Tagebuch [Tagebuch]: Projekt hitzestau one: Rückblick

AW: [Tagebuch]: Projekt hitzestau: WaKü-Fotografie Backstage

@ Ben: ja, die Steine sind gekauft, also inkl. der Granitplatten alles zusammen für rund 20 EURO, dazu kommen noch ein paar Steine von nem Bahngleis... da ich auch sonst gerne fotografiere, kann ich die Steine sicher auch mal für andere Motive verwenden.
 
AW: [Tagebuch]: Projekt hitzestau: WaKü-Fotografie Backstage

Schön gehts bei euch nun doch noch weiter, das heisst man darf noch mehr Dokus und schöne Bilder von Dir / Euch erwarten.

Nicht übel deine feine kleine Wakükulisse. Wenn ich mehr Zeit hätte würde ich auch mehr Aufwand betreiben.
Frage, der Spiegel ist der zur besseren Ausleuchtung oder für einen bestimmten effekt?
Habe nämlich die Erfahrung gemacht das schon nur ein weisses karton mehr Reflektiert als ein Spiegel.

Ich für meinen Teil arbeite auch sehr viel mit dem EFS 60mm f2,8 Makro von Canon, tolles Ojektiv.
Zusätzlich nutze ich oft mein Tele ( 50-200mm ) um gute Kühleraufnahmen zu Knipsen.
Stativ, Handauslöser, Slaveblitz und eine Studiolampe benutze ich des Öffteren, Hintergründe sind verschieden.
Spritz Wasser kommt immer gut, versuchs mal mit einer Kochsaltzlösung, die Tropfen werden viel geiler..!
Für glänzende Oberflächen finde ich Haarspray immer was ganz tolles, das kommt auf Makros richtig Fett!

Ich bin gespannt auf mehr!

:daumen:
 
AW: [Tagebuch]: Projekt hitzestau: WaKü-Fotografie Backstage

Frage, der Spiegel ist der zur besseren Ausleuchtung oder für einen bestimmten effekt?
Habe nämlich die Erfahrung gemacht das schon nur ein weisses karton mehr Reflektiert als ein Spiegel.

Den Spiegel haben wir zur besseren Ausleuchtung von der Seite verwendet. Einen grossen weissen Karton hatten wir gerade nicht zur Hand. Aber wenn Du meinst, er reflektiere besser als ein Spiegel, werde ich das mal ausprobieren.
 
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Gestern sind wir dem Waterblock mit NEVR DULL zu Leibe gerückt, um zu testen, wie sauber man das Teil wieder kriegen kann.

So sahen Block und Schrauben gestern aus, als wir den Block aus der Schachtel genommen hatten. Der Block lag komplett zusammengeschraubt einen Monat in seiner Schachtel. Vor dem Einpacken Ende Juni hatten wir ihn mit CB gereinigt.

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Die Schrauben sind gerostet und mit einer weissen Schicht überzogen:

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Behandelt haben wir den Block in zwei Schritten:

1. Reinigung mit CB rot: 10 Minuten einwirken lassen, dann abschrubben und spülen mit Wasser
2. Polieren mit NEVR DULL

Nach dem CB hatte der Block noch mehr schwarze Flecken als vorher:

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Erst das NEVR DULL hat dann wahre Wunder gewirkt:

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Der Block sieht wieder sehr gut aus, das Polieren in den Rillen ist sehr schwierig. Das könnte man mit dem geeigneten Werkzeug sicher noch besser hinkriegen. Insgesamt hat Monk-Trader rund 3 Stunden Arbeit investiert, um den Block wieder so herzurichten. Schrauben hat uns der Support von EK Waterblocks kostenlos zugeschickt. Bevor man diese verwenden könnte, müsste man die Gewinde im Block noch mit einem Rost-Stopper behandeln.

Unsere Bilanz: Viel Arbeit, aber mit NEVR DULL schafft man es, den Waterblock wieder sehr gut aussehen zu lassen. Wenn man die Kosten für das Poliermittel, den Rost-Stopper und die investierte Zeit aufrechnet, relativieren sich die Kosten für einen neuen Block doch sehr schnell. Allerdings fängt das Nickel sich jetzt – also rund 24 Stunden nach dem Polieren – wieder an zu verfärben und anzulaufen. Also muss mit der Nickelbeschichtung etwas nicht in Ordnung sein. Das NEVR DULL wird uns sicher auch in Zukunft mal gute Dienste leisten, aber unsere Beschäftigung mit dem nickelbeschichteten Block ist hiermit abgeschlossen.
 
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@djnoob: wie meinst du das genau, "nur mit ND"?
 
