News Studie: Was erwartet die Gen Z vom Job? Geld steht ganz oben

Ausservertragliches geleisstet, trotzdem immer schuld, weil schön immer die Klappe gehalten.
Am Ende doch immer mal wieder Arschtritt weil Loyalität nur in eine Richtung geht.
F* it, die neue Gen macht es vor.

Habe vor 2Monaten reduziert. Ist zwar noch nicht echtes 80%, wenn Ihr wisst was ich meine, bin viel zufriedener und so reicht mein Saft auch die ganze Woche durch.
 
Arbeit ist nie Hobby, nur ganz wenige Freiberufler können das behaupten. Ansonsten ist Arbeit Ausbeutung.
Es ist immer ein Geben und Nehmen. Es gibt Arbeitgeber, die beuten ihre Angestellten aus und es gibt Angestellte, die beuten ihre Firma aus. Wirklich in snnvollen Rahmen "ausgeglichen" für beide Seiten mit "angemessenem Gewinn" für den Arbeitgeber ist es selten. Das klappt nur, wenn man das Risiko auf andere übergibt und z.B. einem Kunden Stundensätze aufdrückt. Das ist nicht mehr der Arbeitgeber, sondern z.B. der Kunde am Bau "Ausbeuter" oder "ausgebeutet".
 
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Und mal ehrlich...wer will denn bitte heute noch bis zur Rente 40h+ pro Woche malochen? Das wollen auch die meisten Boomer nicht mehr und gehen oft schon früher in Rente.
... lieber Hammel : die meisten Boomer haben dann aber auch schon 40+ Jahre Arbeit hinter sich und können einfach nicht mehr.
Die hatten keine 4-Tage Arbeitswoche, z.T. noch Samstags gearbeitet und weitaus weniger Urlaubstagen, ohne frisches Obst im Büro :ugly: (oder auf der Baustelle) und ohne die ganzen "Helferlein" die die Arbeit wortwörtlich inzwischen leichter machen.
Da war nix mit Mutti die den Kleinen bis zum Abi zur Schule gefahren hat ...

Wie hier schon öfter bemerkt: irgendwo muss der sogenannte "Wohlstand" ja hergekommen sein ...
 
... erst liefern !
Dann haben wollen ... :nicken:
Die Zeiten ändern sich. Gute Angestellte werden in machen Bereichen Mangelware, entsprechend verschieben sich die Relationen. Wenn ich z.B. an mein Studium zurückdenke, war das ein hammerharter Weg mit vorgegeben Durchfallquoten, weil über Prüfungen ausgesiebt wurde. Zahnjahre später haben die Studeten bei uns, weil es keiner mehr machen wollte, Sonderbehandlungen der Professorern bekommen, jeder neue Student bekam einen Ptrofessor als Tutor und konnte da bei Fragen ein und aus gehen. Ganz tolle Sache, hätte ich auch gerne gehabt. Wir schafften es mit Mühe, bei einem der Assistenten vielleicht mal Hilfe zu bekommen.

So funktioniert Marktwirtschaft. Und wenn Arbeitnehmer ein Mangel werden, steigen die Gehälter. Kann man nur neidvoll zurückschauen als Teil der Generation "Praktikum". So ist das. Man muss nur schauen, dass entsprechende Gegenleistungen kommen, ansonsten wandern Firmen ab.
 
