News Studie: Was erwartet die Gen Z vom Job? Geld steht ganz oben

...zumindest für mich als knapp 40-jährigen.

Ich sehe das genau so wie du, aber ich mutmaße mal ich kann mir das genau die du leisten weil wir im gleichen Alter sind und bei einem Einkommen + Genügsamkeit angekommen sind, bei dem wir uns das leisten können und wollen.
Als ich angefangen habe zu arbeiten - und das ist ja jetzt die Situation der gen z - war das aber noch anders. Die Angebote waren wegen dem fehlenden Erfahrung schlechter, ich hatte keine Reserven, meine Studentenmöbel fielen auseinander und man wollte sich endlich was gönnen können.
Das mit der sinnstiftenden Arbeit etc. kam doch alles später und kommt bei der Generation sicherlich auch noch.
 
Die Gen Z lässt sich halt nicht mehr willig ausbeuten und das ist gut so.
bleibt halt die frage, ob sie da nicht gegen die falschen vorgehen!
was können kleinbetriebe dafür? was sollen die machen? wo sollen die plötzlich das geld hernehmen, um viel mehr zu bezahlen und sonstige extrawünsche zu realisieren?

ich glaub langsam, dass die meisten glauben, dass die wirtschaft nur aus großkonzernen wie amazon, disney und google besteht!

das ist halt leider nicht so. jeder soll sich mal seinen bruttolohn ansehen und dann was die firma wirklich für diesen einen angestellten bezahlen muss!
die steuerlast wir von jahr zu jahr größer und irgendwann "gehen firmen dann nicht pleite, sie hören nur auf zu produzieren"

es ist halt leider nicht alles so leicht, wie man denkt. der bäcker um die ecke wird kein astronomisches gehalt bezahlen können und die arbeitszeiten werden sich auch nicht nach den wünschen der bewerber richten können. was soll er also tun?


"Ausbildungsstellen werden immer seltener besetzt; die Jungen entscheiden sich häufig für ein Studium."
der satz erinnert mich an die neue south park folge

da wird auch das thema behandelt, dass alle etwas studiert haben, was jetzt eine KI machen kann und die reichen sind die handwerker, weil eine KI keine hände hat, um sie zu ersetzen (noch nicht)
also auch studium ist nicht gleich hohes gehalt. es sollte schon ein studienfach sein, das auch gefragt ist am arbeitsmarkt.
 
Sorry, aber Leute wie du nehmen sich auch eindeutig viel zu wichtig und vergessen dabei den Respekt gegenüber denen, die dich später mal im Altenpflegeheim betreuen werden.
Und du dann nicht.

