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Unternehmenslösung?

s_mcclain

PC-Selbstbauer(in)
Unternehmenslösung?

Nabend.
Sollte man für ein kleines unternehmen mit 2 computer Arbeitsplätzen von denen einer auch als mysql server für ein handwerksprogramm ( rechnungen, kundenstamm ... ) selbst etwas zusammenstellen oder Lösungen von z.b. dell, hp, lenovo oder anderen setzen.
Wegen Service im notfall. Sofortreparatur etc.

Wie sind eure meinungen/erfahrungen dami?

Lg
 
AW: Unternehmenslösung?

Ein PC Einzehändler in der Region wäre wegen Service schon das sinvollste. Allerdings sind deren Zusammenstellungen auch gern mal etwas außerhalb dessen was hier empfohlen werden würde. Von daher wenn die Anforderungen bekannt wären könnte man hier sicher zwei Rechner zusammenstellen und mit den Komponentenlisten sollte man dann inklussive den "günstigen" Preisen sich ein Angebot einholen beim PC Einzelhandel in der Stadt/Region.

Also mal die Fragen aus dem Guide hier beantworten: http://extreme.pcgameshardware.de/k...onen-zur-kaufberatung-pc-zusammenstellen.html - dann wird sich schon was Leistungsmäßig passendes Zusammenfinden lassen. Womit man dann vorstellig werden kann.
 
AW: Unternehmenslösung?

Sobald ein System geplant wird, das möglichst jederzeit verfügbar sein soll, macht es meiner Meinung nach Sinn, über "professionelle" Anbieter nachzudenken. Der Hauptgrund dafür ist, dass diese oftmals Serviceleistungen à la "Problembehebung binnen 24 Stunden" anbieten, was für Unternehmen durchaus Sinn machen kann. Denn bedenke: wenn du ein System zusammenstellst, wirst du fortan sehr wahrscheinlich der sein, der sich nebenbei darum kümmern darf. Und wenn du dann mal krank oder im Urlaub bist, wird es schnell kompliziert.

Wie IluBabe schon vorschlug, ist es aber sinnvoll, hier mal die Anforderungen zu skizzieren, so dass man dir grob ein System vorschlagen kann.

MfG Jimini
 
AW: Unternehmenslösung?

Okay, ich hatte eigentlich schon nen Ellenlangen Text vorbereitet bevor ich doch nur den kurzen Post gesetzt habe.
Dann werd ich diesen langen Text zur "skizzierung" mal nachreichen.



Moin Moin.
Mein Vater möchte in seinem Mittelständischen Sanitär Unternehmen ein wenig die IT Modernisieren.


Derzeit läuft es folgendermaßen:
2 PC's als Arbeitsplätze. ( Office, SAGE HWP )
1 Server ( mySQL für SAGE Datenbank )
2 Backup-NAS für Sicherung Windows & Sicherung SAGE/SQL
1 D-Link Router für: Verbindung Internet, Server, PCs, Drucker ...

Er möchte auf jeden Fall weniger Geräte haben.


Wir haben uns nun folgendes überlegt:
1 D-Link Router für: Verbindung Internet, Server, PCs, Drucker ...
1 PC als Arbeitsplatz
1 PC als Arbeitsplatz, Server, ( Backup-Speicher )

Also Peer-to-Peer mit nem Quasi-Server / ( Backup )


Als Konfigurationen haben wir uns folgendes überlegt:

"Client" PC: https://www.mindfactory.de/shopping...2205fa38c5a03fc104ea09845a5a8d6dcce1c85b74aee
"Quasi-Server" PC: https://www.mindfactory.de/shopping...220eb27e5a74028b2e3cbf6c56b3865380a494991a223

Als OS soll Windows 7 Professional x64 zum Einsatz kommen.


