The Witcher 3: RPG-Serie im Mainstream angekommen - Entwickler spricht über Verkaufszahlen

AW: The Witcher 3: RPG-Serie im Mainstream angekommen - Entwickler spricht über Verkaufszahlen

Also mich würde ja immer noch interessieren, was Porsche an der Steuerung von Gothic 2 so toll fand^^
Das hat er mir immer noch nicht beantwortet, obwohl ich schon mal daruf hingewiesen habe :D
Weil es so schön war, verweise ich wieder auf mich selbst^^

Also um ehrlich zu sein fand ich die Steuerung von Gothic 1/2 grauenhaft und die wahrscheinlich größte Schwäche im Spiel, "selbsterklärend" war sie schon gar nicht - das sind eher die Shootersteuerungen der TES-Reihe. Kannst du mir mal verraten, was du daran gut fandest?^^
Sie war hakelig, konnte durch vorgefertigte Animationen nicht unterbrochen werden (was bei Fehlbetätigung oftmals zum unverschuldeten Ableben des Charakters führte und allgemein sehr unpräzise war), sie war verglitcht und die Maus als analoges Steuermedium wurde quasi gar nicht genutzt - auch im Inventar, normalerweise kommen bei dem Argument die Konsolenport-Verschwörer aus ihren Löchern gekrochen. Nur gibt es hier keine Konsole...
Die Steuerung hat fast verhindert, dass ich das Spiel überhaupt gespielt habe.
Es ist ja okay, dass man etwas Eigenständiges macht - aber auf der anderen Seite hat es auch keinen Sinn, ein Auto mit würfelförmigen Rädern zu konstruieren. Das ist zwar eigenständig, aber in allen anderen Punkten einfach schlecht. Ich kann jedenfalls nicht verstehen, dass jemand die Steuerung der Gothic-Teile lobt. Die anderen Aspekte, okay. Aber die Steuerung?
gRU?; cAPS

Darüber hinaus - es hat wirklich keinen Sinn.
Alles, was Gothic macht, ist automatisch super, was der Rest macht, ist automatisch schlecht, weil entweder schlechtes Spielkonzept (ohne Begründung, ist einfach so) oder zerstört die Immersion, weil es nicht so wie Gothic gemacht wird. Diskutieren ist vollkommen fehl am Platz.
gRU?; cAPS
 
The Witcher 3: RPG-Serie im Mainstream angekommen - Entwickler spricht über V...

Ähm, bitte man nicht mit ich verwechseln. Ich bestreite entschieden, dass es vor allem auf die Texturen ankommt bei guter Grafik. Ganz im Gegenteil sogar. Die Dynamik ist weitaus wichtiger als jegliche Textur.

Ja, ich denke, bei guter Grafik zählt immer das Gesamtpaket. Zwar zählen Texturen dazu, aber Animationen, Beleuchtung, Physikeffekte (Partikel usw.), und bei Openworld die Weitsicht, sind genauso wichtig für den Gesamteindruck.
Was (Action) RPGs angeht habe ich so ziemlich alles gespielt. TW3 sieht im Vergleich für mich persönlich am besten aus, ohne dabei zu Hardware-hungrig zu sein.
 
AW: The Witcher 3: RPG-Serie im Mainstream angekommen - Entwickler spricht über Verkaufszahlen

Also mich würde ja immer noch interessieren, was Porsche an der Steuerung von Gothic 2 so toll fand^^
Das hat er mir immer noch nicht beantwortet, obwohl ich schon mal daruf hingewiesen habe :D
Weil es so schön war, verweise ich wieder auf mich selbst^^



Darüber hinaus - es hat wirklich keinen Sinn.
Alles, was Gothic macht, ist automatisch super, was der Rest macht, ist automatisch schlecht, weil entweder schlechtes Spielkonzept (ohne Begründung, ist einfach so) oder zerstört die Immersion, weil es nicht so wie Gothic gemacht wird. Diskutieren ist vollkommen fehl am Platz.
gRU?; cAPS

Tzz also TES hat ja mal eine grauenhafte Steuerung. Zu viele Tastenfunktionen, die man benutzen musste. Gothic 1/2 waren dagegen sehr simpel gehalten und sehr schön präzise. Ich weiß ja nicht wie du Gothic gespielt hast, aber von der Maus solltest du besser die Finger lassen.

