Ubisoft: Spieler verstehen den Vorteil von Quartz und NFTs noch nicht

Irgendwie sind Gamer immer sehr konservativ. Warum werden viele neue Technologien, Ideen, Konkurenz direkt verteufelt?
Niemand verteufelt das von vornherein. Aber es gibt dumme Ideen und gute Ideen. Warum sollte man dumme Ideen für gut befinden? :ugly:

Man muss diese Dinger ja nicht kaufen, alles optional. Und einem Publisher vorzuwerfen, Geld verdienen zu wollen, ist ja auch ein wenig absurd ;)
Wehret den Anfängen...
 
Gaming-Fachredakteure verstehen den Vorteil übrigens auch nicht. :-D

Ein anderer Gedanke: Was passiert eigentlich mit so tollen NFTs, die aus Spiel X stammen, das dann irgendwann wegen Serverabschaltung am Ende ist? Bekomme ich dann vom Publisher den Wert des NFTs ausbezahlt? Wenn nicht, dann wäre das doch Betrug, Diebstahl, oder so?

Wieso sollte das Betrug oder Diebstahl sein? Ob NFT oder konventioneller gekaufter Inhalt: Dass die Items nur solange einen Nutzen haben, wie das Spiel läuft, sollte jedem von Anfang an klar sein. Wer trotzdem dafür bezahlt, kriegt den Spott nach dem Schaden gratis.
 
Spiele als letzte Bastion der Freiheit. Das waren die Worte in einer Arte Doku über Videospiele.
Nun arbeiten sie dran auch diese zum Fall zu bringen.
 
Warum nicht einen Schritt weitergehen und Spiele per NFT verkaufen? Damit könnte man endlich wieder problemlos Gebrauchtspiele handeln und tauschen. Aber auf DIE Idee kommen die Publisher vermutlich nie...

Nein, dass passt nicht. NFTs bauen auf der Grundidee "Wertsteigerung durch Limitierung der Menge" auf. Spiele wollen sie aber am liebsten endlos in den Markt werfen. Ingameinhalte dagegen, die kann man schön limitieren. Also gibt's eine kurze Season, in der man z.B. den goldenen M16 Skin grinden oder kaufen kann. Danach nie wieder. Jetzt hat Ubisoft die Hoffnung, viele wollen irgendwie nach Ablauf der Season noch an den Skin kommen und sind bereit dafür Geld auszugeben. Nur statt den Skin einfach im Shop zu verkaufen, gibts eine Plattform, auf der Spieler den Skin anbieten können: jedoch nicht an Ubisoft vorbei, sondern so, dass Ubisoft schön mitverdienen und vorallem "mitkaufen" und "anbieten" kann. Der Mist kann so noch künstlich verknappt werden um noch "wertvoller" und teurer zu werden. Ein Schneeballsystem, was am Ende die letzten Spieler bezahlen, die ihrerseits den Rotz nicht mehr loswerden.

Das schlimme ist, das wird erfolgreich sein. Ich sehe doch aktuell z.B. in CoD Vanguard, wie viele mit den kostenpflichtigen Anpassungen rumlaufen. Warum?

Oder ich werd' langsam zu alt für den Scheiß.
 
Auch wenn sich alle hier beschweren. NFTs in Spielen werden kommen und sie werden funktionieren, zumindest für den Publisher. Es werden genug Leute Geld investieren, damit sich das für Ubisoft und Co mehr als lohnt. Ist wie bei Lootboxen. Alle sind dagegen aber irgendwer kauft sie dann doch, sonst würden keine Rekordumsätze damit erzielt werden.
Wer darauf keinen Bock hat muss dann Indies zocken oder einen Bogen um den InGame Shop machen. Wie bisher auch.
 
Warum nicht einen Schritt weitergehen und Spiele per NFT verkaufen? Damit könnte man endlich wieder problemlos Gebrauchtspiele handeln und tauschen. Aber auf DIE Idee kommen die Publisher vermutlich nie...
Das ging früher mal ohne. Der ganze Dreck hat mit der Accountbindung bei Steam angefangen...
 
