Ubisoft: Spieler verstehen den Vorteil von Quartz und NFTs noch nicht

Warum gibt es wegen dieser "respektvollen" Aussage gegenüber den eigenen Kunden eigentlich noch keinen Shitstorm? Oder gibt es den schon auf reddit und man hat noch nicht darüber berichtet?
 
Mich stimmt positiv, dass es trotz allem einen Markt für gute Spiele gibt und den wird es auch immer geben. Wenn EA, Ubisoft und Co sich davon weiterhin wegbewegen ist mir das eigentlich egal. Öffnet für kleinere Studios mehr Möglichkeiten für die Zielgruppe die nur ein Spiel will (und keinen Lebensersatz mit Sammelaufgaben, Auktionshaus und Spielbörse) Produkte zu entwickeln die dann in dieser Nische besser sind als die der großen Studios.

Denn die Tatsache, dass der eigentliche Spielteil unter dem ganzen Zusatzklimbim leidet wird doch wöchentlich unter Beweis gestellt von Battlefields, Fifas, Siedlers und Konsorten.

Und wenn das Hauptspiel gut ist, kann ich das immer noch spielen und mich mit dem Rest nicht bekümmern. Aber schon allein die penetrante Werbung ingame für Bezahlinhalte liefert jedem Indietitel einen kostenlosen Immersionsvorteil. Kürzlich irgend ein altes Need for Speed gepsielt und wie einem an jeder Ecke und in den Menüs dauernd Bezahladdons, Bezahlkarren und Bezahlupgrades angeboten werden ist halt für die Atmosphäre schlecht.
 
Ja es ist positiv das man die Sachen, die man kauft, weiterverkaufen kann. Das wars aber auch schon.
NFTs heißt limitierte Anzahl von Gegenständen. Das heißt es werden bestimmt einige schnell soviele wie möglich kaufen, um sie dann teuer zu verkaufen.
Für den Großteil der Spielerschaft heißt es also...tiiiiiieeeefff in die Tasche greifen oder es gar nicht bekommen.
Und Ubisoft verdient schön daran mit.

Oder NFTs sind so uninteressant, das eh keiner die dir abkauft und du schön drauf sitzen bleibst.

Am Ende sind NFTs die man zuerst bei Ubisoft kaufen muss warscheinlich teurer als normal, da man die ja wieder verkaufen kann. :ugly:
 
"Es ist wirklich vorteilhaft. Aber sie verstehen es im Moment noch nicht"

Mein lieber Scholli ist das peinlich, da kann selbst meine 4 Jährige Nichte hundertmal besser Argumentieren, als diese Pappnasen :klatsch: .
Wobei es aber auch kein einziges Argument gibt, gab und geben wird, was dafür spricht.
Außer Sachen wie: "es ist innovativ", "es verbessert die Erfahrung", "der neue hype!!11einself!", "ihr versteht es noch nicht, aber bald schon" haben diese Ottos bisher nichts zustande gebracht, außer ihre Gier mit jedem Wort über NFTs zum Ausdruck zu bringen.
Und jetzt gesellt sich auch noch ausgerechnet Atari dazu, mit einer riesen Kampagne, im Endeffekt mit den selben Argumenten...

Ich hoffe echt dieses Trauerspiel geht seeehr schnell zu ende... bei mir zieht sich jedes mal alles zusammen, wenn ich eine weitere Firma darüber quatschen höre.
Wenn ein Manager dir erzählt wie toll sein Produkt ist dann will er eigtl nur dein Geld. Wenn ein Ubisoft Manager dir dies erzählt dann will er wahrscheinlich auch deine Seele. Ich kann auch nur hoffen das dieser Mist schneller krepiert als sich Ubisoft und Co daran richtig bereichern können. Hoffe es wird eine mind. genauso beschissene Modeerscheinung wie Gamestreaming und einer nach dem anderen lässt es fallen wie der Dreck das es ist. Aber da haben nur die Kunden die Macht in der Hand und die haben häufiger als zu oft bewiesen das sie entweder sich selbst bereichern wollen oder einfach nur dumm sind wobei die Konzerne eh am Ende die Gewinner wären.
 