Unsere Vorstellung:
Beide PC's dienen als Arbeitsplatz. ( Office und Sage HWP )
Die Datenbank des "Sage HWP" soll mit auf der SSD des "Quasi-Server" PC's laufen. ( wobei ich noch nicht geklärt habe wieviel speicher diese datenbank benötigt > ob man dafür nicht eher ne normale hdd braucht von der größe her )
Die Backups der Sage-Datenbank, und die Windows-Backups beider PC's sollen auf den WD Platten im "Quasi-Server" PC angelegt werden.
>>> Ich muss mir mal im jetzigen Umfeld ansehen wie groß die DB von SAGE ist, und wieviel Platz ausreichende Windows Sicherung benötigt - um zu entscheiden wieviel Backup Speicherplatz benötigt wird <<<


Abschließend noch ein paar Worte:

- Entschuldigt die Länge des Textes ^^
- Frage: Wie weit Rückwirkend sollten denn Sicherungen von Windows verweilen, bis sie "bedenkenlos" überschrieben werden können? Sonst hat man nachher Terrabytes im 2 Stelligen Bereich an Sicherungen^^ ( Es wird zzt. Täglich gesichert )
- Sind die WD_re hier wirklich die Optimalen Platten? Oder gibt es bessere/langelebigere/bezahlbare Backup-Platten ?
- Ich denke die Hardware wird reichlich überdimensioniert sein, doch möchte er nicht nach 2-3 Jahren wieder neue Sachen kaufen müssen. Das jetzige EQ ist 3 Jahre alt, am rumkreuchen, und Aufrüsten möchte er nicht.

- Eine Spezielle Frage zum Backup: Sollte man es vielleicht so handhaben, das die Sage Datenbank weiterhin täglich gesichert wird, und die Sicherung des OS nur z.B. ein mal Wöchentlich? Ich persönlich halte Tägliche Sicherung des OS für ziemlich Sinnfrei. Ggf. kann man Wichtige Daten ( Kontakte aus Outlook etc. ) doch einzeln täglich mitsichern oder nicht?

- Und zu guter letzt: Denkt ihr, das unser "Plan" so funktionieren kann? Oder haben wir Technische Hindernisse übersehen ?

- Noch etwas: Damit sich keiner beschwert, habe ich den Fragenkatalog mal ausgefüllt und unten angehängt. :)


Danke schon mal im Voraus.










1.
1500€ - 2000€ + Software

2.
Windows 7x64 Professional für beide Systeme
Office mind. 2007 für beide Systeme.
mySQL Server Software von Microsoft ( Kostenpflichtig? )
> Für die Einrichtung/Verwaltung im Nachhinein haben wir schon jemanden an der Hand <

3.
Eigenbau - Falls es in diesem Falle Sinn macht

4.
Nein - Die Rechner werden komplett gespendet.

5.
Standard Bürokram. ( Denke nicht mal FHD, aber das ist meinem Vater egal. )

6.
Wenn mal ein Browsergame
Office, Sage-HWP

>>> Einer der PC's soll als Quasi Server und Backupspeicher laufen. <<<

7.
Die Systeme sollen auf SSD laufen, nur die Backups auf HDD ( Wieviel Platz noch nicht geklärt. )

8.
Nein

9.
Gerne leise, Cardreader, USB muss oben/seitlich sein ( gut erreichbar ), schlichtes äußeres, Systeme sollten schon eine Weile Leistungsmäßig "am ball" bleiben.



Aufgrund der vorherigen Posts muss ich noch etwas ergänzen:
- Wie sollte man denn so ein Firmen-Backup am Sinnvollsten machen? Bisher ist es halt Räumlich nur durch eine Tür getrennt > Ein Raum der im Sommer SEHR SEHR warm wird.
Brand/Diebstahl war ihm bisher eigentlich wayne, da er auch keine Lust hat jeden Abend das Ding mit nach hause zu nehmen. Und im Tresor ist es ja auch nicht 100% sicher. Oder man vergisst es mal.



Also nochmals: Vielen Dank im voraus, und entschuldigt die vielen Worte :)



EDIT: links nachgereicht :/
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Unternehmenslösung?

Zunächst etwas generelles: ich würde unbedingt Clients und Server hardwaretechnisch trennen - schon allein aus Sicherheitsgründen. Ebenso sollten Backups niemals auf einem Clientsystem liegen, denn wenn ihr dann mal einen Virus / Trojaner etc. habt, könnt ihr womöglich ALLE Daten in die Tonne treten. Backups sollten möglichst auf einem System liegen, welches nicht dauerhaft an Strom und Netzwerk angeschlossen ist, damit euch ein Blitzschlag nicht die komplette Infrastruktur mitsamt aller Daten zerlegt.