Und hast du irgendwie die Diskussion verpasst? Ich habe die ganze Zeit begründet, was andere Spiele zu oft falsch machen. Und Gothic ist nicht das einzige perfekte Spiel. Alles von Frictional Games ist ebenso perfekt.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: The Witcher 3: RPG-Serie im Mainstream angekommen - Entwickler spricht über Verkaufszahlen

Hab mir jetzt mal die Diskussion von Anfang bis Ende durchgelesen.
Versuche das jetzt zusammenzufassen, so wie ich das verstanden habe.
Bitte verbessern, falls ich hier was falsch aufliste (, möchte die Person tatsächlich verstehen)

Porsche, eine Person, die weder weiß, was der Begriff "Geschmackssache" bedeutet oder den Unterschied zwischen Fakten/Tatsachen und einer Meinung kennt, versucht hier jedem seine eigene Meinung aufzuzwingen, da ja ein Spiel, welches er laut eigener Aussage nicht wirklich gespielt hat, so bedeutend schlechter sei als die Gothic Reihe.

Dafür findet sich kein objektives Argument, welches die Aussage unterstützt. Argumente gibt es nur in Form von "Das ist Mainstream!11!!" , "Das ist Casual!!11!" , "Also XYZ ist schlechtes Design per se!".
Das erinnert irgendwie an einen Internettroll, der auf Twitch z.B. vehement hinausschreit: "Hundertausende andere Leute finden diese Elemente völlig okay, aber ICH hab natürlich recht, dass das Mist ist! NIEMAND will das natürlich!11! Ich bin der Kunde, ich hab recht!11!"


Stellt aber weiterhin seine eigene Meinung als die einzig richtige da, aber kann wenigstens manche Argumente belegen, ist doch auch mal was, sieht man gar nicht so oft in Foren.

Danach wird dann schon wieder das Design von The Witcher 3 weiterhin kritisiert, wogegen Gothic 3 natürlich bedeutend besser sei, OBWOHL Porsche The Witcher 3 ja nicht mal lang gespielt hat, um überhaupt einen Großteil vom besagten Design gesehen und gespielt zu haben, richtig?

Auf das Grafikargument gehe ich nicht ein, weil ... kommt schon Leute, die Unterschiede in Technik und Alter sind so massiv, dass ein Vanilla vs. Vanilla nur einen logischen Gewinner haben kann und wenn es um das Altern geht, bei Release der Modding Tools für The Witcher 3 kann man ja sehen, ob in paar Jahren das Spiel so ähnlich wie Skyrim grafisch noch mithalten wird.
Persönlich (und ja, das ist meine Hoffnung und Meinung) gehe ich davon aus, dass das gut möglich sein könnte, dass in neun Jahre The Witcher 3 immer noch akzeptabel bis gut aussehen wird.

Danach ein weiteres Highlight

Eine der grundlegensten ältesten RPG Elemente als Immersion-Killer zu bezeichnen, kann ja eigentlich nur bedeuten, dass du, Porsche, nicht allzuviele RPGs in deinem Leben gespielt hast, sehe ich das richtig? (Abgesehen davon, dass das schon wieder FÜR DICH ein Immersion-Killer ist und NICHT für den allgemeinen RPG-Spieler.)

Meine Frage ist jetzt:
Wieso nochmal diskutiert man mit dieser Person?
Wieso diskutiert man mit einer Person, die nicht einsieht, dass die eigene Meinung =! Tatsachen/Fakten sind?
Bin mir ja fast sicher, dass aus seiner Sicht das hier vermutlich kindisch aufgefasst werden wird,
das bleibt dann aber auch wieder deine Meinung.

On Topic zur News:
Der Sprung in den Mainstream ist wirklich keine miserable Sache, hatte sehr viel Spaß mit The Witcher 3 die ~100% im "schwersten" Schwierigkeitsgrad zu meistern und freue mich schon auf die Addons und dann zu Release im Jahre 2077 auf Cyberpunk :p
Auf jedenfall bin ich gespannt, wie sehr sich CD Red auf die Pflege von The Witcher 3 konzentriert, denn das Spiel hat ja genug Probleme an sich und ich hoffe, die lassen sich in den nächsten Monaten noch ordentlich fixen :)

EDIT: Es hat auch wohl keinen Sinn, mit Porsche über Gothic generell zu diskutieren, weil:

Schon vorher in anderen Threads nutzt er das exakt gleiche Pattern und natürlich ist Gothic über alle Zweifel erhaben, hurr durr.
Ist also eine Zeitverschwendung, wie es aussieht.

Sorry, aber was du hier schreibst ist absoluter Nonsens! Nur weil Quests schon in den ältesten RPGs verwendet wurden, heißt das nicht, dass man ein weiteres 08-15 RPG von diesem Konzept rausbringen muss. PB wollten mit Gothic alles besser machen und quasi ein eigenes Subgenre schaffen. Sie müssen sich dabei nicht an älteren Spielen orientieren. Sie haben stattdessen stur ihr eigenes Ding durchgezogen. Deshalb spiele ich auch keine anderen RPGs, weil Quests allein schon auf schlechtes Design hindeuten. Das ist einfach konventioneller Einheitsbrei. Typisch Rollenspiel eben. Ein Spiel darf sich nämlich selbst niemals als ein Spiel repräsentieren.

