Telekom und Vodafone klagen über Netzausbaukosten: Können wir uns nicht leisten

AW: Telekom und Vodafone klagen über Netzausbaukosten: Können wie uns nicht leisten

Liebe Telekomiker,

fangt endlich an in Deutschland das den Kunden zu geben was die Kunden hier gerne haetten.
Viele sind bereit auch dafuer anstaendig zu zahlen.
Hoert aber auf Kunden verarschen zu wollen. z.B. Datenvolumen schleichend einfuehren und auf die boesen boesen Downloader schieben, das die an Allem schuld sind.
Was ist mit eurem Service? Der war vor Jahren schon miserabel durch unwissende Mitarbeiter an der Hotline, aber seit einiger Zeit ist dieser noch schlechter. Outsourcing ist hier das Zauberwort, was nicht ganz so gut klappt. Ueberforderte Callcentermitarbeiter, unfaehige Techniker die weder Termine einhalten koennen noch Probleme wirklich beheben koennen.
Ja ihr seid nicht mal faehig einen vorhandenen Anschluss upzugraden ohne das es fuer den Kunden ein Spießrutenlauf wird.
Was macht ihr eigentlich mit all dem eingesparten Geld?
Stimmt, da waren die Geldfresser im Ausland die ja bezahlt werden muessen.
Wie war das in den USA? Mobiltelefonupgrade jedes Jahr oder Halbjahr? Hab das nicht so wirklich mitverfolgt. Unsummen an Geld die da reinfliessen, nur um Fuß zu fassen?
Bezahlen soll das dann der deutsche Stammkunde, der ist ja leidensfaehig und sagt nix.

Aber keine Sorge, mit all dem Verhalten seid ihr nicht alleine. Eure Mitbewerber sind nicht wirklich besser. Nur bisschen anders. Das Logo zumindest.

Nein ich persoenlich habe keinen Stress damit ordentlich zu zahlen fuer ordentlich Leistung(en).
Ich waere auch bereit 100€/Monat zu zahlen, sofern ihr bereit seid endlich von dieser verschissenen Kupferleitungsauschlachtpolitik abzukommen und mal halbwegs flaechendeckend in Deutschland Breitbandinternet anbietet, welches nicht zu Stoßzeiten einbricht. So das man die bezahlten Leistungen wie TV und Co auch da nicht nutzen kann.
Als berufstaetiger Mensch habe ich nun mal nicht so oft die Moeglichkeit eure Dienste an einem Mittwoch Vormittag in Anspruch zu nehmen, wo vielleicht mal alles funktioniert wie es soll. Da hat leider mein Arbeitgeber etwas dagegen.

Also: hoert auf eure treuen Kunden in Deutschland, gebt ihnen was sie gerne haetten und wofuer sie bereit sind auch viel Geld zu zahlen.
Aber hoert auf Kunden versuchen zu verarschen. Verschleudert das viele Geld nicht, was ihr bekommt. Setzt es sinvoll ein.
Und vielleicht gibt es irgendwann wieder mehr Kundenzuwachs, statt Kundenabwanderung.

Bis dahin hoffe ich das mein Kabelanbieter weiterhin gute Dienste leistet.

mit freundlichem Gruß
ein ehemaliger langjaehriger gebrandmarkter und leidensfaehiger Telekomkunde
 
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Würde man den Managern nicht das Geld in den A**** blasen sondern auch die einfach mal normal bezahlen wäre sofort deutlich mehr Geld da, das man dann z.b. für den Netzausbau ausgeben könnte.

Und ja das Datentransfervolumen steigt an. Ich habe mit DSL 6000 diesen Monat schon wieder 291,51 GB (8,62 GB up und 282,89 GB down) und der Monat ist noch nicht vorbei.
 
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Doch meine ich so wie ich geschrieben habe. Oder siehst du irgendwo einen Smilie?
 
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Die Telekom sind schon ein lustiger Laden. Viel am Jammern, das Leben ihrer Konkurrenten machen sie durch gezieltes Ausbremsen möglichst schwer und beim Ausbau tut sich auch recht wenig. Immerhin in unser 40k Stadt tut sich langsam was, die Neubaugebiete haben alle Glasfaser bekommen und der Rest soll angeblich folgen. Ohne Kabelanbieter wären wir immer noch bei DSL 2000 und das im Jahr 2014...
 