Bezüglich deiner Fragen:
- Frage: Wie weit Rückwirkend sollten denn Sicherungen von Windows verweilen, bis sie "bedenkenlos" überschrieben werden können? Sonst hat man nachher Terrabytes im 2 Stelligen Bereich an Sicherungen^^ ( Es wird zzt. Täglich gesichert )
- Eine Spezielle Frage zum Backup: Sollte man es vielleicht so handhaben, das die Sage Datenbank weiterhin täglich gesichert wird, und die Sicherung des OS nur z.B. ein mal Wöchentlich? Ich persönlich halte Tägliche Sicherung des OS für ziemlich Sinnfrei. Ggf. kann man Wichtige Daten ( Kontakte aus Outlook etc. ) doch einzeln täglich mitsichern oder nicht?
Das OS täglich zu sichern macht in der Tat nicht viel Sinn. Ich würde eventuell einmal im Monat ein komplettes Image ziehen und ansonsten die wichtigen Daten (Roaming-Ordner oder sowas) in kürzeren Abständen differenziell oder inkrementell sichern.
Hier kommt es im wesentlichen darauf an, welche Zeiträume im Falle eines Datenverlustes verschmerzbar wären.
- Sind die WD_re hier wirklich die Optimalen Platten? Oder gibt es bessere/langelebigere/bezahlbare Backup-Platten ?
Meiner Meinung nach ist es ziemlich schnurzpiepegal, welche Platten man nimmt, da selbst die beste und langlebigste Platte aufgrund irgendeines blöden Zufalls (Produktionsfehler etc.) abrauchen kann. Von daher _muss_ man sich, wenn die Daten etwas Wert sind, so oder so um Backups kümmern.

Es wäre sinnvoll, dass er sich vor einer Backupstrategie Gedanken darüber macht, welche Datenverluste im schlimmsten Fall hinnehmbar wären. Im beruflichen Bereich hängt an der Backupstrategie gerne mal die Existenz mehrerer Personen, gleichzeitig vernachlässigt man sowas aber gerne mal. Und es wäre wirklich bitter, wenn man nachher einen Schaden im fünfstelligen Bereich hat, weil man an Speicherplatz für 400 € gespart hat oder zu faul war, regelmäßig zu sichern.

MfG Jimini
 
AW: Unternehmenslösung?

@Jimini:
- Ja da gebe ich dir vollkommen recht, das die Sicherung der Wichtigste Aspekt sein sollte. Dann wäre natürlich die Frage wie man so etwas dann am Ende tatsächlich Realisiert.

- Bisher läuft der Server 24/7 - Lässt es sich Technisch denn Einrichten, das z.b. der Server und die Backuplösung sich lange genug ( wie lange son backup halt dauert ) vor Arbeitsbeginn einschalten, die Sicherung machen, und man dann Abends wenn man's Büro verlässt alles ausschalten kann. ( betreff: Blitzschlag o.Ä. )

- Nun wenn es tatsächlich so Fatal ausgehen kann, wenn man einen Clienten und eine Kombo aus Server/Client hat - dann bleibt ja nur, wie bisher: 2 Clienten und 1 Server.
Dies wird dann den Preis sicherlich DEUTLICH in die Höhe treiben, und endet wieder damit das er 3 Geräte stehen hat. Und da er keine 2 Tower + die Backuplösung unter seinem Schreibtisch haben will - und diesen "Hitzeraum" auch nicht mehr nutzen möchte - was bleibt als Lösung? Ließe sich der "Server" so klein machen, das er relativ Unsichtbar unterm Schreibtisch stehen könnte?

PS: In diesem o.G. Raum ( in dem derzeit Server/Backups stehen ) herrschten diesen Sommer angenehme 50°C + ^^
Für Hardware, egal wie gut gekühlt also nicht die Optimale Umgebung xD
Denn bei solch einer Umgebungstemperatur bringen die besten Luftverwirbeler nichts :)



EDIT: Er sich Gedanken machen über eine Backupstrategie - das wird nicht möglich sein :) Er hat soviel Ahnung von Computern wie ein Hund vom fliegen *gg*

Da wir einen Freund von mir, welcher in der Netzwerktechnik beruflich zu Hause ist an der Hand haben der sich das alles ansehen und uns dann Vorschläge machen wird wie das ganze zu lösen sein,
geht es mir im Grunde darum, ob sich die Hardware welche ich ausgeguckt habe - dazu eignen würde.

Denn die Komplett-PC's die einem diese "Spezialisten" anbieten, ich habe die Angebote auf dem Schreibtisch meines Vaters gesehen, lassen einem die Haare zu Berge stehen.