Mag nicht negativ gemeint sein, ist aber negativ. Wie wäre es mal, wenn du an deiner Formulierung arbeitest, wenn du nicht willst, dass man dich missversteht? :confused:
Wohl kaum, wir haben hier im Forum geschrieben... Das muss reichen
Spaß beiseite.
Mag sein, das mein Ton schroff war.
Natürlich nicht überall, aber an der Tagesordnung ist es.
Kenne einige Betriebe, so etwas würde es da nie geben. Halte das nach wie vor für Ausnahmen.
Selbst wenn das ernst gemeint wäre, würde ich das als Chef oder Mentor nicht zulassen.
Gibt keinen Grund, das so zu sehen.
Ein Azubi ist nicht dazu da, um ungeliebte Drecksarbeiten zu erledigen, sondern um zu lernen.
Ein Azubi sollte aber seinen Platz kennen. Klingt hart, ist auch nicht böse gemeint. Aber was ist bitte schlimm daran, freitags die E Werkstatt zu fegen.
Dazu gehört nicht, ihn ans Regal zu stellen, und ihn Schrauben sortieren zu lassen.
Auch das hat in geringem Maße keine negative Wirkung.
Und wenn, dann macht da gefälligst ne Fachkraft aktiv mit.
Ist mir echt zu krampfhaft, Hauptsache den Stiften den Po pudern.
Bei Kindern kommt es erstmal auf das Alter an und auch (ältere) Kinder in der Eingewöhnung können durchaus in der Lage sein, ihre Bedürfnisse zu äußern und zu sagen, was besser laufen könnte. Das hat mit geerdet sein nix zu tun. Und an der Stelle kann ich dir das garantieren, weil ich seit Jahren in Kindertageseinrichtungen arbeite. :)
Das haben schlaue Menschen schon erarbeitet, das es bei Kindern zu früh praktiziert kontraproduktiv ist.
Das letzte qualifiziert dich zu was?
Das erden drehte sich auch nicht um die Kinder, am Rande.
Respekt muss man sich verdienen. Zu jeder Zeit. Du kannst von den jüngeren keinen Respekt erwarten, wenn du selbst nicht in der Lage bist, sie zu respektieren.
Respekt geht in jede Richtung. Jeder sollten jeden respektieren. Gab schon einen Grund, warum unsere Auszubildenden mich stets respektiert haben.
Und das tust du nicht, wenn du immer wieder auf diverse Formulierungen zurückgreifst. Ganz gleich, ob sie nun negativ gemeint sind oder nicht. Sie sind negativ. :)

Heul doch... ;) War der Zeit geschuldet.
Und gerade WEIL du eine ausgelernte Fachkraft bist, stehst du in einer Machtposition gegenüber Azubis und bist damit Vorbild.

Hat in der Vergangenheit auch immer gut funktioniert.
Aber so, wie du dich hier äußerst, bezweifle ich ganz stark, dass du Azubis mit Achtung und Respekt behandelst.
Wow, dann hast du einfach keine Menschenkenntnis!
Wenn es beleidigend wird, wenn sie Anweisungen absichtlich nicht befolgen, dann muss das natürlich entsprechend sanktioniert werden. Aber was, wenn die Jungs und Mädels doch mal etwas besser wussten?
Das ist doch ok, wenn es um Arbeitsabläufe geht... Ist doch toll.

Oder zumindest mal richtig gute Ideen einbringen möchten? Auch das passiert.
Mag in manchen Berufen so sein, aber sicher nicht in allen. Aber gute Ideen sind immer willkommen.
Oft genug übrigens. Meist ist es nur der falsche Stolz erwachsener, bzw. erfahrener Menschen, die Kinder und Jugendliche Hürden in den Weg legen.
Ach echt... Manchmal bestimmt, kennt man... aber meistens..
Streng nach dem Motto "Du hast das zu machen, weil ich das sage".
Kann vorkommen und wenn nicht alles nur einseitig sieht, gibt es auch sicher dafür manchmal sogar gute Gründe.
Ihre Grenzen müssen sie natürlich auch kennen(lernen), logisch. Aber Respekt muss man sich auch erst verdienen. Oder glaubst du wirklich, du hast Respekt automatisch verdient, nur weil schon jahrzehnte arbeitest? :confused:
Natürlich nicht... Was eine Absurde Denke.
Zum wiederholten Mal: Das Problem der jüngeren Generation ist nicht pauschal, keine Leistung erbringen zu wollen.
Nicht von allen, aber die Änderungen in der Erziehung tun ihren Teil dazu bei. Viele ich kennenlernen durfte haben keinen Antrieb.
Wenn es dazu gehört, dann kann das doch die Fachkraft machen, oder nicht?
Hierarchien sind nicht immer etwas schlechtes.
Dann kann sich der Azubi auf das konzentrieren, wofür er da ist: Lernen.
Wozu ist der Facharbeiter da...
Ein Azubi darf ruhig wissen, das er Azubi ist und noch relativ weit unter steht. Natürlich ist ein respektvoller Umgang Grundbedingung für alles.