Oh man... seit sechzehn Jahren bin ich hier angemeldet und habe bis auf wenige Ausnahmen immer jeden thread erst gelesen, bevor ich selbst was geschrieben habe,
sehr löblich btw. Das schaffe ich oft nicht!
Da wird von "nicht mehr ausbeuten lassen" gesprochen, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Hat hier überhaupt einer eine Ahnung was das sein soll? Hier soll mal jeder der das Wort Ausbeutung in den Mund genommen hat, bitte definieren wie er/sie ausgebeutet wurde. Ihr sagt, ihr lasst euch nicht mehr ausbeuten, also müsst ihr ja schon ausgebeutet worden sein.
Ich kann nicht für andere sprechen, ich habe auch nicht wirklich was "provokantes" geschrieben, aber ich kann - glaube ich - schon behaupten, dass ich mich mal ausbeuten hab lassen. Und mit "ausbeuten LASSEN" steht hiermit auch, dass ich das mit mir hab machen lassen hab, nicht, dass ich gezwungen war.
Ich hab in meinem Leben schon echt einiges gemacht. Als Schüler in den Ferien für die Post gearbeitet. Für eine technische Werkstatt. Später: in der IT Branche gearbeitet (Service, Support, Serverbetreuung, PC bauen/konfigurieren... zum einen für einen kleineren IT Shop, als auch für einen größeren OEM). Ich hab nebenbei studiert und bin so in andere Jobs auch hineingerutscht: als Mitarbeiter der Uni (Forschung und Entwicklungsbereich) immer wieder in Projekten mit diversen FIrmen (darunter auch AMD, Intel, Sony... was hier aber nichts zur Sache tut). Hab dann noch Psychologie und Behindertensport studiert. Meine Reise ging irgendwann in das Bildungswesen. Unterrichtsforschung, Unterrichten, Psychologische Betreuungsperson... das habe ich knapp 10 Jahre gemacht. Und im Bildungsbereich, da gibts echt haarsträubendes. Ich habe zu Beginn gut und gerne 100h die Woche gearbeitet. Erstens, weil ich nie zufrieden mit meiner Unterrichtsvorbereitung war und es wirklich gut hinkriegne wollte. Ohnehin dachte, "das wird schon besser mit den Jahren". Aber auch weil das System immer mehr von einem Verlangt (hat man IT Kenntnisse vorzuweisen, darf man sich gratis um die Schul-IT kümmern). Nach 7 Jahren war ich im Schnitt bei 60-70h Wochen, dann kam Corona - und dann wars auch bei mir so weit, dass ich mir das nicht mehr gefallen lassen wollte. Aber ich hatte 10 Jahre lang gearbeitet wie ein blöder und auch zugesehen wie es anderen ähnlich ging. Nicht umsonst hat der Beruf sehr hohe Burnoutraten. "die Ferien" sind halt kein Ersatz, wenn man oft Wochenlang keine Pausen (Wochnenden, Familienabende) hat.
Da wird hier von Wertschätzung gesprochen. Der Arbeitgeber und die Mitarbeiter sollen einen schon bei der Bewerbung wertschätzen. Mal darüber nachgedacht was das bedeutet? Das Wort an sich mal auf der Zunge zergehen lassen? Jeder Mitarbeiter/in hat einen Grundwert, da vermeintlich Arbeitskraft. Alles weitere, das was als Wert eigentlich dahinter steht für die fordernden, muss man erst mal zeigen.
ich stimme zu, dass das wohl bei den meisten Berufen so ist. Oder bei vielen.
Als Angestellter in der technischen Werkstatt musste ich mir "Ansehen" erst verdienen. Mit pünktlichkeit, Genauigkeit, Zuverlässigkeit...
Aber in manchen Berufen ist das anderes. Als ich noch nebenbei gelehrt habe, oder im Krankenhaus war, ist mir klar geworden: ja, es gibt da ein paar Faule, aber die Meisten in Sozialberufen sind Idealisten, die das eigentlich vom Herzen heraus machen. Und denen gehört, auch weil sie das oft für viel zu wenig Geld machen, Wertschätzung vom ersten Tag weg entgegengebracht. Bei einem Arzt tut msn es vom ersteh Tag weg aufgrund seines Titels. Eine Schwester wird oft geringgeschätzt. Das kann man theoretisch Begründen, in der Praxis brauchen wir beide.

Davon abgesehen verstehe ich beide Seiten gut: die aktuellen (arbeitenden) Generationen, die meinen die Jungen sollen zuerst mal lernen was harte Arbeit ist, genauso wie die Jungen, die sagen: wir sehen doch wohin das ganze führt: arbeiten bis ins Grab, da ist mir aktuelle Work/Life Balance wichtiger.