Da sind dann 600W Netzteile drin, und 3770K Prozessoren mit entweder 4GB für Client oder 32GB für den Server ( Was beides P/L Technisch völlig Sinnfrei ist )
 
AW: Unternehmenslösung?

- Bisher läuft der Server 24/7 - Lässt es sich Technisch denn Einrichten, das z.b. der Server und die Backuplösung sich lange genug ( wie lange son backup halt dauert ) vor Arbeitsbeginn einschalten, die Sicherung machen, und man dann Abends wenn man's Büro verlässt alles ausschalten kann. ( betreff: Blitzschlag o.Ä. )
Der Knackpunkt ist, dass es beim Blitzschlag relativ egal ist, ob das System ein- oder ausgeschaltet ist - zuverlässigen Schutz hast du nur, wenn das System nirgendwo angeschlossen ist. Ich habe es bei mir zuhause so, dass ich meinen Fileserver regelmäßig auf ein anderes, von der Hardware her identisches System sichere. Das Backupsystem ist nur für die Dauer des Sicherungsvorgangs mit Netzwerk und Stromleitung verbunden. Ein Sicherungsvorgang dauert bei mir 10-20 Minuten - je nach Datenmenge, welche sich seit dem letzten Backup geändert hat.

Eventuell ließe sich sowas ja wie folgt in den Arbeitsablauf in der Firma einbinden:
- morgens bei Arbeitsbeginn alle Systeme booten (wobei ich ein 24/7-Freund bin, wenn das System kritisch ist - meine Erfahrung ist, dass Shutdowns vergleichsweise häufig Probleme mit sich bringen)
- tagsüber normal arbeiten
- abends eine halbe Stunde vor Feierabend das Backupsystem anschließen und die Sicherung anstoßen, danach alles wieder abklemmen
- Nun wenn es tatsächlich so Fatal ausgehen kann, wenn man einen Clienten und eine Kombo aus Server/Client hat - dann bleibt ja nur, wie bisher: 2 Clienten und 1 Server.
Dies wird dann den Preis sicherlich DEUTLICH in die Höhe treiben, und endet wieder damit das er 3 Geräte stehen hat.
Frage deinen Vater am besten mal, welchen Wert seine Daten haben. Davon ausgehend kann man dann ganz gut das Budget bemessen.
Und da er keine 2 Tower + die Backuplösung unter seinem Schreibtisch haben will - und diesen "Hitzeraum" auch nicht mehr nutzen möchte - was bleibt als Lösung? Ließe sich der "Server" so klein machen, das er relativ Unsichtbar unterm Schreibtisch stehen könnte?
Die (räumliche) Größe des Servers hängt wesentlich von der zu speichernden Datenmenge ab. Wie viel kommt da denn zusammen?

MfG Jimini
 
AW: Unternehmenslösung?

- Bisher belaufen sich die Backup-NAS auf jeweils 1 und 2 TB. Allerdings überschreibt die Sicherung von Windoof ( die bisher auch täglich gesichert wird ) von Zeit zu Zeit.
Ich hatte daher in meiner Zusammenstellung an 2x3TB gedacht. Das sollte langen. Allerdings sollte je nach dem auf welchem Wege man dann sichert die Möglichkeit offenhalten noch zusätzlichen Speicher zu verbauen.

- Die Daten sind SEHR Wertvoll. In so einem kleinen Betrieb ist es der Overkill wenn die Daten weg kommen.

- Ich dachte eigentlich auch an 24/7 - zumindest für den Hauptrechner ( auf dem ja angedacht war client/server laufen zu lassen )
 
AW: Unternehmenslösung?

- Bisher belaufen sich die Backup-NAS auf jeweils 1 und 2 TB. Allerdings überschreibt die Sicherung von Windoof ( die bisher auch täglich gesichert wird ) von Zeit zu Zeit.
Ich hatte daher in meiner Zusammenstellung an 2x3TB gedacht. Das sollte langen. Allerdings sollte je nach dem auf welchem Wege man dann sichert die Möglichkeit offenhalten noch zusätzlichen Speicher zu verbauen.
Das ist eine Datenmenge, die ich noch als recht unproblematisch bezeichnen würde.
- Die Daten sind SEHR Wertvoll. In so einem kleinen Betrieb ist es der Overkill wenn die Daten weg kommen.
Das dachte ich mir. Dem Backup kommt daher eine zentrale Bedeutung zu.