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Ich werde bei uns wohl auch mal bald LTE antesten. Soll ja hier auf den Dörfern recht stabil laufen mit 8mbit. Ich sehe es einfach nicht mehr ein der Telekom fast 50 Euro in den Rachen zu werfen für ne lächerliche 2000er Leitung, die seit gut 10 Jahren nicht mehr ausgebaut wurde und auch ab und zu sehr instabil läuft. In den letzten 2 Tagen war das Netz am frühen Abend wieder derart langsam, obwohl niemand außer mir hier im Haus zu der Zeit im Internet war. Mein Onkel wird auch dauernd von der Telekom genervt weil er noch einen alten Vertrag ohne Flatrate hat, da er nur auf 15 Euro Telefonkosten im Monat kommt. Da gibts für die Telekom halt auch nix zu holen^^. Wenn LTE das halten sollte, was es verspricht, dann ist die Telekom bald einen weiteren Kunden los.
 
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Ich habe neulich mal versucht das Ganze zu verstehen und musste leider zu dem Schluss kommen, dass vor allem die Bundesnetzagentur, also die Politik, an der Misere Schuld ist. Letztendlich get es ja vor allem um den Ausbau der sogenannten letzten Meile, und dafür müssen Provider dem Netzbetreiber ja eine Gebühr abdrücken, die die Bundesnetzagentur pauschal festgelegt hat und völlig unabhängig von der Netzqualität ist. Meine Provider(letztendlich ich) muss für meine bescheidene kilometerlange zig-jahre alte Kupferleitung genauso viel bezahlen wie für einen Anschluss, der praktisch den DSLAM direkt vor der Haustür stehen hat. Warum sollte also jemand das Netz ausbauen, wenn es wirtschaftlich gesehen nicht mehr wert ist. Das ist wohl auch der Grund, wieso die Telekom Exklusivrechte für ihre neuen Leitungen haben möchte.
 
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Erstmal drosseln wollen und sich dann beschweren über zu wenig Geld
 
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Die einzige Antwort hat zwei Buchstaben und lautet "AG".

Die Telekom ist eine AG und AGs müssen Gewinne machen. Um genauer zu sein muss eine AG jedes Jahr mehr Gewinne machen als im Vorjahr ansonsten wird die Aktie uninteresanter, Stakeholder wandern ab , die Aktie wird noch uninteresanter, mehr Stakeholder wandern ab ... das kann bis zu dem Bankrott eines gut funktionierenden Unternehmens gehen. Allein so eine Meldung wie die hier Diskutierte kann schon dazu führen das der Wert der Aktie sich verändert.

Das Geld muss aber irgendwo herkommen und wenn Gewinnmaximierung (durch Personalabbau, Outsourcing,..) nichts mehr bringt müssen halt andere Geldquellen her. In diesem Fall sind das die Inhalteanbieter (Thema Netzneutralität) oder eben der Staat (und damit wir, die Kunden). Das was man uns erzählt sind nur Rechtfertigungen bzw. geschicktes Marketing.
 
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Würde man den Managern nicht das Geld in den A**** blasen sondern auch die einfach mal normal bezahlen wäre sofort deutlich mehr Geld da, das man dann z.b. für den Netzausbau ausgeben könnte

Die Managergehälter sind, mit verlaub, ein Fliegenschiss in deren Jahresbilanz ^^. Ich meine in 2010 waren es, für alle im Vorstand, rund 15 Mio. Euro. Bei einem Umsatz von 60 Mrd. € und einem Gewinn von 900 Mio. €
Mit den "paar Kröten" rettet man auch nichts im Netzausbau.
 
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Wo ist das Problem? Ein Handyanbieter möchte jedes Jahr gut Geld verdienen also baut er jedes Jahr ein neues Gerät. Ja er investiert Geld um es zu vermehren.

Die Internetanbieter quetschen jeden Cent aus dem raus was vorhanden ist. Und wollen ungern Geld investieren, ist ja teuer.

Das Youtube und die restlichen Anbieter haben auch einen Provider der ihre Daten versendet und einpflegt die zahlen dafür doch auch Geld nur nicht an die großen Übel.

Ich bin bereit bis zu 60 Euro für Internet + Telefonie +TV über Kabel oder andere Leitung, aber dann mindestens 50k stabil mehr brauche ich nicht.