In 30 Jahren, im Zeitalter der Hochautomatisierung und KI, welches seit einigen Jahren beginnt, brauchen wir die Diskussion eh nicht mehr führen, da schauts beruflich ganz anders aus
 
[…]
Wie hier schon öfter bemerkt: irgendwo muss der sogenannte "Wohlstand" ja hergekommen sein ...

Richtig. Aus anderen Umständen ist der hergekommen. Nicht weil die Altvorderen sich das freiwillig so ausgedacht haben, dass sie unbedingt und vor allem uneigennützig so hart buckeln wollten, obwohl es auch viel leichter gegangen wäre.

Darum ist die Logik von wegen „wir mussten im Winter jeden Morgen dreißig Kilometer zur Fabrik laufen. Durch den Schnee! Und unsere Holzschuhe mussten wir selber schnitzen! Und sehr uns an, ihr verweichlichten Waschlappen und Taugenichtse, als wenn uns das kaputt oder verbittert gemacht hätte! Also leidet gefälligst so wie wir! Bessere Arbeits- und Lebensbedingungen sind nur was für Hippies und Kommunisten!“ auch so völliger Quatsch.
 
... Und mal ehrlich...wer will denn bitte heute noch bis zur Rente 40h+ pro Woche malochen? Das wollen auch die meisten Boomer nicht mehr und gehen oft schon früher in Rente. Viele gehen schon in Frührente, weil es einfach nicht mehr gescheit ist. ...
Es ist schwierig. Wenn ich den Stress heute sehe, bei denen es in allen Projekten nur heißt "Kein Geld, keine Leute, keine Zeit", dann macht das alles überhaupt keinen Spaß mehr und es ist reiner Stress geworden. Denke ich zwanzig oder gar vierzig Jahre zurück, war das alles ein ganz anderes Arbeiten. Ich hatte Projekte, da riefen mich ab 6:00 die Modellbauer an, weil wie Kleinigkeiten brauchten. Es ist ja keine Belastung, denen das schnell zu sagen, in Ruhe weiter zu Hause sien Ding zu machen, ausgiebig zu Frühstücken, Zeitung zu lesen, dann irgendwann um 10:00 im Büro zu sein, in Ruhe das Projekt abzuarbeiten und danach mit Kollegen oder Kunden einen Cocktail trinken zu gehen, bei dem natürlich auch oder machmal auch nur über das Projekt gesprochen wurde. Ist das Arbeit oder gibt es ein gutes Gefühl?

Kann ich jetzt sagen, "Ich hab von 6:00 bis 24:00" gearbeitet, denn gedanklich war ich 18h im Projekt? Das ganze ar positiver Stress, man hat Sachen erledigt, sich an tollen Ergebnissen und Kollegen erfreut. Schaue ich mir die letzten zehn Jahre an, war das der reine belastende Mist. Da reichen dann auch 4 Tage a 8h und blos keinen in der Freizeit sehen oder hören. Die Zeiten haben sich geändert, aber aich die Art zu Arbeiten. Der stetige Effizienzgedanke ist ja schön und gut, das klappt dann aber niocht 40h und mehr die Woche.

Man muss das immer im Einzelfall bewerten. Ein guter Freund ging als Angestellter dieses Jahr mit 80 endlich in Rente. Dem hat seine Arbeit einfach enormen Spaß gemacht. Und der war bis zum Schluß, in Summe über 55 Jahre immer 8-12h im Büro oder am Schreibtisch zuhause.
 
