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Steam: Nicht Epic ist das Problem, sondern Apple

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
Da spricht die Cholera über die Pest.

Für uns Kunden sind diese Stores generell schlecht. Wir kaufen Spiele äh die Erlaubnis ein Spiel zu spielen. Mehr nicht.
Wir sind von dieser Firma abhängig.
Sobald die Server weg sind ist Schluss. Zugegeben, das ist aktuell noch unwahrscheinlich, aber nicht abwegig.
Alle Spiele hängen an einem Konto. Ist dieser weg, weil geklaut oder gesperrt, sind auch alle Spiele weg.
Klar haben diese Plattformen auch Vorteile, aber zu welchem Preis?
Das selbe mit den Apps in den App Stores.

Richtig, für die Bequemlichkeit die Stores wie Steam bieten wurde vom Kunden über die massiven Nachteile hinweggesehen, auch weil die Nachteile so schön fern und wenig greifbar wirken.
Das ist aber ein Problem das die Spezies Mensch ganz grundsätzlich hat, die Vorstellungskraft über die Auswirkungen von Handlungen reicht plastisch nur soweit wie es Menschen selbst direkt und unmittelbar, oder in naher zeitlicher Entfernung betrifft.
Alles was sich über lange Zeiträume zu einem Problem entwickeln kann ist für die meisten von uns Menschen entsprechend nur schwer vorstellbar.
 

SIR_Thomas_TMC

PC-Selbstbauer(in)
Bleib doch sachlich und bei den Fakten! Natürlich wurde immer aufs schärfste kritisiert das Epic die Entwickler quasi zwingt und bei Valve, trotz gleicher Sachlage, nimmst du die user in die Pflicht und nicht denjenigen, der initiierend dafür verantwortlich ist, siehe HL2 Steam Bindung, Steampflicht bei Retailtiteln, HL Alys VR HW Pflicht? Das ist schon grotesk. Wenn Epic Exklusivdeals aushandelt, stehen sie in der Kritik und wenn Vave das macht die User, die auf Konsum nicht verzichten können? Merkst du doch hoffentlich selber oder?
Es macht einen großen Unterschied, ob du speziell ihn meinst (er hätte bei epic das so gesagt) oder ob du es verallgemeinerst und aber jetzt ihn konkret für seine Meinung kritisierst. Einfache Lösung:
Ein Zitat, wo Nightslaver das von dir vorgeworfene Verhalten hinsichtlich Epic macht.
Falls nicht möglich, eine Relativierung, wem du was vorwirfst.

Versöhnliche Grüße

Thomas
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Schon richtig, wenn er das nicht gemacht ist doch gut, dann braucht er sich nicht angesprochen fühlen, denn ich habe ihn nicht persönlich angegriffen, dennoch weise ich hier darauf hin das diesbezüglich mit der getätigten Äußerung und wie es bei Epic gehandhabt wurde, mit zweierlei Maß gemessen wird. ;)

MfG
 

SIR_Thomas_TMC

PC-Selbstbauer(in)
Ist meiner Meinung nach in diesem Thread eher nicht der Fall. Viele haben auch das Verhalten von Valve zumindest in Teilaspekten für nicht hilfreich bewertet.

Womit du meiner Meinung recht hast, man hat sich aber mit valve mehr arrangiert als mit Epic.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Valve hat niemanden an den Steam-Client gekettet, sie haben ja soweit bekannt noch nie etwas dafür gezahlt das Entwickler, Publisher und Kunden ihren Client nutzten, das kam gerade bei Publishern / Entwicklern ganz alleine (aus eigener Initative), weil Steam für selbige sehr bequem war und ist und man mit dem Accountzwang über Steam gut und effektiv Gebrauchtmarkt auf dem PC austrocknen konnte, der gerade den Branchengrößen wie EA, 2K Games, Ubisoft usw. schon seit über 15 Jahren ein großer Dorn im Auge gewesen ist.

Valve selbst schreibt bzgl. Steam nichts vor, du kannst überall anders paralell zu Steam releasen, du kannst auch darauf verzichten Steam als Kopierschutz zu nutzen und es nur als Client für den Download der Spieledateien und für Patches benutzen (quasi wie GoG).
Am Ende ist das lediglich die Entscheidung der Entwickler und Publisher wie restriktiv sie Steam nutzen wollen und die meisten tun es aus profitmaximierenden Gründen eben stärker restriktiv.