Die andere Sache sind Vermieter, bei mir gibt es keinen Übergabe Punkt alle häuser um mich rum haben DSL über Unitymedia bis 150mbits. Toll
 
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Die Managergehälter sind, mit verlaub, ein Fliegenschiss in deren Jahresbilanz ^^. Ich meine in 2010 waren es, für alle im Vorstand, rund 15 Mio. Euro. Bei einem Umsatz von 60 Mrd. € und einem Gewinn von 900 Mio. €
Mit den "paar Kröten" rettet man auch nichts im Netzausbau.
Die 15 Mio würden locker reichen um bei mir endlich aus zu bauen.
 
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Vodafone zahlt 84 Milliarden Dollar Sonderausschüttung | Aktien News | Börse Aktuell | boerse.ARD.de

"Vodafone, der seinen Aktionären mal eben 84 Milliarden Dollar zahlt"

Das war im Januar ...
Bei der Telekom will ich gar nicht nachsehen.

Wenn in der Branche kein Schnitt zu machen ist, dann Frage ich mich, warum die Kabelanbieter so dick im Geschäft sind und meist bessere Leistung u.U. zum geringeren Preis bieten können ... :stupid:
 
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Liebe Telekomiker,

fangt endlich an in Deutschland das den Kunden zu geben was die Kunden hier gerne haetten.
Viele sind bereit auch dafuer anstaendig zu zahlen.
Hoert aber auf Kunden verarschen zu wollen. z.B. Datenvolumen schleichend einfuehren und auf die boesen boesen Downloader schieben, das die an Allem schuld sind.
Was ist mit eurem Service? Der war vor Jahren schon miserabel durch unwissende Mitarbeiter an der Hotline, aber seit einiger Zeit ist dieser noch schlechter. Outsourcing ist hier das Zauberwort, was nicht ganz so gut klappt. Ueberforderte Callcentermitarbeiter, unfaehige Techniker die weder Termine einhalten koennen noch Probleme wirklich beheben koennen.
Ja ihr seid nicht mal faehig einen vorhandenen Anschluss upzugraden ohne das es fuer den Kunden ein Spießrutenlauf wird.
Was macht ihr eigentlich mit all dem eingesparten Geld?
Stimmt, da waren die Geldfresser im Ausland die ja bezahlt werden muessen.
Wie war das in den USA? Mobiltelefonupgrade jedes Jahr oder Halbjahr? Hab das nicht so wirklich mitverfolgt. Unsummen an Geld die da reinfliessen, nur um Fuß zu fassen?
Bezahlen soll das dann der deutsche Stammkunde, der ist ja leidensfaehig und sagt nix.

Aber keine Sorge, mit all dem Verhalten seid ihr nicht alleine. Eure Mitbewerber sind nicht wirklich besser. Nur bisschen anders. Das Logo zumindest.

Nein ich persoenlich habe keinen Stress damit ordentlich zu zahlen fuer ordentlich Leistung(en).
Ich waere auch bereit 100€/Monat zu zahlen, sofern ihr bereit seid endlich von dieser verschissenen Kupferleitungsauschlachtpolitik abzukommen und mal halbwegs flaechendeckend in Deutschland Breitbandinternet anbietet, welches nicht zu Stoßzeiten einbricht. So das man die bezahlten Leistungen wie TV und Co auch da nicht nutzen kann.
Als berufstaetiger Mensch habe ich nun mal nicht so oft die Moeglichkeit eure Dienste an einem Mittwoch Vormittag in Anspruch zu nehmen, wo vielleicht mal alles funktioniert wie es soll. Da hat leider mein Arbeitgeber etwas dagegen.

Also: hoert auf eure treuen Kunden in Deutschland, gebt ihnen was sie gerne haetten und wofuer sie bereit sind auch viel Geld zu zahlen.
Aber hoert auf Kunden versuchen zu verarschen. Verschleudert das viele Geld nicht, was ihr bekommt. Setzt es sinvoll ein.
Und vielleicht gibt es irgendwann wieder mehr Kundenzuwachs, statt Kundenabwanderung.

