Terminierung

Schöner Thread, wenn jetzt noch OctoCore einige seiner Postings wegeditiert wirds richtig interessant.
 
Schöner Thread, wenn jetzt noch OctoCore einige seiner Postings wegeditiert wirds richtig interessant.

Wir waren schon fertig...;)
Der Rest war nur noch OT, einige Texte aus den Studienheften habe ich wegeditiert, da sie viel zu lang und auch offtopic waren.
 
Die richtige Lösung war:

8. 1. Die Art der Terminierung (passiv; aktiv) hat bei SCSI keinen Einfluss
auf die höchstmögliche Datentransferrate.
2. Schließen Sie externe Geräte über Kabel am SCSI-Host-Adapter an, die
wegen ihrer hohen Flankensteilheit ganz besonders für Ultra-SCSI geeignet
sind, dann gehen diese externen Kabel nicht in die Berechnung der
zulässigen Gesamtlänge aller Kabel am SCSI-Host-Adapter ein. Es sind
ausschließlich die internen Kabellängen aufzurechnen.
❒ Beide Aussagen sind richtig.
❒ Aussage 1 ist richtig, Aussage 2 ist falsch.
❒ Aussage 1 ist falsch, Aussage 2 ist richtig.
X Beide Aussagen sind falsch.

Da ich nach der ausführlichen Diskussion die zweite Möglichkeit angekreuzt hatte, habe ich statt einer Note "1" nur eine "2" kassiert...:ugly:
...:motz::slap:
 
Wie jetzt - mit dem roten Kreuz ist das verlangte Ergebnis?

Also hätte danach die Terminierung doch Einfluss auf die höchstmögliche Datenrate...
und die Sache mit den "besonders geeigneten" Kabeln und ihrer Flankensteilheit (Signale haben sowas, aber keine Kabel) ist Blödsinn.

Das mit der aktiv/passiv-Terminierung ist natürlich ein Klops - unterhalb von Ultra-SCSI hat man praktisch die Wahl (wenn die Hardware es zulässt) zwischen aktiv und passiv, aktiv ist vorzuziehen, das hält die Signale "sauberer" - aber passiv bremst die Höchstleistung nicht aus.
Ab Ultra ist aktiv zwingend vorgeschrieben - natürlich kannst du ein älteres Device, dass nur passive Terminierung bietet, auch dranhängen, allerdings nicht am Ende und damit den Strang terminieren, nur mit ausgeschalteter Terminierung dazwischen hängen.
Daraus lässt sich vielleicht theoretisch konstruieren, dass passiv massiv ausbremst - in der Praxis stellt sich das Problem aber nicht, weil man gar nicht auf die Idee kommt, Ultra passiv zu terminieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie jetzt - mit dem roten Kreuz ist das verlangte Ergebnis?
Genau!
...weil man gar nicht auf die Idee kommt, Ultra passiv zu terminieren.
"Man" nicht... der Autor des Studienheftes vermutlich schon:D

Langsam verliere ich die Lust an diesem Studium / Lehrgang...:ugly:
10 von 32 Tests mit jeweils 20 Fragen habe ich schon hinter mir.
Die sind "Weltmeister im Blöd Fragen" - ich denke man kann gar nicht alle Fragen richtig beantworten, selbst wenn man sich noch soviel Mühe gibt.
In jedem Test sind mind. 2 - 3 solcher "blödsinnigen" / "schwammigen" Fragen:daumen2:
Na ja, ich werd´s schon irgendwie schaffen:(
Danke trotzdem...

Edit:
Antwort des Lehrers:
Zur zweiten Aufgabe (Terminierung/Kabellängen):
Die Antwort steht auf Seite 44 oben. "Je schneller der SCSI-Bus sein soll..." Schnelligkeit heißt: hohe Datentransferrate. Störungen beeinflussen grundsätzlich die Datentransferrate, daher ist die Art der Terminierung ein grundsätzlicher Faktor für den Datendurchsatz des Busses.

Mit freundlichen Grüßen,
(NAME) , Fernlehrer
 
Zuletzt bearbeitet:
Seufz... ist zwar überflüssig, das zu erwähnen - aber auch SCSI bedient sich eines Protokolls, das in der Lage ist, Störungen "on the fly" zu korrigieren, ohne die Übertragungsrate zu beeinflussen. Das hat natürlich seine Grenzen, klar, aber so simpel ist das mit dem "grundsätzlich" nicht. :)
Was ist schneller - ein 30cm- oder ein 60cm-SATA-Kabel? Natürlich das 30cm-SATA-Kabel, weil es unempfindlicher gegen Störungen ist. :D
Noch viel Spaß mit deinem Lehrgang!
Erzähl ruhig mehr davon - interessant ist es auf jeden Fall.
 
Bitteschön, noch so eine hilfreiche Antwort... ;-)

...werden Sie möglicherweise noch auf eine ganze Menge von weiteren Ungereimtheiten bzw. "Diskrepanzen" stoßen - das hängt damit zusammen, dass sich die Betriebssysteme schneller weiterentwickelt haben, als dieses Heft aktualisiert werden konnte. Falls Sie beim Ausprobieren feststellen, dass sich Ihr System anders verhält als es im Heft beschrieben wird, dann streichen Sie die betreffende Stelle im Heft am besten an und vermerken Sie dort (für sich), dass es in der Praxis anders ist. Bei künftigen Betriebssystemen wird es möglicherweise ohnehin weitere Abweichungen geben.
Leider müssen wir damit leben!

Mit freundlichen Grüßen,
(NAME), Fernlehrer
 
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