Tokio plant Viertagewoche zur Förderung der Geburtenrate

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Rumpelkammer

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Tokio plant Viertagewoche zur Förderung der Geburtenrate

Die japanische Hauptstadt Tokio wagt einen neuen Versuch, um die stetig sinkende Geburtenrate unter ihren Einwohnern zu verbessern. Tausende Angestellte der Stadtverwaltung sollen bald einen Tag mehr pro Woche freihaben.


In Deutschland ist der Altersdurchschnitt bei 48 Jahren, und die am stärksten alternen Volkswirtschaften der Welt sind Südkorea, Japan, danach Italien, und Deutschland.

Nur durch Einwanderung, in den letzten 30 Jahren durch Asyl, konnte Deutschland die Einwohnerzahl steigern, nicht durch eigene Geburten. Die Geburtenrate war in den letzten 50 Jahren in der BRD bei ~1,3 , weitab von 2,1 damit die Bevölkerung nicht schrumpft.

Egal welche Maßnahmen Japan versucht, damit die Japaner sich endlich wieder fortpflanzen, versagt die japanische Regierung, auch die südkoreanische Regierung, die italienische und deutsche Regierung.

Europa ist heute ein Kontinent aus alten Menschen, besonders Italien und Deutschland.

Nicht hohe Energiepreise oder hohe Löhne hemmen das Wachstum in Deutschland, sondern der Fachkräftemangel.

Ich sehe das selbst auch überall. Ich habe keine Kinder, und werde niemals welche haben. Meine Schwester hat auch keine eigenen Kinder, und über die Hälfte meines Jahrgang 1989 an der POS 13 nicht, A-, und B-Klasse.

Die westliche Welt altert in erschreckenden Tempo.

Können da Projekte wie die 4 Tage Woche in Japan überhaupt gegen helfen?

Oder sind wir schon längst Gefangene einer demografischen Bombe die in Zeitraffer explodiert ist?
 
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Aber erstmal vergreist sie. Was gar nicht gut für das Rentensystem ist.
Es steht schon mehr als 20 Jahre fest, das man privat Vorsorgen muss. Genug Zeit hat man ja nun gehabt um auch mit kleinen Beträgen über die Zeit irgendwas zu machen.
Zumal kommt ja irgendwann der Punkt, wo das Gesundschrumpfen vorbei ist...gevögelt wird immer und die Lümmeltüte wird auch mal vergessen.
 
Es steht schon mehr als 20 Jahre fest, das man privat Vorsorgen muss. Genug Zeit hat man ja nun gehabt um auch mit kleinen Beträgen über die Zeit irgendwas zu machen.
Nicht alle sind finanziell in der Lage privat vorzusorgen.
Zumal kommt ja irgendwann der Punkt, wo das Gesundschrumpfen vorbei ist...gevögelt wird immer und die Lümmeltüte wird auch mal vergessen.
Meinst du dann geht es wieder ab wie bei den Karnickeln? :ugly:
 
Es steht schon mehr als 20 Jahre fest, das man privat Vorsorgen muss. Genug Zeit hat man ja nun gehabt um auch mit kleinen Beträgen über die Zeit irgendwas zu machen.
Zumal kommt ja irgendwann der Punkt, wo das Gesundschrumpfen vorbei ist...gevögelt wird immer und die Lümmeltüte wird auch mal vergessen.
Stimmt sicher. Aber selbst wenn man mit seinen Vorsorgen 300€ zusätzlich bekommt ist das gar nix. Denn das ist bei vielen die Energiekosten und Mieterhöhung die sich so im laufe der Jahre eingeschlichen hat. Besonders die Miete. Und diese Erhöhungen sind bei der Aktuellen Rentenberechnung gar nicht mit drin. Miete und Energiekosten brechen momentan den Rentnern das Genick.
 
