News Studie: Was erwartet die Gen Z vom Job? Geld steht ganz oben

Dem Punkt muss ich stark widersprechen. Bei dem Unternehmen, bei dem ich arbeite, stand es kurzzeitig im Raum nicht hier im Nachbarort neu zu bauen, sondern soweit entfernt, dass ich mit der S-Bahn etc. pro Strecke 1,5-2 Stunden statt 0,5 Stunden gebraucht hätte.

Das ist eine Unternehmensentscheidung. Wenn mir der Weg nicht passt, weil der zu weit ist, muss ich mir was anderes suchen. Wenn du dir einen Arbeitgeber suchst (oder ein Recruiter dich anspricht), entscheidest du, wie weit du fahren willst. Wenn du dich für einen Arbeitgeber entscheidest, der im Süden ist, du aber weit oben im Norden lebst, dann ist das deine Sache und nicht die des Arbeitgebers. Daher ist das vollkommen in Ordnung so, dass die Fahrtzeit zur Arbeit deine Sache ist und nicht zur Arbeitszeit gehört.
Jo dann bitte nicht über "Fachkräftemangel" jammern sondern auch an der Stelle schön die Luke dicht halten. Ist ja eine Unternehmensentscheidung und kein Politikum. Rosinen picken is nich mehr.

Im Übrigen wäre es weiterhin eine Unternehmensentscheidung wen man dann einstellt - man hat dann einfach noch ein zusätzliches Kriterium.

Es geht dabei nicht um fünf Minuten, die jeder machen darf. Es geht um 15 Minuten oder ähnliches pro Stunde. Und das geht einfach mal gar nicht.
Davon war hier halt nicht die Rede, kann ich also nix zu sagen. Und Arbeitszeit mit geleisteter Arbeit gleichsetzen passt halt nie. Wärs dir lieber ich erfülle alle Ziele und mach jede Stunde 15 Minuten Pause oder soll ich lieber 16 Stunden am Stück knüppeln und krieg nix gebacken ? Präsenz ist keine gute Metrik. Ausser in den Unternehmen die halt nix hinkriegen ausser Menschen schinden.

Was heißt speziell?
Eine merkwürdige Forderung. Heisst ja nicht umsonst Pause.
Du musst es ja nicht machen oder kannst dir was besseres suchen.
Und genau das macht Gen Z ja auch. Sind ja die Alteingesessenen die jetzt darüber plärren, DASS sie das machen was du hier grad vorschlägst. Dann kommen die Parolen von "das kann ja nicht jeder so machen !!" und so weiter. Muss dir doch auffallen wie schizophren das is.

Auf der einen Seite wird gefordert "musst du ja nicht machen" und auf der Anderen heisst es "hey die SOLLEN das aber machen:heul:".

Naja, der wird halt lächerlich oft als supertolles Goodie "verkauft" und sogar in der Stellenausschreibung erwähnt.
Man überlege mal wie Firmen dumm gucken würden wenn sie fragen "beherrschen sie CISCO Networking" und du sagst "ne aber ich kann dafür echt gut tanzen", weil Hard-Facts sind ja nicht so wichtig wie Softe.

Aber selbst dann kein gutes Gehalt zahlen wollen und mit dem Obstkorb oder nem Wasserspender kommen. "Können sie mich gut bezahlen?", "nein, aber wir haben fliessend Wasser".:lol:
 
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es ist halt leider nicht alles so leicht, wie man denkt. der bäcker um die ecke wird kein astronomisches gehalt bezahlen können und die arbeitszeiten werden sich auch nicht nach den wünschen der bewerber richten können. was soll er also tun?
Deswegen sind ja mittlerweile viele Betriebe auf "Ausländer" angewießen, um Jobs zu besetzen, für die sich kein deutscher GenZler finden lässt.
Wir bekommen teilweise ungarische Arbeiter über Zeitfirmen. Anders ist das nicht mehr zu bewältigen.
 
Nö, Ausbeutung ist es für mich genau dann wenn ich für mich meine dass das Verhältnis nicht passt.
Weiß nicht ob ich das schon Ausbeutung nennen würde.
Der Arbeitsgeber ist ganz genauso von mir abhängig wie umgekehrt. Wenn also eine der beiden Parteien meint dass das Verhältnis nicht mehr passt wird versucht was zu ändern.
Absolut.
Wenn das nicht funktioniert gehe ich halt oder werde gegangen. Ganz einfach. Ich muss den Arbeitgeber nicht in Watte packen und Rücksicht nehmen.
Ganz sicher nicht.
Macht die Gegenseite im Zweifel auch nicht. So ist das nun mal im Kapitalismus. Was denkst du wie es zur aktuellen Vermögensverteilung gekommen ist? Denkst du das ist passiert weil die Arbeitgeberseite so super duper faire Löhne gezahlt hat und für perfekte Arbeitsbedingungen gesorgt hat? Ich bitte dich :haha:
In vielen Berufen brauchen sich die Angestellten und auch Auszubildene nicht beschweren, aber wenn ich gerade mal an die eine, oder andere Putzfirma denke... Da ist Ausbeutung wirklich noch weit verbreitet.