AW: [Tagebuch]: Projekt hitzestau one: GPU-Block restauriert

Wäre das endergebnis nicht die gleiche gewesen, wenn du nur Never Dull benutzt hättest?
 
AW: [Tagebuch]: Projekt hitzestau one: GPU-Block restauriert

Wäre das endergebnis nicht die gleiche gewesen, wenn du nur Never Dull benutzt hättest?

als uns das mit dem Waterblock Ende Juni passiert ist, kannten wir ND noch gar nicht. Klar war uns nur, dass wir den Block nicht mehr verwenden wollten, das war einfach ein Bauchgefühl. Auf das ND sind wir erst später in einem anderen Forum gekommen und haben es uns bestellt und eben jetzt ausprobiert.
 
AW: [Tagebuch]: Projekt hitzestau one: Aktuelle Sommer-Temperaturen

Die Hitze von gestern war der erste echte Härtetest für unseren WaKü-PC. Benchmark-Tests bei durchschnittlichen Zimmertemperaturen hatte das System ohne Probleme bestanden und uns von der Wirkung und Leistungsfähigkeit einer Wasserkühlung überzeugt. Aber wie würde es bei extremen Sommertemperaturen aussen? Das war bisher unsere Frage. Gestern konnten wir auch diese beantworten, hier die Daten von Monk-Trader’s WaKü-System:

Datum: 26.07.2012
Zeit: 19.20
(Grad Celsius)

Aussentemperatur: 32,8
Raum-Temperatur: 32
Wasser: 39,2
CPU: 30
GPU: 39
CPU / Umgebungssensor: 38,4
GPU / Umgebungssensor: 38,3

Zum Vergleich der luftgekühlte PC von Archangel:
CPU: 55
GPU: 60
 
AW: [Tagebuch]: Projekt hitzestau one: Aktuelle Sommer-Temperaturen

Da merkt man mal wieder welchen Schrott CPU Sensoren anzeigen ;) Das kann absolut nicht stimmen.
Zum projekt wirklich schöne Updates und Fotos:daumen:
 
AW: [Tagebuch]: Projekt hitzestau one: Rückblick

Wie man so schön sagt, gelernt haben wir viel und sind um einige wertvolle Erfahrungen reicher… aber im Ernst: man kann sich zwar in alles einlesen und recherchieren – aber es selber machen und durchziehen ist dann immer noch was anderes. Das haben wir schnell gemerkt, als wir angefangen haben unser erstes WaKü-Projekt in die Tat umzusetzen.

Doch lieber der Reihe nach. In den letzten Tagen haben wir Rückschau auf unser Projekt gehalten und uns selber die Frage gestellt: Was haben wir gelernt? Hier unsere Gedanken in einer hoffentlich für Euch nachvollziehbaren Ordnung:

Die wichtigste Erkenntnis aus dem Projekt ist sicher, dass wir nun aus eigener Erfahrung sagen können, dass man die Abwärme der PC-Komponenten mit einer Wasserkühlung in den Griff kriegen kann. Dies ist nicht nur für die Hardware angenehmer. Der PC ist kein Heizkörper mehr, der die Raumluft aufheizt und austrocknet, was für die Augen sehr unangenehm werden kann. Auch bezüglich Lautstärke ist ein WaKü-System deutlich angenehmer. Die verbleibenden Gehäuse-Lüfter und die Lüfter am MORA erzeugen niemals soviel Lärm wie vorher.

In der Vorbereitung und Planung haben wir viel Informationen aus Quellen wie Foren, Tagebuchthreads, Herstellerseiten und Tutorials zusammen getragen. Es dann selber in die Praxis umzusetzen, ist dann immer noch etwas ganz anderes. Vorbereitung und Recherche sind gut, aber nichts geht über die eigene praktische Erfahrung.

Viele Sachen scheinen aber auch „Glaubensfragen“ zu sein. Dies gilt für Fragen nach Schlauchdicke, Kühlflüssigkeit, Reinigung oder High-Flow. Wenn man sich durch die zahlreichen Diskussionsthreads der Foren hindurchgekämpft hat, ist es nicht immer so einfach, für sich selber eine Position zu finden. Es gibt immer verschiedene Arten etwas zu tun. Man muss selber herausfinden, was für einen selber der beste Weg ist oder welches Material man verwendet.

Handwerkliche Arbeit macht uns beiden Spass, es ist eine willkommene Abwechslung der sonst üblichen Schreibtischarbeit. Bei Arbeiten am Gehäuse, wie etwa das Bohren von Löchern, müssen wir in Zukunft stärker dreidimensional und vorausschauend denken. Ein Beispiel: Es wäre es besser gewesen, wenn wir das untere Loch für die Schottverbindung weiter oben gebohrt hätten, dann hätten wir den Schlauch von der Pumpe her besser führen können.