Das hier hat mal jemand Anderes geschrienen, der genau dieser Ansicht war:

"Ich war einer von denen, die die Texteinblendungen kritisiert haben, die es in den bisherigen Videos zu sehen gab. So etwas wie: "Neuer Quest: Sammle 10 Korn". Eines der Probleme dabei ist, dass das Wort Quest in der deutschen Sprache so nicht vorkommt, außer eben als Terminus technicus innerhalb der Rollenspielszene. Sowas gehört nicht auf den Bildschirm, wenn man es vermeiden kann. Mir gefiel das System von Gothic 1 und 2, wo einfach "Neuer Tagebucheintrag" erschien. Denn ein Tagebuch ist etwas, dass es wirklich geben kann und so hat man mit minimalem Aufwand die Immersion bewahrt. Echte Leute können wirklich einen "neuen Tagebucheintrag" haben, aber ich würde es sicherlich nicht als "Quest" bezeichnen, wenn ich mal einkaufen gehe. Obwohl hier vielleicht manch einer mit einer speziellen Sorte Freundin widersprechen mag.
Und hier die guten Nachrichten: Es gibt diese tolle Option in der INI-Datei namens "RetroQuestMessageSystem". Wenn man die auf "true" setzt, dann erscheint wirklich statt dessen einfach "Neuer Tagebucheintrag", genau wie in Gothic 2. Super!"

Siehe auch hier:
PB und die Frauen in Risen 2 - Seite 10


Du hast einfach keinen Plan von der Ideologie des Gamedesigns. Also überlass das Kritisieren den Leuten, die was davon verstehen, wie man es richtig machen muss. Dem Ottonormalspieler wie dir fällt sowas vielleicht nicht auf, aber wenn man sich ein wenig auskennt und dementsprechend höhere Ansprüche stellt, dann stören solche Designpatzer die Immersion.

Es gibt Leute, die schon wissen, wovon sie da reden. Und das sind Fakten, die man nicht wegdiskuttieren kann. Und ich bin jemand, der auf jedes Detail achtet. Zum Beispiel ob ein bestimmtes Musikstück zum richtigen Zeitpunkt einsetzt. Hätte ich keine Ansprüche und wäre mir alles egal, dann würde ich vermutlich jedes Spiel total geil finden. Solche Kleinigkeiten können ein Spiel derart kaputtmachen.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: The Witcher 3: RPG-Serie im Mainstream angekommen - Entwickler spricht über Verkaufszahlen

Mal ganz abgesehen davon, dass sich das Spielkonzept von Gothic nicht auf jedes andere x-beliebige Spiel übertragen lässt, kenne ich ehrlichgesagt relativ wenig Rollenspiele, in denen einzelne Aufgaben als "Quest" bezeichnet werden. Gothic ist da wirklich nicht das einzige Spiel, welches ein Tagebuchsystem oder etwas in dieser Richtung bietet.;)

Und Gothic hat sich sehr wohl an älteren RPGs orientiert, wenn man sich mal die Ultima-Reihe ansieht, welche als erste eine offene Spielwelt präsentiert haben.

Und ich bin jemand, der auf jedes Detail achtet. Zum Beispiel ob ein bestimmtes Musikstück zum richtigen Zeitpunkt einsetzt.
Also in dieser Disziplin ist ja wohl GTA ungeschlagen.:fresse:
Da kommt immer nur dann Musik, wenn man das Autoradio anschaltet, also genau zum richtigen Zeitpunkt.:lol:
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: The Witcher 3: RPG-Serie im Mainstream angekommen - Entwickler spricht über Verkaufszahlen

Ja die Ultima-Reihe diente als Inspiration. Man hat aber doch vieles anders gemacht und eigene Gedanken reingesteckt, wie man es noch besser machen kann. Ein großer Vorteil war auch, dass ShoeBox der Publisher damals den Piranhas freien lauf ließ und gesagt hat: Macht ihr mal.

Allzu oft mischen sich Publisher ein, um es für den internationalen Markt zurechtzustutzen, um höhere Verkaufszahlen zu erwirtschaften. Kein Wunder, dass dann keine Qualität bei herauskommt. Schaut euch doch nur mal NFS an! EA stellt sich mit der Peitsche hinter die Entwickler und bestimmt wie sie das Spiel machen sollen. Dabei brauchen Entwickler viel Freiheit, damit sie ein qualitatives Produkt abliefern können.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: The Witcher 3: RPG-Serie im Mainstream angekommen - Entwickler spricht über Verkaufszahlen

Du hast einfach keinen Plan von der Ideologie des Gamedesigns. Also überlass das Kritisieren den Leuten, die was davon verstehen, wie man es richtig machen muss. Dem Ottonormalspieler wie dir fällt sowas vielleicht nicht auf, aber wenn man sich ein wenig auskennt und dementsprechend höhere Ansprüche stellt, dann stören solche Designpatzer die Immersion.