Genau so kann es sein, das es da draußen noch viele andere Berufszweige gibt, die man selbst nicht auf dem Schirm hat, in denen Ausbeutung auch noch ein Thema ist, oder eben umgekehrt.
Jetzt fängt das Blatt sich an zu drehen. Der Arbeitnehmer hat gemerkt dass er essenziell ist für den Erfolgt und will jetzt seinen Teil vom Kuchen abkriegen.

Schauen wir mal. Von mir aus gerne.
Ich würde am liebsten wieder selber Handwerklich arbeiten, in der Industrie als Betriebselektriker ( Instandhaltung ). Das ist eine gute ehrliche Arbeit.

Schauen, wenn die Löhne steigen mache ich es vielleicht.
 
Arbeitnehmer, die nicht so handeln, beziehen Wohngeld oder eine Berufsunfähigkeitsrente.


Soso, mehr als 3 abfällige Worte hast du nicht übrig für die Situation all der Kellner, Servicekräfte während und nach Corona oder all der Pflegekräfte, die nach 20 Jahren schon so fertig sind, dass sie den Beruf wechseln müssen?
Mach dich mal schlau, was es monetär heißt, ein "Hermesbote" zu sein.

3 Worte, die zum einen jeglicher Kinderstube entbehren und andererseits mehr als deutlich machen, dass du so gar kleine Ahnung vom Arbeitsleben anderer hast.
 
Schon mal überlegt wer die Ausbildung finanziert?
Als nächstes noch Geld für die Fahrausbildung verlangen. ?

Lehrjahre sind nun mal keine Herrenjahre.
Und wer den Wert (bzw. das Geschenk) seiner Ausbildung nicht erkennen will, sollte diese erst garnicht beginnen und lieber den Platz für diejenigen freihalten, welche gerne dazu bereit sind.

Bei mir auf Arbeit haben wir (leider) schon genug Erfahrungen mit der Generation Z sammeln müssen.
So gut wie alle waren bisher egoistisch, weinerlich und faul.

Wenn ich daran denke, dass diese Generation meine Rente erwirtschaften muss.... :ugly:

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Wobei mir die wenigen Ausnahmefälle unter der Gen-Z fast noch mehr Leid tun, die gegen die begründeten Vorurteile ankämpfen müssen.
Ja, leider Wahr !
Wenn ich mir das bei uns angucke dann schmeisse ich mich weg. Fast nur Generation Z aber was da abgeliefert wird von teilweise ausgebildeten als Quereinsteiger im Bereich IT Service Desk da kriege ich regelmäßig Lachkrämpfe. 3 Haare auf der Brust Kippe im Hals ich bin ein Mann und weiss alles...ohne Knowledge Base würden die instant versagen.
Damit das agnze gleichmässig verteilt ist auf, die Geschlechter will ja fair sein, die Damen dieser Generation hübsch sein Kokettieren und möglichst viel Arbeit dem nächsten zuschustern dabei selbstverständlich, die Einstellung wie, die Dame aus dem Video. Und wehe es gibt mal einen berechtigten Einlauf, das heisst 1 Woche AU.
Das ganze bei 38,5 Stunden, jedes WE frei, Schichten gibt es zwar aber alle fair bei der spätesten kann mehr als auspennen...ink. 1 Büro 4 HO

Sage dazu nichts mehr...
 
Weiß nicht ob ich das schon Ausbeutung nennen würde.
Die Definition von Ausbeutung ist ja einfach nur die unzureichende Bezahlung. Bzw. sonstige miese Arbeitsbedingungen.

Was jetzt eine unzureichende Bezahlung ist muss ich als Arbeitnehmer ja selbst für mich festlegen. Der Lohn wird im Normalfall ja direkt zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ausgehandelt. Wenn ich also zu viel fordere kann der Arbeitgeber einfach ablehnen. Im Gegenzug bedeutet das aber ich kann auch ablehnen. Wenn jetzt meine Forderung von allen Arbeitgebern abgelehnt wird war sie offenbar zu hoch, wenn nicht entspricht sie wohl meinem Wert. Wir sind aktuell in vielen Bereichen in der Situation dass sich die Arbeitgeber eher beim Arbeitnehmer bewerben muss als andersherum. Das ist für viele Arbeitgeber ganz neu. Wenn weniger Arbeitnehmer da sind muss um die vorhandenen mehr gekämpft werden. Das heißt mehr Geld und allgemein bessere Arbeitsbedingungen. Klar sind die vorhandenen Bedingungen keine Ausbeutung wie in einem dritte Welt Land, aber trotzdem haben sich die Rahmenbedingungen geändert und so passen sich auch meine Bedingungen an. Wenn sich der Wind wieder dreht und wir wieder einen Arbeitgeberfreundlichen Arbeitsmarkt haben werden sich die Bedingungen wieder mehr pro Arbeitgeber drehen.