Auch wenn sich alle hier beschweren. NFTs in Spielen werden kommen und sie werden funktionieren, zumindest für den Publisher. Es werden genug Leute Geld investieren, damit sich das für Ubisoft und Co mehr als lohnt. Ist wie bei Lootboxen. Alle sind dagegen aber irgendwer kauft sie dann doch, sonst würden keine Rekordumsätze damit erzielt werden.
Wer darauf keinen Bock hat muss dann Indies zocken oder einen Bogen um den InGame Shop machen. Wie bisher auch.
Leider hast du recht. Und wieder mal behält Einstein mit den 2 unendlichen Dingen recht... :daumen2:
 
Das heißt dann am Ende nur folgendes :

In JEDEM Game das diesen Mist integriert hat, kann man damit rechnen das ganze Armeen von Bots "unterwegs" sind damit ihre "Besitzer" auch gut was zu verkaufen haben.
Es gibt schließlich mehr als genug "Lemminge" die da zuschlagen werden. Wenigstens isset dann kein LOOTBOXING aber schon bei D3 ist das System grandios gescheitert ... so heftig gescheitert das nicht nur das Echtgeld-AH entfernt wurde sondern das "normale" gleich mit .....

Das es trotzdem recht bald große Verbreitung finden wird, steht leider außer Frage .....
 
Beim Antiviren-Programm Avira ist seit Kurzem eine optionale Funktion verfügbar, die den PC im Ruhezustand automatisch nach Kryptowährung schürfen lässt.

Ein Antivirenprogramm mit eingebautem Kryptominer ... so so. Also es findet fremde Crytojacking-Maleware die normaler Weise unerkannt bleibt (falls man keinen Schutz hat), bietet aber selber eine Option zum Mining wenn man es wünscht. Treu nach dem Prinzip, ich schieße mir wenn schon dann lieber selbst ins Bein ... :D
 
Wieso sollte das Betrug oder Diebstahl sein? Ob NFT oder konventioneller gekaufter Inhalt: Dass die Items nur solange einen Nutzen haben, wie das Spiel läuft, sollte jedem von Anfang an klar sein. Wer trotzdem dafür bezahlt, kriegt den Spott nach dem Schaden gratis.
Der Gedanke dahinter ist mEn doch der, dass man etwas voll tolles Uniques bekommt, was dann irgendwie, für irgendwenn einen noch tolleren Wert hat, der dann widerum zu Geld gemacht werden kann. Ist das nicht das verprechen, wenn man davon fabuliert, wie Spieler mit Zocken Geld verdienen können sollen? Wenn ich darauf also einsteige und mir der Publisher den Server für diese "Werte" klaut, dann ist das doch eigentlich Betrug, oder nicht?

Ich denke, die Marketidioten bei den Publishern raffen ihre eigenen Produkte nicht mehr.
 
wollte gerade vorschlagen, dass es in Zukunft PCGH Artikel mit customizable Screenshots und Balkengrafiken gibt die man im PCGH Shop als NFTs erwirbt und mit anderen Usern tauscht.

aber wenn das keiner versteht....
Da kommt mir glatt eine Folge aus der 2. Staffel Vikings in den Sinn bei der einer an ein Kreuz genagelt wird. Führe mich nicht in Versuchung!:devil:
 
Irgendwie sind Gamer immer sehr konservativ. Warum werden viele neue Technologien, Ideen, Konkurenz direkt verteufelt? Man muss diese Dinger ja nicht kaufen, alles optional. Und einem Publisher vorzuwerfen, Geld verdienen zu wollen, ist ja auch ein wenig absurd ;)
Alles ganz optional, völlig ohne Einfluss auf den Content.
So wie das Echtgeld-Level-Boosten bei Assassins Creed Origins, wegen dem dann zähe Grinding Passagen ins Spiel eingebaut wurden.
 
Ich kenne mich da auch nicht mega gut aus, aber kann das dann nicht auch sein, dass Ubisoft der modding Comunity ans bein pinkelt, ich mein was ist denn mit den zahlreichen Mod´s, werden od. müssen die dann sogar von Ubisoft verifiziert und freigegeben werden wegen Copyrights und so?
Und die nächste Frage ist, ob es überhaupt noch Spiele geben wird die genau dies ermöglichen, dann würde Ubisoft auch viele Fans ihrer Spiele verlieren.
 
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