In meiner Ausbildung wurde ich zum erschlagenden Großteil respektvoll behandelt und musste trotzdem den Müll raus bringen. Wo ist das Problem...
War klar, dass die Frage kommt. Gegenfrage: woher kommen die Milliarden Subventionen für die Autoindustrie, trotz Milliardengewinne der Hersteller, und die Reisebranche? :confused: Das Geld ist definitiv da. Es muss "nur" umverteilt werden.
Das läuft schon fast unter Ablenkungsmove...
Also schon mal nicht vom Arbeitgeber... Da bin auch auf Umsetzungen gespannt ( ich hätte aber wirklich nichts dagegen)
Da hab ich dich falsch zitiert, sorry. Das sollte an jemand anderes gehen, ist aber beim Edit wohl was schief gelaufen.


AUch der Quote war gar nicht von dir. Aber wo wir schon mal dabei sind: Glauben ist nicht gleich Wissen.
Gilt auch für deine Aussagen.
Vergiss nicht den Freund des Freundes der Schwester des Schwippschwagers deiner Cousine 3. Grades. Alle sind sie faul. Ausnahmslos.
Jetzt mal nicht respektlos ;), das ist wirklich ehrlich gewesen und leider so, wie es ist.

Aber hey...wie ich schon mal sagte: Dann haben die Eltern in der Erziehung versagt.
Natürlich ist das ein Teil.
In dieser Diskussion hier hast du allerdings das Gegenteil gezeigt.

Naja, eigentlich nur wenn man sich nicht gesagtes, unter negativen Vorzeichen dazu denkt...denke ich.

Aber gut ist.
Will mich ja nicht streiten. Ich versuche mich mal etwas allgemein verträglicher zu geben.
Frag den Staatsanwalt.
Oder muss ich Kotre erwähnen, der dreist lügt und erklärt, dass es keinen Klimawandel gibt?
Ich kann jetzt einzel Akteure der Grünen nennen.
Zum ganzen einer Partei gehören auch immer einzelne, die naja vorsichtig gesagt auch nicht dabei sein bräuchten.
Das ist schon so.
Das ist natürlich Konsens in der Partei und erschreckend ist, dass den Mist jeder dort erzählt, obwohl sie es besser wissen müssten.
Das ist nicht so.
Der Konsens ist nicht, das es keinen Klimawandel gibt.
Die angedachten Maßnahmen unterscheiden sich halt.
 
Ich kann jetzt einzel Akteure der Grünen nennen.
Zum ganzen einer Partei gehören auch immer einzelne, die naja vorsichtig gesagt auch nicht dabei sein bräuchten.
Das ist schon so.
Es geht nicht um die Grünen.
Du weißt doch auch, was Höcke so erzählt und das wiederholen inzwischen alle in der Partei.
Die Rechten haben das Ruder in der Hand und als Migrant oder ähnlich wäre ich besorgt.
Das ist nicht so.
Der Konsens ist nicht, das es keinen Klimawandel gibt.
Die angedachten Maßnahmen unterscheiden sich halt.
Doch, der Konsens ist, dass es keinen Klimawandel gibt.
Und fang jetzt nicht mit Spitzfindigkeiten an. Wenn ich Klimawandel schreibe, ist immer der vom Menschen verursachte gemeint.
Die Afd will wieder zur Kohle und Atom zurück und den Windkraftausbau sofort stoppen.
Und natürlich will man Bettvorleger von Putin werden.
Wer überrollt uns eigentlich zuerst wenn Deutschland aus der EU, Nato und Euro ausgetreten ist?
Die Nato oder Russland?
 
... Also da frage ich mich wirklich, wo die falsch abgebogen sind. ...
Falsch abgebogen sind vor 25 Jahren mit dem Eintritt in den Neokapitalismus und der Entmachtung von Gewerkschaften jene, die Dinge mit sich haben machen lassen, über die man nur kichern kann. Warum hat sich denn Deutschland zum Niedriglohnland entwickelt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Azubi sollte aber seinen Platz kennen. Klingt hart, ist auch nicht böse gemeint. Aber was ist bitte schlimm daran, freitags die E Werkstatt zu fegen.

