Ubisoft: Spieler verstehen den Vorteil von Quartz und NFTs noch nicht

Wie immer geht's nur darum, den Kunden das Geld aus Tasche zu ziehen. Vorher mit lootboxen und jetzt mit "einzigartigen" Gegenständen.
 
Ubisoft glaubt wir checken es nicht und ich glaube es ist Ihnen einfach egal was WIR Spieler wollen.

Eigentlich ist es das Gleiche wie das was Steam schon seit sehr langem macht mit Ihren Erungenschaftskärtchen oder Gems aber auch das halte ich für einen grossen Mist und denoch, es finden sich immer welche die soetwas handeln.
Wenn ich daran denke verkaufe ich immer alles wenns jemand will kriege ich einige Rappen.
Lohnen tut es sich nie für uns!
 
Nein, dass passt nicht. NFTs bauen auf der Grundidee "Wertsteigerung durch Limitierung der Menge" auf. Spiele wollen sie aber am liebsten endlos in den Markt werfen. Ingameinhalte dagegen, die kann man schön limitieren. Also gibt's eine kurze Season, in der man z.B. den goldenen M16 Skin grinden oder kaufen kann. Danach nie wieder. Jetzt hat Ubisoft die Hoffnung, viele wollen irgendwie nach Ablauf der Season noch an den Skin kommen und sind bereit dafür Geld auszugeben. Nur statt den Skin einfach im Shop zu verkaufen, gibts eine Plattform, auf der Spieler den Skin anbieten können: jedoch nicht an Ubisoft vorbei, sondern so, dass Ubisoft schön mitverdienen und vorallem "mitkaufen" und "anbieten" kann. Der Mist kann so noch künstlich verknappt werden um noch "wertvoller" und teurer zu werden. Ein Schneeballsystem, was am Ende die letzten Spieler bezahlen, die ihrerseits den Rotz nicht mehr loswerden.

Das schlimme ist, das wird erfolgreich sein. Ich sehe doch aktuell z.B. in CoD Vanguard, wie viele mit den kostenpflichtigen Anpassungen rumlaufen. Warum?

Oder ich werd' langsam zu alt für den Scheiß.
Du beschreibst ja genau das was ich meine. Gibt’s von Steam schon ewig. Hatte vor Jahren ein seltenes Dota Cosmetic für 28€ verkauft, mittlerweile wird es so um die 50-80 gehandelt, Steam kassiert glaub 10% bei jedem Handel.
Verstehe nicht was NFT da revolutionieren soll. Da die meisten Spiele sowieso den eigenen Publisher Client brauchen und alles Accountgebunden ist, braucht man meines Erachtens das dezentrale der Blockchain nicht. Es würde erst wieder Sinn machen wenn man den Clientzwang aufhebt und ich jetzt, sagen wir von Epic zu Ubisoft handeln möchte. Ich hatte mir Ghostrecon bei Epic gekauft, muss aber um es zu spielen einen Ubi Account und Client haben, ladida. Da alle Daten sowieso bei Ubi liegen verstehe ich echt nicht den Sinn, die Items können direkt dort signiert sein, da brauch ich keine dezentrale blockchain. Man möge mich erleuchten.
 
Ist dann wie bei Ready player one!
Wir wollen doch nur Spielen mehr nicht..
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...Hach ich zu besten Zeiten...
 
Es hat schon immer super funktioniert seine Kunden als Idioten darzustellen. Wie kann man auf die Idee kommen Banker etwas anderes als Geld in die Hand zu geben?
Die gucken sich halt an, wie es EA macht. Die haben auch bei BFV die Spieler verbal vor den Kopf gestoßen und "als Folge" (natürlich nicht wirklich als Folge davon, aber zumindest trotzdem) wurde BF2042 von denen millionenfach gekauft, obwohl durch Beta und Berichte anzusehen war, dass es ein monumentaler Reinfall wird.
Solange solche... unbedarften Käufer... zuhauf da draussen rumlaufen und auch den größten Mist zu einem kommerziellen Erfolg machen, können sich Publisher leisten, uns ihre Vorstellung davon aufzudrücken, was wir in einem Spiel haben wollen sollen und was nicht. Es ist ja immer von "Schwarmintelligenz" die Rede... hier sehen wir das Gegenteil davon in voller Pracht.
 