Bis dahin hoffe ich das mein Kabelanbieter weiterhin gute Dienste leistet.

mit freundlichem Gruß
ein ehemaliger langjaehriger gebrandmarkter und leidensfaehiger Telekomkunde

Schön geschrieben.
Jetzt solltest du es noch an die Telekom schicken, damit sie das auch lesen. Die Telekomiker werde mit Sicherheit nicht im PCGH Forum angemeldet sein. ;)
 
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Das sind alles Lügen. Die Telekom bekommt schon jetzt zweimal Geld für den Traffic - vom Endkunden und von den Peering-Partnern. Die Telekom macht kein Public-Peering (z.B. am DE-CIX), und lässt sich bereits für Peering von anderen Netzbetreibern bezahlen. Das heißt die Telekom macht an jedem GB Traffic Gewinn (Verluste macht die Telekom eigentlich nur durch Misswirtschaft, zum Beispiel in den USA). Die wollen jetzt noch Geld von einem Dritten erpressen, und drücken dafür ordentlich auf die Tränendrüse.

Das zeigt nur nochmals, wie wichtig ein Gesetz für echte Netzneutralität wäre.
 
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"Das ist ja so, als ob der Händler am Obststand nicht nur vom Käufer Geld verlangt, sondern auch vom Obstbauern."
Wer hilft den Milchbauern? die verdienen 0.04€/L Milch und da interessiert es keinen!!
Telekom hat genug Geld auf der hohen Kante. Telekom kassiert für alles, HD extra Zahlen, Router extra Zahlen, Receiver extra Zahlen, Techniker kommt extra Zahlen (Hab ich schon durch 120€, Leitung messen. Bescheren hilft nicht) u.s.w.....
DTEGY
Key Financials | $ Millions | % change
Revenues |79829 |6.8%
Profits |1234| -%
Assets | 162784 | -%
Global 500 - Fortune
 
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"Wir verdienen nicht das Geld, um den Ausbau für diesen Datentransport zu finanzieren"
Andere Firmen, aus anderen Bereichen, wären mit dieser Einstellung schon Pleite!

Zwangsrückgabe des Telekom Netzes an den Staat! Und dann sollen die sich wie alle anderen auch einmieten oder selbst Leitungen verlegen.
So langsam wird mein Hass auf diesen Laden unerträglich! Hauptsache den Aktionären riecht es für nen neuen Ferrari!!!!
 
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Hier im Dorf im nördlichen Ostfriesland gab es Geschwindigkeiten zwischen DSL 350 (light) und DSL 2000... ungenügend für jegliche Medienangebote im Internet. Vor gut einem Monat ist der regionale Betrieb und Energieversorger EWE, der zudem auch Internet anbieten, bei einer Gemeindeversammlung auf uns zugetreten und hat gesagt, wenn sich 12 Haushalte für einen VDSL 50000 Vertrag für zwei Jahre entscheiden (monatliche Kosten 40€, KEINE Volumenbegrenzung), stellt er uns innerhalb von 6 Monaten ein Glasfaserkasten mitten ins Dorf. So können alle Haushalte des Dorfes min. garantiert VDSL35000 bekommen... ein ziemlicher Sprung. Wie gesagt, unter der Bedingung das 12 Haushalte fest einen Vertrag unterschreiben über die normalen zwei Jahre Laufzeit, ansonsten rechnet sich die Investition nicht. Es haben an diesem Abend 59 Haushalte von 187 potentiellen unterschrieben. Breitbandausbau erfolgreich, wer kriegt es hin? Der regionale Investor. Man darf einfach keinesfalls mehr auf die Telekom setzen, die kriegen es nicht hin.
 
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Jeder Baufirma, die die Straßen aufreißt oder erneuert, muss es pflicht sein, wenn die Straßen schon aufgerissen werden, gleich Leerrohre zu verlegen. Aber nö....

@Gordon-1979,

der Kunde. Der ist aber auf Geiz-ist-Geil voll abgefahren :D
Ich kauf direkt beim Bauern als Lösungsansatz ;-)
 
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Kunststück. Die Stromanbieter kriegen das Geld ja an anderer Stelle in den A***h geblasen. Die nutzen ihre Trassen dann für die Faser und haben kaum kosten. Dann müssen sie im Gegensatz zur Telekom keine konkurrenz auf die Faser lassen. Wenn die Investitionsbedingungen so unterschiedlich sind, kann es kein fairen Wettbewerb geben. Dass es kein schnelleres Internet gibt, liegt als eher an der Politik als an der Telekom. Die würdfe ja mehr verdienen, wenn sie jeder Oma Entertain aufschwatzen kann.
 
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