ein Steak sicher nicht. :ugly:

Vermutlich nicht. Joghurt wäre ein naheliegender Vergleich. Aber nachdem du sie zu einer Nährlösung eingekocht und damit deine Rindermuskel-Zellkultur versorgt hast, sieht die Sache schon ganz anders (nämlich lecker) aus ;)

Ich hab schon immer von Kolonisation gesprochen, wo von hast du denn die ganze Zeit gesprochen?

Ich hatte den Eindruck, dass es hier stellenweise auch um außerirdisches Leben geht, also die Frage, ob z.B. ohne Ozon überhaupt etwas auf diesem Planeten leben könnte.


Darum geht schon lange nicht mehr. ;)

Natürlich gehts hier um außerirische oder hast du vor, ein Kleeblatt auf dein Klonialisierungsschiff zu malen?
 
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Mir ging es eigentlich um den Schreibfehler in der Überschrift "Außerirdische" statt "Außerirische"
 
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Schon klar. Aber "Außerirdische" sind, ebenso wie Kolonialisten eines fremden Planeten, immer auch "Außerirische" - jedenfalls solange, bis es eine exraterestrische, irische Kolonie gibt, auf der "außeridische" "Innerirische" leben würden ;)
 
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Bezüglich Kolonisation; Kennen wir eigentlich eine Energiequelle, die lange verfügbar ist, aber zur Not (und allgemein) sehr hohe Ströme und Spannungen bereit stellen kann (also quasi riesige Batterien)?
Das wäre dann für einen Flug zu einem anderen Planeten selbst wenn wir FTL-Antriebe hätten recht praktisch.

Bezüglich Kolonisation auf (dem) einem Wasserplaneten:

Man könnte (Merke: Konjunktiv) ja so eine Art Stadtschiff wie Atlantis in Stargate bauen, dass beim Landen auf die Oberfläche aufsetzt und zur Not Atemluft bereitsstellen kann usw.
Evtl. sogar ein eigenes Magnetfeld, um ionisierende/ionisierte Strahlung abzuschirmen. Bzw., um die Atemluft zu halten.
 
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Einen großen Teil des Schiffes für einen Wiedereintritt fit zu machen, wäre sowieso attraktiv (schließlich braucht man bei erfolgter Kolonialisierung deutlich weniger Schiff für den Rückflug), aber das Problem, dass der Planet allgemein so geschichtet sein muss, dass er eine ausreichend dichte Schicht bietet, um darauf zu leben (ob Wasser oder Land wäre ein untergeordnetes Detail), bevor der Druck so hoch wird, dass ein Objekt, dass leicht genug für interstellare Reisen ist, zerquetscht werden würde.

Die Antriebstechnik eines solchen Schiffes wäre sowieso reine Utopie (FTL erst recht), aus heutiger Sicht kämen wohl nur Fusions- oder Fissionssysteme als Energiequelle in Frage, mit denen man einen extrem langen Ionenantrieb (eher schon ein Linear-Teilchenbeschleuniger - oder sogar ein ringförmiger mit Ablenkeinheit?) versorgen würde. Alles andere würde zuviel Materie verbrauchen.
 
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Ich glaube nicht wirklich an die Urknall Theorie , ist halt heute der Stand der Theoretiker . Aber was soll das mit Ausserirdeischen zu tun haben?
aber egal . Laut Urknall kommt ja alle Masse die es im Universum gibt aus dem Nichts . Und das ist Richtig viel MASSE , Was ist wenn das Universum "wieder zusammen fällt" , wieder Nichts? Ich bin eher der Meinung . Die Suppe gibts schon immer egal wie Lang wo ist eigentlich die umgekippte 8 auf der Tastatur? Das würde eh kein Mensch verstehen es wäre zu groß, Manche Können sich Bildlich nicht mal vorstellen wie " lang" ein Lichtjahr ist. Und seit der Letzten Reportage Auf NTV oder Phöoenix , weiss nicht mehr wie die hieß , Hab ich das mal hochgerechnet/runtergerechnet. Zum aktuellen Stand der Wissenschafft ( so das auch nicht Leute, die sich damit befassen sich eine Vorstellung machen können wie weit wir Menschen in das Universum Vorgedrungen sind. Mit der Raumsonde die seit Über 20 J-ahren durchs all rauscht und schon unser Sonnensystem verlassen hat.