Der Gedanke dahinter ist mEn doch der, dass man etwas voll tolles Uniques bekommt, was dann irgendwie, für irgendwenn einen noch tolleren Wert hat, der dann widerum zu Geld gemacht werden kann. Ist das nicht das verprechen, wenn man davon fabuliert, wie Spieler mit Zocken Geld verdienen können sollen? Wenn ich darauf also einsteige und mir der Publisher den Server für diese "Werte" klaut, dann ist das doch eigentlich Betrug, oder nicht?

Ich denke, die Marketidioten bei den Publishern raffen ihre eigenen Produkte nicht mehr.

Du kannst damit halt solange Geld machen, wie der Laden läuft. Wie lange das ist, wird nirgendwo garantiert und ich vermute auch, dass die Einzigartigkeit je nach Erfolg relativ sein wird. Auf die Skins "Silber" und "Gold" folgt dann halt "Weißgold". Abgesehen von vom möglicherweise via Blockchain dezentralisierten Handel unterscheidet sich das ganze nicht von bisherigen Unique Items, die es gerade in MMORPGs schon seit Ewigkeiten gibt. Bislang wurde deren Besitz direkt im Acount gespeichert und konnte über In-Game-Handelsplattformen transferiert werden. Mit NFTs wird die Speicherung dieser Berechtigung ausgelagert, das ist alles. Aber benutzen kann man den virtuellen Kram trotzdem nur im Spiel.


wollte gerade vorschlagen, dass es in Zukunft PCGH Artikel mit customizable Screenshots und Balkengrafiken gibt die man im PCGH Shop als NFTs erwirbt und mit anderen Usern tauscht.

aber wenn das keiner versteht....

"Kaufen Sie jetzt die die Special-Edition dieses Benchmarks mit 20 Prozent mehr Fps für AMD/Intel/Nvidia!"
?
Ich sehe ein RIESIGES Marktpotenzial. :-D
 
bin auch schon bei einigen gaming nfts investiert
sehe darin wie ubi und co die zukunft

Ich sehe darin auch die Zukunft. Nur ist es halt keine schöne Zukunft. Die Publisher werden sich mehr und mehr drauf konzentrieren, mehr oder weniger nutzlosen Kram zu generieren, damit die Spieler damit "Trader" spielen können und sie an jeder Transaktion schön mitverdienen. Das eigentliche Spiel, an dem sich nichts oder weniger verdienen lässt, erhält deswegen immer weniger Priorität und wird kacke.
Wieder möchte ich hier Battlefield als Beispiel anführen, auch wenn es hier (noch) keine NFTs gibt. Trotzdem sieht man hier deutlich, wie das Spiel auf den Verkauf von Skin-Gedöhns zugeschnitten ist und die allgemeine Spielqualität so drastisch abgenommen hat, dass das Spiel ein monumentaler Flop geworden ist. Und das ist nur der die kleine Schwester der bösen Hexe NFT gewesen...
 
Daran glaube nich noch nicht mal. Da wird ne Chain für ein Game erstellt und darin dann auch das NFT gehalten. Server/Spiel weg, Chain weg, Werte weg. Das System ist sowas von schrottig.
Und zusätzlich: Wer garantiert mir das mein super 5000€ wertvoller Skin… Entschuldigung NFT der einen goldenen Skin für Waffe A im Spiel A entspricht nicht am Ende im Spiel B ein kackbrauner Knieschoner ist den dort niemand haben möchte? Das ist doch der Sinn auch das man seine NFTs/Skins hier über Spiele hinweg nutzen kann.
On Top ist das Item A im Spiel A ein Sniper Gewehr und im Spiel B ein Lendentuch in Assassins Creed…
 
Daran glaube nich noch nicht mal. Da wird ne Chain für ein Game erstellt und darin dann auch das NFT gehalten. Server/Spiel weg, Chain weg, Werte weg. Das System ist sowas von schrottig.

Abwarten, wie Ubisoft das implementiert. Blockchain über einen eigenen, einzelnen Server laufen zu lassen wäre Ressurcenverschwendung und bislang haben praktisch alle entsprechenden Projekte externe Dienstleister und Blockchains von großen Kryptowährungen verwendet. Dann wäre das NFT unabhängig von Ubisoft dauerhaft zugänglich und handelbar, mit viel Glück wird auch der zugehörige Content auf dem heimischen PC gespeichert (erneut nicht weil das kundenfreundlich ist, sondern einfach weil dann keine eigenen Server dafür arbeiten müssen). Nur das Spiel dazu, das braucht natürlich einen passenden Uplay-Server.
 