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So funktioniert Marktwirtschaft. Und wenn Arbeitnehmer ein Mangel werden, steigen die Gehälter. Kann man nur neidvoll zurückschauen als Teil der Generation "Praktikum". So ist das. Man muss nur schauen, dass entsprechende Gegenleistungen kommen, ansonsten wandern Firmen ab.
"... erst liefern !
Dann haben wollen ... :nicken: "
Naja, das Problem ist nur das viele erstmal wirklich nur "haben wollen" ohne zu liefern.
Jemand der gute Arbeit macht muss gut entlohnt werden, das ist klar.
Aber zuerst muss man beweisen das man das auch wert ist was man vorgibt zu sein, wenn alles nur heiße Luft ist dann kann nix werden.
Und ohne Berufserfahrung dann gleich zu fordern ist der falsche Weg ...
Aus anderen Umständen ist der hergekommen
... klär mich auf :ugly:
Also leidet gefälligst so wie wir!
Das verlangt doch keiner ...
 
... Da wird von "nicht mehr ausbeuten lassen" gesprochen, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Hat hier überhaupt einer eine Ahnung was das sein soll? ...
Ja, darum mache ich mir Gedanken, seit ich arbeite. Eine Antwort, was eine "faire" Entlohnung ist, fällt mir schwer. Es gibt viele Modelle, alle haben ihre Vor- und Nachteile. Es sind weniger die Arbeiten am Mindestlohn, denn die Arbeitgeber bekommen in der Regel kaum mehr für die Arbeit. Es geht mehr uns obere Ende und gute Spezialisten, die ein Patent nach dem anderen für die Firma raushauen. Sind die "angemessen "bezahlt"? Ich sehe das nicht als Ausbeutung. Ich verkaufe meine Stunden für eine "angemessene" Bezahlung und liefere, was machbar ist. Manchmal zahlt der Arbeitgeber drauf, oft gewinnt er merklich. Muss ich darum mehr fordern? Mache ich ungern, weil entsprechend der Druck steigt mit all den negativen Konsequenzen.

Ob man ausgebeutet ist, hat viele Komponenten. Viele, die ich kenne, fühlen sich ausbeutet, haben sich aber nie Gedanken darum gemacht, was sie ihren Arbeitgeber Brutto, mit Arbeitsplatz und allen Hilfsmitteln wirklich kosten. Die sehen dann ihren Nettolohn, vergleichen das mit Kosten für eine Stunde Handwerker und quarken etwas von Ausgebeutet.

Sehe ich aber z.B. unsere Milliardäre wie die Aldi Familien, und rechne deren heutiges Vermögen auf Mannjahre um, dann hätten sie jedem Arbeitnehmer jeden Monat knapp 1000,-€ mehr bezahlen können. Ist das jetzt "Ausbeutung" oder waren es "Marktpreise"? Und können Marktpreise wie z.B. die für aktuelle Grafikkarten nicht auch unangemessen sein?

Schwieriges Thema
... Naja, das Problem ist nur das viele erstmal wirklich nur "haben wollen" ohne zu liefern....
Klar, diese Gruppe bezeichne ich als Ausbeuter des Arbeitgebers. :)
Und ohne Berufserfahrung dann gleich zu fordern ist der falsche Weg ...
Wenn es doch funktioniert, warum sollte man es nicht nehmen? Gut zu verhandeln lohnt.

Einfach mal ein Beispiel, gut zwanzig Jahre zurück. Da schickte mich mein Arbeitgeber für ein halbes Jahr in eine andere Niederlassung. Klare Ansage; "Mache ich nur, wenn ich einen Dienstwagen mit Spesenquittung bekomme, Fahrtzeiten sind Arbeitszeiten, Benzin zzahltr ih und ich nutze den Wagen nach belieben privat" Ist steuerlich ein Problem, weil es wegen der Privatfahrten eigentlich ein Geldwertevorteil ist. Dazu hatte ich einen Blanko unterschriebene Dienstreineantrag, falls es mal einen Unfall hätte geben sollen. Da war ich relatvi unbedeutend.

Zeitlich war eine gute Freundin, damals Werksleiterin bei Siemens, für einen Montat in Schweden für eine Werkseinführung mit drei anderen Kollegen. Die bekamen dann zusammen nur ein Auto. Da musste ich doch herzhaft lachen. Mein letzter Arbeitgeber hat zum Schluss versucht, bei Dienstreise die Reisezeit nicht mehr als Arbeitszeit anzuerkennen. Da habe ich dann auch nur laut gelaut und mir einen neuen Arbeitgeber gesucht.