Also runtergerechnet sieht es so aus : -- Wir sind ca knapp über einen Zentimeter weit vorgedrungen bei einer Größe von ca 29 km ( wenn man die Erde mal hypothetisch als Mittelpunkt nimmt ) Und die 29 km sind nur das was wir mt der Wissenschaft errechnen/nachweisen können bzw was wir sehen, Und wie gesagt die Sonde hat schon unser Sonnensystem verlassen..... wie gesagt erst nach 30 Jahren.

Jetzt weiß ich wie die Sendung hieß :" Reise durchs Universum " kam bzw läuft auf NTV. Ich hab da ein Rechenfehler drin . bei den 29km , hat Unsere gesamte Galaxie einen Durchmesser von 1cm ( und davon soll es ja auch Milliarden geben ), und die Sonde hat grad mal unser Sonnensystem verlassen . Und in unserer Galaie gibt es vielleicht Milliarden von Sternen / ( Sonnensystemen) , und hat allein einen Durchmesser von ca 100.000 Lichtjahren --- omg ist das alles riesig
 
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@ruyven: Ich rede von sowas wie ZPMs in Stargate, also im Grunde sehr großen Batterien, die man, nachdem sie erschöpft sind, einfach wegwirft.

Wie wären deN Akkus, die das Schiff durch Thermowandler immerwieder bei Vorbeiflügen an Sternen auflädt?
Kann man eigentlich durch Sterne fliegen?
Also quasi mittendurch, bzw. durch die Oberste Schicht?

Einen großen Teil des Schiffes für einen Wiedereintritt fit zu machen, wäre sowieso attraktiv (schließlich braucht man bei erfolgter Kolonialisierung deutlich weniger Schiff für den Rückflug), aber das Problem, dass der Planet allgemein so geschichtet sein muss, dass er eine ausreichend dichte Schicht bietet, um darauf zu leben (ob Wasser oder Land wäre ein untergeordnetes Detail), bevor der Druck so hoch wird, dass ein Objekt, dass leicht genug für interstellare Reisen ist, zerquetscht werden würde.

So ein Schiff müsste eigentlich sehr robust gebaut werden, um die Energieversorgung, Nahrung für die ersten Jahre, Lebenserhaltung, Maschinen etc. aufnehmen zu können.
Von einer möglichen harten Landung ganz zu schweigen. Ich schätze, dass so ein Schiff eher aus gutem altem Stahl als aus Leichtmetall gebaut sein wird. Denn wenn man soweit ist, Planeten zu kolonisieren, dann dürfte der Antrieb zum Abheben für uns Menschen eher Nebensache sein.
Kann man einen elektrischen Antrieb jetzt eigentlich in der Atmosphäre verwenden? Also nicht, ob das mit praktikablem Stromverbrauch zu schaffen wäre, sondern allgemein.
 
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@ruyven: Ich rede von sowas wie ZPMs in Stargate, also im Grunde sehr großen Batterien, die man, nachdem sie erschöpft sind, einfach wegwirft.
Afaik reine Fiktion. Wir können elektrische Energie derzeit nur in chemischer (Batterien) oder elektrostatischer Form (Kondensatoren) direkt speichern. Die Leistungsfähigkeit von beiden ist mitlerweile durch Chemie/Stoffeigenschaften limitiert und nur sehr schwer zu steigern -> da wird nichts nenneswert größeres mehr kommen. Alle anderen Verfahren (die auch wieder quasi durchgängig auf chemische Reaktionen aufbauen, deren Potentiale gut erforscht und limitiert sind), muss die Speicherform durch ein sperates System (z.B. Brennstoffzelle) umwandeln und hat eine durch dieses limitierte Spitzenleistung.

Wie wären deN Akkus, die das Schiff durch Thermowandler immerwieder bei Vorbeiflügen an Sternen auflädt?