Ich halte mal eine Liste der groben Anforderungen fest, so wie ich es konzipieren würde:
- zwei Clients -> Trennung von Server und Client
- ein Server, auf welchem die Datenbank läuft und die Clients ihre Daten sichern (läuft 24/7) -> Datenmenge kalkulieren, Platz nach oben lassen
- eine Backupmöglichkeit, welche nur dann angeschlossen wird, wenn gesichert wird (hier ebenfalls Platz nach oben lassen)

Optional (wobei ich beides empfehlen würde):
- eine USV für den Server, so dass ein Stromausfall überbrückt werden kann
- ein RAID(1,5,6) für den Server, so dass im Falle eines Festplattenausfalls nicht alles still steht
Macht euch zudem Gedanken, wie man sich vor einem Einbruch schützen kann und ob es nicht sinnvoll wäre, ab und an ein aktuelles Backup in ein Bankschließfach zu bringen (kostet nur ein paar Euro pro Monat).
Ferner wäre professioneller Support anzuraten - der kostet zwar was, hält aber die Ausfallzeiten vergleichsweise kurz.

Für die Clients (ohne Monitor und Eingabegeräte) gehe ich mal von ~300 € / Stück aus.
Beim Server braucht es ebenfalls nicht wirklich mehr - ich vermute zumindest, dass das System nicht wirklich viel arbeiten muss, sondern primär Daten bereitstellt. Daher reicht hier die Leistungsklasse der Clients, natürlich mit mehr Speicherplatz.

MfG Jimini
 
AW: Unternehmenslösung?

Im Grunde finde ich deine Lösung sehr gut durchdacht. Das Problem wird weiterhin folgendes sein: Für 300€ bekommt man von einem Professionellen IT-Servicepartner warscheinlich Rechner mit der Leistung eines P4.

Es wurde hier schon erwähnt, den Professionellen mal eine Konfig unter die Nase zu halten, damit die einem diese dann anbieten.
Natürlich Fraglich ob sie dann einen 24/7 Service anbieten, welcher bei kleinen Unternehmen die Täglich ihre Rechnungen rausschicken müssen notwendig sein dürfte.
Ich denke die werden solche Services nur für ihre "eigenen" Produkte anbieten, oder sehe ich das falsch?

Außerdem würde ich dich darum bitten, einmal eine solche Konfig zu posten, wenn es nicht zuviel Aufwand ist.
Nicht unbedingt inkl. der Backuplösung, sondern eher Client/Server für 300€ oO

Wie gesagt: Sollte wieder einige Jahre "aushalten" - SSD sollte vor allem drin sein, da diese ja den besten "Schub" geben.
 
AW: Unternehmenslösung?

Im Grunde finde ich deine Lösung sehr gut durchdacht. Das Problem wird weiterhin folgendes sein: Für 300€ bekommt man von einem Professionellen IT-Servicepartner warscheinlich Rechner mit der Leistung eines P4.
Ich bin eben nur kurz die Geschäftskunden-Angebot bei Dell durchgegangen, für knapp 300€ bekommt man da schon was ganz ordentliches, wie ich finde (s.u.).
Es wurde hier schon erwähnt, den Professionellen mal eine Konfig unter die Nase zu halten, damit die einem diese dann anbieten.
Natürlich Fraglich ob sie dann einen 24/7 Service anbieten, welcher bei kleinen Unternehmen die Täglich ihre Rechnungen rausschicken müssen notwendig sein dürfte.
Ich denke die werden solche Services nur für ihre "eigenen" Produkte anbieten, oder sehe ich das falsch?
Das würde ich in einem individuellen Beratungsgespräch klären - ich kann mir vorstellen, dass lokale Anbieter durchaus Zugeständnisse in puncto Service machen, um im Wettbewerb bestehen zu können.
Außerdem würde ich dich darum bitten, einmal eine solche Konfig zu posten, wenn es nicht zuviel Aufwand ist.
Nicht unbedingt inkl. der Backuplösung, sondern eher Client/Server für 300€ oO
Wie gesagt: Sollte wieder einige Jahre "aushalten" - SSD sollte vor allem drin sein, da diese ja den besten "Schub" geben.
Okay, eine SSD hatte ich jetzt nicht eingeplant, aber die würde das Budget ja nicht nennenswert sprengen.
Siehe beispielsweise hier:
OptiPlex 3020 Micro Desktop-PC | Dell Deutschland
OptiPlex 3020
OptiPlex 3020
Lasst euch jedenfalls kein Serversystem unterjubeln - für die Datenbank und ein paar Backupfummeleien braucht man keinen Xeon mit 16GB RAM. Ebenso muss es kein Serverbetriebssystem sein (siehe hier). Wie gesagt - bei mir rödelt ein Dualcore-Celeron und der dreht wirklich die meiste Zeit Däumchen. Wahrscheinlich wird Windows das sein, woran man die Hardwareanforderungen bemessen muss.