Das die junge Generation heute "angemessene" bezahlungen fordert, finde ich gut. Da ssie entsprechende Leistungen bringen müssen, sollte ihnen auch klar sein. Sie müssen das, was sie als Gesamtpaket bekommen auch irgendwie erarbeiten. Das sollte man immer in Hinterkopf haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
... lieber Hammel : die meisten Boomer haben dann aber auch schon 40+ Jahre Arbeit hinter sich und können einfach nicht mehr.
Lieber Max: Wir können auch die Gen X als Beispiel ran ziehen. Altersbedingt vielleicht sowieso das bessere Beispiel, denke ich, da die sich ja auch immernoch dumm und dämlich arbeiten.

Aber so oder so stell ich die Frage eben anders: Wer will denn zum Renteneintritt bitte psychisch und körperlich kaputt sein? Ist nicht heutzutage nicht nötig. Muss nicht sein. Wofür denn auch? Man lebt ja nicht, um zu arbeiten. Sondern man arbeitet, um zu leben. Das bedeutet im Umkehrschluss natürlich, dass man gewisse Leistungen* erbringen muss. Aber auch nicht mehr, als man selbst zu geben bereit ist. Und die meisten jungen Leute sind nun mal nicht bereit, 40h+Überstunden zu arbeiten, nur damit Chef n paar hundert Euro mehr aufm Konto hat.

*Nebenbei bemerkt glaube ich übrigens auch nicht daran, dass Leistung heutzutage wichtig ist, um gut zu verdienen. Die Wohlhabenden sind nicht diejenigen, die Leistung erbringen. Leistungsbringer sind diejenigen, die noch am wenigsten bezahlt werden und sich immer noch den Rücken kaputt malochen (müssen). Irgendwas haut da nicht hin. Schon irgendwie unattraktiv, diese Berufe auszuüben.

Wir leben in einer Leitungsgesellschaft, immernoch. Viele Kinder haben teilweise längere Tage (Kita, Schule + Hort) als jeder Vollzeitarbeiter, stehen massiv unter Druck durch Eltern, ein marodes Schulsystem, Vereine, Medien etc. Und trotzdem ist das Märchen von "erbring Leistung, dann verdienst du gut" ein ziemlicher Mythos.

Auch möchte ich hier noch mal anmerken, dass diese "Leistungsgesellschaft" dafür gesorgt hat, dass sich kranke Menschen auch krank zur Arbeit schleppen, weil sie ein schlechtes Gewissen haben würden, wenn sie sich krank schreiben lassen würden. Du ahnst ja nicht, wie vielen es so geht. Und das kann es ja nun auch nicht sein, oder?

Die hatten keine 4-Tage Arbeitswoche,
Die haben wir hier auch nicht.

z.T. noch Samstags gearbeitet und weitaus weniger Urlaubstagen, ohne frisches Obst im Büro :ugly: (oder auf der Baustelle) und ohne die ganzen "Helferlein" die die Arbeit wortwörtlich inzwischen leichter machen.
Ja...und weiter? :confused: Muss es denn heute auch noch so sein?

Wie hier schon öfter bemerkt: irgendwo muss der sogenannte "Wohlstand" ja hergekommen sein ...
Wie schon mehrfach hier angemerkt wurde: Damals waren es eben andere Zeiten. Denen blieb nichts anderes übrig. Die allermeisten haben nicht gearbeitet, um Deutschland zu Glanz und Gloria zu führen, sondern damit sie selbst was zu fressen haben. Lediglich die damals Privilegierten konnten es sich leisten, an die Zukunft zu denken.

