Ich bin generell der Meinung, dass man sich heutzutage als ernstzunehmender PC-Spieler sowieso mit seinem System intensiv auseinandersetzen sollte. Einfach blind ein FPS-Limit zu setzen und den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen, halte ich für falsch.
Den Stromsparaspekt durch ein FPS-Limit oder DLSS lasse ich persönlich nicht gelten, denn das sollte normalerweise das Ziel vom Undervolting sein und nicht vom FPS-Limit oder diversen Upsampling-Verfahren. Klar, erzielt man durch Letztere logischerweise auch einen geringeren Stromverbrauch, aber das sollte eigentlich nicht der Grund sein, warum man dies tut.
Durch die Limitierung der FPS möchte man bewusst einen Bottleneck (durch eben ein manuell gesetztes Limit in Form von einer FPS-Grenze) forcieren und ihn zu keinem Zeitpunkt seiner Hardware überlassen (CPU oder GPU). Dadurch, dass die manuell gesetzten FPS das Limit darstellen und nicht CPU und GPU zum Flaschenhals werden, erreicht man viel glattere Frametimes und minimiert die Diskrepanz zwischen Minimum- und Maximum-FPS. Genau das sollte auch das Ziel eines FPS-Limits sein.
Ich spiele prinzipiell nur noch mit FPS-Limit - nicht, weil ich mir genau dadurch erhoffe wahnsinnig viel Strom zu sparen - das regeln meine UV-Profile schon - sondern hauptsächlich um eine gerade Frametime-Linie ohne nennenswerten Ausschlag nach unten oder oben zu bekommen. Dabei sollten sowohl GPU als auch CPU zu keinem Zeitpunkt vollständig ausgelastet werden. Ich mache das generell so, dass CPU und GPU maximal zu 80% ausgelastet werden, um noch etwas Puffer zu haben für den Fall der Fälle.
Um das zu gewährleisten braucht man halt entsprechende UV-Profile und ein Overlay:
Je nach Spiel/Genre, Eingabegerät, gewünschter Auflösung, gewünschten FPS wählt man dann entsprechend ein FPS-Limit. Das ist halt Arbeit, aber führt in der Regel auch zum besten Spielerlebnis - meine Meinung, soll aber jeder machen, was er will. ^^