Vermutlich nicht rentabel. Sterne sind ziemlich selten im Vergleich zum leeren Raum, man bräuchte also enorme Wandler- (ich würde allerdings Photovoltaik empfehlen) und Akkukapazitäten - da ist es einfacher, sich eine eigene Sonne in Form eines Fusionsreaktores mitzunehmen.

Kann man eigentlich durch Sterne fliegen?
Also quasi mittendurch, bzw. durch die Oberste Schicht?

Mittendurch sicherlich nicht, denn Druck und Dichte im inneren sind extrem hoch (Stichwort: Unter welchen Bedingungen funktioniert Kernfusion?). Die Korona könnte man rein mechanisch passieren, aber es gibt keine Feststoffe, die auch nur einen Bruchteil der Hitze aushalten und es kann wohl als unwahrscheinlich gelten, dass sie überhaupt möglich sind - afaik alle uns bekannte Stoffe liegen schon bei wesentlich niedrigeren Temperaturen als Plasma vor.

So ein Schiff müsste eigentlich sehr robust gebaut werden, um die Energieversorgung, Nahrung für die ersten Jahre, Lebenserhaltung, Maschinen etc. aufnehmen zu können.
Von einer möglichen harten Landung ganz zu schweigen. Ich schätze, dass so ein Schiff eher aus gutem altem Stahl als aus Leichtmetall gebaut sein wird. Denn wenn man soweit ist, Planeten zu kolonisieren, dann dürfte der Antrieb zum Abheben für uns Menschen eher Nebensache sein.

Im Vergleich zur Länge der Reise dürfte die Energie zum starten sicherlich vernachlässigbar sein - die Energie zur späteren Beschleunigung und Abbremsung aber nicht. Leichtbau wäre somit sehr wichtig, aber aufgrund der enormen Abmessungen und der nötigen Haltbarkeit wirds natürlich trotzdem kein Fliegengewicht.

Kann man einen elektrischen Antrieb jetzt eigentlich in der Atmosphäre verwenden? Also nicht, ob das mit praktikablem Stromverbrauch zu schaffen wäre, sondern allgemein.

Rückstoßantriebe funktionieren überall, klar. Aber wenn man große Mengen Gas hoher Dichte zur Verfügung hat, sind thermische Rückstoßantriebe effizienter. Da sich der Betrieb eines für interstellaren Flug konzipierten Reaktors (d.h. einem, der nur in Richtung des restlichen Schiffes abgeschirmt ist, innerhalb der Athmopsphäre verbietet, würde sicherlich kein Ionenantrieb für Landungen und Starts verwendet werden.
Aber imho ist das auch gar nicht nötig, denn auf der Erde hat man andere Systeme zu Verfügung und aus der Kolonie müssen nur Menschen wieder starten können - die schwere Ausrüstung muss nur runter. Da ohnehin hohe Redundanzen und Reserven für die autarke Entwicklung der Kolonie eingeplant werden müssten, würde man einfach einen Teil der Ausrüstung absetzen, aber genug für einen Rückflug aller zurückhalten und erst nach dessen erfolgreicher Inbetriebnahme den Rest auf den Planeten bringen - alles kein Problem im Vergleich zum Bau eines riesigen Raumschiffes und dem finden eines potentiellen Ziels ;)
 
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Findet euch damit ab. es gibt keinen annäherenden lebenfreundlichen Planeten in unserer nächsten Umgebung selbst wenn wir mit knapp unter Lichtgeschwindigkeit reisen könnten . Schade eigentlich . Ich glaube auch es gibt intelligentes Ausserirdische zur selben Zeit wie wir jetzt , aber unerreichbar. Deswegen sollten wir unseren kostbaren Planeten (wo alles perfekt zusammenpasst : Klima,Vegetation, Mond, Wasseranteil , alles eben ...) nicht so in die Tonne werfen. Wer will schon auf dem Mars Leben? Aber den Meissten ist es egal , siehe Japan , da werden einfach haufen Atomkraftwerke in unmittelbarer Nähe des Meeres gebaut auf einer hoch tektonischen Plattenzusammenführung , aber egal.....
 