Aber du hast einen Plan von der "Ideologie des Gamedesigns" oder wie soll man das verstehen?
Wenn du das von dir selber behaupten möchtest, dann wäre das der größte Fall von Selbstüberschätzung, den ich in meiner Zeit hier im Forum erlebt habe...
 
AW: The Witcher 3: RPG-Serie im Mainstream angekommen - Entwickler spricht über Verkaufszahlen

. Gothic 1/2 waren dagegen sehr simpel gehalten und sehr schön präzise. Ich weiß ja nicht wie du Gothic gespielt hast
So simpel das es einigen Testern nicht gefallen hat.
Getting used to the interface is the first major hurdle, and Gothic's control set is convoluted and crude. For some reason the developers decided to opt for an almost completely keyboard-based command system, and the only mouse control available is to rotate your character.
Und das klingt eher nach maximal umständlich:
ven the inventory forces you to use combinations of keys to shuffle items around - what's wrong with using a click-and-drag method of interaction?
Eurogamer
 
AW: The Witcher 3: RPG-Serie im Mainstream angekommen - Entwickler spricht über Verkaufszahlen

Allzu oft mischen sich Publisher ein, um es für den internationalen Markt zurechtzustutzen, um höhere Verkaufszahlen zu erwirtschaften. Kein Wunder, dass dann keine Qualität bei herauskommt. Schaut euch doch nur mal NFS an! EA stellt sich mit der Peitsche hinter die Entwickler und bestimmt wie sie das Spiel machen sollen. Dabei brauchen Entwickler viel Freiheit, damit sie ein qualitatives Produkt abliefern können.
In dieser Disziplin war aber auch JoWood kein Kind von Traurigkeit.;)

Die haben immerhin Spiele rausgebracht, die dermaßen verbuggt und unfertig waren, sodass sie zum Erscheinungsdatum schlichtweg nicht spielbar waren - Gothic 3 war da nicht der einzige Fall.

EA hat die Spiele immerhin noch qualitativ in vorzeigbaren Zustand veröffentlicht, außer 2, 3 Beispiele fällt mir jetzt ehrlichgesagt kein EA-Spiel ein, welches zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auf genau diesem Level verbuggt war.:schief:
 
AW: The Witcher 3: RPG-Serie im Mainstream angekommen - Entwickler spricht über Verkaufszahlen

So simpel das es einigen Testern nicht gefallen hat.

Und das klingt eher nach maximal umständlich:

Eurogamer

Internationale Spieletester haben nicht begriffen, was Gothic ist. Das kommt davon, wenn man zu sehr von anderen Spielen voreingenommen ist. Dann schimpft man gern über alles, was nicht der Gewohnheit entspricht. Tastenkombinationen im Inventar? Ich bitte dich, das ist ganz einfach eine Lüge! Aber bei The Witcher trifft das zu. Wo ich das Inventar öffnete, habe ich es schnell wieder geschlossen, weil ich mit den ganzen Untermenüs und Sonderfunktionen direkt abgeschreckt wurde. Das Inventar von Gorhic 1/2 ist das einfachste und zugänglichste was ich mir vorstellen kann. Das Handelsmenü hätte man jedoch etwas einfacher machen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: The Witcher 3: RPG-Serie im Mainstream angekommen - Entwickler spricht über Verkaufszahlen

Tzz also TES hat ja mal eine grauenhafte Steuerung. Zu viele Tastenfunktionen, die man benutzen musste. Gothic 1/2 waren dagegen sehr simpel gehalten und sehr schön präzise. Ich weiß ja nicht wie du Gothic gespielt hast, aber von der Maus solltest du besser die Finger lassen.
Seit wann ist simpel automatisch gut? Ich weiß ja nicht, aber vielleicht bist du einfach unfähig eine Steuerung mit mehr als zwei Eingaben zu beherrschen? Das darfst du dann aber nicht übertragen auf andere, die ein bisschen mehr Komplexität und Anspruch durchaus zu schätzen wissen... :D

Und nur mal zu Info: weder TES noch TW3 haben irgendwelche TastenKOMBINATIONEN. Jeder Befehl lässt sich ganz easy mit nur einem Tastendruck erledigen. Mortal Kombat hat Tastenkombinationen, das ist aber was ganz anderes... ;)

Internationale Spieletester haben nicht begriffen, was Gothic ist. Das kommt davon, wenn man zu sehr von anderen Spielen voreingenommen ist.
Sagt derjenige, der hier so unglaublich unvoreingenommen ist... :P

Tastenkombinationen im Inventar? Ich bitte dich, das ist ganz einfach eine Lüge! Aber bei The Witcher trifft das zu. Wo ich das Inventar öffnete, habe ich es schnell wieder geschlossen, weil ich mit den ganzen Untermenüs und Sonderfunktionen voller Schrecken überfordert war.
Welche Tastenkombinationen bitte? Das Inventar von TW3 ist super einfach zu bedienen.

