Telekom nimmt begrenztes Datenvolumen in Internettarife auf

Bin ich froh das ich bei dem Dreckverein nicht bin.. 75GB bei 16Mbit.. Wo leben die denn!? Die hau ich an einem Tag weg.
 
Ist schon krass. Hab auch ne 16000er Leitung. Also 75GB sind hier auch zu wenig. Ziehen nun nicht übermäßig irgendwelche Sachen aus dem Netz, aber so Youtube Videos, Livestreams von Game-Sessions und dergleichen. Da is man monatlich auch mit 100-150GB dabei. Irgendwie sieht die Telekom nur wieder das "Dollarzeichen". Unverständlich sowas.:daumen2::daumen2::daumen2:
 
Ja, aber das klappt nur wenn sowas zu Vielen egal ist und kaum wer wechselt. Kenn da Einige die schwärmen regelrecht von der Telekom, von denen und den Wechselmuffeln dürfte der Rosa Riese profitieren.
 
Komisch, in Nicht-Drittweltländern wie (scheinbar) Deutschland ist das kein Problem mit dem Netzausbau ... schiel mal rüber nach Südkorea oder Japan, da kommen dir die Tränen ...

Das darfst du aber auch nicht einfach als Vergleich ranziehen. Die Netzinfrastruktur wird in Japan und Südkorea massivst staatlich subventioniert, würde die von heute auf morgen, und das ist bei der dortigen Staatsverschuldung nicht unwahrscheinlich, abgeschafft, könnte sich niemand mehr private Anschlüsse leisten. Daher sehe ich einer staatlichen Kontrolle der Inet-Geschichte speziell hier in Deutschland auch kritisch gegenüber. Warum? Kuckt Euch doch bitte mal das staatlich kontrollierte Schienen- und Stromnetz an. Das ist, mitlerweile durch diverse Gutachten bestätigt, eine einzige Katastrophe. Will man dann wirklich bei unserer internetfremden Politik die Fäden und Glasfasern zurück in Berlins Hände geben? Nein, ich meine hier muss nach wie vor ein gemeinsamer Investitionspool geschaffen werden, der zu entsprechenden Teilen aus der Wirtschaft und von mir aus auch staatlichen Fördergeldern subventioniert wird. Der Endkunde bezahlt weiterhin seine monatlichen Pauschalen, hat dafür aber sowohl mobil als auch im Erdkabel alle Freiheiten. Das wird aber Wunschdenken bleiben Thema Netzneutralität vs Investoren. Die Telekom widerum wäre gut daran gehalten, solange technisch möglich, bei erreichen der Volumengrenze nicht gleich auf 384 zu drosseln sondern als Beispiel auf 10% der Ursprungsbandbreite. Immernoch humaner als die momentane Lsg. So oder so wird es hierbei noch viel zu verhandeln geben, wie schon mehrfach angesprochen dürfte es Cloud- und Streamingdienste nicht sonderlich freuen was jetzt abgeht. Und wenn sich dann Berlin einschalten muss, dann geht unser Netz komplett den Bach runter.
 
[]Die Hammer Legion ist zu allem bereit. :devil:



Ich würde mir ja eher um Google Gedanken machen, Valve ist da eher harmlos ...

Hammer Legion?

Wenn Valve zu harmlos ist, Hey EA, Ubisoft und Activision/Blizzard! Besonders EA und Blizzard dürften den Aufstand wagen. B wegen WoW/D3 und EA wegen C3/BFx:devil:

Gerade die Reaktion eines Konkurrenten gelesen; http://www.golem.de/news/unitymedia...it-s-ohne-drosselung-anbieten-1304-98873.html

Vodafone macht bei der Drosselung natürlich mit.
 
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Ganz einfach: Dann soll die Telekm Tarife für Power-User anbieten! Dann ist das Thema auch gegessen. Die Telekom ist doch selbst schuld, wenn sie ihre Verträge selbst so unflexibel gestaltet. Viele Poweruser würden gerne zu Verträgen wechseln, wo sie für entsprechend mehr Volumen auch mehr bezahlen.

Wie soll das denn aussehen?
Normal Nutzer ohne beschränktes Datenvolumen und Power User mit höheren Datenvolumen? :ugly:

So etwas geht nur, wenn der normale auch beschränkt wird. Anders wäre es ja blödsinnig. ;)

Die Telekom will übrigens weiter mit dem Begriff "Flatrate" werben, obwohl es eine Downloadobergrenze geben soll. Billiger sollen die neuen Tarife auch nicht werden.