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@ruyven: Ich rede von sowas wie ZPMs in Stargate, also im Grunde sehr großen Batterien, die man, nachdem sie erschöpft sind, einfach wegwirft.

Ein ZPM bezieht sein Energie ja aus dem Vakuum des Subraumes.
Vakuumenergie ist jetzt nicht unwahrscheinlich, rein aus Sicht der Quantenphysik gibt es Vakuumenergie, man kann sie sogar nachweisen (allerdings streiten sich da die Geister noch). So gesehen ist es also möglich Energie aus dem Nichts zu erschaffen, was in der klassischen Physik nicht möglich ist (erster Hauptsatz der Thermodynamik).
Allerdings stellt sich die Frage, was das mit dem "Subraum" auf sich hat. Möglicherweise ist das eine Dimension, die wir nicht sehen können, weil sie so stark gekrümmt ist, aber vorhanden sein muss, um die Strings zu erklären (zumindest braucht die Stringtheorie mehrere Dimensionen, damit sie mathematisch funktioniert).
Also, ausschließen will ich nicht, dass man irgendwann die Energie eines anderen Bereiches anzapfen kann, egal wie kompliziert es auch sein wird. Aber dafür hat und sie Quantenphysik zu oft überrascht, als dass man einfach mal "nein" sagen kann.

Wie wären deN Akkus, die das Schiff durch Thermowandler immerwieder bei Vorbeiflügen an Sternen auflädt?

Wenn ich das bei Stargate richtig verstanden hab, dann nimmt die "Destiny" das Plasma der Korona auf und verarbeitet es, wahrscheinlich um Fusionsreaktoren zu versorgen (ich gehe mal davon aus, dass sie da noch keine ZPMs haben, sonst wäre man schon drauf gestoßen).

Kann man eigentlich durch Sterne fliegen?

Durch nicht, aber man kann sich ihnen annähern. Das Problem ist ja nicht nur, dass die Korona der Sonne rund 1 Million Grad heiß ist (aber relativ dünn), sondern auch die Gravitation. Ein Raumschiff so nah bei einem Stern würde wahrscheinlich durch die Gravitation auseinander gerissen werden. Und da man Gravitation nicht abschirmen kann (wie dagegen Schutzschilde entwickeln?), wird das eben auch ein Problem sein. Es kommt halt darauf an, wie "fest" man ein Raumschiff bauen kann, das in der Lage ist, der Gravitation zu widerstehen.

Also quasi mittendurch, bzw. durch die Oberste Schicht?

Theoretisch möglich. Denn die Korona ist sozusagen die Grenzschicht eines Sterns, das ist seine "Atmosphäre". Die Korona ist sehr dünn, dünner als ein Vakuum auf der Erde, sie ist deshalb so heiß, weil die Teilchen soviel kinetische Energie haben. Ein Festkörper dürfte wesentlich kühler sein.

So ein Schiff müsste eigentlich sehr robust gebaut werden, um die Energieversorgung, Nahrung für die ersten Jahre, Lebenserhaltung, Maschinen etc. aufnehmen zu können.
Von einer möglichen harten Landung ganz zu schweigen. Ich schätze, dass so ein Schiff eher aus gutem altem Stahl als aus Leichtmetall gebaut sein wird. Denn wenn man soweit ist, Planeten zu kolonisieren, dann dürfte der Antrieb zum Abheben für uns Menschen eher Nebensache sein.
Kann man einen elektrischen Antrieb jetzt eigentlich in der Atmosphäre verwenden? Also nicht, ob das mit praktikablem Stromverbrauch zu schaffen wäre, sondern allgemein.

Ein Generationenschiff wird sicher nicht als Landungsschiff benutzt werden, dafür ist es viel zu groß, alleine durch seine Masse würde die Atmosphäre so stark komprimieret werden, dass sie so heiß wird, dass ein Plasma entsteht und den gesamten Landungsbereich unbewohnbar macht.
Man wird sicher extra Landungsschiffe haben, also Shuttles.
Als Baumaterial wird sicher weder Aluminium noch Stahl herhalten, ich tippe auf synthetisch hergestellte Verbundwerkstoffe, eventuell biologisch basierend.