Auch das hat in geringem Maße keine negative Wirkung.

Ist mir echt zu krampfhaft, Hauptsache den Stiften den Po pudern.
Es geht nicht darum, den Azubis den Po zu pudern, sondern auf Augenhöhe mit ihnen zu agieren. Und wenn du mir sagst "Gehört halt nun mal dazu", sehe ich absolut keinen Grund, warum das nicht auch ne Fachkraft machen kann.

Das Problem ist übrigens nicht, dass es der Azubi macht. Sondern dass nach wie vor solche Aufgaben am Azubi hängen bleiben.

Das haben schlaue Menschen schon erarbeitet, das es bei Kindern zu früh praktiziert kontraproduktiv ist.
Dass man Kleinkindern nicht vollumfänglich Partizipation zutrauen kann, ist nur logisch. Das ist mir vollkommen bewusst. Von Kleinkindern habe ich allerdings nicht geredet. ;) Und mich würde mal interessieren, wer diese schlauen Menschen sind, die das erarbeitet haben. Was heißt denn "zu früh"? Je selbstständiger Kinder werden, desto partizipativer können sie handeln. Logisch, oder?

Das letzte qualifiziert dich zu was?
Zu einer fachlich korrekten Aussage. Ganz einfach. So wie dich dein Beruf und deine Erfahrung zu einer fachlich korrekten Aussage qualifiziert, wenn wir über deinen Beruf reden würden.

Hat in der Vergangenheit auch immer gut funktioniert.
Was damals funktionierte, muss heute nicht auch funktionieren. Gesellschaften ändern sich nun mal.

Nicht von allen, aber die Änderungen in der Erziehung tun ihren Teil dazu bei. Viele ich kennenlernen durfte haben keinen Antrieb.
Keinen Antrieb haben und faul sein sind zwei Paar Schuhe. Stichwort Depressionen (diese Erkrankung ist keine Ausnahmeerscheinung).

Hierarchien sind nicht immer etwas schlechtes.
Das Gegenteil hab ich auch nicht behauptet. Aber: Siehe oben. Gehört halt dazu und liegt natürlich auch im Aufgabenbereich der Fachkraft. Je nach Beschäftigung.

Wozu ist der Facharbeiter da...
Um seine Arbeit zu machen und ggf. auch mal die Werkstatt zu kehren und Schrauben zu sortieren.

So, ich bin raus. Ich werde jetzt Control zocken und morgen meine Praktikanten irgendeinen Scheiß im Keller sortieren lassen, obwohl sie lernen sollen, Angebote zu planen und mit den Kiddies umzugehen. :ugly: Schönen Abend noch.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich sehe das genau so wie du, aber ich mutmaße mal ich kann mir das genau die du leisten weil wir im gleichen Alter sind und bei einem Einkommen + Genügsamkeit angekommen sind, bei dem wir uns das leisten können und wollen.
Als ich angefangen habe zu arbeiten - und das ist ja jetzt die Situation der gen z - war das aber noch anders. Die Angebote waren wegen dem fehlenden Erfahrung schlechter, ich hatte keine Reserven, meine Studentenmöbel fielen auseinander und man wollte sich endlich was gönnen können.

Ich fands bei mir eigentlich nie so extrem. Klar, als Schüler, Azubi, Student war man natürlich chronisch pleite. Meine alleinerziehende Mutter hat auch nicht besonders viel verdient und der Vater... lassen wir das Thema.
Es war halt immer irgendwie grade so genug da um rund zu kommen. Es gab nur alle paar Jahre mal irgendwo nen günstigen Urlaub und auch sonst fast nichts über dem notwendigen - aber: Wir hatten immer warm und den Kühlschrank voll (Danke, Mama! :-X).
Durch dieses Laben habe ich mir aber auch einen relativ genügsamen Lebensstil angeeignet. Klar, ich haue auch schon mal sinnlos Geld für ne dicke Grafikkarte raus aber im großen und ganzen lebe ich ziemlich bescheiden und relevant für das Thema hier: Eigentlich unter meinen Verhältnissen.