Langsam bekomme ich den Eindruck, dass du einfach ein unverbesserlicher Noob bist, der von jeder Steuerung heillos überfordert ist, die mehr als Links- oder Rechtsklick (einzeln natürlich, niemals hintereinander, sprich in Kombination!) erfordert... :D


Edit: Übrigens existiert keine "Ideologie des Game Designs". Es existieren vielmehr verschiedene theoretische Konzepte über "gutes" Game Design, die viel mit Psychologie zu tun haben, und wie Menschen auf Inhalte bzw. Entscheidungen reagieren, und zahlreiche Best Practice Ansätze. Aber dass du hier von einer Ideologie sprichst, ist bezeichnend. Wissenschaft - und Game Design orientiert sich an wissenschaftlichen Prinzipien - sollte(!) nämlich frei von Ideologien sein.
Ein weiteres Grundprinzip des wissenschaftlichen Diskurses ist übrigens, dass man Thesen und Behauptungen mit gut recherchierten, theoretischen, besser noch empirischen, Argumenten anfüttert. Der Verweis auf die Theorie oder eine Ideologie an sich ist hingegen nicht viel mehr als ein Strohmannargument ohne jeglichen Nutzen oder Inhalt. "Es ist halt Fakt, weil ich das so sehe und weil das die Ideologie ist." ist eine völlig inhaltsleere Aussage. "Es gibt halt gutes Game Design." ist an sich schon eine richtige Aussage (unter der Berücksichtigung, dass es hier verschiedene Ansätze gibt), nur ist auch diese Aussage völlig inhaltsleer, wenn man nicht konkret darstellen kann, was denn nun im spezifischen Fall gutes Game Design ist und warum das so ist...
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: The Witcher 3: RPG-Serie im Mainstream angekommen - Entwickler spricht über Verkaufszahlen

Ich kann nur nicht begreifen, wie Leute über die Steuerung von Gothic meckern, aber The Witcher und Skyrim als gelungen darstellen. Das passt einfach von vorn bis hinten nicht.


Thomas Grip hat mal einen Vortrag über die Ideologie des Gamedesigns gehalten. Das bezog sich zwar auf Horrorspiele, ist aber durchaus auch übertragbar auf andere Genres. Und für Vieles muss man nicht mal studiert haben, denn das meiste ist ganz einfach logisch.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: The Witcher 3: RPG-Serie im Mainstream angekommen - Entwickler spricht über Verkaufszahlen

Ich kann nur nicht begreifen, wie Leute über die Steuerung von Gothic meckern, aber The Witcher und Skyrim als gelungen darstellen. Das passt einfach von vorn bis hinten nicht.

Und warum jetzt genau? Wie wäre es, wenn du wenigstens ein Mal präzise und stichhaltige Argumente bringst für deine Thesen?
 
AW: The Witcher 3: RPG-Serie im Mainstream angekommen - Entwickler spricht über Verkaufszahlen

Zumindest was die Steuerung angeht, scheint er nicht allein dazustehen, habe immer wieder gehört, dass die PC-Bedienung relativ umständlich sein soll und es per Controller erheblich einfacher geht (aber auch da nicht perfekt).

Auch im GameStar-Test wird darauf eingegangen.
 
AW: The Witcher 3: RPG-Serie im Mainstream angekommen - Entwickler spricht über Verkaufszahlen

Und warum jetzt genau? Wie wäre es, wenn du wenigstens ein Mal präzise und stichhaltige Argumente bringst für deine Thesen?

Ist das jetzt dein Ernst? Ich habe den ganzen Thread lang stichhaltige Argumente gebracht, warum die Steuerung von The Witcher unnötig verkompliziert wurde.