Nicht alle sind finanziell in der Lage privat vorzusorgen.
DU musst ja keine Reichtümet einzahlen, ich hab auch mit 25€ angefangen, und hab mich bein Essen und Getränken eben gemässigt bzw. ich hab Billigscheiß gegessen.
Alkohol trink ich ja generell nicht, da sparste noch mehr und Klamotten/Schuh trag ich auch Ewigkeiten.
Ich könnte sogar den Schwaben noch das sparen beibringen.
 
Stimmt sicher. Aber selbst wenn man mit seinen Vorsorgen 300€ zusätzlich bekommt ist das gar nix. Denn das ist bei vielen die Energiekosten und Mieterhöhung die sich so im laufe der Jahre eingeschlichen hat. Besonders die Miete. Und diese Erhöhungen sind bei der Aktuellen Rentenberechnung gar nicht mit drin. Miete und Energiekosten brechen momentan den Rentnern das Genick.
Müssen se eben aufs Land ziehen, wos günstiger ist...der Luxus "alles ist in der Nähe" muss man sich eben leisten können.
Aber die Feinripp wird auch mal gewechselt oder? :fresse:
Gewaschen, nicht gewechselt.
Ich sahs mal so...wenn ich nen Date hätte...es würde beim Hose ausziehen nicht angenehm enden. :ugly:
 
Inwieweit soll eine 4-Tage-Woche bei der Geburtenrate helfen? Verstehe die Logik nicht? Lässt man die Kinder dann 4 Tage alleine oder wie stellt man sich das vor? Wir sprechen von 10h-Tagen + 45 min Pflichtpause + Fahrtzeit = 12h+ nicht zuhause sein, d.h. bei Arbeitsbeginn um 8 Uhr ist man dann um 20Uhr zuhause. Dann liegen die Kinder wahrscheinlich schon im Bett. Wer denen das Essen gemacht hat weiß man auch nicht, muss dann der Weihnachtsmann gewesen sein.

Es gibt schon ein Modell (welches gut funktionieren): Teilzeit.
Eine 4-Tage-Woche würde die Probleme ja nur noch mehr verschärfen. Nicht wenige machen Teilzeit weil die Kinder von der Kita relativ früh abgeholt werden müssen(!).
 
sumikai.com schrieb:
In ihrer Grundsatzerklärung kündigte Koike das Projekt „Women in Action“ an, das die Beteiligung von Frauen fördern soll. Dazu gehört auch ein Teilurlaubssystem für Eltern von Grundschulkindern der ersten bis dritten Klasse. Die Verwaltung von Tokyo erwägt zudem Verordnungen zur Förderung der Beteiligung von Frauen.
Grundsätzlich klingt das schon einmal gut, was man in Japan ausprobieren will.

Aber die Probleme einer extrem alternen Bevölkerung sind in Japan so geworden, dass große Städte nur noch aus alten Menschen bestehen, viele Häuser leer stehen, verfallen, Busse in leer stehende Stadtteile nur noch selten fahren, die Infrastruktur teilweise zusammen bricht, u.s.w.

Das lässt sich auf kurze Zeit gar nicht mehr lösen, selbst wenn jede japanische Frau 3 Kinder bekommen würde, sondern nur noch durch Einwanderung.

In Japan sieht man gut, wie ein AFD Modell, also wenig Einwanderung, sich auf eine moderne Volkswirtschaft auswirkt, verheerend.....
 
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Oder sind wir schon längst Gefangene einer demografischen Bombe die in Zeitraffer explodiert ist?

Oder wir sollten einfach mal aufhören, eine schrumpfende Bevölkerung als etwas schlechtes zu betrachten.

Die Schweiz hat ca. 8.9 Mio. Einwohner, die skandinavischen Ländern Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland haben jeweils 5.9 Mio., 5.5 Mio., 10.5 Mio. und 5.5 Mio.

Keines dieser Länder ist jetzt wirtschaftlich schwach oder hat einen niedrigen Lebensstandard, ganz im Gegenteil landen diese Länder bei viele relevanten Rankings immer auf den vorderen Plätzen.