Valve mag keine zeitlich befristet exklusiven Vertriebsrechte gekauft haben, dafür aber ganze Spiele (oder gleich das Studio) die dann dauerhaft Steam-exklusiv blieben. Aus Spielersicht gehen diese Beschränkungen noch weiter als die des Epic Stores. Wie es letzterer langfristig mit Kopierschutzmechanismen hält, bleibt abzuwarten – unter den bisherigen Releases waren erstaunlich viele, die zumindest in frühen Varianten sogar komplett ohne Launcher gestartet werden können. :-)


Ich bin froh das es Steam gibt. Alle alternative Entwicklungen ohne Steam wären furchtbar verlaufen. Man stelle sich vor wie jeder noch so kleine Publisher oder Entwickler den digitalen Selbstvertrieb umgesetzt hätte. Überall nen Account anlegen, jeder kocht sein eigenes Süppchen, unterschiedlichste DRM Varianten und Kopierschutz, nichts einheitliches, keine Freundeslisten, kein Ordner in dem alle Spieldaten korrekt und vollständig vorliegen, völlig verschiedene Patch Pfade. Oh man, was hätten wir für ein Chaos mitmachen dürfen. Ne ne, dann lieber auf Steam setzen. Beschwert sich doch heute schon jeder über zu viele Launcher am Markt.

Eine Online-Vertriebsplattform und ein eigener Kopierschutz kosten Geld. Das hätte nicht jeder noch so kleine Publisher gestemmt. Zumal sich beides für Indys schlichtweg gar nicht lohnt, weil ihnen die Bekanntheit fehlt. Das kleinste einigermaßen erfolgreiche Zwangs-Account-System ist Rockstars Social Club. Ansonsten haben nur EA, Blizzard und Ubisoft eigene DRM-Plattformen platzieren können – und die Existenz von Steam war dabei kein Hindernis sondern hatte sogar Vorbildfunktion. Was Steam tatsächlich geleistet hat, ist die Abschaffung diverser Offline-Kopierschutzmechanismen und die Einführung von Communitytools. Und ja, man muss jetzt nicht mehr von Hand den Installationsort ändern, wenn man seine Spiele abseits von x:\programme konzentrieren möchte – man kann es aber auch nicht mehr, wenn man das möchte, sondern muss mit der Vermischung diverser Titel in einem Ordner leben.
 
G

Grestorn

Guest
Und ja, man muss jetzt nicht mehr von Hand den Installationsort ändern, wenn man seine Spiele abseits von x:\programme konzentrieren möchte – man kann es aber auch nicht mehr, wenn man das möchte, sondern muss mit der Vermischung diverser Titel in einem Ordner leben.

Hm? Natürlich kann man bei jedem mir bekannten Launcher, inkl. Steam, den Installationsort bestimmen. Und auch nachträglich verschieben. Bei Steam leichter, bei anderen etwas schwerer. Aber in der Regel geht das.
 

PureLuck

Freizeitschrauber(in)
Ich bin froh das es Steam gibt. Alle alternative Entwicklungen ohne Steam wären furchtbar verlaufen. Man stelle sich vor wie jeder noch so kleine Publisher oder Entwickler den digitalen Selbstvertrieb umgesetzt hätte. Überall nen Account anlegen, jeder kocht sein eigenes Süppchen, unterschiedlichste DRM Varianten und Kopierschutz, nichts einheitliches, keine Freundeslisten, kein Ordner in dem alle Spieldaten korrekt und vollständig vorliegen, völlig verschiedene Patch Pfade. Oh man, was hätten wir für ein Chaos mitmachen dürfen. Ne ne, dann lieber auf Steam setzen. Beschwert sich doch heute schon jeder über zu viele Launcher am Markt.

Wer sagt denn, die hätten das digital vertreiben müssen, wenn Steam nicht gewesen wäre?
Einfach weiter auf Platte pressen und gut ist.
Ich bin zwar aus Bequemlichkeit auch Steam-Nutzer. Hätte aber null-komma-garnix dagegen, wenn Spiele wie früher weiterhin nur auf Platte im MediaMurks oder per Post bei Amizone zu beziehen wären.
Wie kann man da einen "furchtbaren" Verlauf diagnostizieren? Die Gamer und deren Interesse EINFACH NUR SPIELE ZU SPIELEN sind doch nicht weniger geworden.
Wobei, wenn man die ganzen Nörgler der letzten Monate hier im Forum sieht, scheint es viele zu geben, die den Rant über eine unwichtige Sache dem Gaming vorziehen.
Übrigens beschwere ich mich persönlich nicht über die Launcher-Vielfalt. Die geht mir am Allerwertesten vorbei. Liegst du mit deiner "Jeder"-Pauschalisierung wohl falsch, welch Wunder.
 
G

Grestorn

Guest
Wer sagt denn, die hätten das digital vertreiben müssen, wenn Steam nicht gewesen wäre?
Einfach weiter auf Platte pressen und gut ist.

Mit samt den unseligen Disk-basierten Kopierschutztechniken, die das Windows nachhaltig ruinieren und von MS auch inzwischen zur unerwünschten (da potentiell unsicheren) SW erklärt wurden?