Aber hier noch mal das Wichtigste:
Warum zur Hölle braucht ein Rollenspiel mehrere Angriffsmethoden, wo man je nach Gegner immer umherschalten muss? Beim Kämpfen muss man auf das Feuerschwert-Symbol warten so ein Schwachsinn! Dann klickt man ganz dümmlich auf die Maus und Geralt führt einen automatischen Animationsstrang aus. Das Interface so unüberschaubar bis zum geht nicht mehr. 2 Schwerter für je unterdchiedliche Arten von Gegnern. Und das Herstellen von Gegenständen sowie das Lernen von Fähigkeiten in einem Menü. Wo man nicht weiß wo man da klicken muss... Also bei Gothic starte ich das Spiel und bin einfach drin. Ich muss nicht überlegen wo welche Zauberfunktion hinterlegt ist. Es gibt ein Schwert und einen Angriffsmodus für alles. Ich muss keine Untermenüs mit Zahlentabellen öffnen wo ich Punkte gegen Talente eintausche und vor lauter Optionen erschlagen werde!
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: The Witcher 3: RPG-Serie im Mainstream angekommen - Entwickler spricht über Verkaufszahlen

Ist das jetzt dein Ernst? Ich habe den ganzen Thread lang stichhaltige Argumente gebracht, warum die Steuerung von The Witcher unnötig verkompliziert wurde.
Ist das jetzt dein Ernst? Du hast kein einziges stichhaltiges Argument dafür gebracht, noch hast du ein einziges stichhaltiges Argument dafür gebracht, wie jetzt Gothic 3 im Detail besser sein soll in Punkto Kampfsystem. Also nur zu, gib mal endlich Butter bei die Fische...

Zumindest was die Steuerung angeht, scheint er nicht allein dazustehen, habe immer wieder gehört, dass die PC-Bedienung relativ umständlich sein soll und es per Controller erheblich einfacher geht (aber auch da nicht perfekt).
Die Steuerung in TW3 ist auch nicht perfekt, aber immer noch um Längen besser (im Sinne von flexibler und anspruchsvoller) als die Steuerung von G3. Was jetzt genau mit umständlich gemeint ist, bleibt mir allerdings verborgen. Hat man einmal die Tasten neu konfiguriert, geht die Steuerung in TW3 gut von der Hand. Empfehlenswert ist aber imo auf alle Fälle eine Gamingmaus mit mindestens 5 Tasten, besser noch mehr. Dann kann man beide Hände auch maximal gut nutzen. ;)


Bezüglich der Steuerung in Gothic 3 zitiere ich der Einfachkeit halber einfach mal den alten Test von 4players:

Kommen wir zum schwächsten Punkt: dem Kampfsystem. Nach Gothic 2 wollte man weg von der umständlichen Maus- und Pfeiltastennutzung und hat sich für eine reine Maussteuerung entschieden. Komfort und intuitive Bedienung sind an sich eine gute Sache, aber das Ergebnis darf nicht auf Kosten des taktischen Anspruchs ausfallen. Nach Spielen wie Severance oder Oblivion erwarte ich in einem 3D-Rollenspiel ein packendes Nahkampfgefühl, kein Diablogeklicke. Leider serviert euch Gothic 3 Letzteres: Dauergeklicke statt Taktik. Dabei sehen die Hiebe gut aus und die Voraussetzungen hören sich noch erfrischend an: Ein kurzer Klick auf die rechte Taste führt einen schnellen Hieb aus, ein Klick auf die linke einen weit ausholenden Schlag, ein langer Klick auf selbige einen Wuchtschlag und die Kombination der beiden Tasten kann zu Riposten, Sprung- und Wirbelattacken führen. Haltet ihr die rechte Taste gedrückt, wird mit Waffe oder Schild pariert.

Hört sich alles gut an, ist aber in der Praxis ein Reinfall. Selbst gegen "Toporks", selbst gegen Söldner-Champions reicht das simple Dauerklicken der rechten Maustaste. Meist ist diese Attacke auch noch so schnell, dass man gar nicht getroffen wird. Wie soll Spannung entstehen, wenn man gleich zu Beginn des Spiels, ohne große Schwertkampfausbildung selbst Bosse so einfach niedermetzelt? Natürlich geht das nicht immer, man stirbt Dutzende Tode, wenn man seine Rechtsklicks nicht zuerst setzen kann, aber wer zuerst trifft, hat meist die Nase vorn. Oder der, der unten steht: Wer erhöht postiert steht und in den Nahkampf geht, wird sein blaues Wunder erleben, denn man trifft fast nichts. Richtig bescheuert sieht das aus, wenn die Feinde auf einem Felsen stehen, man selbst darunter und sie dennoch blind in die Luft schlagen...