Mich kotzen Ubisoft Games seit längerem auch so schon an. Deren Games sind einfach nur der Inbegriff für formelhaften und deshalb generischen "außen hui, innen pfui" 0815 Schaiß! Aber ja packt noch NFT rein, denn genau das muss Ubisoft an ihren Spielen ändern:klatsch:
 
Jetzt wissen die Publisher wie es uns geht, wenn sie mal wieder total am Spieler vorbei entwickeln und die Sache gradios floppt.
Entwickler verstehen den Vorteil von fertigen Spielen und zufriedenen Spielern nicht!
So bin wieder Siedler 2 spielen da läuft auch ne Chain, von Flagge zu Flagge bis zum Zielort.
 
bin auch schon bei einigen gaming nfts investiert
sehe darin wie ubi und co die zukunft
Kauf Dir lieber normale Kryptowährungen wie Bitcoin, wenn Du in so etwas investieren willst.

NFTs entkoppeln den virtuellen Marktplatz vom Spiel. Daran haben aber in diesem Bereich erfolgreiche Unternehmen wie Valve oder Blizzard kaum ein Interesse.

Würde Valve jetzt den Steam Marketplace und die Spieler Inventare auf NFTs umstellen, ja, das wäre eine Nachricht. Nur, warum sollte Valve das tun? Sie kassieren ja bereits jetzt schon die Provisionen und müssen sich mit mehr Drittanbietern herumschlagen als ihnen lieb ist. CS:GO Skins werden teilweise für 6-Stellige Summen gehandelt. NFTs braucht es dafür nicht.
 
  • Ubisoft verteidigt in einem Interview die Strategie hinter der Plattform Quartz und erklärt, dass wohl viele Spieler nicht verstanden haben, was das Unternehmen damit erreichen will.
  • Mit Quartz soll es Spielern ermöglicht werden, virtuelles Geld zu verdienen, indem man Digits verkaufen kann. [...] Bei jeder Transaktion verdient Ubisoft mit.

Ich denke, die Spieler*innen haben sehr wohl verstanden. Sich den Arsch breit sitzen und dabei Scheinchen machen läuft nich. Macht was für eure Kohle!
 
Die gucken sich halt an, wie es EA macht. Die haben auch bei BFV die Spieler verbal vor den Kopf gestoßen und "als Folge" (natürlich nicht wirklich als Folge davon, aber zumindest trotzdem) wurde BF2042 von denen millionenfach gekauft, obwohl durch Beta und Berichte anzusehen war, dass es ein monumentaler Reinfall wird.
Solange solche... unbedarften Käufer... zuhauf da draussen rumlaufen und auch den größten Mist zu einem kommerziellen Erfolg machen, können sich Publisher leisten, uns ihre Vorstellung davon aufzudrücken, was wir in einem Spiel haben wollen sollen und was nicht. Es ist ja immer von "Schwarmintelligenz" die Rede... hier sehen wir das Gegenteil davon in voller Pracht.
Ich schätze das liegt am Menschen, du kannst auch sagen zuviel Zucker erzeugt Diabetes, rauchen schadet, Battlefield wird kacke usw. Man ist halt zu sehr manipulierbar.
 
"Es ist wirklich vorteilhaft. Aber sie verstehen es im Moment noch nicht"

Mein lieber Scholli ist das peinlich, da kann selbst meine 4 Jährige Nichte hundertmal besser Argumentieren, als diese Pappnasen :klatsch: .
Wobei es aber auch kein einziges Argument gibt, gab und geben wird, was dafür spricht.
Außer Sachen wie: "es ist innovativ", "es verbessert die Erfahrung", "der neue hype!!11einself!", "ihr versteht es noch nicht, aber bald schon" haben diese Ottos bisher nichts zustande gebracht, außer ihre Gier mit jedem Wort über NFTs zum Ausdruck zu bringen.
Und jetzt gesellt sich auch noch ausgerechnet Atari dazu, mit einer riesen Kampagne, im Endeffekt mit den selben Argumenten...

Ich hoffe echt dieses Trauerspiel geht seeehr schnell zu ende... bei mir zieht sich jedes mal alles zusammen, wenn ich eine weitere Firma darüber quatschen höre.
 
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