In den Jahren nach dem Studium ist das Gehalt natürlich nach und nach angewachsen, meine Ausgaben aber abseits der üblichen Inflation nicht wirklich, insbesondere Konsum-/Luxusausgaben nicht. Das hat zur Folge, dass aus dem "chronisch pleite" mittlerweile ein "eigentlich immer Geld übrig" geworden ist - und DAS ist etwas, was ich bei der jungen Generation nicht mehr sehen kann. Klar, es war vor 20 Jahren schon nicht die Regel dass Leute anfang 20 besonders genügsam/sparsam waren aber was ich heute teilweise erlebe ist schon krass. Da wird jedes Prozent Gehaltserhöhung oder jede Sonderzahlung sofort in den nächsten Konsum reingeballert, gerne auch auf Raten, völlig ohne Rücksicht auf Verluste. Wenns bei uns mal ne Sonderzahlung gibt kannste drauf wetten, dass 2 Wochen später die Azubis neue iPhones in der Hand haben oder nen neuen coolen Felgensatz aufm Beamer den sie abstottern. Solchen ich nenns mal "Luxuskonsum um aufzufallen" hab ich unter den Azubis wie ich noch einer war kaum gesehen.

Ich kann mich noch dran erinnern als ich grade eingestellt wurde nach dem Studium (für ganze 2900€ brutto übrigens)... da hab ich meinen damaligen Chef gefragt wie das so aussieht mit Gehaltsentwickung und der Spruch um mir klarzumachen dass ich das erstmal vergessen kann war "wenn de jung bist brauchste Geld und kriegst keins, wenn de alt bist haste Geld und brauchst keins mehr". :-_-:
 
Zuletzt bearbeitet:
In den Jahren nach dem Studium ist das Gehalt natürlich nach und nach angewachsen, meine Ausgaben aber abseits der üblichen Inflation nicht wirklich, insbesondere Konsum-/Luxusausgaben nicht. Das hat zur Folge, dass aus dem "chronisch pleite" mittlerweile ein "eigentlich immer Geld übrig" geworden ist - und DAS ist etwas, was ich bei der jungen Generation nicht mehr sehen kann. Klar, es war vor 20 Jahren schon nicht die Regel dass Leute anfang 20 besonders genügsam/sparsam waren aber was ich heute teilweise erlebe ist schon krass. Da wird jedes Prozent Gehaltserhöhung oder jede Sonderzahlung sofort in den nächsten Konsum reingeballert, gerne auch auf Raten, völlig ohne Rücksicht auf Verluste. Wenns bei uns mal ne Sonderzahlung gibt kannste drauf wetten, dass 2 Wochen später die Azubis neue iPhones in der Hand haben oder nen neuen coolen Felgensatz aufm Beamer den sie abstottern. Solchen ich nenns mal "Luxuskonsum um aufzufallen" hab ich unter den Azubis wie ich noch einer war kaum gesehen.
Das ist aber auch bei vielen Erwachsenen so.
Die versuchen von ihren Lebensstandard her mit Anderen mitzuhalten.
Kredite und Ratenzahlungen sind da normal.
Wir nehmen nur einen Kredit auf wenn es unbedingt notwendig ist.
Und uns ist auch egal ob der Nachbar einen fetten Audi oder BMW hat.
Oder wie oft die im Jahr in den Urlaub fliegen.
 