Dass man kein Körperschadenssystem à la Elveon integriert hat und den Nahkampf hier nicht in neue Dimensionen katapultieren wollte, ist verständlich. Aber ich verstehe nicht, wieso Piranha Bytes den neuen Ausdauerbalken nicht auch effektiv ins Kampfsystem einbezogen hat? Warum hat man nicht dafür gesorgt, dass man nach einem Dutzend schneller Rechtsklickattacken ermüdet? Zwar sinkt der gelbe Balken ab, aber selbst ohne Ausdauer reichen die Hiebe aus, um den Feind zu besiegen. Warum hat man nicht eine Ermüdungsanimation eingebaut, die den Schwertarm sinken lässt? Dann hätte man sich wieder zurückziehen, sich erstmal ausruhen oder blocken müssen. Apropos blocken: Erinnert ihr euch an die wuchtigen Schläge auf die Schilde bei Oblivion? Die haben einen richtig zurückgeworfen und die Kraft der Waffe dadurch gut simuliert. Hier bleibt es bei einfachen Einschlägen, der Einsatz des Schildes fühlt sich nicht echt, nicht packend genug an, zumal der Arm durch den Schild ragt - Clippingfehler ahoi. Da der Kampf ein so zentraler Aspekt des Abenteuers ist, zieht dieses mangelhafte System das ganze Spielerlebnis runter, raubt ihm Nervenkitzel und Anspruch.
Gothic 3 - Test, Rollenspiel, PC - 4Players.de

Wie man jetzt darauf kommt, dass ein Spiel, dessen Kampfsystem hauptsächlich aus einer Dauerklickorgie besteht, besser sein soll als eines, bei dem es vor allem auf das Timing von Ausweichen und Parieren ankommt, muss mir noch mal jemand im Detail erklären bitte...

Übrigens ist das mit Absicht kein "internationaler" Test, sondern ein Deutscher. Aber wahrscheinlich ist ja jeder, der Gothic 3 nicht in den Himmel preist, irgendwo voreingenommen... :D

Edit: Lustig ist auch, dass gerade Gothic 3 explizit Tastenkombinationen im Kampfsystem hat, obwohl das hier Witcher und TES fälschlicherweise vorgeworfen wird... :P :P :P
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: The Witcher 3: RPG-Serie im Mainstream angekommen - Entwickler spricht über Verkaufszahlen

Internationale Spieletester haben nicht begriffen, was Gothic ist.
.
Trotzdem hat Gothic 8/10, was nun nicht deutlich schlechter ist als die deutsche Presse,
Das kommt davon, wenn man zu sehr von anderen Spielen voreingenommen ist.
Jeder urteilt auch auf Grund seiner Erfahrung.
.
Dann schimpft man gern über alles, was nicht der Gewohnheit entspricht. Tastenkombinationen im Inventar? Ich bitte dich, das ist ganz einfach eine Lüge
Das glaube ich nicht solange mir niemand das Gegenteil beweist.

Thomas Grip hat mal einen Vortrag über die Ideologie des Gamedesigns gehalten. Das bezog sich zwar auf Horrorspiele, ist aber durchaus auch übertragbar auf andere Genres. Und für Vieles muss man nicht mal studiert haben, denn das meiste ist ganz einfach logisch.
Und wo findet man diesen Vortrag?

Nebenbei hat bei Witcher 3 auch kein Publisher reingeredet, da er auch kein Geld reingebracht hat.
 
AW: The Witcher 3: RPG-Serie im Mainstream angekommen - Entwickler spricht über Verkaufszahlen

In dieser Disziplin war aber auch JoWood kein Kind von Traurigkeit.;)

Die haben immerhin Spiele rausgebracht, die dermaßen verbuggt und unfertig waren, sodass sie zum Erscheinungsdatum schlichtweg nicht spielbar waren - Gothic 3 war da nicht der einzige Fall.

EA hat die Spiele immerhin noch qualitativ in vorzeigbaren Zustand veröffentlicht, außer 2, 3 Beispiele fällt mir jetzt ehrlichgesagt kein EA-Spiel ein, welches zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auf genau diesem Level verbuggt war.:schief:

