Tagebuch [Tagebuch]: Projekt hitzestau one: Rückblick

AW: [Tagebuch]: Projekt hitzestau: Umbau Wasserkühlung

Reinigung aller Tüllen, MO-RA sowie GPU- und CPU-Block stand am Freitag auf unserer Todo-Liste. Das Ziel war, am Abend einen Testkreislauf mit allen Komponenten aufzubauen und 24 Stunden laufen zu lassen.

Die Tüllen haben wir in zwei stark verdünnten Cillit Bang-Bädern eingelegt (rund 10 Minuten) und danach gut Leitungswasser und destiliertem Wasser gespült. Rotes und grünnes CB sollte man dabei aber nie mischen, sondern nacheinander verwenden. Dazu haben wir alle Dichtungsringe entfernt.

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Die Schnellkupplungen von Koolance haben wir nur mit Spülmittel und Zitronensaft gereinigt, weil wir dort die Dichtungsringe nicht entfernen wollten.

GPU- und CPU-Block haben wir in ein Wasserbad aus Spülmittel, Zitronensaft und etwas Essigreiniger eingelegt. Update vom 26.04.2012: Achtung, damit haben wir ganz schlechte Erfahrungen gemacht! Zitronensaft und Essig sind für uns tabu!

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Trotzdem haben wir beim GPU-Block (EK-FC5X0 GTX GW - Acetal+EN) Verfärbungen an den Schrauben festgestellt. Aber mehr dazu später.

Update vom 26.04.2012: Unser GPU-Block sieht jetzt so aus, wie auf dem Bild unten:

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Dazu haben wir auch einen separaten Thread eröffnet: http://extreme.pcgameshardware.de/wasserkuehlung/223989-neuer-gpu-block-rostet-ek-waterblocks.html

Um MO-RA, GPU-Block und CPU-Block gut mit Leitungswasser ausspülen zu können, aber wir uns im Obi einen Gardena-Adapter und günstigen PVC-Schlauch (10mm) besorgt. Dieser passt perfekt auf unsere Perfect Seal-Tüllen. Den Schlauch kann man so einfach an der Badewanne anschliessen:

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So lassen sich die Komponenten gut durchspülen, um allen Dreck und Reste der Putzmittel herauszukriegen. Den MO-RA lässt man am besten vor der Badewanne stehen... :)

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Um das Gemisch aus Wasser und Putzmittel (CB) mit einem gewissen Druck in den MO-RA zu kriegen und ihn auch auch damit durchzuspülen, haben wir ein Druck-Sprühgerät aus dem Gartencenter verwendet, wie man es sonst für Pestizide einsetzt.

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Wo sonst die Sprühdüse aufgesteckt wird, haben wir mit Kabelbinder unseren PVC-Schlauch befestigt und via Tülle kann man diesen direkt auf den MO-RA aufschrauben.

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Auf diese Weise könnte man natürlich auf die anderen Komponenten reinigen.

Am Schluss haben wir den MO-RA mit dem Druck-Sprühgerät mit destiliertem Wasser durchgespült.

Als alle Komponenten sauber waren, haben wir einen Testkreislauf aufgebaut und mit Wasser befüllt.

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Am Samstag haben wir noch die letzten Lötarbeiten erledigt und ein paar Kabel gecrimpt und gesleevt. Das ist auch eine Kunst für sich. Hier haben wir noch viel praktische Übung vor uns.

Am besten gefällt uns dieses Kabel, dass Strom für die neun Lüfter vom MO-RA liefern soll (2 Stecker D-Sub 9-polig, selber gelötet):

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Am Sonntag wollten wir eigentlich den Zusammenbau machen. Der Testkreislauf war 48 Stunden lang ohne Probleme gelaufen. Als wir den GPU-Blocks uns näher ansahen, fiel uns sofort die Schrauben auf:

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Dies machte uns misstrauisch, deshalb haben wir den Block aufgeschraubt:

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Mit einiger Putzarbeit konnten wir zwar die meisten Ablagerungen entfernen. Aber irgendeine Form der Beschädigung müssen die Innenseite und die Schrauben bekommen haben. Sehr wahrscheinlich haben wir mit unserem Reinigungsmittelgemisch aus Geschirrspülmittel, Essig und Zitronensaft unbeabsichtigt Schaden angerichtet. Den CPU-Block haben wir auf die gleiche Weise gehandelt und dieser ist immer noch völlig in Ordnung.