Und was ist damit, dass moderne Rechner gar keine optischen LW mehr haben?

Die Welt bleibt nicht stehen, nur weil Du es gerne so hättest!
 

PureLuck

Freizeitschrauber(in)
Mit samt den unseligen Disk-basierten Kopierschutztechniken, die das Windows nachhaltig ruinieren und von MS auch inzwischen zur unerwünschten (da potentiell unsicheren) SW erklärt wurden?

Und was ist damit, dass moderne Rechner gar keine optischen LW mehr haben?

Die Welt bleibt nicht stehen, nur weil Du es gerne so hättest!

Hey mach mal halblang Kollege, die Welt darf und soll sich ruhig weiterdrehen.
Es ging hier um die Annahme, dass ohne Steam die Gamer-Welt im Chaos versunken wäre, da alle ihren eigenen digitalen Vertriebsweg hätten etablieren müssen/wollen.
Das sehe ich nun mal nicht so und keiner, inklusive dir, weiß genau, wie die Entwicklung ohne Steam ausgesehen hätte.
Ohne Steam hätten wir vielleicht noch Spiele auf Platte mit Disk-basierten Kopierschutzmaßnahmen und vielleicht hätte auch jeder noch ein optisches Laufwerk am PC. :ka:
Und genau das wäre mir persönlich Wurst gewesen, da es mir nur ums Gaming geht.
Mir ist es ebenso völlig egal, ob Spiele mittlerweile mit x-Launchern bei Steam, Epic, GOG, Sony, Microsoft oder sonst wo und wie angeboten werden.
 

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
Und was ist damit, dass moderne Rechner gar keine optischen LW mehr haben?

USB-Sticks, oder Speicherkarten?
Die meisten modernen Rechner mögen keine Laufwerke für CD / DVD / Blue-ray mehr haben, aber einen USB-Port, oder Slot für Speicherkarten hat nahezu jeder moderne Rechner, was sich bei den Datengrößen moderner Spiele auch am ehsten als praktikable und langlebigere Alternative anbieten würde. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Grestorn

Guest
Wollt ihr kopiergeschützte USB Sticks?

Die Zeit von physischen Medien ist vorbei.

HW-basierte Kopierschutztechniken sind weit aus schlimmer als eine Kontobindung und Anti-Tampering.

Ihr habt nur gerne HW-basierte Produkte, weil ihr damit wieder "gebraucht" verkaufen könntet und damit den Spielehersteller weiter "legal" um seine ihm zustehenden Einnahmen dafür, dass er Euch ein Vergnügen bereitet hat, prellen könnt.
 

PureLuck

Freizeitschrauber(in)
Wollt ihr kopiergeschützte USB Sticks?

Nö, ich finde digitale Medien besser. Wenn die aktuelle Situation anders wäre, wäre mir es aber auch egal. Hauptsache ich bekomme das Game für mein Geld.

Die Zeit von physischen Medien ist vorbei.

Zum Glück, hätte aber auch anders kommen können. Who cares...

HW-basierte Kopierschutztechniken sind weit aus schlimmer als eine Kontobindung und Anti-Tampering.

Ich konnte meine Spiele früher über CD-Rom meist problemlos spielen und heute spiele ich sie nach einem Download über Launcher xyz meist problemlos... macht also keinen Unterschied für mich.

Ihr habt nur gerne HW-basierte Produkte, weil ihr damit wieder "gebraucht" verkaufen könntet und damit den Spielehersteller weiter "legal" um seine ihm zustehenden Einnahmen dafür, dass er Euch ein Vergnügen bereitet hat, prellen könnt.

Nope, ich habe noch nie gebrauchte Games verkauft und finde sogar das Rückgaberecht bei Steam total behindert. Weder meine PC, XBox, noch PS Spiele haben mich monetär bereichert als sie ausgedient haben. Die wurden entweder verschenkt, gespendet oder in die Tonne geworfen (sorry Greta).

Wo ist eigentlich dein Problem? Hast du dich mit den Aluhüten unter den Corona-News so sehr gezofft, dass jetzt jeder im PCGH-Forum gleich der Feind ist? :D
 

Buggi85

Software-Overclocker(in)
Es war nur eine Frage der Zeit bis Spiele digital erhältlich wurden. Die Disc hatte schon genug Probleme seiner Zeit mit Secu Rom. Wer sich erinnert, wie oft hatten die Leute Probleme das eine Disc nicht lesbar war wegen des Kopierschutz. Spielinstallationen waren früher auch immer ätzend, jedes Game wurde anders abgelegt und immer wieder der Rotz mit den Registry's. Steam hat nach seinem Konzept die Basis geschaffen, Spiele einheitlich auf Platte abzulegen und Gott sei Dank müssen Entwickler diesem folgen. Was ist der Preis für den Komfort und das Backend? Ein lächerlicher Account und trotzdem wird so oft gemosert. Die Zeiten der Discs am PC sind schon länger vorbei, heute besitzen wir nur noch eine Lizenz und völlig egal um was für eine Art Software es sich dabei handelt.
 