In Krisen wurde bisher auch nie Rücksicht auf die Arbeitgeber genommen. Wenn die Zahlen nicht stimmen, wird entlassen. Das ist genau dasselbe, nur andersherum.
 
Nein, eben nicht. Ausbeutung ist es erst, wenn das vollkommen unverhältnismäßig stattfindet. Wenn du einen Job bekommst, ein Büro, einen Wagen, usw und würdest direkt so viel Kohle bekommen wie das wofür dein Chef seinen Kunden die Rechnung schreibt, wovon soll er all die Dinge die du gestellt bekommen hast denn abzahlen? Womit soll er wirtschaften, investieren, neue Anschaffungen fürs Unternehmen tätigen und wovon den BG-Anteil zahlen?

Wenn ich mich, um ein halbwegs vernünftiges Leben führen zu können, mit meiner Arbeitskraft bei jemandem verdingen muss, aber stets nur einen Bruchteil des von mir geschaffenen Werts als Entlohnung dafür enthalte, während andere daraus Kapital akkumulieren können, dann ist das auf abstrakte Art Ausbeutung. Wenn es dir besser passt, dann nenne es halt einen „systematisch schlechten Deal“.

Darauf hinzuweisen, dass unser wirtschaftliches System eben genau so funktioniert halte ich aber ehrlich gesagt für ein schwaches Gegenargument ;-)
 
Soso, mehr als 3 abfällige Worte hast du nicht übrig für die Situation all der Kellner, Servicekräfte während und nach Corona oder all der Pflegekräfte, die nach 20 Jahren schon so fertig sind, dass sie den Beruf wechseln müssen?
Mach dich mal schlau, was es monetär heißt, ein "Hermesbote" zu sein.

3 Worte, die zum einen jeglicher Kinderstube entbehren und andererseits mehr als deutlich machen, dass du so gar kleine Ahnung vom Arbeitsleben anderer hast.
Bin voll bei dir!

Was verdient denn ein Kellner?
Ein Hermesbote soll im Landesschnitt 14€/std verdienen. Wie viel soll denn ein ungelernter verdienen? (Will nur deine Meinung dazu hören, das ist nicht wertend!)

Die Pflegekräfte sind ja nochmal ein ganz anderes Problem. Das ist ja auch systematisch kaputt gespart worden. Aber wie da die Bezahlung aussieht weiß ich auch nicht.
 
Am Montag war ich mal wieder bei meinem alten kleinen IT Laden. Da gabs einen neuen Praktikanten.
Der LAG! auf seinem Stuhl, eine Hand in der Hosentasche, und die andere am Handy. Weder hat er sich für was interressiert was dort gemacht wurde, noch sonst was. Drei Haare im Gesicht, und so getan als wäre er der coolste.
Exakt sowas sehe ich leider öfters. Egal bei welchem Beruf. Und von den Chef's hier im Ort höre ich genau das gleiche. Die meisten haben null Bock die Hände sich schmutzig zu machen. Lieber Youtube Star und Tiktoker werden, oder so ein Rotz. Am besten sich auf die Straße kleben, oder bei ner grünen Demo mitmachen, damit sie einen Tag frei haben. Von was auch immer.
Personal zu finden ist auch Glücksache geworden. Früher haben die Arbeitnehmer die Arbeitgeber mit ner Bewerbung angeschrieben. Heute kann man von Glück sagen wenn man en Zettel bekommt, wo steht - 'Ey, DIGGA, ich will Arbeit.'
Oder man muß sie selbst noch anschreiben.

Ich verstehe die Forderung das man wegen der steigenden Kosten mehr Geld verdienen möchte, aber es muß immer noch im Verhältnis stehen.
Und bei so Artikel wie in der Bild z.b. oder sonst wo, wo Tiktoker/Influenzer oder wie sie alle heißen, über Job klagen wo sie von 'neun bis fünf' arbeiten müssen, wird mir echt schlecht, aber so richtig. Ja, das mag nicht die Mehrheit sein. Aber es werden immer mehr, weil auf ner Welle mit schwimmen war schon immer besser, auch wenn man nicht weiß worum es geht.
Ich sehe düster in die Zukunft, was das betrifft.
Aber es gibt ja das tolle Bürgergeld, was die ganze Sache unterstützt.
 
Oder aber die Firma würden Arbeitenden gehören, so wie es im Sozialismus sein würde.
Wenn die Firma spitze ist und die Arbeitenden sich wohl fühlen und wirklich gerecht entlohnt würden, könnte sich ja sogar eine Situation ergeben, in der die Firma irgendwie strauchelt und die Angestellten könnten die Firma retten mit ihrem Ersparten oder die Firma nach einer Pleite einfach mit anderem Personal neu gründen und dann wie gehabt weiterarbeiten. An solche Szenarien denkt natürlich auch niemand. Es wäre wohl zu "Sozialistisch", wenn die Arbeitenden wortwörtlich ein Hauptbestandteil der Firma sind. xD