Wieso? Der Begriff ist ja auch richtig so. Du hast ne Internet Flatrate. Egal ob du nun mit VDSL 50 oder 384 kbit/s surfst.

Im Mobilfunk wird ja schließlich genauso mit den Begriff "Internet flatrate" geworben. Dort wird diese auch nach einem bestimmten Kontigent gedrosselt. ;)
 
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Viel Spaß mit 64kBit. Die neuen Verträge von Vodafone sind sogar nur mit 32kBit. Da kann man nichts mehr machen. Time-Out vom Server und das wars.
 
Durch solche Aktionen wird Deutschland "internetmäßig" noch weiter ins Hintertreffen geraten. Von daher glaube ich, dass das - sollte die Telekom das tatsächlich ernsthaft durchsetzen - nur ein vorübergehendes Phänomen sein wird. Man kann sich dem Fortschritt nicht dauerhaft versperren. Das werden auch die Telkos irgendwann einsehen müssen.
 
Wieso? Der Begriff ist ja auch richtig so. Du hast ne Internet Flatrate. Egal ob du nun mit VDSL 50 oder 384 kbit/s surfst.
Nein. Unter Umständen ist das Werben mit einer Flatrate unter diesen Bedingungen ein Verstoß gegen das UWG. Es kommt hierbei auf die unmissverständliche Kennzeichnung der Drosselung an.

Im Mobilfunk wird ja schließlich genauso mit den Begriff "Internet flatrate" geworben. Dort wird diese auch nach einem bestimmten Kontigent gedrosselt. ;)
Was üblich ist, ist alleine deshalb noch lange nicht rechtmäßig.
 
Das geht jetzt schlag auf schlag, entweder machen die anderen das der Telekom nach, oder erhöhen die Flatrate Preise..
 
Es wir immer geiler:

Die Nutzung anderer Anbieter wie Apples iTunes oder Amazons Streaming-Dienst Lovefilm würde nach aktuellem Stand an dem Inklusiv-Volumen zehren, wie ein Telekom-Sprecher bestätigte. Internet-Dienste könnten aber eine Kooperation mit der Telekom eingehen für sogenannte Managed Services eingehen, „die in einer höheren und gesicherten Qualität produziert und vom Kunden gesondert bezahlt werden“.
Deutsche Telekom Internet: Telekom führt Daten-Grenze im Festnetz ein | Wirtschaft*- Frankfurter Rundschau

Demnächst verlangen die Stromanbieter von Gaststätten eine Gewinnbeteiligung, denn ohne den Strom, dessen Bedarf immer mehr wird, und die Netze überlastet, können diese ja auch kein Geld verdienen.
Oder die Ölkonzerne von den Speditionen Geld, da das Öl immer knapper wird und die Förderung immer teurer, ohne Treibstoff können dies ja auch nicht Arbeiten.

Oh, man. Einen Vergleich mit so einem Bullshit zu finden ist unmöglich. Ich scheitere immer an einem Eigenangebot der Verkäufer der Grundleistung.

Wie war das aus der Politik: "Netzneutralität braucht man nicht. Wird schon nichts passieren."BTX, ich sehe deinen Leichnam am Horizont.
 
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Das darfst du aber auch nicht einfach als Vergleich ranziehen. Die Netzinfrastruktur wird in Japan und Südkorea massivst staatlich subventioniert, würde die von heute auf morgen, und das ist bei der dortigen Staatsverschuldung nicht unwahrscheinlich, abgeschafft, könnte sich niemand mehr private Anschlüsse leisten. Daher sehe ich einer staatlichen Kontrolle der Inet-Geschichte speziell hier in Deutschland auch kritisch gegenüber. Warum? Kuckt Euch doch bitte mal das staatlich kontrollierte Schienen- und Stromnetz an. Das ist, mitlerweile durch diverse Gutachten bestätigt, eine einzige Katastrophe.
Öhm .... nein, tausendmal: Nein.