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
Ihr habt nur gerne HW-basierte Produkte, weil ihr damit wieder "gebraucht" verkaufen könntet und damit den Spielehersteller weiter "legal" um seine ihm zustehenden Einnahmen dafür, dass er Euch ein Vergnügen bereitet hat, prellen könnt.

Genau, Leute die zum Beispiel einfach nur gerne das was sie kaufen auch Zuhause im Regal stehen haben und keine 100k Leitung besitzen um 120GB in ein paar Minuten runterzuladen gibt es auch nicht.
Für mich selbst bedeutet alles mit 60GB+ schon mindestens 4h Download aufwärts, da geht schnell mal eine halbe bis eine ganze Nacht + Stromkosten für den laufenden PC drauf, um ein Spiel runterzuladen, nicht besser sieht es für viele Patches aus, die heute auch schon gerne mal zwischen 4 und 10GB groß sein können, auch schnell 30min bis 1 Stunde weg.

*zensiert*

Aber hey, mein Baldurs Gate 2 aus der neben mir liegenden physischen Anthology Edition installier ich auch nur aktuell wieder weil ich es "illegal raubmordkopiert" und die 30 Euro Kaufpreis "nicht" den Rechteinhabern und Händlern gegönnt habe und nicht etwa weil ich zum Beispiel die digital nur noch erhältliche Baldurs Gate 2 Enhanced Edition von Beam Dog als eine inhaltlich wie technisch absolute Zumutung empfinde und daher froh bin es noch im Original physisch auf einem Datenträger zu besitzen, das wäre ja auch "völlig abwägig". :schief:


INU-Edit: Das war komplett unnötig...
 
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G

Grestorn

Guest
*zensiert*

Klar gibt es Sammler, so wie ich, mir ist es aber egal wo und wie ich sammle. Und der Sammler physischer Spielereien kann das ja tun mit den diversen Sondereditionen.



INU.ID: Und du muß sowas natürlich auch noch zitieren und drauf antworten...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Hm? Natürlich kann man bei jedem mir bekannten Launcher, inkl. Steam, den Installationsort bestimmen. Und auch nachträglich verschieben. Bei Steam leichter, bei anderen etwas schwerer. Aber in der Regel geht das.

Es ging darum, für jede Installation den Installationsort getrennt festzulegen. Das ist bei Steam nur sehr umständlich und stellenweise gar nicht möglich. Man müsste vor jeder Installation einen neuen Ordner anlegen und ihn als Steam-Verzeichnis definieren (ohne dann die Möglichkeit haben, das Spiel ohne weitere Unterverzeichnisse direkt darein zu packen), aber selbst stieße zum Beispiel bei Source-Engine-Spielen an seine Grenzen, weil hier spieleübergreifende Daten gänzlich außerhalb der Kontrolle des Spielers abgelegt werden.

Ich sage nicht, dass man soviel Kontrolle braucht, frage mich aber was diejenigen, denen der Installationsort weniger wichtig ist, für ein Problem mit automatischen Installationen in C:\Programme hatten? Schon Windows-98-Spiele haben sich, über ein halbes Jahrzehnt vor Steam, keine eigenen Verzeichnisse mehr gesucht, sondern zentral gesammelt. Und auch zu DOS-Zeiten wurde fast immer ein Ordner direkt auf dem ersten Laufwerk als Standardinstallationsort vorgeschlagen. Fragmentierte Installationen kenne ich fast ausschließlich von User-Eingriffen und, für Teile eines jeden Spiels, durch die Windows-Benutzerkonten, -Bibliotheken und -Regisry. Diese auch in meinen Augen störenden, unnötigen externen Sammelorte durch einen anderen externen Sammelort zu ersetzen ist aber netto kein Fortschritt, nur anders.


USB-Sticks, oder Speicherkarten?
Die meisten modernen Rechner mögen keine Laufwerke für CD / DVD / Blue-ray mehr haben, aber einen USB-Port, oder Slot für Speicherkarten hat nahezu jeder moderne Rechner, was sich bei den Datengrößen moderner Spiele auch am ehsten als praktikable und langlebigere Alternative anbieten würde. ;)

Nicht zu vergessen: Das Verschwinden optischer Medien ist vor allem eine Reaktion auf den Online-Vertrieb.


Wollt ihr kopiergeschützte USB Sticks?

Die Zeit von physischen Medien ist vorbei.

HW-basierte Kopierschutztechniken sind weit aus schlimmer als eine Kontobindung und Anti-Tampering.