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Der GPU-Block ist wie gesagt von EK, der CPU-Kühler kommt von Watercool.

Auf jeden Fall bedeutet dies, dass Zitronensäure und Putzessig für uns ab sofort tabu sind.

Da wir nicht abschätzen können, wie sich die Oberfläche der Innenseite des Blocks weiter einwickelt, haben wir uns entschlossen, ihn nicht zu verbauen, da wir nicht wollen, dass im Laufe der Zeit möglicherweise auch andere Komponenten in Mitleidenschaft gezogen werden.

Wir haben bereits einen Ersatz bestellt. Die ganze Geschichte müssen wir unter "Lehrgeld" abbuchen, auch wenn es natürlich extrem ärgerlich ist. Bis der neue Block bei uns eintrifft, macht unser Projekt rund 10 Tage Pause. Dann werden wir natürlich auch diesen Tagebuch-Thread wieder weiterführen und euch hoffentlich vom erfolgreichen Abschluss unseres Projektes berichten können...
 
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Bis wir nächste Woche wieder weiterarbeiten können, beschäftigen wir uns noch mit verschiedenen Fragen zu Themen wie Verschlauchung, Reinigung, AGB-Steigröhrchen und Kalibrierung der Sensoren. Ich poste die Fragen mal thematisch sortiert als einzelne Beiträge. Wenn ihr Erfahrungen, Hinweise oder Tipps und Tricks habt (auch wenn es nur ein Link ist), sind wir euch sehr dankbar.
 
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Fragen zum Thema Verschlauchung:

- Wie reinigt man den Schlauch korrekt von innen und aussen (Primochill PrimoFlex Pro 16/10 (3/8"ID) White))?

Beim Aufbau des Testkreislaufes haben wir gemerkt, dass es schnell auf dem Schlauch Spannungen und Verdrehungen gibt, die auf die Tüllen wirken, was zur Folge hat, dass sich der Schlauch löst oder die Tülle im Gewinde lose dreht.
- Wie schafft man es, dass beim Montieren der Schläuche solche Drehungen und Spannungen vermieden werden können?
- Wie schätzt man am besten die korrekte Länge der einzelnen Stücke ab, damit man nicht zu viel von jedem Teilstück abschneiden muss?
- Gibt es andere Methoden, den Schlauch auf die Tüllen aufzustecken, ausser das Ende in kochendes Wasser zu tauchen?
 
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Zum Thema AGB-Steigröhrchen:

Wir haben einen EK Water Blocks EK-Multioption RES X2 - 250 Advanced im Einsatz. Oben kommt das Wasser rein und geht unten senkrecht raus zur Pumpe.

Wie würdet ihr die 3 Steigrörchen am besten im AGB verteilen?
 
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Zum Thema Kalibrierung der Sensoren:

Wir haben Sensoren für Wassertemperatur, Umgebungstemperatur und einen Durchflussmesser. Wie eicht und kalibriert man diese korrekt?
 
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Zum Thema Reinigung:

Zum Thema Reinigung von Waterblocks, die bereits in Betrieb waren, habe ich schon einiges gelesen. Aber wie sieht es explizit mit neuen Blocks aus, die noch nie in Betrieb waren? Nach unserer hier beschriebenen schlechten Erfahrung wollen wir unseren zweiten Block nur noch mit Wasser und Spülmittel reinigen und aufpassen, dass er von aussen nicht nass wird.

- Wie reinigt ihr einen neu gekauften Waterblock, ohne dass die Beschichtungen angegriffen werden oder die Schrauben rosten?
 