Bei der Firma Microsoft soll das ja tatsächlich so laufen...jedenfalls in den Anfängen so gelaufen sein. Jährliche Boni in Form von Aktienpaketen. Angeblich soll man nach spätestens 10 Jahren Firmenzugehörigkeit schon Multimillionär sein bei denen. Und dann ist der Angestellte tatsächlich Miteigentümer der eigenen Firma.:)

Und wer da dauernd Krank macht oder faul rumhängt, der schmälert tatsächlich den Wert seiner eigenen Kaptialanlage und der Firma in der er Arbeitet. In Deutschland undenkbar... im "sozialistischen Amerika" anscheinend an der Tagesordnung. :lol:
 
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Ich würde am liebsten wieder selber Handwerklich arbeiten, in der Industrie als Betriebselektriker ( Instandhaltung ). Das ist eine gute ehrliche Arbeit.

Schauen, wenn die Löhne steigen mache ich es vielleicht.
Kannst du doch jetzt schon machen.
In größeren Industriebetrieben liegst du da schon bei >20€/h
Die nehmen alles halbwegs brauchbare was zu kriegen ist. Denen fehlt jetzt schon massiv Personal in der Produktion.

Nur Handwerk solltest du meiden. Da bist du als Elektriker bei 14-15€ und hast die Verantwortung über eine komplette Baustelle samt Hilfsarbeiter die zwar idR motiviert sind aber dich wegen der Sprachbarriere nicht allzu gut verstehen.
Hat schon so seine Gründe wieso gefühlt min 50% innerhalb des ersten halben Jahres nach Ausbildungsende das Handwerk verlassen.


Das Ergebnis der Studie wundert mich jetzt nicht wirklich.
Die Preise für Lebensunterhalt, Wohnungen/Häuser und Luxusartikel sowie die zusätzlichen Belastungen (CO² Steuer, ...) sind im letzten Jahrzehnt deutlich gestiegen bzw. explodiert während das Rentenalter ständig angehoben wird und fraglich ist, ob dass in X Jahren dann überhaupt noch für den Lebensabend ausreicht.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass die gut bezahlten Jobs mit wenig/keiner körperlicher Arbeit angestrebt werden und Work/Life Balance im Vordergrund stehen.
Anders kann man sich nichts mehr leisten und hält gesundheitlich auch nicht bis zur Rente durch, für die man dann eh noch Rücklagen gebildet haben sollte, weil die definitiv nicht hoch ausfällt.
 
Bin noch nicht ganz durch (ziehe mir das gerade auf einem Ohr rein ;))
Muss aber schonmal festhalten, sicher ein paar nette Gedanken drin. Man darf aber auch nicht den Fehler machen, Aussagen als bewiesene Fakten zu bewerten.

Das finden sich Aussagen die gut klingen, aber das muss man in Detail durch kalkulieren! Wie gut welche Ansätze funktionieren können.
Also das mit dem Hochfrequenzhandel, bei dem in Minuten die Bruttosozialprodukte ganzer Länder an der Börse verzockt werden, das glaube ich. In der ARD lief vor Jahren eine Doku über die Black Rock Bank. Das ist der schlimmste Laden von allen. Dort werden noch mehr Hintergründe erläutert, z. B. über deren tollen Börsencomputer usw.
 
Ich verstehe die Forderung das man wegen der steigenden Kosten mehr Geld verdienen möchte, aber es muß immer noch im Verhältnis stehen.
Verhältnismäßig faire Löhne müssen ständig ansteigen, weil Inflation, Mindestlohn und Bürgergeld, sowie Steuerlast das notwendig machen. Es muss noch einen Unterschied zwischen Sozialhilfeempfänger, Ungelerntem und entsprechend ausgebildetem Personal geben.

Da hat ein kleines Unternehmen schlichtweg gar keine Chance, weil das idR gar nicht erwirtschaftet werden kann.
Dafür haben Betriebe im Ausland (reichen schon unsere Nachbarländer) einfach viel zu gute Vorraussetzungen.

Ergebnis sieht man z.b. ganz gut bei den Erdbeerbauern.
Die haben ihre Felder wegen Mindestlohnerhöhung noch schnell gemulcht und Mais angepflanzt, weil sich die Ernte nicht rechnet.
Der Lebensmittelhandel kauft schlichtweg die günstigste Ware. Die zahlen nicht mehr, nur weil in Deutschland der Mindestlohn doppelt so hoch ist.
 
Oder man muß sie selbst noch anschreiben.
Wenn du jemanden SUCHST, ja, dann ist das so. Wenn ich einen Job SUCHE muss ich ja auch anschreiben. Du beschwerst dich doch nicht allen ernstes darüber, dass jemand der sucht selbst in Aktion treten muss ?