Ihr habt nur gerne HW-basierte Produkte, weil ihr damit wieder "gebraucht" verkaufen könntet und damit den Spielehersteller weiter "legal" um seine ihm zustehenden Einnahmen dafür, dass er Euch ein Vergnügen bereitet hat, prellen könnt.

Als jemand, der in seinem ganzen Leben noch kein PC-Spiel gebraucht verkauft hat (verschenkt oder entsorgt eher. und das waren Spiele, die keinen Einnahmen wert waren) und auch nur in sehr seltenen Fällen gebraucht gekauft hat, verbitte ich mir derartige Unterstellungen.
 
G

Grestorn

Guest
Ich sage nicht, dass man soviel Kontrolle braucht, frage mich aber was diejenigen, denen der Installationsort weniger wichtig ist, für ein Problem mit automatischen Installationen in C:\Programme hatten?
Viele ältere Spiele hatten und haben damit ein Problem unter C:\Programme, da dort i.d.R. ein Schreibschutz aktiv ist. Deswegen ja der lange nicht totzukriegende Mythos, dass man unter Vista/Win7 Spiele immer im Admin-Modus starten müsse.

Als jemand, der in seinem ganzen Leben noch kein PC-Spiel gebraucht verkauft hat (verschenkt oder entsorgt eher. und das waren Spiele, die keinen Einnahmen wert waren) und auch nur in sehr seltenen Fällen gebraucht gekauft hat, verbitte ich mir derartige Unterstellungen.

Wozu besteht man dann auf eine physische Kopie? Und das hast Du ja auch nicht gemacht, also wieso fühlst Du Dich angesprochen?

Der Haupt-Grund für den Aufschrei bei der XBoxOne seinerzeit, bei der ja ursprünglich alle Spiele an den Account gebunden werden sollte, und auch das LW nur noch optional sein sollte, war genau das - kein Gebrauchtverkauf.

Mir erzählt niemand, dass nicht die große Mehrheit, der Spieler, die so so sehr auf Medien stehen, genau dies als echten Grund haben. Ihr mögt das nicht mögen, dass ich so denke, und das für eine Unterstellung halten, es ändert aber absolut nichts an meiner MEINUNG!

Ich kaufe immer digitale Kopien, auch auf der Konsole, der einzige Grund das nicht zu tun ist, wenn es eine physische Kopie deutlich günstiger gibt, was leider gerade bei Konsolen gar nicht so selten ist. Einen Vorteil von physischen Medien kann ich nicht erkennen. Selbst ein zu schlechtes Internet ist heutzutage aus bekannten Gründen kein nachvollziehbares Argument, weil physische Kopien da kaum einen Vorteil bringen.
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Viele ältere Spiele hatten und haben damit ein Problem unter C:\Programme, da dort i.d.R. ein Schreibschutz aktiv ist. Deswegen ja der lange nicht totzukriegende Mythos, dass man unter Vista/Win7 Spiele immer im Admin-Modus starten müsse.



Wozu besteht man dann auf eine physische Kopie? Und das hast Du ja auch nicht gemacht, also wieso fühlst Du Dich angesprochen?

Der Haupt-Grund für den Aufschrei bei der XBoxOne seinerzeit, bei der ja ursprünglich alle Spiele an den Account gebunden werden sollte, und auch das LW nur noch optional sein sollte, war genau das - kein Gebrauchtverkauf.

Mir erzählt niemand, dass nicht die große Mehrheit, der Spieler, die so so sehr auf Medien stehen, genau dies als echten Grund haben. Ihr mögt das nicht mögen, dass ich so denke, und das für eine Unterstellung halten, es ändert aber absolut nichts an meiner MEINUNG!

Ich kaufe immer digitale Kopien, auch auf der Konsole, der einzige Grund das nicht zu tun ist, wenn es eine physische Kopie deutlich günstiger gibt, was leider gerade bei Konsolen gar nicht so selten ist.
MS hatte damals schon klar gestellt das man dennoch Spiele verkaufen konnte.^^

MfG
 

PureLuck

Freizeitschrauber(in)
Wozu besteht man dann auf eine physische Kopie? Und das hast Du ja auch nicht gemacht, also wieso fühlst Du Dich angesprochen?

Sammeltrieb und schlechte Internetleitungen, wurde ja schon erwähnt.
Ich meine, dass man auch ob der obligatorischen Day-1-Patches nicht dazu gezwungen ist, seine physische Kopie automatisch patchen zu lassen, solang das Game offline überhaupt zu zocken ist.
Ergo: Disk rein und ab geht's.
Warum stellen sich die Menschen Regale voll mit Literatur in die Wohnung, wenn es doch PDF und eBooks gibt?

Der Haupt-Grund für den Aufschrei bei der XBoxOne seinerzeit, bei der ja ursprünglich alle Spiele an den Account gebunden werden sollte, und auch das LW nur noch optional sein sollte, war genau das - kein Gebrauchtverkauf.