Das Problem ist übrigens nicht, dass es der Azubi macht. Sondern dass nach wie vor solche Aufgaben am Azubi hängen bleiben.
Als ich gelernt habe, blieb Reinigen immer an mir hängen.
Der Facharbeiter sitzt im Büro am Kaffee und ich schruppte die Maschine. Nachdem ist fertig war, kam er raus und hat seine Arbeit gemacht
Und das war so üblich. Lehrjahre sind keine Herrenjahre war der übliche Spruch.
Als ich Facharbeiter wurde und meinen ersten Lehrling bekam, hab ich immer mit sauber gemacht und ihm hier und da was erklärt.
Mein späterer Chef fand meine Einstellung und die Art, wie ich mit Lehrlinge umging, so gut, dass er mir die Meisterschule finanzierte und ich so Produktionsleiter und Ausbilder wurde.
 
Als ich gelernt habe, blieb Reinigen immer an mir hängen.
Der Facharbeiter sitzt im Büro am Kaffee und ich schruppte die Maschine. Nachdem ist fertig war, kam er raus und hat seine Arbeit gemacht
Und das war so üblich. Lehrjahre sind keine Herrenjahre war der übliche Spruch.
Die Erfahrung hab ich auch gemacht. Wie so viele.

Als ich Facharbeiter wurde und meinen ersten Lehrling bekam, hab ich immer mit sauber gemacht und ihm hier und da was erklärt.
Mein späterer Chef fand meine Einstellung und die Art, wie ich mit Lehrlinge umging, so gut, dass er mir die Meisterschule finanzierte und ich so Produktionsleiter und Ausbilder wurde.
Und genau das ist auch der richtige Weg. Hierarchie hin oder her, so sollte es auch laufen.
 
Ich kann mich noch dran erinnern als ich grade eingestellt wurde nach dem Studium (für ganze 2900€ brutto übrigens)...
Ich kann mich noch daran erinnern, als ich meinen Meisterbrief in der Tasche hatte und meine neue Stelle bei meiner Firma antreten wollte, hat mein Chef auch mein Gehalt gesagt, ohne Verhandlung.
Über 3000€ verdiente ich da schon als Facharbeiter.
Aber nach seinem Gebot hab ich heimlich gefeiert. :D
 
Als ich gelernt habe, blieb Reinigen immer an mir hängen.
Der Facharbeiter sitzt im Büro am Kaffee und ich schruppte die Maschine. Nachdem ist fertig war, kam er raus und hat seine Arbeit gemacht
Und das war so üblich. Lehrjahre sind keine Herrenjahre war der übliche Spruch.

Bei uns wurden Azubis damals aufgeteilt in "Alte" (=4. Lehrjahr) "Stifte" (= 2. und 3. Lehrjahr) und "Saustifte" (=1. Lehrjahr). Und Aufgaben die ätzend waren sind natürlich vom anwesenden Saustift erledigt worden.
Das ganze war aber wenigstens fair, denn die Aufgaben müssen nunmal erledigt werden und auf die Art muss es jeder halt nur 1 Jahr lang machen bis die nächsten Saustifte eintreffen.

Und, Überraschung, all das war akzeptiert und auch gar kein Problem. Denn es gibt einen Unterschied zwischen "der neue Azubi muss halt schrubben" und "Azubis sind nichts wert und werden ausgenutzt".
Kein "Saustift" hatte ein Problem damit bei Schichtende die Halle zu kehren wenn man sich gelegentlich bei ihm bedankt dafür oder wenns mal eng ist auch einfach mal hilft.

Ich mache sowas wenn die Gelegenheit da ist eigentlich ganz gerne. Alleine um das Gesicht des Saustiftes zu sehen wenn unerwartet der Betriebsingenieur neben ihm anfängt zu kehren. :haha:
Aber so lernt man die Leute auch kennen. In 5 Minuten zusammen kehren kannste mehr über eine Person lernen und Motivation erzeugen als in stundenlangen Schulungen die das Management so überstülpt.

hat mein Chef auch mein Gehalt gesagt, ohne Verhandlung.
Die "Verhandlung" war bei uns bei den Personalern. Da biste die Tür rein, da lag der Arbeitsvertrag aufm Tisch, ein Typ im Anzug stand da und sagte trocken "Lesen sies durch und unterschreiben sies. Oder halt nicht." :ugly:

Wie hieß das damals... "Arbeitgebermarkt". Nimm den Job oder lass es, vor der Tür stehn 10 andere die machens.
 