Mittendurch sicherlich nicht, denn Druck und Dichte im inneren sind extrem hoch (Stichwort: Unter welchen Bedingungen funktioniert Kernfusion?). Die Korona könnte man rein mechanisch passieren, aber es gibt keine Feststoffe, die auch nur einen Bruchteil der Hitze aushalten und es kann wohl als unwahrscheinlich gelten, dass sie überhaupt möglich sind - afaik alle uns bekannte Stoffe liegen schon bei wesentlich niedrigeren Temperaturen als Plasma vor.

Wie oben schon gesagt, die Korona ist deswegen so heiß, weil die Teilchen eine hohe kinetische Energie haben, aber da sie sehr dünn ist, kann ein Festkörper sicher einige Zeit durchhalten. Das Problem ist die Gravitation, sie ist deutlich stärker auf der Erde, ein Raumschiff könnte durch die unterschiedlich wirkende Gravitation auseinander gerissen werden.

Rückstoßantriebe funktionieren überall, klar. Aber wenn man große Mengen Gas hoher Dichte zur Verfügung hat, sind thermische Rückstoßantriebe effizienter. Da sich der Betrieb eines für interstellaren Flug konzipierten Reaktors (d.h. einem, der nur in Richtung des restlichen Schiffes abgeschirmt ist, innerhalb der Athmopsphäre verbietet, würde sicherlich kein Ionenantrieb für Landungen und Starts verwendet werden.
Aber imho ist das auch gar nicht nötig, denn auf der Erde hat man andere Systeme zu Verfügung und aus der Kolonie müssen nur Menschen wieder starten können - die schwere Ausrüstung muss nur runter. Da ohnehin hohe Redundanzen und Reserven für die autarke Entwicklung der Kolonie eingeplant werden müssten, würde man einfach einen Teil der Ausrüstung absetzen, aber genug für einen Rückflug aller zurückhalten und erst nach dessen erfolgreicher Inbetriebnahme den Rest auf den Planeten bringen - alles kein Problem im Vergleich zum Bau eines riesigen Raumschiffes und dem finden eines potentiellen Ziels ;)

Zum Verlassen des Sonnensystem könnte man ein Sonnensegel benutzen, als Antrieb wirkt hier der Sonnenwind. Gepaart mit der Beschleunigungswirkung der Gravitation der Planeten könnte ein Schiff das Sonnensystem verlassen. Die Frage ist natürlich, wie groß ein solches Segel sein muss.
Ich persönlich halte ein Ionenantrieb aber für realistischer. Ein Ionenantrieb beschleunigt zwar nicht so stark wie ein chemischer Antrieb, aber dafür ist er effizienter.
Das Problem ist aber immer die Versorgung des Antriebes mit Treibstoff, denn der müsste auch komplett mitgenommen werden und ein Generationenschiff, das zu 90% aus Treibstoff besteht ist alles andere als sicher.
 
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Afaik reine Fiktion. Wir können elektrische Energie derzeit nur in chemischer (Batterien) oder elektrostatischer Form (Kondensatoren) direkt speichern. Die Leistungsfähigkeit von beiden ist mitlerweile durch Chemie/Stoffeigenschaften limitiert und nur sehr schwer zu steigern -> da wird nichts nenneswert größeres mehr kommen. Alle anderen Verfahren (die auch wieder quasi durchgängig auf chemische Reaktionen aufbauen, deren Potentiale gut erforscht und limitiert sind), muss die Speicherform durch ein sperates System (z.B. Brennstoffzelle) umwandeln und hat eine durch dieses limitierte Spitzenleistung.

Sowas in der Art dachte ich mir schon.
Wobei es mittlerweile interessante Brennstoffzellen gibt, die aus CO2 und Sauerstoff Wasser herstellen sowie Carbonat-Ionen. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist man gerade bei 350MW-Leistung. Die könnten interessant vorallem im Verbund mit Reaktoren seien, da man aus dem Wasser wieder den Sauerstoff ziehen kann und das CO2 zu Carbonat "wird".