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Moin Hitzestau

Erst mal ein kompliment für eure Ausführlich Dokumentierten Updates!
Habe die paar Seiten mit grossem Interessen durchgelesen!

Sehr spannend finde ich das Thema Waküreinigung.
Wie man bei euch unschwer erkennen kann gibt es hier doch noch viele unbeantwortete Fragen!

Einige davon interessieren mich Persönlich auch sehr!

Ich für meinen Teil reinige die Kühler immer mit Automotorenreinigungs Seife.
Keinen plan was für ein Produkt, müsste ich nachschauen, aber der vorteil liegt auf der Hand.
Durch den Korrosionsschutz und den ganzen Zusätzen hatte ich noch nie angriffe auf den Kühlern festgestellt.

Citronensäure und Essig sind nicht ganz ungefährlich und oft mals stärker als manch einer denken würde.
Eure Tests bestätigen wieder ein mal, dass es nicht ganz einfach ist eine Wakü fachgerecht zu reinigen.

Verschlauchung:
Ich benutze seit über 8 Jahren zwar nur noch Schraubtüllen aber das Problem bleibt das selbe.
Nur mit dem grossen Vorteil, das sich der Schlauch viel viel besser wieder ab der Tülle lösen lässt.
Ich verbinde also immer Tülle eins mit dem Schlauch, messe kennzeichne die länge bis tülle zwei.
Dann wird abgeschnitten, den ganzen Schlauch noch mal entfernt und dann möglichst ohne verdrehung wieder aufsetzen.

AGB:
Hier gibt es wohl kaum kein Richtig oder Falsch.
Ich für meinen Teil habe das lange rohr immer für den Eingang des Wassers von oben verwendet.
Das zweite Rohr habe ich offtmals gar nicht mehr eingesetzt, da der AGB fast weniger Geräusche von sich gibt wenn unten kein Rohr mehr verbaut wird.
Entscheindend ist nur, dass der Wasserstand das obere Rohr überdeckt!

Kalibrierung:
Da kann ich nicht sonderlich Helfen.
Meine Kalibrierungen habe ich immer über die Aquasuite vorgenommen, also Softwareseitig!

Zum Thema Reinigung habe ich ja bereits was geschrieben.
Ich verwende nur ein Reinigungsmittel (sehr sparsam) und Dest. Wasser!

:daumen:
 
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Zum Thema Schlauch anbringen:
Wenn es wirklich so Probleme macht die Tüllen draufzumachen einfach ein paar Tropfen Wasser dazwischen und drehen. Öl sollte auch gehen, da besteht aber wieder die Gefahr das Wasser zu verunreinigen also Vorsicht.
Reinigung: Das könnt ihr entweder mit Destilliertem Wasser machen oder mit der Flüssigkeit mit der ihr den PC kühlen wollt, dies wäre natürlich ziemlich teuer.
Ich habe mal normales Leitungswasser genommen und bis jetzt ging alles gut.
Schläuche reinigen: Pfeifenreiniger oder so sollten es richten :daumen:
 
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Erst mal ein kompliment für eure Ausführlich Dokumentierten Updates!
Habe die paar Seiten mit grossem Interessen durchgelesen!

Danke, danke...

Ich für meinen Teil reinige die Kühler immer mit Automotorenreinigungs Seife.
Keinen plan was für ein Produkt, müsste ich nachschauen, aber der vorteil liegt auf der Hand.
Durch den Korrosionsschutz und den ganzen Zusätzen hatte ich noch nie angriffe auf den Kühlern festgestellt.

Citronensäure und Essig sind nicht ganz ungefährlich und oft mals stärker als manch einer denken würde.
Eure Tests bestätigen wieder ein mal, dass es nicht ganz einfach ist eine Wakü fachgerecht zu reinigen.

Du sagst es, man findet alle möglichen Ratschläge und gerade mit aggressiven Putzmitteln werden wir in Zukunft vorsichtig sein. Essig und Zitronensäure sind aber entgültig gestrichen!