Oh man... seit sechzehn Jahren bin ich hier angemeldet und habe bis auf wenige Ausnahmen immer jeden thread erst gelesen, bevor ich selbst was geschrieben habe, aber hier hatte ich nach der dritten Seite echt keinen Nerv mehr.

Da wird von "nicht mehr ausbeuten lassen" gesprochen, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Hat hier überhaupt einer eine Ahnung was das sein soll? Hier soll mal jeder der das Wort Ausbeutung in den Mund genommen hat, bitte definieren wie er/sie ausgebeutet wurde. Ihr sagt, ihr lasst euch nicht mehr ausbeuten, also müsst ihr ja schon ausgebeutet worden sein.

Da wird hier von Wertschätzung gesprochen. Der Arbeitgeber und die Mitarbeiter sollen einen schon bei der Bewerbung wertschätzen. Mal darüber nachgedacht was das bedeutet? Das Wort an sich mal auf der Zunge zergehen lassen? Jeder Mitarbeiter/in hat einen Grundwert, da vermeintlich Arbeitskraft. Alles weitere, das was als Wert eigentlich dahinter steht für die fordernden, muss man erst mal zeigen. Man kann gar nicht fordern wertgeschätzt zu werden, das ergibt sich. Tut man es doch und zwar zu Beginn schon, dann ist man eben noch nichts wert, aber das ist es ja nicht was die fordernden wollen. Die wollen einfach nur hohe Forderungen hinter einem Begriff verstecken, der es dem schätzenden schwer macht nicht schlecht dazustehen.

Auch dieses absolut dämliche Verhalten hier, gleich jeden der nicht mit einstimmt als Boomer und auch noch feige zu bezeichnen. Selbst gar nicht so ausgebildet worden, gar nicht so gelebt und gearbeitet und dann meinen man kann sich ein Urteil bilden? Letzteres ist das was nötig ist für die Kollegen und den Betrieb um den Wert eines neuen Unternehmensmitglieds zu bestimmen, nicht die große Klappe beim Bewerbungsgespräch.

Über die Arbeit soll man sich nicht definieren dürfen? Aber über Urlaube, Smartphones und Klimbim? Gehts noch? Wenn man gern arbeiten geht, wird man zwangsläufig auch besser in dem was man tut und es fällt einem von mal zu mal leichter und irgendwann sind diese acht Stunden einfach nur ein Zeitvertreib der einen gar nicht mal groß belastet. Darüber mal nachgedacht? Bei 8h täglich, hat man doppelt so viel Freizeit wie Arbeitszeit. Man bekommt Kohle für ein Drittel seiner Zeit, die aber dann drei Drittel ausreicht, aber das ist nicht fair genug?
Wenn ihr beispielsweise liebend gern in der Küche steht und backt und werdet Bäcker/Konditor, dann sind diese 8h Arbeit gleichbedeutend mit 8h Hobby ausüben, nur eben nach Vorgaben. Ganz sicher aber keine Qual. Diese ganze Problematik beruht doch nur darauf, dass sich viele den Job nur nach Kohle aussuchen und nicht nach Leidenschaft und Interessen. Genau die meinen dann aber schlecht behandelt zu werden... zum Mäusemelken!