Es ist ja keine Belastung, denen das schnell zu sagen, in Ruhe weiter zu Hause sien Ding zu machen, [...]
Das ist für sich genommen keine Belastung, aber nervtötend. Wenn ich zuhause bin, will ich von Arbeit nichts wissen. Zuhause ist privat. Da hab ich frei (oder bin krank). So dürfte es auch den meisten gehen. Einen Beruf kann man gern ausüben. Man sollte sich aber auch immer bewusst sein, dass der Beruf eben nur ein Beruf ist. Man verdient Geld mit ihm. Die Erfüllung darin finden nur die allerwenigsten.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das ist für sich genommen keine Belastung, aber nervtötend. Wenn ich zuhause bin, will ich von Arbeit nichts wissen. Zuhause ist privat. Da hab ich frei (oder bin krank). So dürfte es auch den meisten gehen.
Das muss jeder für sich entscheiden. Ich mache das heute auch nicht mehr, kommt man aber morgens ins Büro, gehen die Hiobsbotschaften los. Hätte ich drei Stunden vorher das eine oder andere geklärt, oft sind es nur einfachste Informationen die fehlen, hätte man das alles ohne Arbeit klären können, bevor Wellen hochschlagen und Themen eskaliert wurden. Ich hab z.B. im Krankenhaus liegend sehr zur Verwunderung meiner Kollegen an Besprechungen teilgenommen. Das ist doch keine Belastung, wenn man gelangweilt im Bett gefesselt ist und helfen kann. Aber das muss jeder für sich selber entscheiden. Der eine mag es nicht, die andere findet es angenehm.
... Man lebt ja nicht, um zu arbeiten. Sondern man arbeitet, um zu leben. ...
Das ist so ein abgedroschener Satz. Ich z.B. nur Projekte, hinter denen ich voll und ganz hinter stehe. Ist das dann Arbeit oder macht es Freude? Das verstehen viele aber nicht, weil viele gar nicht erlebt haben, wie unglauiblich befriedigend es ist, eine Idee zu haben und dann eine Firma in der man arbeit, mit der man diese Idee umsetzen kann. Freiberuflich würde mir dazu immer das Geld fehlen. Einfach schöne Projekte. Soll ich statt dessen meinen Transporter zum Wohnmobil umbauen und das als "leben" ansehen, obwohl es eigentlich "arbeit" ist?
 
Es geht nicht um die Grünen.
Du weißt doch auch, was Höcke so erzählt und das wiederholen inzwischen alle in der Partei.
Die Rechten haben das Ruder in der Hand und als Migrant oder ähnlich wäre ich besorgt.
Das ist nicht richtig
Doch, der Konsens ist, dass es keinen Klimawandel gibt.
Nein
Und fang jetzt nicht mit Spitzfindigkeiten an. Wenn ich Klimawandel schreibe, ist immer der vom Menschen verursachte gemeint.
Selbst das ist nicht Konsens, auch wenn ich weiß das es da einige flachköpfe gibt.

Auf der anderen Seite gibt es in jeder Partei extreme Flachköpfe.
Die Afd will wieder zur Kohle und Atom zurück und den Windkraftausbau sofort stoppen.
Die AFD wollte sofern möglich nur die akws länger laufen lassen.
Weil wir aktuell zu viel dreckigen Strom nutzen müssen.
Und natürlich will man Bettvorleger von Putin werden.
Sicher, woher kommt so ein Quatsch
Wer überrollt uns eigentlich zuerst wenn Deutschland aus der EU, Nato und Euro ausgetreten ist?
Die AFD will auch nicht aus der EU, sondern nur aus der EU wie die aktuell gelebt wird.
Die Nato oder Russland?
Keiner von beiden.

Eigentlich will ich die AFD nicht verteidigen, aber so manches ist halt nicht richtig.

Jede Partei hat ihre dunklen Seiten, das kommt auch noch dazu.
 