MfG Jimini
 
AW: Unternehmenslösung?

Nun die Zusammenstellung mit dem Xeon stammte von mir ^^
Ich hatte ein Telefonat mit einem Mitarbeiter vom Sage Vertrieb, welcher mir sagte das ein Sage Server von Quadcore Profitiert - auch bei nur 2 Clients.

Allerdings werde ich die Dells mal mit in das Portfolio aufnehmen, welches wir in das Gespräch mit dem IT-Dienstleister mitnehmen werden.
Das sind auf jedenfall alles gute Ansätze die man ihm unter die Nase reiben kann.

Nochmal zum Backup: Sollte da etwas in dieser Art zum Einsatz kommen?
Synology DiskStation DS414J 8TB, Gb LAN Preisvergleich | Geizhals Deutschland



EDIT:
Da mir schon von Professioneller Seite nahe gelegt wurde Systeme von Dell,Lenovo,HP zu nutzen ( wegen deren guten Services bei Probleme ) habe ich mir deren Systeme mal angeschaut.

Lenovo: Kein Haswell-Refresh ; Systeme sehr Teuer ( i3/4gb/128ssd ) ~900€
HP: Kein Haswell-Refresh ; Systeme etwas günstiger, dennoch Teuer ( i5/4gb/128ssd ) ~800€
Dell: Noch weniger Konfigurationsoptionen ( soweit ich sehe keine SSD's zur Auswahl )

Fazit: Systeme Müll - Service leider Geil -.-

Im grunde muss ich einen Dienstleister finden, welcher bei Ausfall/Störung "schnell" jemanden schickt - der im Zweifelsfall gleich austauscht/repariert,
der aber gleichzeitig Systeme anbietet ( evtl. auch zu höheren Preisen ) die man selbst zusammenstellt. ( also jede komponente )


Jemandem so eine Möglichkeit im Raum Hamburg bekannt? ^^ Denke das wird wohl eher schlecht aussehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Unternehmenslösung?

Ich hatte ein Telefonat mit einem Mitarbeiter vom Sage Vertrieb, welcher mir sagte das ein Sage Server von Quadcore Profitiert - auch bei nur 2 Clients.
Hm ja - da würde ich mich dann nochmal beraten lassen. Wenn der Sage Server gut skaliert und sich die Mehrleistung eines Quadcore bemerkbar macht, spricht eigentlich nichts dagegen.
Nochmal zum Backup: Sollte da etwas in dieser Art zum Einsatz kommen?
Synology DiskStation DS414J 8TB, Gb LAN Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Ich persönlich bin kein NAS-Fan (für meine Bedürfnisse zu teuer und zu unflexibel) und kenne mich auch nicht damit aus - ich würde eher einen "richtigen" PC einsetzen. Vom Konzept her spricht aber natürlich nichts gegen ein NAS.
EDIT:
Da mir schon von Professioneller Seite nahe gelegt wurde Systeme von Dell,Lenovo,HP zu nutzen ( wegen deren guten Services bei Probleme ) habe ich mir deren Systeme mal angeschaut.
Lenovo: Kein Haswell-Refresh ; Systeme sehr Teuer ( i3/4gb/128ssd ) ~900€
HP: Kein Haswell-Refresh ; Systeme etwas günstiger, dennoch Teuer ( i5/4gb/128ssd ) ~800€
Dell: Noch weniger Konfigurationsoptionen ( soweit ich sehe keine SSD's zur Auswahl )
Fazit: Systeme Müll - Service leider Geil -.-
Muss es denn ein Haswell sein? Ich meine: wird die Leistung einer aktuellen CPU wirklich benötigt? Ich hätte jetzt eher vermutet, dass auch eine CPU von vor 2 Jahren absolut ausreicht und sich der Mehrpreis für aktuellere CPUs nicht lohnt. Kann aber auch sein, dass ich mich irre.