Das lässt sich auf kurze Zeit gar nicht mehr lösen, selbst wenn jede japanische Frau 3 Kinder bekommen würde, sondern nur noch durch Einwanderung.

Ahja, "Einwanderung" das Allheilmittel, um die Probleme zu lösen.

Wenn dem so wäre, warum hat den Deutschland, dass seit 2015 eine Nettozuwanderung von 4.5 Mio. Menschen erlebt hat, so viele Probleme?


Vielleicht kommt es halt auch darauf an, wer da so zu einem kommt?

In Japan sieht man gut, wie ein AFD Modell, also wenig Einwanderung, sich auf eine moderne Volkswirtschaft auswirkt, verheerend.....

Ja, geradzu schrecklich in Japan.

Kaum Kriminalität, eine gute Wirtschaft, saubere Städte und eine homogene Bevölkerung. Das muss natürlich dringend geändert werden und das deutsche "Erfolgsmodell" Masseneinwanderung aus aller Welt übernommen werden.

Damit Japan dann die gleiche "Erfolge" hat, wie Deutschland.
 
Ja, Japan ist ganz toll, und wir sollten dass unbedingt kopieren....:


Schrumpfende Wirtschaft seit über 20 Jahren, stagnierende Börsenkurse, nur noch alte Menschen in der Mehrzahl.

Woran erinnert mich das als Ossi?
Ach ja, an Ostdeutschland, und Helmut Kohls blühende Landschaften.....

Der gute Helmut hat nur vergessen zu erwähnen, dass die Landschaften für die Natur erblühen werden, und nicht für die Ossis.

Heute ziehen wieder mehr Ossi weg, als zuziehen, und die Ossis wählen komisch, häufig auch die Faschisten von der AFD......, und die Bevölkerung im Osten ist auf einen Stand vor 1910 zurück gefallen.

Einfach ein tolles Vorbild für Deutschland...., lol
 
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Ja, Japan ist ganz toll, und wir sollten dass unbedingt kopieren....

Was ist an einer extrem niedrigen Kriminalitätsrate bedingt durch wenig Einwanderung den nun so schlimm?


Schrumpfende Wirtschaft seit über 20 Jahren, stagnierende Börsenkurse, nur noch alte Menschen in der Mehrzahl.


Japans Wirtschaft wächst und schrumpft, wie jede andere Wirtschaft auch. Wir reden hier immer noch von der viertstärksten Wirtschaft der Welt. Außerdem kann es kein ewiges Wachstum einer Wirtschaft geben. Das ist auf einem endlichen Planeten schlicht nicht möglich.

Trotzdem ist die Lebensqualität in Japan auf einem Weltklasse Niveau. Über 90% der Bewohner der Erde hätten bestimmt lieber den Lebensstandard von Japan, als ihren eigenen.

Woran erinnert mich das als Ossi?
Ach ja, an Ostdeutschland, und Helmut Kohls blühende Landschaften..... Der gute Helmut hat nur vergessen zu erwähnen, dass die Landschaften für die Natur erblühen werden, und nicht für die Ossis. Heute ziehen wieder mehr Ossi weg, als zuziehen, und die Ossis wählen komisch, häufig auch die Faschisten von der AFD......, und die Bevölkerung im Osten ist auf einen Stand vor 1910 zurück gefallen.

Im Gegensatz zur DDR ist Japan eine blühende Landschaft. Nochmal, die viertstärkste Wirtschaft der Welt.


Einfach ein tolles Vorbild für Deutschland...., lol

Japan? Auf jeden Fall. Wer einmal da war, sieht, wie viel besser es laufen könnte.
 
Nicht ich, sondern die japanischen Politiker sind am verzweifeln.