Wichtige Infrastruktur gehört in Staatshand, ganz einfach. "Der Markt regelt alles" ist fast eine genauso riesige Verarsche wie "im Kapitalismus können alle was werden" (einige ja, aber nicht alle). Man sieht es überall. Wie etwas automatisch besser für die Kunden werden soll, wenn ein und die selbe Dienstleistung bzw. die dahinter stehende Infrastruktur - die gewartet und ausgebaut zu werden hat - dadurch kosteneffektiver zu betreiben sein soll, dass es ein gewinnorientiertes, auf maximalen Profit für sich und die Aktionäre hin ausgerichtetes Aktienunternehmen übernimmt hat mir bisher noch keiner schlüssig darlegen sollen. Im Gegenteil, man hat zusätzliche Zecken mitzuversorgen, was zwangsweise höhere Kosten für die Kunden bedeutet, wenn da nicht ein paar verdammt talentierte privatwirtschaftliche Haushalter und Planer am Werk sind (und guck dir unsere Schlipsträger mal an ... eher nicht). Deutschland hatte mal ein einigermassen qualitativ kompetetives Netz im weltweiten Massstab, das war noch zu staatlicher Bundespostzeit ... hat zwar gedauert was zu beantragen und zu bekomen, da nunmal Behörde (und damit alle wirklich gleich behandelt, und leider von zu wenig wirklich geschulten Beamten betreut - das ist zu kritisieren, aber auch nicht anders als das Call-Center der Telekom und deren Aussendienst, bzw. von deren Mitbewerbern, die noch mieser sind in punkto Service), aber zumindest standen wir da vergleichsweise nicht so lächerlich da wie jetzt.



Die Lösung wäre recht einfach: Die Bundesnetzagentur enteignet die Telekom grundgesetzmässig korrekt hinsichtlich "ihres" bzw. unseres Netzes wieder (wurde eh von Steuergeldern grösstenteils mal aufgebaut), eröffnet eine rein auf Wartung und Ausbau ausgelegte Betreibergesellschaft die teils meinetwegen durch Steuermittel bezuschusst wird (gibt nunmal schlicht unrentable Gegenden, da schnelles Internet imo zur Grundversorgung gehört wie die Post, Strom oder Telefon und es alle zu kriegen haben ... und es wird für weitaus beklopptere, lebenswirklichkeitsfernere Sachen Geld rausgeworfen als nahezu jedem eine Glasfaser zu legen) und die Leitungen an die Firmen weitervermietet. Würde wesentlich besser funktionieren wie jetzt. Der Telekom gehört ja das Gros aller Leitungen und Switches, entsprechend KANN da schlicht kein Konkurrent dran rumfummeln und was verbessern, da soll dann gleich ein eigenes Netz her, und das kann schlicht keiner ... weil die Telekom selber aber scheinbar nicht gewillt ist, die notwendigen Investitionen zu tätigen, und statt dessen lieber eine Handbremse in die Verträge einbaut, ist das auf Dauer keine Lösung mehr.

Selbiges gilt übrigens für alle Netze, Strom, Wasser, Schienen, Abwasser etc. Wie man sowas je an private Oligopole abtreten kann ist mir schleierhaft, unterm Strich sank noch immer die Qualität der DIenstleistung bei teils noch steigendem Preis.



Über den unfähigen Haufen im Bundestag müssen wir btw. nicht reden, die sind zu blöd ein Gurkenglas selber zu öffnen, und (lobby-)höriger als die gesamte Hamburger Reeperbahn, das hat aber nichts damit zu tun, dass es privatwirtschaftlich ja scheinbar noch weniger funktioniert. Zumindest würde sich Schwarz-Geld niemals trauen DDR-Internet ala Telekom einzuführen (jedem Bürger seine zugewiesene Monatsquote), dazu sind die zu sehr Politiker, als dass sie dem Michel sein Youporn bremsen würden. :ugly:




Edit: Der Grund, warum das Bahnnetz vor sich hinverrottet ist btw, dass die Bahn fit für die Börse gemacht werden soll, da muss man halt an unwichtigen Stellen sparen, damit die Bilanzen stimmen ...
 
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Lustig auf einer seite, we hier über 384kbit heult, darf sich gern mal an meine 2000er Leitung hängen was surfen angeht, oder sich mal nen drossel-tool holen. Das surfen funktioniert damit ohne Probleme. Was so gut wie nicht funktioniert sind HD-Vids ohne pre-load oder Video on Demand etc. Downloads sind natürlich auch eine qual.