Ich verstehe die Forderung das man wegen der steigenden Kosten mehr Geld verdienen möchte, aber es muß immer noch im Verhältnis stehen.
Sag das doch mal den CEOs die sich auch in nem schlechten Jahr mehrere Zehn Mio € Bonus gönnen. :-D
 
Das ist so ein abgedroschener Satz. Ich z.B. nur Projekte, hinter denen ich voll und ganz hinter stehe. Ist das dann Arbeit oder macht es Freude? Das verstehen viele aber nicht, weil viele gar nicht erlebt haben, wie unglauiblich befriedigend es ist, eine Idee zu haben und dann eine Firma in der man arbeit, mit der man diese Idee umsetzen kann. Freiberuflich würde mir dazu immer das Geld fehlen. Einfach schöne Projekte. Soll ich statt dessen meinen Transporter zum Wohnmobil umbauen und das als "leben" ansehen, obwohl es eigentlich "arbeit" ist?
Der Satz ist prinzipiell allgemeingültig. Und deutlich weniger abgedroschen, als z.B. "Lehrjahre sind keine Herrenjahre" und so n Quatsch.

Viel zu viele Leute bilden sich was darauf ein, hart und vor allem lange (Stichwort Überstunden) gemacht zu haben, gehen selbst krank zur Arbeit etc. etc. So werfen sie im Endeffekt ihr restliches Leben der Firma zum Fraß vor. Und merken nicht mal, dass sie es nötig hätten, mal längere Zeit Urlaub zu machen, weil der gute alte Burnout und seine Frau, die seelische Krankheit, vor der Tür steht. Und das sind keine Ausnahmen.

Ich verstehe die Forderung das man wegen der steigenden Kosten mehr Geld verdienen möchte, aber es muß immer noch im Verhältnis stehen.
Von welchem Verhältnis sprechen wir denn da? Zur Leistung? Zur Arbeitszeit (die ungleich Leistung ist)? Zur Verantwortung? Oder von welchem Verhältnis sprichst du?

Beispiel: Ein Erzieher in einer Kita oder in einem Hort verdient nicht besonders viel. Und ohne Zuschläge würden auch Heimerzieher nicht besonders viel verdienen. Nicht gemessen an der Leistung und Verantwortung jedenfalls, die ein Erzieher zu tragen hat.

Es folgt ein kleiner Rant:

Ein Erzieher hat in der Regel viel zu leisten und auch viel zu erdulden. Wir reden hier nicht nur von Papierkram, der jährlich immer mehr wird, und den man ja auch noch so nebenbei machen muss. Wir reden hier von überfüllten Gruppen. Wir reden hier von schlechten Personalschlüsseln. Von unfreundlichen bis aggressiven Eltern. Von Sprachbarrieren, von Kindern mit besonderen Förderbedarf, die einfach mal in die Einrichtung gesteckt werden und denen dadurch auch nicht geholfen ist. Wir reden von politischen Entscheidungen, von denen Erzieher noch deutlich mehr abhängig sind, als Arbeiter im freien Arbeitsmarkt. Wir reden von massiver Lärmbelastung und Personalmangel, weil (verständlicherweise) weniger Leute diesen Beruf übernehmen möchten oder können, als eigentlich nötig wäre, und weil viele Neueinsteiger nach durchschnittlich fünf Jahren das Handtuch werfen.

Sicher, es gibt jährlich ein paar Prozent oben drauf (bei Kommunen automatisch, bei Freien und privaten Trägern muss die Gewerkschaft verhandeln), aber genug, um der Verantwortung und der Leistung gerecht zu werden, ist es nicht. Dabei leisten Erzieher grundlegende Bildungsarbeit und haben immense Verantwortung, die aber durch politische Entscheidungen schlichtweg nicht adäquat umgesetzt werden können. Funktioniert einfach nicht. So ist weder der Berufsgruppe, noch dem Klientel geholfen.

Dazu kommt noch, dass völlig verantwortungslose Eltern ihre kranken Kinder in die Einrichtung stecken und dadurch eine Infektionskette los getreten wird, die im Worst Case dazu führt, dass noch weniger Mitarbeiter da sind und im Endeffekt nur noch Schadensbegrenzung betrieben werden kann. Weil die Eltern entweder kein Bock auf ihre Kinder haben oder weil sie sich fürchten, auf als Arbeit unkollegial bezeichnet zu werden oder n schlechtes Gewissen bekommen, wenn sie mit dem kranken Kind daheim bleiben.

Ein guter Freund von mir hat satte 1000 Euro mehr aufm Konto, als ich (ich bin Erzieher). Der Mann hat einen Bürojob und sitzt vier Stunden am Tag auf Arbeit rum, weil er seine Aufgaben in der Hälfte seiner Arbeitszeit erledigt. Im Endeffekt zeigt er nur Präsenz und sitzt da, weil irgendwann mal auch mal ein Anruf erfolgen könnte. Der Mann kennt den Begriff "Stress" gar nicht. Er wird nach Arbeitszeit, nicht nach Leistung bezahlt. Und mit fast 3000 netto aus meiner Sicht überbezahlt, weil weder Leistung, noch besondere Verantwortung gegeben sind.

PS: Ihm mach ich übrigens keinen Vorwurf. Es geht hier nur um das Verhältnis.