Ich würde es vielleicht nicht als Hauptgrund aufführen, aber dir Recht geben, dass der Gebrauchtspielemarkt bei den Konsolen größer ist, als am PC. Der potentielle Wegfall dieser Option wird mit Sicherheit den ein oder anderen sauer aufgestoßen sein, als das zur Debatte stand.

Mir erzählt niemand, dass nicht die große Mehrheit, der Spieler, die so so sehr auf Medien stehen, genau dies als echten Grund haben. Ihr mögt das nicht mögen, dass ich so denke, und das für eine Unterstellung halten, es ändert aber absolut nichts an meiner MEINUNG!

Das hat nichts mit mögen zu tun. Und deine Meinung darfst du ja gern haben und kundtun. Allerdings solltest du das auch entsprechend ausdrücken und eben keine, offensichtlich an die im Thread beteiligten User gerichtete Unterstellung à la "Ihr habt nur gerne HW-basierte Produkte, weil ihr damit wieder "gebraucht" verkaufen könntet" raushauen.
 

SIR_Thomas_TMC

PC-Selbstbauer(in)
Und das hast Du ja auch nicht gemacht, also wieso fühlst Du Dich angesprochen?
Weil du alle ansprichst. Ohne Einschränkung.
Wollt ihr kopiergeschützte USB Sticks?
(...)
Ihr habt nur gerne HW-basierte Produkte, weil ihr damit wieder "gebraucht" verkaufen könntet und damit den Spielehersteller weiter "legal" um seine ihm zustehenden Einnahmen dafür, dass er Euch ein Vergnügen bereitet hat, prellen könnt.
Wie wenn einer schreibt, wer das liest ist doof. Nur dass man dabei die Ironie wenigstens erkennt.

Wie hoch ist eigentlich dein "In Foren provozieren" Sims-Level? ;)
 
G

Grestorn

Guest
Naja, das war schon auf diejenigen eingeschränkt, die unbedingt HW-basierte Spiele haben wollen. Sorry, wenn das nicht klar rübergekommen ist. Eigentlich dachte ich, der Satz wäre klar.

Ich denke - hoffe - dass einige Trolle doch noch deutlich besser sind im Provozieren. Ich habe nur klare Meinungen die oft auch bei bestimmten Leuten sehr schlecht ankommen. Das stört mich aber kein bisschen. Meist (nicht immer) sind das genau die Leute, denen ich sehr gerne auf die Füße trete.
 

Cleriker

PCGH-Community-Veteran(in)
Genau, Leute die zum Beispiel einfach nur gerne das was sie kaufen auch Zuhause im Regal stehen haben und keine 100k Leitung besitzen um 120GB in ein paar Minuten runterzuladen gibt es auch nicht.
Für mich selbst bedeutet alles mit 60GB+ schon mindestens 4h Download aufwärts, da geht schnell mal eine halbe bis eine ganze Nacht + Stromkosten für den laufenden PC drauf, um ein Spiel runterzuladen, nicht besser sieht es für viele Patches aus, die heute auch schon gerne mal zwischen 4 und 10GB groß sein können, auch schnell 30min bis 1 Stunde weg.

*zensiert*

Aber hey, mein Baldurs Gate 2 aus der neben mir liegenden physischen Anthology Edition installier ich auch nur aktuell wieder weil ich es "illegal raubmordkopiert" und die 30 Euro Kaufpreis "nicht" den Rechteinhabern und Händlern gegönnt habe und nicht etwa weil ich zum Beispiel die digital nur noch erhältliche Baldurs Gate 2 Enhanced Edition von Beam Dog als eine inhaltlich wie technisch absolute Zumutung empfinde und daher froh bin es noch im Original physisch auf einem Datenträger zu besitzen, das wäre ja auch "völlig abwägig". :schief:


INU-Edit: Das war komplett unnötig...
Bei mir sind 6GB schon mindestens eine ganze Nacht samt Stromkosten. Dann kann ich nebenher aber nichts mit dem Handy im WLAN machen, ebenso wie meine Frau, meine Kinder und meine Schwiegereltern. Ich hab früher absolut jedes Final Fantasy für sehr viel Geld vorbestellt und dann ein Jahr lang gesuchtet. Wirklich täglich. Dank Steam und der only online Schaiße kann ich das aktuelle aber überhaupt nicht spielen. Denn das zu laden würde mehrere Wochen dauern. Wer hat damit angefangen? Steam! Klar sind letztlich publisher und Kunden ebenso verantwortlich, aber Steam hat nunmal den Grundstein gelegt und den Mist etabliert.