MfG Jimini
 
AW: Unternehmenslösung?

Dann sollte ich vielleicht mal meinen vater überreden nur auf ssd umzusteigen und evtl. Ram aufzustocken.

Ich denke so schlecht kann das system.nicht sein was zzt. Steht da es wie gesagt ca. 2-3 jahre alt ist und von der firma "terra"
 
AW: Unternehmenslösung?

Dann sollte ich vielleicht mal meinen vater überreden nur auf ssd umzusteigen und evtl. Ram aufzustocken.
Ich denke so schlecht kann das system.nicht sein was zzt. Steht da es wie gesagt ca. 2-3 jahre alt ist und von der firma "terra"
Ich denke auch, dass eine SSD und ggf. ein RAM-Upgrade einen ordentlichen Leistungsschub bringen können. Ich sitze hier gerade an meinem Bürorechner, welcher gerade mal einen Pentium E5400 hat (und 4GB RAM), und daran kann ich auch mit Win7, Firefox und seinen >30 Tabs und mehreren parallel geöffneten Officeprogrammen ganz gut arbeiten - das einzige, was wirklich fehlt, ist eine SSD.

MfG Jimini
 
AW: Unternehmenslösung?

Das problem wird eher sein meinen vater davon zu überzeugen.


Zum thema haswell refresh ist für die katz. Da hsw und hswrf gleich viel kosten würde ich immer eher aufs neuere setzen - bezogen auf neue systeme. Und das bieten die großen anbieter leider nicht an.
 
AW: Unternehmenslösung?

Nachtrag: sry für doppelpost schreib vom handy.
Derzeit i3-540 also ddr2 basis. Ob sich hier eine Aufrüstung lohnt?
 
AW: Unternehmenslösung?

Nachtrag: sry für doppelpost schreib vom handy.
Derzeit i3-540 also ddr2 basis. Ob sich hier eine Aufrüstung lohnt?
Kommt darauf an, was man ausgeben kann. DDR2 RAM ist im 1:1 Verhältnis zum DDR3 natürlich um einiges teurer. Allerdings ist es schon komisch, das dein Board DDR2 hat, obwohl der RAM-Controller für DDR3 ausgelegt ist. Ich glaube eher, das die Kiste DDR3 hat: ARK | Intel® Core

Ein RAM-Upgrade bringt je nach bisheriger Größe so einiges. Der CPU hat 2 Kerne und HT. Der ist definitiv ausreichend.

Zum Thema vor Ort Fachhändler/Spezialist und eigene Zusammenstellung
Für 300 € bekommt man beim Spezialist absolut kein System in eigener Zusammenstellung gekauft. Der Händler muss das Gerät funktionstüchtig und fertig verkaufen. Der Zusammenbau kostet Zeit und somit Geld. Dieses bezahlst du. Der komplette Funktionstest kostet Zeit und somit Geld. Das zahlst auch du. Installation der Software + Funktionstest = Zeit = Geld und das zahlt ebenfalls der Kunde. Der Internetpreis ist ebenfalls kein Druckmittel! Denn dann würden die kommen und klip und klar sagen, das dieses oder jenes fertige System die Anforderungen erfüllt. Wenn eine Komponente nicht passt, kann der Spezialist beim Vertragshersteller/Zulieferer schauen, ob es ein BTO gibt, das man anpassen kann.

Aber bei dem i3 sollte man wirklich eher ein Upgrade fahren, als ein komplett neues zu kaufen. Am Ende haste für das kleine Geld die selbe Leistung. Nur eben mit SSD und etwas mehr RAM. Für das gleiche Geld bekommst du wahrscheinlich beide Rechner aufgewertet ;)
 
AW: Unternehmenslösung?

Ich habe die rechnung über die pcs hier liegen.
Dort steht Ausdrücklich 2gb ddr2

- vielleicht sollten wir diese kaufberatung an dieser stelle auch beenden.
Ich werde dem it fachman den Vorschlag unterbreiten das system aufzurüsten und dann sehen wir weiter.

Trotzem vielen dank an alle die sich hier konstruktiv beteiligt haben
 
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