Wo bitte ist da das Verhältnis zur Leistung und zur Verantwortung? Ich kann hier auch gern Pflegekräfte als Beispiel heran ziehen. Friseure? Angestellte im Handwerk (bei weitem nicht jeder verdient gut im Handwerk)? Alles Berufsgruppen, die verdammt viel leisten, teilweise auch viel erdulden müssen und viel Verantwortung haben, aber gemessen an dem, was sie tun, unterbezahlt sind. Auch Gemeindearbeiter, die auf der Straße den Müll aufsammeln müssen, haben meine Hochachtung.

Wollen wir auch nicht irgendwelche Manager und Vorstände vergessen, die jährlich Millionen scheffeln, für...ja, für was eigentlich? Die halten den Laden nicht am Laufen.

Fakt ist einfach, dass das Märchen von "viel Geld für viel Leistung" ein Mythos oder zumindest eine Rarität im Arbeitsmarkt ist.

Natürlich vergesse ich hier nicht die Qualifikation. Aber ob Qualifikation ein Faktor ist, an dem sich die Bezahlung messen lassen sollte, ist auch fraglich. Ein Programmierer (der in der Regel einen akademischen Abschluss hat), der eine smarte Waschmaschine programmiert, sodass man sie mit dem Smartphone bedienen kann, leistet sicher etwas, das ich durchaus respektiere (unabhängig davon, ob er auch viel leistet), aber keinesfalls hat diese Person Verantwortung in dem Maß, wie von mir genannte Berufsgruppen.

Rant abgeschlossen.

Aber es gibt ja das tolle Bürgergeld, was die ganze Sache unterstützt.
Wenn Bürgergeld für den ein oder anderen attraktiver ist, als Arbeit, dann läuft nicht beim Bürgergeld was schief, sondern beim Arbeitsmarkt. Und Arbeit würde sich nach aktuellem Stand auch dann nicht lohnen, wenn das Bürgergeld geringer ausfallen würde. Oder meinst du, dass Leute ernsthaft glauben, dass die Löhne steigen, wenn Bürgergeld geringer ausfallen würde?

So ist dieser Tritt in Richtung Thema Bürgergeld nichts anderes als bloße Polemik, ohne Hand und Fuß.
 
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Die Wirtschaft hat dem Menschen zu dienen, nicht andersherum. Nur Faschisten leben fürs Arbeiten, normale Leute arbeiten fürs Leben.

Fachkräftemangel schreien aber dann nur das Mindeste zahlen wollen und am Besten auch nicht in (weiter)Bildung und Benefits investieren, während Cheffe und Aktionäre schön Porsche und Model X fahren, funktioniert halt nicht mehr.

Und das ist auch gut so, Kapitalismus ist am Ende und während Boomer zu autoritären Maßnahmen tendieren um das Dahinsiechen noch möglichst lange hinauszuzögern, damit sich bloß nichts ändert bevor die Demenz kickt, haben die Jüngeren halt verstanden das Lebensqualität wichtiger ist als Kapitalknechtschaft.
 
Wenn du jemanden SUCHST, ja, dann ist das so. Wenn ich einen Job SUCHE muss ich ja auch anschreiben. Du beschwerst dich doch nicht allen ernstes darüber, dass jemand der sucht selbst in Aktion treten muss ?


Sag das doch mal den CEOs die sich auch in nem schlechten Jahr mehrere Zehn Mio € Bonus gönnen. :-D
Ok, ich habe mich falsch ausgedrückt. Bei der Arbeitsagentur. DA muss man neuerdings die Arbeitslosen anschreiben, anstatt umgekehrt. Ich kann zwar immer Rückmeldung geben, ob die sich gemeldet haben, oder nicht, aber trotzdem.

Und das mit den CEO's und dergleichen, ist überhaupt nicht mir der 'normalen' Mittelschicht zu vergleichen. Das versteht sich von selbst das die einen an der Dachpappe haben.
Der Satz ist prinzipiell allgemeingültig. Und deutlich weniger abgedroschen, als z.B. "Lehrjahre sind keine Herrenjahre" und so n Quatsch.

Viel zu viele Leute bilden sich was darauf ein, hart und vor allem lange (Stichwort Überstunden) gemacht zu haben, gehen selbst krank zur Arbeit etc. etc. So werfen sie im Endeffekt ihr restliches Leben der Firma zum Fraß vor. Und merken nicht mal, dass sie es nötig hätten, mal längere Zeit Urlaub zu machen, weil der gute alte Burnout und seine Frau, die seelische Krankheit, vor der Tür steht. Und das sind keine Ausnahmen.


Von welchem Verhältnis sprechen wir denn da? Zur Leistung? Zur Arbeitszeit (die ungleich Leistung ist)? Zur Verantwortung? Oder von welchem Verhältnis sprichst du?

Beispiel: Ein Erzieher in einer Kita oder in einem Hort verdient nicht besonders viel. Und ohne Zuschläge würden auch Heimerzieher nicht besonders viel verdienen. Nicht gemessen an der Leistung und Verantwortung jedenfalls, die ein Erzieher zu tragen hat.

