@compisucher
Na erzähl mal von dem Gebäude mit 24x 15kWh pro Wohnung ?
Nun ja,
wir bewegen uns in Kombination zugegebener Maßen mit einem Neubau an der Grenze des derzeit technisch vertretbar Machbaren.
Man muss auch berücksichtigen, dass der damals beschriebene Bau eine Menge staatlicher Förderungen abgreift:
z. B. bay. Holzbauförderung 2022 für jeden m² verbautes Holz = 500 €, KFW40 noch erwischt, Navaro (Nachwachsende Rohstoffe) Förderung LKR München, Förderung kommunaler Wohnraum für Genossenschaftswohnungen usw..
Auf so was hat der Normalbürger kaum Zugriff bzw. weiss meist gar nicht, dass es irgendwas gibt, das wissen manchmal die Förderstellen selber nicht..^^
Das macht im dargestellten Fall fast 45% der Baukosten aus.
Oder andersherum Kostengruppe 300-700: von 4 Mio. Invest gibts hier 1.8 Mio. Förderungen.
Nur KGR 200 Erdbau (und Grundstückserwerb) bekommste keine Förderung
Da kann man dann auch tonnenweise Akkus zusätzlich kaufen, ohne dass das Haus unwirtschaftlich innerhalb der Abschreibungszeit funktioniert.
Ich muss Jährlich zwischen 400 bis 1000Kw nachkaufen, je nach dem wie schlecht und dunkel der Winter ist.
An manchen Tagen Produzierst du nicht mal den Grundverbrauch vom Haus wenn du nicht da bist und das mehrere Tage am Stück. So groß kann dein Akku gar nicht sein!
So sieht z.B. Dezember 2021 bei einer 9,3Kw Anlage aus mit perfekter Südausrichtung und für den Winter Idealen 45° Grad Winkel aus:
Anhang anzeigen 1400825
Zunächst ist es sehr positiv, dass
@bulli007 überhaupt in nachhaltige Energiegewinnung investiert.
Erstens macht das nicht jeder und die Wahrheit ist, das kann allein aus finanziellen Mitteln leider nicht jeder.
Evtl. konnte er zus. Förderungen für das Haus auch deshalb nicht abgreifen, weil es eine Aufrüstung seiner Bestandsimmobilie ist.
Interessant ist seine sehr typische Ganglinie aber schon, weil die Peaks über 15 kW bis hoch auf fast 30 KW eher außergewöhnlich sind.
Ca. 15 KW im Mittel wäre im Übrigen der Durchschnittsverbrauch eines 140 m² Hauses mit 4 Personen.
Sagt die Literatur...
Ausgerechnet über Weihnachten (Besuch/Essen kochen usw.) ist der Verbrauch recht niedrig.
solche Ganglinien sind als Informationsträger gefährlich, weil man im Prinzip den kompletten Lebensrhytmus der Bewohner abgreifen kann.
@bulli007 : Empfehle, diese zu löschen...
Daher gibt es von mir hier auch keine Ganglinie von meiner Steuerung. Nur Vergleichswertbeschreibung:
Wir haben 190 m² mit 3 Personen (und 5 Hunden), eine Küche mit E-Herd mit einer warmen Mahlzeit am Tag,
eine Waschmaschine (1 Ladung/Tag), 4 PCs (quasi Dauerbetrieb), 1 TV (5 -6h/Woche), 1 Tablet und 3 Smartphones und eine Lichtverbrauch (alles LED) von ca. 65 W am Abend.
Eigentliche Verbrauchstreiber sind bei mir die Heizstäbe fürs Warmwasser über PV und die Pumpen der Haustechnikanlage.
Habe 100 m² mit 350 W Modulen, die auf ca. 85% ausgelutscht sind.
Dabei bekomme ich eine geglättete Verbrauchslinie von 14-16 KWh im Winter hin.
Wenn der Zoe lädt (1x Woche), gehts auf bis 18-20 KW hoch.
Die Anlage von
@bulli007 mit 9,3 KW ist eine sehr typisch verkaufte Anlage mit
mutmaßlich knapp über 300 W Modulen = ca. 30 Stück. = 60 m²
Dazu eben eine Hausstation mit einem mutmaßlichen Puffer von irgendwas 5-15 KWh.
Die Größe ist mutmaßlich zum Kaufzeitpunkt ein Förderthema und eine Wirtschaftlichkeitsberechnung gewesen, wann das investierte Geld (per Kredit) wieder abbezahlt ist.
Er hat gar nix falsch gemacht, weil er der Standardempfehlung von 2018/19/20 gefolgt ist.
Mein Tipp an ihn wäre modulare Akkus zukaufen.
Mein Tipp an alle, die sich sowas zulegen wollen:
Die neuen Module mit über 400 W/Paneel kaufen = 25-30% mehr Energieausbeute.
WaMa und Kochen nur am Tag, wenn Direktstrom verfügbar ist.
Laden e-Auto auch.
Alles auf LED und nicht alle Lampen im Haus an.
Zur Lesebeleuchtung reichen 3,5 W Lampen.
Investiert etwas mehr Geld, lasst die Wärmepumpe weg (echte Stromfresser)
baut GROSSE Warmwasser-Speicherkessel (> 10.000 l) und wenn einer sagt Hausstation = 10 KWh genau das vierfache an Speicher kaufen.
Ich habe die leider schweineteueren Powerwalls von Tesla:
Die Powerwall ist ein Stromspeicher für Eigenheime, der zur Speicherung von Solar- oder Netzstrom verwendet wird, damit Sie ihn jederzeit nutzen können - nachts oder auch bei Stromausfällen.
www.tesla.com
13,5 KWh Speicherkapazität und derzeit 8 in Reihe geschaltet... (= 108 kWh Dauervorrat im Haus)
Die gibt es ähnlich von anderen und genau so gut fürs halbe Geld...
Redundanzsystem bei mit ist eine Pelletsheizung mit der Möglichkeit, manuell Scheitholz zu verbrennen.
Na ja, und als alter Prepper habe ich natürlich ein -äh- Notstromaggregat mit Ethanolbetrieb mit 7,5 KW.
Und für eine seeeeeehr lange Zeit Ethanol bevorratet.