Verschlauchung:
Ich benutze seit über 8 Jahren zwar nur noch Schraubtüllen aber das Problem bleibt das selbe.
Nur mit dem grossen Vorteil, das sich der Schlauch viel viel besser wieder ab der Tülle lösen lässt.
Ich verbinde also immer Tülle eins mit dem Schlauch, messe kennzeichne die länge bis tülle zwei.
Dann wird abgeschnitten, den ganzen Schlauch noch mal entfernt und dann möglichst ohne verdrehung wieder aufsetzen.
Überwurfmuttern haben wir auch getestet, aber festgestellt, dass sie den Schlauch schon beim ersten Zudrehen beschädigen. Deshalb haben wir uns für Perfect Seal-Tüllen entschieden. Oder gibt es einen Hersteller von Überwurfmuttern, den du empfehlen kannst?

AGB:
Hier gibt es wohl kaum kein Richtig oder Falsch.
Ich für meinen Teil habe das lange rohr immer für den Eingang des Wassers von oben verwendet.
Das zweite Rohr habe ich offtmals gar nicht mehr eingesetzt, da der AGB fast weniger Geräusche von sich gibt wenn unten kein Rohr mehr verbaut wird.
Entscheindend ist nur, dass der Wasserstand das obere Rohr überdeckt!
Ja, so werden wir es auch machen
 
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Bezüglich Verschlauchung muss ich euch recht geben!
Vorallem ein zu starkes festziehen der Gegenmutter kann tödlich sein für den Schlauch!

Meine Erfahrungen zeigen aber, dass wenigstens die teueren Bitspower hier etwas sorgfältiger Arbeiten, aber nicht perfekt.
Ein leichtes eindrücken und verdrehen geht hier aber in Ordnung wie ich finde. Immerhin muss ja auch die Sicherheit gewährleistet sein.

:daumen:
 
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Gestern konnten wir endlich weiterarbeiten, da unser neuer GPU Block eingetroffen ist.

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Wegen unserem 10tägigen Unterbruch mussten wir alle Komponenten nochmals kurz reinigen, also durchspülen mit Wasser und destiliertem Wasser. Denn neuen GPU Block haben wir nur mit Wasser und Geschirrspühlmittel durchgespült und von aussen in Plastik eingepackt, damit er kein Spritzwasser abbekommt.

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Nach abgeschlossener Reinigung ging es gleich weiter mit dem GPU-Block, nämlich den Umbau der Grafikkarte. Denn Lüfter hatten wir schon nach dem Ausbau abmontiert, so war dies unsere Ausgangslage.

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Entgegen der Anleitung von EK, haben wir zuerst die Verstärkungsplatte ("reinforce plate") montiert, die Wärmeleitpads auf der Karte zum Teil ausgetauscht und die Abstandshalter-Schrauben ("brass standoffs") auf dem Block selber, und erst dann die Wärmeleitpaste aufgetragen.

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Danach haben wir die Backplatte verschraubt, die erheblich zur Stabilität der Karte beiträgt. Die fertig umgebaute Karte bringt stolze 1252 Gramm auf die Waage.

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Die nächste Arbeit war die Lüftermontage auf dem MO-RA:

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Für den CPU gibt es ebenfalls eine Backplatte, die wir am Mainboard verschraubt haben:

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Am Gehäuseboden haben wir den unteren Teil unseres modifizierten "Shoggy" mit Entkopplungsschrauben angebracht und die Pumpe für den Einbau vorbereitet. Den mittleren weichen Teil des Shoggy verwenden wir nicht, da bei unserer senkrechten Montage der Pumpe diese zu stark hin und her schwanken würde.

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Weiter haben wir Mainboard und AGB-Halterungen auf dem Mainboardtray verschraubt. Als letzte Arbeit des Tages haben wir noch die Winkelstücke und Tüllen in die Schottverschraubungen gesetzt.