Es folgt ein kleiner Rant:

Ein Erzieher hat in der Regel viel zu leisten und auch viel zu erdulden. Wir reden hier nicht nur von Papierkram, der jährlich immer mehr wird, und den man ja auch noch so nebenbei machen muss. Wir reden hier von überfüllten Gruppen. Wir reden hier von schlechten Personalschlüsseln. Von unfreundlichen bis aggressiven Eltern. Von Sprachbarrieren, von Kindern mit besonderen Förderbedarf, die einfach mal in die Einrichtung gesteckt werden und denen dadurch auch nicht geholfen ist. Wir reden von politischen Entscheidungen, von denen Erzieher noch deutlich mehr abhängig sind, als Arbeiter im freien Arbeitsmarkt. Wir reden von massiver Lärmbelastung und Personalmangel, weil (verständlicherweise) weniger Leute diesen Beruf übernehmen möchten oder können, als eigentlich nötig wäre, und weil viele Neueinsteiger nach durchschnittlich fünf Jahren das Handtuch werfen.

Sicher, es gibt jährlich ein paar Prozent oben drauf (bei Kommunen automatisch, bei Freien und privaten Trägern muss die Gewerkschaft verhandeln), aber genug, um der Verantwortung und der Leistung gerecht zu werden, ist es nicht. Dabei leisten Erzieher grundlegende Bildungsarbeit und haben immense Verantwortung, die aber durch politische Entscheidungen schlichtweg nicht adäquat umgesetzt werden können. Funktioniert einfach nicht. So ist weder der Berufsgruppe, noch dem Klientel geholfen.

Dazu kommt noch, dass völlig verantwortungslose Eltern ihre kranken Kinder in die Einrichtung stecken und dadurch eine Infektionskette los getreten wird, die im Worst Case dazu führt, dass noch weniger Mitarbeiter da sind und im Endeffekt nur noch Schadensbegrenzung betrieben werden kann. Weil die Eltern entweder kein Bock auf ihre Kinder haben oder weil sie sich fürchten, auf als Arbeit unkollegial bezeichnet zu werden oder n schlechtes Gewissen bekommen, wenn sie mit dem kranken Kind daheim bleiben.

Ein guter Freund von mir hat satte 1000 Euro mehr aufm Konto, als ich (ich bin Erzieher). Der Mann hat einen Bürojob und sitzt vier Stunden am Tag auf Arbeit rum, weil er seine Aufgaben in der Hälfte seiner Arbeitszeit erledigt. Im Endeffekt zeigt er nur Präsenz und sitzt da, weil irgendwann mal auch mal ein Anruf erfolgen könnte. Der Mann kennt den Begriff "Stress" gar nicht. Er wird nach Arbeitszeit, nicht nach Leistung bezahlt. Und mit fast 3000 netto aus meiner Sicht überbezahlt, weil weder Leistung, noch besondere Verantwortung gegeben sind.

PS: Ihm mach ich übrigens keinen Vorwurf. Es geht hier nur um das Verhältnis.

Wo bitte ist da das Verhältnis zur Leistung und zur Verantwortung? Ich kann hier auch gern Pflegekräfte als Beispiel heran ziehen. Friseure? Angestellte im Handwerk (bei weitem nicht jeder verdient gut im Handwerk)? Alles Berufsgruppen, die verdammt viel leisten, teilweise auch viel erdulden müssen und viel Verantwortung haben, aber gemessen an dem, was sie tun, unterbezahlt sind. Auch Gemeindearbeiter, die auf der Straße den Müll aufsammeln müssen, haben meine Hochachtung.

Wollen wir auch nicht irgendwelche Manager und Vorstände vergessen, die jährlich Millionen scheffeln, für...ja, für was eigentlich? Die halten den Laden nicht am Laufen.

Fakt ist einfach, dass das Märchen von "viel Geld für viel Leistung" ein Mythos oder zumindest eine Rarität im Arbeitsmarkt ist.

Rant abgeschlossen.


Wenn Bürgergeld für den ein oder anderen attraktiver ist, als Arbeit, dann läuft nicht beim Bürgergeld was schief, sondern beim Arbeitsmarkt. Und Arbeit würde sich nach aktuellem Stand auch dann nicht lohnen, wenn das Bürgergeld geringer ausfallen würde. Oder meinst du, dass Leute ernsthaft glauben, dass die Löhne steigen, wenn Bürgergeld geringer ausfallen würde?

So ist dieser Tritt in Richtung Thema Bürgergeld nichts anderes als bloße Polemik, ohne Hand und Fuß.
Du willst jetzt ernsthaft sagen das das Bürgergeld angemessen ist oder...? Fürs NIX tun alles bezahlt zu bekommen, sich schwarz noch nebenher was zu suchen und wie Gott in Frankreich zu leben. Ne ist klar.