Auch beim Thema Reinigung der WaKü-Komponenten haben wir einiges an Erfahrungen gesammelt, hier haben wir reales Lehrgeld bezahlt: Zur Reinigung darf man keine aggressiven Mittel wie Essig oder Zitronensäure verwenden. Auch Spritzwasser auf den Komponenten sollte man vermeiden.

Die Logistik eines solchen Projekts sollte man ebenfalls nicht unterschätzen. Ein Wasserkühl-Projekt braucht viel Platz. Da wir unter sehr engen Verhältnissen gearbeitet haben, ist viel Zeit jeden Tag mit ein- und auspacken von Komponenten und Werkzeugen drauf gegangen.

Generell gehen die meisten Arbeiten länger, als man im ersten Anlauf meint. Unplanmässige Basteleien wie etwa eine zusätzliche Halterung für den Durchflussmesser können schnell 2-3 Stunden dauern. Umso ärgerlich ist dann natürlich, wenn man sie schlussendlich gar nicht verwendet. In dieselbe Kategorie fällt, dass immer irgendetwas unerwartetes dazwischen kommen kann und man ein Problem zuerst lösen muss, bevor am weiter arbeiten kann. Also sollte man immer genügend Zeit einplanen, wobei das natürlich auch einfacher gesagt als getan ist, wenn man eigentlich zügig vorwärts kommen will. Doch Geduld sollte auch zu den Eigenschaften eines WaKü-Bauers gehören. Wenn man ein System in Betrieb genommen hat, soll man ruhig auch stolz auf die eigene Leistung sein und dass man ein Projekt trotz Schwierigkeiten und Rückschlägen bis zum Schluss durchgezogen hat.

Die Community ist sehr wichtig als Informationsquelle, aber auch für Feedback und den Austausch mit anderen. Ohne Community hätten wir als Newbies unser Projekt nicht so umsetzen können. Wenn man verfolgt, was andere machen und bauen, ist dies auch wieder Ansporn für einen selber und man kann sehen „wo die Messlatte hängt“.

Als erstes Wakü-Projekt den Umbau eines bestehenden PC-Systems in Angriff zu nehmen, hat sich als richtig erwiesen. Die gemachten praktischen Erfahrungen helfen uns bei der Planung unseres nächsten Projektes. Mehr will ich dazu aber noch nicht verraten. Unser hitzestau one-Projekt hat bei uns auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht, wir könnten leicht mehr PC’s bauen, als wir selber brauchen…
 
AW: [Tagebuch]: Projekt hitzestau one: Rückblick

Sehr interessanter Rückblick, solche Erfahrungswerte sind wirklich Gold wert! Wieviel habt ihr denn jetzt insgesamt an Stunden und Euros ungefähr investiert?
 
AW: [Tagebuch]: Projekt hitzestau one: Rückblick

Also an Stunden für Umbauarbeiten am Gehäuse, Löten, Sleeven, Umbau Grafikkarte, Einbau und Inbetriebnahme haben wir sicher rund 120 Stunden an Arbeit reingesteckt. Dazu kommen dann natürlich noch Planung, Auswahl der Komponenten, Recherchen, Beschaffen von Werkzeugen usw., dass kann ich rückblickend kaum zusammenrechnen. Als Schätzung für alles insgesamt würde ich mal von rund 200 Stunden ausgehen.

Über Geld sprechen wir nicht. Was eine komplette Wakü so kostet, kann man sich bei Aquatuning oder einem anderen Shop selber zusammenstellen. Nicht vergessen sollte man Kosten für Material wie Sleeves und Chrimpen und Werkzeuge. Da kommt es natürlich drauf an, wie gut man schon ausgestattet ist. Für die Pumpenmontage haben wir ein L-Bracket anfertigen lassen, das hat inkl. Lackierung rund 60 EURO gekostet.
 
[Tagebuch]: Projekt hitzestau one... und jetzt heisst's reloaded!

Aus dem Projekt "hitzestau one" wird das Projekt "hitzestau one reloaded". Wir kehren zu unseren Wurzeln zurück und wagen gleichzeitig einen Sprung nach vorne: Das Gehäuse wird einer kompletten Überarbeitung unterzogen und es wird neue Hardware geben. Im neuen Worklog erfahrt Ihr alles über unsere geplanten Case Modding-Arbeiten, dieses Tagebuch wird nicht mehr weiter aktualisiert.

Wir hoffen, dass Ihr wieder dabei seit, hier geht's zu unserem neuen Tagebuch: [Worklog] hitzestau one reloaded
 
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