Vermutlich nicht rentabel. Sterne sind ziemlich selten im Vergleich zum leeren Raum, man bräuchte also enorme Wandler- (ich würde allerdings Photovoltaik empfehlen) und Akkukapazitäten - da ist es einfacher, sich eine eigene Sonne in Form eines Fusionsreaktores mitzunehmen.
Wieso nicht? Die Energie beim nächsten Stern gibts gratis und eine "Tankfüllung" sollte doch für ein paar Lichtjahre reichen.

Mittendurch sicherlich nicht, denn Druck und Dichte im inneren sind extrem hoch (Stichwort: Unter welchen Bedingungen funktioniert Kernfusion?). Die Korona könnte man rein mechanisch passieren, aber es gibt keine Feststoffe, die auch nur einen Bruchteil der Hitze aushalten und es kann wohl als unwahrscheinlich gelten, dass sie überhaupt möglich sind - afaik alle uns bekannte Stoffe liegen schon bei wesentlich niedrigeren Temperaturen als Plasma vor.
Ist nicht auch das Gas der Sonne dort Plasma, das heißt geladen?
Wenn ja, bräuchte man doch nur ein Magnetfeld, das das Gas abhält.

Im Vergleich zur Länge der Reise dürfte die Energie zum starten sicherlich vernachlässigbar sein - die Energie zur späteren Beschleunigung und Abbremsung aber nicht. Leichtbau wäre somit sehr wichtig, aber aufgrund der enormen Abmessungen und der nötigen Haltbarkeit wirds natürlich trotzdem kein Fliegengewicht.
Naja, mal angenommen, Heim hatte recht. Dann würde ein mehrere Tesla-starkes Magnetfeld ausreichen, um ein Raumschiff mit g zu beschleunigen. Wenn man jetzt wie bei dem Warpantrieb (habe den richtigen Namen vergessen, irgendetwas mit B am Anfang) einfach mehrere Magnetfelder erzeugt und so unsere Dimensionen verlässt (Link zum Prinzip hier, ist leider sehr schlechtes Deutsch, aber eine bessere Zusammenfassung habe ich nicht gefunden, außer im englischen WiKi vielleicht)
, dann sollte der Energiebedarf für den aktiven FTL-Flug vielleicht 1GW betragen.
Wenn ich jedoch daran denke, welche Leistungswerte Ionenantriebe für ein bißchen Schub erzeugen, dürfte man die meiste Energie durchaus beim Start benötigen (Für 1000kN etwa 9GW, wenn ich mich nicht verrechnet habe).

Rückstoßantriebe funktionieren überall, klar. Aber wenn man große Mengen Gas hoher Dichte zur Verfügung hat, sind thermische Rückstoßantriebe effizienter. Da sich der Betrieb eines für interstellaren Flug konzipierten Reaktors (d.h. einem, der nur in Richtung des restlichen Schiffes abgeschirmt ist, innerhalb der Athmopsphäre verbietet, würde sicherlich kein Ionenantrieb für Landungen und Starts verwendet werden.
Aber imho ist das auch gar nicht nötig, denn auf der Erde hat man andere Systeme zu Verfügung und aus der Kolonie müssen nur Menschen wieder starten können - die schwere Ausrüstung muss nur runter. Da ohnehin hohe Redundanzen und Reserven für die autarke Entwicklung der Kolonie eingeplant werden müssten, würde man einfach einen Teil der Ausrüstung absetzen, aber genug für einen Rückflug aller zurückhalten und erst nach dessen erfolgreicher Inbetriebnahme den Rest auf den Planeten bringen - alles kein Problem im Vergleich zum Bau eines riesigen Raumschiffes und dem finden eines potentiellen Ziels ;)

Naja, ein Kolonieschiff müsste doch eigentlich nur landen. Nach ein paar Jahren fliegen erste Nachschubschiffe hinterher. Zumindest in meiner Vorstellung :D.

@Quanti: Bei der Destiny bin ich mir nicht so sicher wie das macht, immerhin hieß es, dass sie in den Sternen die Energie tankt und speichert, aber nur noch 40% Speicherkapazität . Das entspricht eigentlich eher Akkus oder Kondensatoren.
Außer man sagt, die Plasma-Tanks seien beschädigt.
Wobei ein Fusionsreaktor meiner Meinung nach auch nicht den sonstigen Eigenschaften der Energieversorgung der Destiny entspricht, denn sie kann ja quasi solange mehr Energie aus den Speicherzellen ziehen, bis sie leer sind.
 