384kbit wären immer noch mehr als ich hab, ABER:

-UnityMedia und KabelBW gibts hier net, ergo direkt bei KabelDeutschland gefragt, kein Ausbau geplant
-LTE ist abzocke und wird generell nicht unterstütz
-T-Com baut auch nicht aus und das am Stadtrand bzw. im Stadteil von Leipzig mit 6k Einwohnern (Es gibt kleinstädte/Dörfer mit weniger Einwohnern und besserem Netzausbau...)
-33-35€/Monat und man bekommt grad mal 12,5 %(2000er dsl) des maximalem im Tarif möglichem(16mbit=100% halt)

fazit: Gute Preis/Leistung für Kunden wie mich ist absolut nicht gegeben

Diejenigen die am meisten rumfluchen können, sind Leute wie ich die vom Netzausbau her seid Jahren auf 2000 A.D. Niveau hängen und nur vertröstet werden. Klar kann man nur hoffen das jetzt wer klagt und Gewinnt.

Also was machen? Finanziert mir einer den Umzug oder gleich den Ausbau des Netzes hier?

Wie hoch isn eigentlich das Risiko wenn ich bei nem anderen Anbieter 16k bestell und nur weniger reinbekomme an Verbindungsabbrüchen? :ugly:
 
@ Ob4ru|3r :Wie der Wartung, wird schon nichts passieren.

DAkuma, ich surfe wenn meine 10GB weg sind, mit 64kBit. Fast alle Seiten geben mir dann ein Time-Out.
 
Nein. Unter Umständen ist das Werben mit einer Flatrate unter diesen Bedingungen ein Verstoß gegen das UWG. Es kommt hierbei auf die unmissverständliche Kennzeichnung der Drosselung an.
Was üblich ist, ist alleine deshalb noch lange nicht rechtmäßig.

Warum? Du hast eine Flatrate ins Internet. Die Geschwindigkeit ist da erst einmal 2. rangig zu betrachten.
Man surft immer ohne Zusatzkosten ins Internet. Ist für mich persönlich gesehen eine flatrate.

All You Can Eat bzw. ein Büffet ist auch eine flatate. Dort ist auch nicht sicher gestellt, ob eine bestimmte Sache vorrätig ist und du dann auf andere Sachen zugreifen musst.
Trotzdem ist die versprochene flatrate "Iss soviel du willst zu einem Preis" dennoch gegeben.
Das Selbe hast du auch hier für´s Internet. ;)
 
Wenn auf dem Tisch nur noch Ketchup steht, ist es kein all-you-can-eat.

Die Grunddienste werden noch einigermaßen laufen, wenn man noscript und adblocker nutzt.
Aber wehe du willst Updates, I-Radio, Filme, Patches etc.

Mal auch hier lesen: Fefes Blog

Hier, wird noch besser.

Die T-Kom wird, Jahr 2013, einen Gewinn von ~18 Milliarden einnehmen (EBITDA Wert!!).

  • Prognose für 2013 (einschließlich MetroPCS): Free Cashflow rund 5 Milliarden Euro, bereinigtes EBITDA rund 18,4 Milliarden Euro
  • Umsatzwachstum im Konzern ab 2014 und Free Cashflow von rund 6 Milliarden Euro für 2015 angestrebt
 
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Warum? Du hast eine Flatrate ins Internet. Die Geschwindigkeit ist da erst einmal 2. rangig zu betrachten.
Man surft immer ohne Zusatzkosten ins Internet. Ist für mich persönlich gesehen eine flatrate.

All You Can Eat bzw. ein Büffet ist auch eine flatate. Dort ist auch nicht sicher gestellt, ob eine bestimmte Sache vorrätig ist und du dann auf andere Sachen zugreifen musst.
Trotzdem ist die versprochene flatrate "Iss soviel du willst zu einem Preis" dennoch gegeben.
Das Selbe hast du auch hier für´s Internet. ;)
Die Telekom will demnächst all you can eat machen, wo es nach der zunächst reichlich gedeckten Tafel nachher nur noch trocken Brot auf dem Tisch gibt ...


Formal ists die versprochene Leistung, unterm Strich ists Beschiss.



All you can Eat ist eine Mischkalkulation, da wird davon ausgegangen, dass einige Mehr, einige Weniger essen, ansonsten würde es sich nicht rechnen.
 
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