AW: Telekom-Chef zu DSL-Vectoring: Vergiftete Debatte über eines der besten Netze Europas
Ob das günstig oder teuer ist, genau zu deinem Haus zu buddeln, ist dir doch so egal

Das muss die Telekom erledigen, sie muss damit klarkommen - egal wie es da aussieht.
An vielen Orten gibts keine Leerrohre für Glasfaser, an anderen Orten ist das buddeln extrem aufwendig (Denkmalgeschützte Häuser schießmichtot - da muss das hinterher besser aussehen als vorher) und und und.
Mit etwas Glück können die Telekomiker bereits geplante Baustellen von anderen Firmen benutzen und die Kabel durchziehen - das spart Geld und Zeit + die Einwohner sind nicht so angepisst weil halt nur eine Baustelle da ist und nicht mehrere Hintereinander.
Die Russen benutzen die Kanalisation dafür, muss nur sehr selten gebuddelt werden, die Kästen kommen in den Keller und die Glasfaserkabel werden von dort in die Wohnungen gezogen über die bereits vorhandenen Kabelschächte (geht hier net überall weil viel Altbau). In den Plattenbauten wäre dies ein sehr einfacher und schneller Weg alle anzuschließen.
Hier steht sich Deutschland selbst im Weg sozusagen, durch viele Vorschriften, Gesetze und auch die Bausubstanz wird das Projekt sehr aufwendig.
Cook, du kannst dich noch so sehr an Kupfer klammern und an die Idee, das letzte aus diesem Material rausquetschen zu können, es muss dennoch Glasfaser rein und Kupfer raus.
Ich geb ja auch grünes Licht bei eurer Idee mit dem Ausbau der "weißen Flecken" auf der Karte zuerst (also die Ecken wo keine 16mbit/s anliegen, kriegen FTTH zuerst) - aber nur dann wenn es sich lohnt und nicht mit Steuergeldern querfinanziert wird.
Mich kotzt es einfach an meine Steuergelder praktisch in den Unternehmen versickern zu sehen, die das dann nie wieder zurückgeben. Im schlimmsten Fall wandert die Kohle dann ins Ausland wie z.B. zur Telekom USA.
Ich mag auch net das die Automobilindustrie durchgesponsort wird vom Papa Staat.
Die wollten das privat machen und jetzt müssen die da ohne Papa Staat durch.