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Somit ist nun alles bereit für den zügigen Einbau der Komponenten und die Verschlauchung.
 
Mir gefällt dein Projekt bisher sehr. Du dokumentierst gut und deine Bilder sind auch ansehnlich.

Auf ein gutes Gelingen! Ich bleib mal am Ball. [x] Abo :)
 
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Die Graka :sabber: Bei solchen Bildern wünsch ich mir echt ne richtige Wakü nur warum muss das ganze so teuer sein :daumen2:
 
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Am Mittwoch war es endlich so weit: Einbau aller Komponenten und die Verschlauchung standen auf dem Programm. Als erstes haben wir Montage der Pumpe nochmals leicht geändert, vergleiche die Bilder oben: Wir haben die untere Schaumstoffplatte entfernt und die Entkopplungsschrauben direkt in den Gehäuseboden eingeschraubt.

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Das erste Schlauchstück haben wir auf die Pumpe montiert, hier fliesst Wasser direkt vom AGB in die Pumpe darunter. Das Schlauchende haben wir in heisses Wasser getaucht, dann lässt es sich problemlos über die Tülle ziehen.

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Auf dem Bild sieht man links neben der Pumpe eine Halterung für den Durchflussmesser, die wir aber schnell wieder verworfen haben.

Hier und überall haben wir den Schlauch mit einer Schlauchschelle zusätzlich fixiert. Um das zweite Ende auch ins Wasser zu tauchen, haben wir den PC kurz gedreht.

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So sieht die fertige Verschlauchung der "unteren Etage" aus. Am Winkelstück ist der Schlauch zum MO-RA angeschlossen.

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Um am einfachsten weiter arbeiten zu können, haben wir den PC hingelegt:

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Der Abstand zwischen Grafikkarte und AGB beträgt nur eine Fingerdicke, hätten wir die AGB-Halterung etwas weiter unten montiert, wäre schon eng geworden. Also besser planen!

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Für weitere Verschlauchung haben wir Tücher über die Komponenten ausgelegt, da wir für die folgenden Schlauchteile immer beide Ende gleichzeitig erwärmt haben.

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So kann die ungefähre Schlauchlänge meist sehr gut abschätzen. Die Montage der Schlauchteile war dann sehr einfach.

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Somit war die interne Verschlauchung bereits abgeschlossen. Zum Schneiden haben wir immer einen speziellen Schlauchschneider benutzt, damit die die Schnitte auch wirklich gerade werden. Die Verschlauchung zum MO-RA war natürlich einiges einfacher. Eingebaut haben wir noch zwei paar Schnellkupplungsstücke von Koolance, die sich bereits sehr bewährt haben.

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Dann ging es auch schon ans Befüllen, für den Kreislauf und die WaKü-Bauer standen die jeweils geeigneten Flüssigkeiten bereit:

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Da der AGB über der Pumpe montiert ist, konnte sie das eingefüllte Wasser gut in den Kreislauf "hineinschieben". Eingefüllt haben wir rund 2,2 Liter. 2 Liter von der Innovatek-Fertigmischung und den Rest mit normalem destilliertem Wasser.

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Entgegen unseren Beobachtungen beim Testkreislauf hatten wir nur sehr wenig grosse Luftblasen im System, wie man hier am ABG sieht:

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Den Kreislauf haben wir über Nacht laufen lassen, ohne das irgendwelchen PC-Komponenten angeschlossen waren.
 
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Danke...

Was hast du den für ein System, wenn du schreibst du wünscht dir eine "richtige WaKü"?
 
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Bis jetzt n Hammer Projekt aber Becks....ich glaub ich lösch mein Abo wieder :ugly::lol:
Wie immer sehr schöne Bilder, die Verschlauchung ist euch echt gelungen :daumen:

Danke...

Was hast du den für ein System, wenn du schreibst du wünscht dir eine "richtige WaKü"?

Tagebuch siehe Sig, ist bis jetzt nur ne H70 :D
 
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