Chris-W201-Fan
PCGH-Community-Veteran(in)
Ich weiß nicht ob das tatsächlich technisch machbar wäre, aber meine Idee dazu wäre es,
die Mining-Karten und Gamerkarten mit einem jeweils unterschiedlichen Layout und Bios herzustellen.
Auf den Mining-Karten werden Schaltkreise installiert, welche per Bios-Befehl überlastet werden und damit einen Kurzschluss verursachen,
der zum elektromechanischen Defekt der GPU und/oder Spannungsversorgung der Karte führt, wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind,
welche der einzig funktionierende Treiber ständig prüft. Also z.B. ob die KArte mit PCIe x1 betreiben wird, welche Anwendungen gerade laufen,
mehgr als X Stunden dauerlasst auf 100%, Berechnungsart...etc..
Kommen diese alle zusammen, wird der Kurzschluss verursacht und die Karte ist unwiderruflich defekt, beim Versuch das Bios zu flashen ebenfalls,
im Bios hinterlegt werden ebenfalls Informationen, die es unmöglich machen, frühere Treiber zu nutzen als die, die diese von mir "crypto-protect"
genannte Funktion beinhalten und ebenso diese Funktion in deren Eula beschrieben ist und somit bei Installation vom Benutzer akzeptiert wird...
Somit wären Miner zukünftig gezwungen, Mining-Karten oder gebrauchte zu kaufen und die Spieler-GPUs der aktuellsten Generation und alle folgenden zu meiden.
Zudem werden die Produktionszahlen der Mining-Karten pro Quartal limitiert, so dass garantiert ist, dass sie der Verfügbarkeit von Gamerkarten nicht in die Quere kommen.
Würden sie dann noch die Preise anhand der MH/S-Leistung auf X Monate bis amortisierung festlegen, und zwar in Ether, also Kursunabhängig, die Schwankungen zahlten die
Miner beim Kauf. Wäre der Kurs hoch, wäre auch der Preis in Landeswährung dementsprechend hoch. Stiege der Kurs ständig, wären die Karten irgendwann auch für Miner nur
noch schwer zu bezahlen und trotz Limitierung der Stückzahl machten die Hersteller garantiert noch genug Umsatz.
Dafür müssten sich allerdings sämtliche Hersteller und Boardpartner einig sein und das vertraglich absichern, was meiner Meinung nach evtl. kartellrechtlich schwierig werden könnte..
Oder das würde das Ende der Custom-PCBs bedeuten und AMD sowie Nvidia würden z.B. bei TSMC oder anderen Das Standard-PCB direkt mit den GPUs produzieren lassen und die OEMs,
Boardpartner usw. könnten nur noch ihren eigenen Kühler und ihr eigenes Bios draufsetzen. Dann hätten auch alle Karten den "crypto-protect", denn eigene Layouts wären vertraglich untersagt.
Dritte Möglichkeit wäre, die "Sprengfunktion" von "crypto-protect" nicht auf dem PCB sondern in den GPU-DIE integriert zu realisieren, was Mod-Versuchen zuvorkäme und zusätzlich AMD
und Nvidia die jeweils alleinige Macht gäbe, über die Kontingentgrößen für Mining/Gaming zu bestimmen, dazu noch eine "Verplombung" der Bios-Bausteine, deren Bruch sofortigen Garantieverlust
bedeutete und schon wäre alles geregelt. Die "wir können den Händlern und Herstellern nicht vorschreiben, an wen sie verkaufen"-Nummer wäre ein für alle mal vom Tisch..!!
Also wie gesagt, die Möglichkeiten sind auf die eine oder andere Weise sicher gegeben,
Nur leider ist die Wahrscheinlichkeit der Durchführung, dem damit verbundenen Aufwand gegenüber antiproportional hoch/gering.
Je höher also der Aufwand, umso geringer die Wahrscheinlichkeit.
Denk doch bitte mal ein bisschen weiter.
1. Manueller Zeilenumbruch --> Absatz, das lies sich bei eigentlich als Fliestext gedachten Texten echt doof.
2. Hat deine Argumentation das Problem, dass es natürlich im Interesse von AMD, Nvidia, und den Herstellern ist, Karten auch an Miner zu verkaufen.
3. Deine Maßnahmen treffen auch teilweise heute schon gewollte und etablierte Zielgruppen.
4. Eine dauerhaft höhere Stückzahl bei GPUs auch uns Gamern entgegen käme.
Das Problem ist also eher, dass AMD und Nvidia anders planen müssen, in zukunft.
Aber sind schon ein paar nette Vorschläge dabei.. 

aber ja ich weiß was du meinst 