Das Geschäft ist die Ausbeutung. Akkumulation von Kapital durch Abschöpfung des Mehrwerts.
Nein, eben nicht. Ausbeutung ist es erst, wenn das vollkommen unverhältnismäßig stattfindet. Wenn du einen Job bekommst, ein Büro, einen Wagen, usw und würdest direkt so viel Kohle bekommen wie das wofür dein Chef seinen Kunden die Rechnung schreibt, wovon soll er all die Dinge die du gestellt bekommen hast denn abzahlen? Womit soll er wirtschaften, investieren, neue Anschaffungen fürs Unternehmen tätigen und wovon den BG-Anteil zahlen?
 
Kann jetzt nur von meiner Firma sprechen. Am Anfang wird das Gehalt verhandelt, und je nachdem wie man sich verkaufen kann ist es mehr oder weniger. Alle Azubis bekommen das gleiche einstiegsgehalt.

Jedes Jahr im März bekommen wir eine Gehaltserhöhung. Dafür bekommt der Vorgesetzte einen %-Pool, den dieser auf seine Mitarbeiter verteilen kann. Meistens sind das zwischen 3-5% mehr pro Mitarbeiter, je nachdem was man geleistet hat.

Nach 20 Jahren kommt da sicherlich eine Differenz von bis zu 1/3 mehr Gehalt zustande.

Bei anderen Firmen muss man für 100€ mehr schon kämpfen, was ich falsch finde.
Müsste ich meinen Vorgesetzten jedes mal hinterherrennen um mehr Geld zu bekommen, wäre ich wahrscheinlich woanders...

:huh:
Glaube wir reden etwas aneinader vorbei.

HEUTE kriegst Du das Job Angebot für 2000€ und kannst auf 2200 raufhandeln. Wenn Du den Job für das nicht nimmst macht es ein anderer. Du hast (aus welchen Gründen auch immer) den Job angenommen und dann sieht es so aus. :

Alter Mitarbeiter: 3500€ => +5% = 3675=> +5% = 3858,75 => +5% = 4051,69
Neuer Mitarbeiter: 2200€ > +5% = 2310 => +5% = 2425,5 => +5% = 2546,78
Habe um es einfach zu machen jedes Jahr 5% genommen (was bei uns utopisch wäre).
Auch das neue Mitarbeiter min. im ersten Jahr keine Lohnerhöhung kriegen habe ich ausgeblendet.
Der neue Mitarbeiter hat am Tag der Einstellung 1300€ weniger und schon nach 3 Jahren sind es "nur" noch 1500€. :schief:
Hinzukommt sehr oft Dein genannter %-Pool. Also A-Loch vs. Nase Prinzip.
So lange es nicht transparent ist was jeder (hinzu)kriegt kann man gegen Vettern-Wirtschaft nicht vorgehen.
Es gibt immer einen der den Chef im A. kriecht.

Vergesst das was Azubis kriegen. Das sind im schlimmstten Fall 2-4 Jahre.
Wichtiger sind danach die folgenden 40+ Jahre.
 
Nein, eben nicht. Ausbeutung ist es erst, wenn das vollkommen unverhältnismäßig stattfindet.
Nö, Ausbeutung ist es für mich genau dann wenn ich für mich meine dass das Verhältnis nicht passt. Der Arbeitsgeber ist ganz genauso von mir abhängig wie umgekehrt. Wenn also eine der beiden Parteien meint dass das Verhältnis nicht mehr passt wird versucht was zu ändern. Wenn das nicht funktioniert gehe ich halt oder werde gegangen. Ganz einfach. Ich muss den Arbeitgeber nicht in Watte packen und Rücksicht nehmen. Macht die Gegenseite im Zweifel auch nicht. So ist das nun mal im Kapitalismus. Was denkst du wie es zur aktuellen Vermögensverteilung gekommen ist? Denkst du das ist passiert weil die Arbeitgeberseite so super duper faire Löhne gezahlt hat und für perfekte Arbeitsbedingungen gesorgt hat? Ich bitte dich :haha:

Jetzt fängt das Blatt sich an zu drehen. Der Arbeitnehmer hat gemerkt dass er essenziell ist für den Erfolgt und will jetzt seinen Teil vom Kuchen abkriegen.
 
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