An dem Debakel um Gothic 3 seinen Releasezustand hatte PB genauso Schuld wie Jowood. Jowood hatte bereits 2 mal einer Verschiebung zugestimmt, den eigentlich sollte es Mitte / Oktober 2005 erscheinen, geworden ist es dann Oktober 2006... Das sagt ja wohl schon viel. ;)
Wie oft soll ein kleiner Publisher wie Jowood den noch einen Titel verschieben? Das Spiel kam schon mit 1 Jahr mehr Entwicklungszeit auf dem Makrkt und hatte somit rund 4 Jahre Entwicklungszeit, das ist weit mehr als so manch aktueller Titel vorweisen kann der deutlich komplexer ist. ;)
Natürlich hat PB sich dann nach dem Bruch mit Jowood hingestellt und ihren Fans gesagt ja, böse böse Jowood war schuld das wir 2006 dann in dem Zustand releasen mussten, Fakt ist aber Jowood hat sich was die Zeit angeht und die Kulanz bei der Entwicklung mit 2 Verschiebungen nicht nachteiliger Verhalten als es bei CDP der Fall war.
Man muss auch mal bedenken das wir bei 1 Jahr längerer Entwicklungszeit gleich von Geldsummen reden die mindestens in die 100.000de Euro, wen nicht sogar die Millionen gehen reden die da an Mehrkosten entstehen und wieder eingespielt werden müssen.
Was auch gerne Jowood vorgeworfen wird, vor allen von PB-Fanboys, ist das sie PB zu sehr dazuwischengefunkt hätten bei der Entwicklung was mit zu dem Zustand geführt habe, diverse ehemalige zuständige Mitarbeiter bei Jowood haben aber expliziert vor Jahren bestätigt das PB bzgl. der Entwicklung alle Freiheiten gehabt hätte die sie wollten, man habe sich nahezu überhaupt nicht in ihre Entwicklung eingemischt, habe nur einige Ziele gesetzt die zu gewissen Zeiten erreicht sein sollten und vorgezeigt werden mussten und hat ansonsten freie Hand gelassen, vieleicht ein Fehler, vieleicht hätte Jowood die Entwicklung stärker überwachen sollen, das könnte man ihnen vorwerfen. Das Entwickler nicht immer mit viel Freiheit gut umgehen können haben schon andere Studios, wie die Entwickler von Stalker gezeigt. Eine gewisse Überwachung der Projekte ist einfach notwendig.
Das ist was man Jowood vorwerfen, aber sicher nicht das man PB nicht genug Freiheiten gegen hätte, oder auf einen verfrühten Release bestanden habe.

PB war, genau wie schon bei Gothic 1, einfach nicht in der Lage ein ordentliches Ergebnis in der Zeit die sie kalkuliert haben abzuliefern und auch dann nicht als sie fast 1 Jahr mehr Zeit hatten um ihre Probleme in den Griff zu bekommen. Kurz um PB hat sich einfach mit Gothic 3 maßlos mit einem so umfangreichen Porjekt wie Gothic 3 übernommen und hat nach den Bruch dann versucht, leider zu erfolgreich, Jowood die ganze Schuld für die Misere in die Schuhe zu schieben.
Sicher, Jowood hat in der Zeit nach Gothic 3 oft genug bewiesen das es kein Verein von Heiligen war und das man viel Mist produziert und mit der Community verzapft hat, aber zumindest im Fall von Gothic 3 muss man Jowood halt doch etwas in Schutz nehmen, PB trifft dort einfach weit mehr Schuld als es viele wahr haben wollen und am Ende haben beide eine gewisse Schuld daran das es gekommen ist wie es gekommen ist. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: The Witcher 3: RPG-Serie im Mainstream angekommen - Entwickler spricht über Verkaufszahlen

Hat man einmal die Tasten neu konfiguriert, geht die Steuerung in TW3 gut von der Hand. Empfehlenswert ist aber imo auf alle Fälle eine Gamingmaus mit mindestens 5 Tasten, besser noch mehr. Dann kann man beide Hände auch maximal gut nutzen. ;)

Das sagt doch schon alles oder? Ein Spiel was schon eine Gamingmaus mit mehreren Tasten VORAUSSETZT ist doch schon im Kern umständlich gemacht. Eine gute Steuerung kommt mit so wenig Equipment wie möglich aus und verzichtet gänzlich auf unnötige Tastenfunktionen.

Und eine anspruchsvolle Steuerung heißt nicht, dass es völlig unnötig unzugänglich sein soll.


PB war einfach, genau wie schon bei Gothic 1 einfach nicht in der Lage ein ordentliches Ergebnis in der Zeit die sie kalkuliert haben abzuliefern und auch dann nicht als sie fast 1 Jahr mehr Zeit hatten um ihre Probleme in den Griff zu bekommen.

Was ein positives Zeichen ist. Jemand der gute Spiele macht, tut dies aus Leidenschaft und nicht unter Zeitdruck. Mike Hoge hat mal gesagt er lässt sich immer gern Zeit bei der Arbeit.

Gut so, denn das ist auch notwendig, wenn man Qualität abliefern will.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: The Witcher 3: RPG-Serie im Mainstream angekommen - Entwickler spricht über Verkaufszahlen

Eine gute Steuerung kommt mit so wenig Equipment wie möglich aus und verzichtet gänzlich auf unnötige Tastenfunktionen.
Also hat jedes RTS eine schlechte Steuerung?!:ugly:

Und eine anspruchsvolle Steuerung heißt nicht, dass es völlig unnötig unzugänglich sein soll.
Das war weder die die von TW1 noch die von TW3.
 
Zurück