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@Quanti: Bei der Destiny bin ich mir nicht so sicher wie das macht, immerhin hieß es, dass sie in den Sternen die Energie tankt und speichert, aber nur noch 40% Speicherkapazität . Das entspricht eigentlich eher Akkus oder Kondensatoren.
Außer man sagt, die Plasma-Tanks seien beschädigt.
Wobei ein Fusionsreaktor meiner Meinung nach auch nicht den sonstigen Eigenschaften der Energieversorgung der Destiny entspricht, denn sie kann ja quasi solange mehr Energie aus den Speicherzellen ziehen, bis sie leer sind.

Aber in welcher Form denn, wie will man das Plasma der Sonne nutzen?
Ich denke mal, dass den Drehbuchautoren einfach keine Idee eingefallen ist und das einfach so stehen gelassen haben, denn wie das alles funktioniert, wird nicht erklärt, obwohl das ja ein wichtiger Punkt ist.
 
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Naja, Plasma ist heiß und hell-->Photovoltaik oder Thermowandler. Zumindest wäre das logisch,oder nicht.
 
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Ein Plasma ist erst mal positiv geladen, da es ja aus Protonen besteht, ein Sonnenplasma wird sicher auch eine Menge freier Neutronen haben und einige Heliumkerne. Die Neutronen wirst du nicht "einfangen" können, sie reagieren eher mit der Außenhaut des Schiffes, welches dann auf Dauer radioaktiv wird.
Ich frag mich schon beim ersten Mal, wieso die "Destiny" überhaupt noch funktionieren kann, wenn sie schon so alt ist, wie dargestellt, aber schon mehrere Male in einen Stern geflogen, seit dem die Gruppe Menschen da ist. Das Raumschiff müsste so dermaßen strahlen, dass Leben darauf unmöglich ist, geschweige denn dass ein System noch korrekt arbeitet.
 
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Ganz einfach: der Schild.

Ein starker Energieschild müsste auch bei einer Korona sämtliche Teilchen abhalten können, zumindest der Schild, der von der NASA entwickelt wird.

Er besteht meines Wissens nach aus Plasma, das von Magnetfeldern eingeschlossen ist. Das dürfte selbst einen Teil der Neutronen einfangen, oder?

Ich frag mich schon beim ersten Mal, wieso die "Destiny" überhaupt noch funktionieren kann, wenn sie schon so alt ist, wie dargestellt, aber schon mehrere Male in einen Stern geflogen, seit dem die Gruppe Menschen da ist. Das Raumschiff müsste so dermaßen strahlen, dass Leben darauf unmöglich ist, geschweige denn dass ein System noch korrekt arbeitet.

Atlantis ist auch son eine Million Jahre alt, die Destiny wohl noch ein bißchen älter.
Wie langen funktionieren Transistoren, die sehr viel aushalten können? Ich glaube der älteste funktionierende ist über 40 Jahre alt, wieso also nicht eine Million. Wir haben bloß zuwenig Langzeiterfahrung damit.

Allerdings schein es insgesamt sehr robust zu sein.
 
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Ganz einfach: der Schild.

Ein starker Energieschild müsste auch bei einer Korona sämtliche Teilchen abhalten können, zumindest der Schild, der von der NASA entwickelt wird.

Was für ein Schild?
Du kannst letztendlich nur ein Magnetfeld erzeugen, dass das Schiff umschließt und (ähnlich wie bei der Erde) jedes geladene Teil ableitet. Andere "Schutzschilde" sind meiner Meinung nach nicht umsetzbar. Gammastrahlung kannst du nur durch Masse abschirmen, die Gammastrahlung hast du aber auch bei einer Sonne.
Bei der Erde wird aber eben nicht das Teilchen ablenkt, sondern dringt bei den Magnetpolen in die Atmosphäre ein, das würde auch einem Schiff mit Magnetschilden so gehen.
Die nächste Frage ist, wie stark muss ein solcher Schild sein? Woher soll die Energie dafür kommen?