Alle die meinen physische Medien brauchts nicht mehr... löscht doch mal eure Steam Bibliothek und begrenzt im Router eure Verbindung auf 300kb. Aber die Gesamtleistung aller Verbindungen und nicht nur jede einzelnen.

Dann versucht mal eine Woche damit umzugehen. Viel Spaß.

Gesendet von meinem HTC U12+ mit Tapatalk
 
G

Grestorn

Guest
Da die meisten Spiele eh erst mal komplett nochmal neu runtergeladen werden, nachdem man sie installiert hat, erledigt sich der Vorteil von physischen Datenträgern doch sowieso weitestgehend.
 

Buggi85

Software-Overclocker(in)
Tjoa, dann lösch mal dein Windows und lad dir über den Lappi das Image. Ist das selbe in grün. In Zeiten von DSL, LTE, Kabel, Satelliten DSL muss niemand mehr mit 300kb ans Netz angebunden sein. Mit der Geschwindigkeit bekommst du von den Browsern ja schon eine Fehlermeldung wegen Zeitüberschreitung. Machen wir uns nichts vor, wenn das Netz wirklich so lahm ist sind Spiele das geringste Bedürfnis.
 

Cleriker

PCGH-Community-Veteran(in)
Aber genau so ist es die meiste Zeit. LTE Tarife für zuhause (statt Mobilgeräte) wurden für solche Fälle eingeführt wo nichts anderes verfügbar ist. Inzwischen nutzt aber jeder Depp LTE, dem seine X-Mbit Leitung nicht reicht und was passiert dann? Genau. Die Zellen sind überlastet und wo mal 120 Mbit ankamen ist jetzt nichtmal 1Mbit drin. Aber hey, Hauptsache auf einer Karte zur Infrastruktur steht dass inzwischen ausgebaut ist auf dem Land.

Gesendet von meinem HTC U12+ mit Tapatalk
 

PureLuck

Freizeitschrauber(in)
Da die meisten Spiele eh erst mal komplett nochmal neu runtergeladen werden, nachdem man sie installiert hat, erledigt sich der Vorteil von physischen Datenträgern doch sowieso weitestgehend.

Und genau da liegst du mMn falsch. In Zeiten von Blu-Ray sind die Games ready to rock auf der Disk vorhanden, sodass man auch auf Systemen spielen kann, die überhaupt nicht/nicht dauerhaft am Netz angeschlossen sind (ja, soll es auch geben).
Der Knackpunkt sind diese verflixten Day-1-Patches, die aber alle Gamer betreffen. Dieses Problem umgeht man nur, indem man offline bleibt. Hat im Umkehrschluss aber nicht die aktuellste Version.
Also sollten wir Gamer lieber solidarisch gegen diese in Mode gekommene Verfahrensweise bei AAA-Releases vorgehen. Würden Spiele wieder "more polished" auf den Markt geworfen werden, hätte jeder was davon. Der Offline-Gamer, der Online-Gamer, der Diskuswerfer oder der auf Steam-Wolke 7. Und die großen Publisher und Studios hätten auch etwas davon, nämlich Reputation (was man damit anfangen soll? -> siehe CDPR).

Jeder soll zocken dürfen, wie er es für richtig hält. Ob mit physischen Datenträgern, Steam only, Konsole, dem Handy oder von mir aus seinem Drucker. Hauptsache Spaß!
Und der Spaß hört bei mir auf, wenn ich x Stunden ein Spiel durch die Leitung quetsche und die Vorfreude durch einen nochmal so großen Patch getrübt wird.
(Trotzdem mach ich es immer wieder, weil ich nicht out of date sein will. Der meschliche Hang zu Masochismus halt :fresse:)
 

Buggi85

Software-Overclocker(in)
Hm, verstehe. Von 120 auf 1 MBit ist inakzeptabel. Das sollte so krass auch nicht ab fallen. Dennoch sind das Infrastruktur Probleme. Die wirken sich grundsätzlich auf die PC Nutzung von heute aus. Da kann man nur schauen das man irgendwie ans Kabelnetz kommt.
 

Buggi85

Software-Overclocker(in)
@PureLuck

Das wird nicht passieren, dann müsste jedes physische Spiel wieder einen separaten Installer bekommen. Außerdem sagst du es ja selbst mit den ungepatchten Versionen. Das wäre unzumutbar.
 

Cleriker

PCGH-Community-Veteran(in)
Hm, verstehe. Von 120 auf 1 MBit ist inakzeptabel. Das sollte so krass auch nicht ab fallen. Dennoch sind das Infrastruktur Probleme. Die wirken sich grundsätzlich auf die PC Nutzung von heute aus. Da kann man nur schauen das man irgendwie ans Kabelnetz kommt.
Schon längst versucht. Pro Meter buddeln will der günstigste Anbieter 90 Euro. Bis zum nächsten Kasten sind es 2000m. Also nur làppische 180.000 EUR.