Irgendwie sind Gamer immer sehr konservativ. Warum werden viele neue Technologien, Ideen, Konkurenz direkt verteufelt?
Aha, also wenn man seinen Kopf und dessen Inhalt zum logischen Denken verwendet ist man also konservativ. Dann bin ich das wohl gerne.
Man muss diese Dinger ja nicht kaufen, alles optional.
Was für ein ausgelutschtes Kommentar. Hier hat sich wohl nie jemand leidenschaftlich in ein Game vertieft und wollte darin alles haben/erreichen. Traurig.
Und einem Publisher vorzuwerfen, Geld verdienen zu wollen, ist ja auch ein wenig absurd ;)
Das wäre wirklich absurd. Was aber auch absurd wäre wenn ein Publisher künstlich Items, die ein Programmierer in 5Minuten erstellt hat, limitiert und sich danach (aus seiner Sicht wünschenswert) jahrelang daran bereichern kann. Hier sieht jeder Blinde das die (unverhältnismäßige) Bereicherung und nicht die Zufriedenheit des Kunden an vorderster Stelle steht. Und wenn das Spiel nach einem Jahr irrelevant ist oder nur künstlich mit Müllkontent am Leben gehalten wird (sehr wahrscheinlich bei Ubisoft mittlerweile), um weiterhin die Leute abzuziehen, dann bleiben nur noch die (dummen ausgebeuteten) Kunden übrig die sich zu dem Zeitpunkt dann auch gezwungen sehen weiter zu machen.

Jeder Store in einem Game mit Mikrotransaktionen hat den entsprechenden Games geschadet. Erzähl einem richtigen Fan eines Games das er zusätzlich zu dem Spiel, das er mit Vollpreis erworben hat, nun Items im Store kaufen kann; dann werden diese es auch tun, da sie das Spiel lieben. Hier ist nichts wirklich optional. Zumindest nicht bis zu dem Zeitpunkt an dem der Fan merkt das er noch noch ausgebeutet wird. Ein Mount das 20 Euro kostet was ca 2 Monate Spielzeit entspricht (bei vielen MMOs); das wären rein theoretisch 1460 Stunden die man spielen könnte. Du erhältst ein lächerlichen Gegenwert für einen absolut hohen Preis. Wie erwähnt kratzt dir ein Programmierer dies relativ schnell zusammen (mir ist bewusst das es länger als 5Min dauert und das auch Designer und Co mit an Board sind) aber das Ding ist dann für Jahre im Store und wird Millionen mal verkauft. Der Programmierer und seine Kollegen bekommen einen absoluten Bruchteil davon während wahrscheinlich 90% des Ertrages an den Konzern gehen.
Aber feier du mal die neuen Methoden der Konzerne um Kunden auf lächerliche unverhältnismäßige Art und Weise das Geld aus der Tasche zu ziehen.
 
Vorab: Was Ubi (und andere) planen finde ich nicht gut und werde NFTs aller Voraussicht nach nicht beachten.

Aber: Wie schnell haben sich die Steam Spieler:innen daran gewöhnt Abzeichen und Karten und diesen ganzen Quatsch im Shop zu handeln?

Ich wage vorherzusagen: Eindeutig identifizierbare virtuelle Gegenstände werden ihren Platz finden - einfach weil man sie besitzen und handeln kann; für manche wird genau das als Motivation reichen.

Grüße!

phila
 
NFT und Krypto Währungen sind für mich der Inbegriff des Kapitalismus, Ressourcen verbrennen um damit Geld zu machen. Es entsteht nur ein spekulativer Wert der niemandem nützt außer einer kleinen Minderheit die eh schon genug Geld haben. Fürchterlich :(
Wow. Der Beitrag klingt so, aks könnte ein gewisses Känguru ihn verfasst haben. Und während ich den Humor des Beuteltieres mag, passt seine politische Einstellung und die seines menschlichen Kumpels gar nicht zu mir.
Trotzdem hat Dein Beitrag ein Like von mir bekommen, denn irgendwie hast Du Recht. Komisch.
 
Setzt sich hoffentlich niemals durch... Spieler sollen virtuelles Geld verdienen und die Konzerne reales Fiat Geld...
 
Was los in dem Unternehmen. Haben die ein haufen Leute eingestellt von Helikoper und anitautoritären Eltern.

Jetzt müssen sie damit Leben das Ihre NFT Idee nicht ankommt, aber warte die Anderen sind schuld daran oder trump ist dort eingestiegen.
 
Der Markt wird das schon klären. Wenn keiner die NFT's nutzt, wird Ubisoft erkennen, dass .......
Das hat man auch gesagt, als HalfLife² kam und Steam voraus setzte.
Da war der Aufschrei (auch) groß.
Was daraus wurde, wissen wir alle.
Ohne Steam, Origin, U-Play und Co geht (leider) (fast) nichts mehr.
Der Markt wirds also nicht zwangsläufig regeln.
Gibt leider zu viele Konsumlemminge die irgendwie alles mit machen - hauptsache kaufen und haben.
 