Stellen sich sich einmal vor, dass in einer 200 000 Einwohner Stadt, hunderte von Häusern vefallen, nur noch Unkraut auf den Grundstücken ist, keine Busse mehr in den Stadtteilen fahren, Geschäfte schließen, es keine Ärzte mehr gibt, wie geschrieben in großen Städten, nicht in kleinen Städten oder Dörfern wie bei uns.

Das ist kein Modell für uns, sondern ein volkswirtschaftlicher Alptraum....
 
Nicht ich, sondern die japanischen Politiker sind am verzweifeln.

Weil auch diese dem "ewigen Wachstum" Gedanken verfallen sind.

1970 hatte Japan ca. 104 Mio. Einwohner (und damit 20 Mio. Einwohner weniger als heute).

Und Japan war trotzdem 1970 mit einem Anteil von ca. 6.2 % an der Weltwirtschaft die vierstärkste Wirtschaftsnation (knapp hinter Deutschland).

Also konnte Japan vor 50 Jahren schon mit 20 Mio. Einwohner weniger seine Stellung in der Welt behaupten.

Stellen sich sich einmal vor, dass in einer 200 000 Einwohner Stadt, hunderte von Häusern vefallen, nur noch Unkraut auf den Grundstücken ist, keine Busse mehr in den Stadtteilen fahren, Geschäfte schließen, es keine Ärzte mehr gibt, wie geschrieben in großen Städten, nicht in kleinen Städten oder Dörfern wie bei uns.

Wie schafft es bloß die kleine Schweiz mit gerade mal 8.9 Mio. Einwohner, wenn das große Japan mit 123 Mio. Einwohner nach deiner Schilderung kurz vor dem Zusammenbruch steht?

Das ist kein Modell für uns, sondern ein volkswirtschaftlicher Alptraum....

Wenn man in der Denke "ewiges Wachstum" verfangen bleibt, dann bestimmt.
 
Wenn man in der Denke "ewiges Wachstum"
Ja, Wachstum ist prinzipbedingt endlich. Aber jede Generation seit Jahrhunderten glaubt immer dass das Ende genau bei ihr ansteht.
Wenn wir noch weitere 500 Jahre Wachstum hatten glauben die Leute im Jahre 2500 wahrscheinlich immer noch, dass genau jetzt bei ihnen Schluss sein muss.

Die Geschwindigkeit und Lokalität ist stark variabel und zwischendrin gehts auch immer mal bergab aber 2025 zu glauben man wäre am Wachstumsende angelangt ist genau so kurzsichtig wie der Typ der um 1900 gesagt hat es ist schon alles erfunden worden was erfunden werden kann.

Sofern wir es schaffen uns nicht selbst zu vernichten oder durch einen sehr unglücklichen kosmischen Zufall vernichtet werden wird die Menschheit in 500 Jahren sehr, SEHR viel mehr Wirtschaftsleistung, Wohlstand und Wachstum generiert haben als die ganzen Wachstum ist doof Kritiker sich jemals hätten vorstellen können.


Wie zu all dem eine 4 Tage Woche beitragen kann oder warum ein Tag mehr Freizeit Menschen dazu bringen sollte ihre Familienplanung ausufernder zu gestalten erschließt sich mir aber auch nicht. Ok in Japan gehts vielleicht darum den Leuten überhaupt mal ein paar Stunden Freizeit zu geben um sich nen Partner suchen zu können...
 
Sofern wir es schaffen uns nicht selbst zu vernichten oder durch einen sehr unglücklichen kosmischen Zufall vernichtet werden wird die Menschheit in 500 Jahren sehr, SEHR viel mehr Wirtschaftsleistung, Wohlstand und Wachstum generiert haben als die ganzen Wachstum ist doof Kritiker sich jemals hätten vorstellen können.
Da bist du aber sehr optimistisch. Ich habe eher das Gefühl das die "fetten Jahre" vorbei sind und es wieder bergab geht. Gerade was Klimawandel usw angeht.
Wenn man möglichst viele durchbringen will, müssen wir hier nämlich auf Wohlstand verzichten.
 
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