Er besteht meines Wissens nach aus Plasma, das von Magnetfeldern eingeschlossen ist. Das dürfte selbst einen Teil der Neutronen einfangen, oder?

Nö, Neutronen interessieren sich nicht für Magnetfelder, die wandern einfach hindurch.
Du kannst aber ein Plasma nur dann mit Magnetfeldern einschließen, wenn du das Magnetfeld um das Plasma legst (wie beim Fusionsreaktor), aber die außen liegenden Magneten, die also von der Strahlung getroffen werden, werden irgendwann ausfallen und damit fällt auch das Magnetfeld aus.

Atlantis ist auch son eine Million Jahre alt, die Destiny wohl noch ein bißchen älter.
Wie langen funktionieren Transistoren, die sehr viel aushalten können? Ich glaube der älteste funktionierende ist über 40 Jahre alt, wieso also nicht eine Million. Wir haben bloß zuwenig Langzeiterfahrung damit.

Transistoren altern, dagegen kannst du nichts machen, ein Akku ist auch irgendwann leer, auch wenn du ihn nicht benutzt (merke ich beim Notebook, wenn ich es lange nicht benutzt habe). Die Entropie nimmt stetig zu, nur durch Einsatz von Energie kannst du wieder "Ordnung" schaffen, in diesem Fall durch austauschen der defekten Teile.
 
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Was für ein Schild?
Du kannst letztendlich nur ein Magnetfeld erzeugen, dass das Schiff umschließt und (ähnlich wie bei der Erde) jedes geladene Teil ableitet. Andere "Schutzschilde" sind meiner Meinung nach nicht umsetzbar. Gammastrahlung kannst du nur durch Masse abschirmen, die Gammastrahlung hast du aber auch bei einer Sonne.
Bei der Erde wird aber eben nicht das Teilchen ablenkt, sondern dringt bei den Magnetpolen in die Atmosphäre ein, das würde auch einem Schiff mit Magnetschilden so gehen.
Die nächste Frage ist, wie stark muss ein solcher Schild sein? Woher soll die Energie dafür kommen?

Aus den Thermowandlern. Indem du einfachs agst, ein bestimmter Teil der Stromerzeugung wir direkt in den Schild geleitet.

Nö, Neutronen interessieren sich nicht für Magnetfelder, die wandern einfach hindurch.
Du kannst aber ein Plasma nur dann mit Magnetfeldern einschließen, wenn du das Magnetfeld um das Plasma legst (wie beim Fusionsreaktor), aber die außen liegenden Magneten, die also von der Strahlung getroffen werden, werden irgendwann ausfallen und damit fällt auch das Magnetfeld aus.

Schonmal an Supraleiter, supraleitende Magneten oder ähnliches gedacht?
Bei denen legt sich das Magnetfeld vorallem um sie herum, auch in entsprechenden Entfernungen. Und wenn du mehrere Schichten Leiter hast, hast du auch verschiedne Schichten, die du mit Plasma "füllen" kannst.

Transistoren altern, dagegen kannst du nichts machen, ein Akku ist auch irgendwann leer, auch wenn du ihn nicht benutzt (merke ich beim Notebook, wenn ich es lange nicht benutzt habe). Die Entropie nimmt stetig zu, nur durch Einsatz von Energie kannst du wieder "Ordnung" schaffen, in diesem Fall durch austauschen der defekten Teile.

Könnten sie 1 Million-Jahre halten? Beziehungsweise, gibt es etwas ähnliches wie Transisoren und Röhren, das solange halten könnte.

Bezüglich der Energiesammler der Destiny: Kann es sein, dass sie tatsächlich Plasma sammelt, dann die Energie mit Thermowandlern rauszieht und es teilweise für ihre Triebwerke verwendet. Die Bremsraketen sahen nämlich eher chemisch aus, die Triebwerke der Shuttles ebenfalls, das einzig elektrische ist der Hauptantrieb mit den FTL-Modulen.
Soll heißen, dass sie den Wasserstoff abkühlt und wieder als Brennstoff verwendet.
 
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