Edit
Personenbezug weggelassen
 
Aber so lernt man die Leute auch kennen. In 5 Minuten zusammen kehren kannste mehr über eine Person lernen und Motivation erzeugen als in stundenlangen Schulungen die das Management so überstülpt.
Die ganzen Team Building Coacher wollen aber auch verdienen. ;)
Die "Verhandlung" war bei uns bei den Personalern. Da biste die Tür rein, da lag der Arbeitsvertrag aufm Tisch, ein Typ im Anzug stand da und sagte trocken "Lesen sies durch und unterschreiben sies. Oder halt nicht." :ugly:
Das war bei einer privat geführten Firma (also kein extra Geschäftsführer) so üblich.
Wolfgang Krupp macht das sicher auch so. :ugly:
Trotzdem war das Gehalt mehr als ich mir erträumt hatte und zur Führungsebene zu gehören hat auch was. Nur der Firmenbesitzer stand noch über einem.
 
Sollte er aber, dann würden viele Firmen ruckzuck weit mehr Home Office anbieten.
Dem Punkt muss ich stark widersprechen. Bei dem Unternehmen, bei dem ich arbeite, stand es kurzzeitig im Raum nicht hier im Nachbarort neu zu bauen, sondern soweit entfernt, dass ich mit der S-Bahn etc. pro Strecke 1,5-2 Stunden statt 0,5 Stunden gebraucht hätte.

Das ist eine Unternehmensentscheidung. Wenn mir der Weg nicht passt, weil der zu weit ist, muss ich mir was anderes suchen. Wenn du dir einen Arbeitgeber suchst (oder ein Recruiter dich anspricht), entscheidest du, wie weit du fahren willst. Wenn du dich für einen Arbeitgeber entscheidest, der im Süden ist, du aber weit oben im Norden lebst, dann ist das deine Sache und nicht die des Arbeitgebers. Daher ist das vollkommen in Ordnung so, dass die Fahrtzeit zur Arbeit deine Sache ist und nicht zur Arbeitszeit gehört.
Machen ja auch ne Menge Leute. Stichwort Raucherpause. Warum soll sie das dann nicht dürfen ?
Es geht dabei nicht um fünf Minuten, die jeder machen darf. Es geht um 15 Minuten oder ähnliches pro Stunde. Und das geht einfach mal gar nicht.
Das ist jetzt wiederum speziell.
Was heißt speziell? Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass du nach 6 Stunden eine Pause von 30 Minuten machen musst. In der Zeit gehst du essen oder isst, während du arbeitest. Das Mittagessen oder auch Frühstück/Abendessen gehört nicht zur Arbeitszeit. Es sei denn - wie vorher geschrieben - du isst, während du arbeitest, sofern das möglich ist.
 
Wenn man gern arbeiten geht, wird man zwangsläufig auch besser in dem was man tut und es fällt einem von mal zu mal leichter und irgendwann sind diese acht Stunden einfach nur ein Zeitvertreib der einen gar nicht mal groß belastet.
"Ich habe in meinem Leben noch nicht einen Tag gearbeitet, ich habe mich amüsiert wie ein Verrückter!" -Nicolas Hayek

Trotzdem war das Gehalt mehr als ich mir erträumt hatte und zur Führungsebene zu gehören hat auch was. Nur der Firmenbesitzer stand noch über einem.
Kommt halt drauf an was der persönliche Antreiber ist. Mir ist die "Position" im Unternehmen an sich völlig egal. Ob ich einen oder zwei oder 7 Chefs über mir habe und ob ich Vorgesetzter von 0 oder 10 oder 300 Leuten bin spielt für meine Motivation keine Rolle. Geld im Sinne von Reichtum ists ebenfalls nicht. Eher Wissbegierde und die Möglichkeit, Dinge zu beeinflussen.

Die passenden intrinsischen Motivatoren zu finden bzw. wie die sich zur GenZ hin verändert haben (wenn sie das haben) wäre auch mal ne interessante Studie. Denn "Geld" gehört nicht dazu, der Motivator ist extrinsisch (und funktioniert übrigens auch nicht gut).
 
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