Wir reden auch nicht von Erzieher, Pfleger, Krankenhaus Personal und dergleichen. Das wurde alles so dermaßen Kaputtgespart.
Ich rede von Handwerkern. Wo man Körperlich was tun muß. Und auch dreckig wird. ( Auch das nix gegen die Berufsgruppe die ich oben genannt habe, die alle haben einen schweren Job, der kaum gewürdigt wird)
Aber iiiiihhh.. dreckige Hände geht ja gar nicht. Schnell Hände waschen, am besten alle 5 Minuten.

Und mit Verhältnis meine ich, der der was leistet, hat auch genug zu verdienen, so das es sich lohnt. Aber da sind wir ja wieder bei der Generation, die sich mimimimi verhält, und bloß keine Schweißperle auf der Stirn haben möchte.

Aber, diese Diskussion könnte man endlos fortsetzen.
 
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Du willst jetzt ernsthaft sagen das das Brügergeld angemessen ist oder...? Fürs NIX tun alles bezahlt zu bekommen, sich schwarz noch nebenher was zu suchen und wie Gott in Frankreich zu leben. Ne ist klar.
Dann läuft auf dem Arbeitsmarkt was schief wenn du mit Bürgergeld und einem Mindestunterhalt besser klar kommst als mit acht Stunden Arbeit pro Tag. Jetzt das noch zu streichen beseitigt das Grundproblem wie ? Stehst du auf Not und Zwangsarbeit ? Was machst du dann noch hier statt in die USA zu gehen ? Dort kannst du genau das ausleben.

Wir reden auch nicht von Erzieher, Pfleger, Krankenhaus Personal und dergleichen. Das wurde alles so dermaßen Kaputtgespart.
Ich rede von Handwerkern. Wo man Körperlich was tun muß. Und auch dreckig wird.
Aber iiiiihhh.. dreckige Hände geht ja gar nicht. Schnell Hände waschen, am besten alle 5 Minuten.

Und mit Verhältnis meine ich, der der was leistet, hat auch genug zu verdienen, so das es sich lohnt. Aber da sind wir ja wieder bei der Generation, die sich mimimimi verhält, und bloß keine Scheißperle auf der Stirn haben möchte.
Hier gehts nicht um Mimimi sondern darum was du mir dafür bietest wenn ich mich für dich kaputt machen soll. Warum soll ich im Dreck knien für Kleingeld wenn ich auch ne ruhige Kugel schieben kann fürs dreifache Geld ?

Fehlende Anreize halt. Ich kann bequem und gut bezahlt von einer Mietvilla auf Kreta aus meinen Job ausüben oder bei -4C für knapp über Mindestlohn im Strassengraben buddeln. Was mach ich wohl ?

Und jetzt belüg dich bloss nicht selbst und sag mir wie vorteilhaft letzteres sei und alles andere ja nur mimimi. ;)
 
Ich habe mal gehört, das ein namhafter deutscher Politiker mal gesagt haben soll, daß die Schwarzarbeit das 3. oder 4. Standbein der deutschen Wirtschaft ist.

Das hat man mittlerweile beinahe ganz amputiert und schon fällt der ganze Apparat auf die Schnauze. :D
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Du willst jetzt ernsthaft sagen das das Bürgergeld angemessen ist oder...? Fürs NIX tun alles bezahlt zu bekommen, sich schwarz noch nebenher was zu suchen und wie Gott in Frankreich zu leben. Ne ist klar.
Und wieder gibst du dich der Polemik hin. Nochmal: Nicht das Bürgergeld ist das Problem, sondern der Arbeitsmarkt. Liest du überhaupt, was andere dir schreiben? Und wenn ja, wieso gehst du nicht vernünftig und sachlich darauf ein?

Inwiefern löst das denn jetzt bitte die Probleme hinsichtlich Bezahlung und Arbeitsbedingungen (die erstmal nichts mit Bürgergeld zu tun haben), wenn wir nun das Bürgergeld verringern oder ganz abschaffen würden? :confused:

Wir reden auch nicht von Erzieher, Pfleger, Krankenhaus Personal und dergleichen. Das wurde alles so dermaßen Kaputtgespart.
Ich rede von Handwerkern. Wo man Körperlich was tun muß. Und auch dreckig wird.
Aber iiiiihhh.. dreckige Hände geht ja gar nicht. Schnell Hände waschen, am besten alle 5 Minuten.
Handwerker habe ich auch ins Spiel gebracht. Wüsstest du, wenn du mal richtig gelesen hättest. Ich habe den Erzieherberuf deswegen als Beispiel heran genommen, weil ich diesen Beruf ausübe.

Jede der von mir genannten Berufsgruppen leistet viel und hat viel Verantwortung.

Und mit Verhältnis meine ich, der der was leistet, hat auch genug zu verdienen, so das es sich lohnt. Aber da sind wir ja wieder bei der Generation, die sich mimimimi verhält, und bloß keine Scheißperle auf der Stirn haben möchte.
Und genau das ist schlichtweg nicht wahr. Wer viel leistet, muss nicht zwangsläufig genug verdienen, dass es sich lohnt. Auch das habe ich lang und breit erklärt.
 
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