Ubisoft verteidigt in einem Interview die Strategie hinter der Plattform Quartz und erklärt, dass wohl viele Spieler nicht verstanden haben, was das Unternehmen damit erreichen will.
Bestimmt nicht um damit Geld zu verdienen so wie Steam in jedem Verkauf auf dem Communitymarkt indem sie Gebühren erheben....
 
ich glaube schon, dass der spieler im gegensatz zu ubisoft sehr gut versteht, dass bei nft es sich nur um den nächsten grossen scam handelt. ;)
 
Mich stimmt positiv, dass es trotz allem einen Markt für gute Spiele gibt und den wird es auch immer geben. Wenn EA, Ubisoft und Co sich davon weiterhin wegbewegen ist mir das eigentlich egal. Öffnet für kleinere Studios mehr Möglichkeiten für die Zielgruppe die nur ein Spiel will (und keinen Lebensersatz mit Sammelaufgaben, Auktionshaus und Spielbörse) Produkte zu entwickeln die dann in dieser Nische besser sind als die der großen Studios.

Denn die Tatsache, dass der eigentliche Spielteil unter dem ganzen Zusatzklimbim leidet wird doch wöchentlich unter Beweis gestellt von Battlefields, Fifas, Siedlers und Konsorten.

Und wenn das Hauptspiel gut ist, kann ich das immer noch spielen und mich mit dem Rest nicht bekümmern. Aber schon allein die penetrante Werbung ingame für Bezahlinhalte liefert jedem Indietitel einen kostenlosen Immersionsvorteil. Kürzlich irgend ein altes Need for Speed gepsielt und wie einem an jeder Ecke und in den Menüs dauernd Bezahladdons, Bezahlkarren und Bezahlupgrades angeboten werden ist halt für die Atmosphäre schlecht.
Das Problem der kleinen Spiele Perlen ist die Aufmerksamkeit potentieller Kunden zu wecken. Es gibt nur weniger Indie Produktionen die in der Presse beachtet werden. Gutes Beispiel Valheim. Durch den schnellen Erfolg gab es medial Aufmerksamkeit wodurch die Erfolgskurve steiler wurde. Dadurch mehr Aufmerksamkeit uswusf. Die Menge an Indie Produktionen ist halt enorm und da die passenden Perlen zu finden ist schwierig. Wenn ein Studio mal einen Erfolg hatte wird es etwas leichter da Nachfolger und neue Spiele eher mediale Aufmerksamkeit bekommen.

UbiSoft ist bei mir erstmal raus. Die IPs von UbiSoft waren bei mir selten im Fokus haben aber immer wieder mal Spaß gemacht. Ich spiele heute noch gerne mal eine Runde Anno. In Zukunft werde ich bei dieser Firmenpolitik (NFTs, Die Siedler Fiasko, schwindendes Niveau der bekannten IPs) wohl eher auf neue Spiele verzichten und alte UbiSoft Perlen rausholen. In diesem Sinne hoffe ich das ich für UbiSoft Verhältnisse genug "Vorteile" verstanden habe...
 
Ich bin vielleicht einfach zu alt oder zu dumm, aber kann mir jemand mal kurz erklären, worin der Vorteil jetzt genau liegt?

Bei WoW gab es doch bestimmte Gegenstände auch nur limitiert und der Besitz wurde in der spieleigenen Datenbank festgehalten. Ebenso konnten die Gegenstände ingame verkauft werden, es gab also einen Handel damit und der Kram landete sogar auf E-bay & Co.


Wo ist jetzt genau der Vorteil von NFT? Außer dass der Hersteller mitverdient?
 
Das hat man auch gesagt, als HalfLife² kam und Steam voraus setzte.
Da war der Aufschrei (auch) groß.
Was daraus wurde, wissen wir alle.
Ohne Steam, Origin, U-Play und Co geht (leider) (fast) nichts mehr.
Der Markt wirds also nicht zwangsläufig regeln.
Gibt leider zu viele Konsumlemminge die irgendwie alles mit machen - hauptsache kaufen und haben.
Das stimmt, dass der Markt öfters es nicht so regelt, wie man es will. In den Fall könnte es aber wirklich mal passieren, dass der Markt es schafft, in die richtige Richtung zu gehen.

Und im Falle von Spiele-Launchern muss man auch sagen, dass die nicht komplett schlecht sind. Ein paar praktische Features sind z.B. automatische Updates, Spiele installieren ohne DVD suchen, einfaches einkaufen, breite Auswahl an Spielen, Cloud Savegames, einfaches Spielen unter Linux mit Steam. Nicht um sonst hätte ich gern GoG Galaxy auf Linux. Das man keine gebraucht Spiele kaufen kann, ist natürlich blöd, genauso wie Online-DRM's.

Es gibt aber schon ein paar Gründe, warum Steam nicht verschwunden ist und der Rest wurde dann halt akzeptiert.
 
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