Das grundsätzlich wäre aber gar nicht nötig wenn nicht alle jeden Mist dauernd nur saugen würden und löschen und streamen usw. Die Mentalität zur Datenflut hat sich schlicht geändert und dazu hat Steam einen großen Teil beigetragen, bzw. DEN GRUNDSTEIN gelegt. Darauf wollte ich hinaus. Das ist der Grund warum ich seit Einführung von Steam kein valve Produkt mehr angefasst habe, dass nicht von irgendwelchen Tauschbörsen kommt. Steam ist der Grund warum ich persönlich überhaupt jemals was nicht gekauftes installiert hatte (einfach aus Protestgefühl), nicht irgendwelche Preise. Inzwischen zocke ich einfach kaum noch, was leider die Freude am basteln mit neuer Hardware stark einschränkt. Denn was will man mit Hardware für neue Spiele, wenn man die zwar kaufen, aber nicht laden kann. Oder man lädt wochenlang, freut sich am nächsten WE mal Zeit zum zocken zu haben und was ist? Ein XX GB großes Update wird von Steam erzwungen und man kann doch wieder nicht spielen.

Gesendet von meinem HTC U12+ mit Tapatalk
 
H

Hornissentreiber

Guest
Für uns Kunden sind diese Stores generell schlecht. Wir kaufen Spiele äh die Erlaubnis ein Spiel zu spielen. Mehr nicht.
Das war bei Computersoftware schon immer so. Auch, wenn du eine Spiele-DVD kaufst, kaufst du lediglich die Softwarelizenz, nicht das Eigentum am Spiel.

Wir sind von dieser Firma abhängig.
Nur, wenn du dich davon abhängig machst. Nicht kaufen ist immer noch eine Option oder beispielsweise GOG.
 

Buggi85

Software-Overclocker(in)
Schon längst versucht. Pro Meter buddeln will der günstigste Anbieter 90 Euro. Bis zum nächsten Kasten sind es 2000m. Also nur làppische 180.000 EUR.

Das grundsätzlich wäre aber gar nicht nötig wenn nicht alle jeden Mist dauernd nur saugen würden und löschen und streamen usw. Die Mentalität zur Datenflut hat sich schlicht geändert und dazu hat Steam einen großen Teil beigetragen, bzw. DEN GRUNDSTEIN gelegt. Darauf wollte ich hinaus. Das ist der Grund warum ich seit Einführung von Steam kein valve Produkt mehr angefasst habe, dass nicht von irgendwelchen Tauschbörsen kommt. Steam ist der Grund warum ich persönlich überhaupt jemals was nicht gekauftes installiert hatte (einfach aus Protestgefühl), nicht irgendwelche Preise. Inzwischen zocke ich einfach kaum noch, was leider die Freude am basteln mit neuer Hardware stark einschränkt. Denn was will man mit Hardware für neue Spiele, wenn man die zwar kaufen, aber nicht laden kann. Oder man lädt wochenlang, freut sich am nächsten WE mal Zeit zum zocken zu haben und was ist? Ein XX GB großes Update wird von Steam erzwungen und man kann doch wieder nicht spielen.

Gesendet von meinem HTC U12+ mit Tapatalk

Ist halt die Frage ob du das auch so sehen würdest wenn du von Beginn an immer schnelles Internet gehabt hättest und lange Download Zeiten nie ein Thema gewesen wären. Im Endeffekt ist doch die Versorgung bei dir das Problem und nicht der Content. Du gibst Steam die Schuld für den Umbruch, dennoch hat YouTube mit Steam nichts zu tun und es gibt trotzdem Streaming. Du darfst auch nicht vergessen das Steam ein US Unternehmen ist und die Amerikaner früher (als bei uns 56k, ISDN und DSL 768 modern waren) bereits wesentlich schneller angebunden waren. Im Grunde hing Deutschland viele Jahre massiv hinterher. Wir hatten DSL 1000/2000/3000, die Schweden 100 MBit Glasfaser für 60€ in 2004. Die Welt war schon weiter während wir mühselig MP3 runtergeladen haben.
 

Cleriker

PCGH-Community-Veteran(in)
Das schlimme ist ja, dass ich es hatte. Ich war hier in D beispielsweise einer der ersten mit DSL, wo noch jede Sekunde abgerechnet wurde und ne Stunde Internet einfach mal 6 DM gekostet hat.
Später dann 1000er, 2000er, 6000er, 16000er, alles mit hohen Gebühren fürs sofort upgraden und nicht erst in ein paar Monaten, oder so. Dann 25.000, 50.000, 120.000, 200.000 und dann wieder ISDN...
Wäm! Dann gab's Internet über Satellit für nur 120 Euro monatlich und 20 GB traffic, dann später nur noch 99 Euro für 50 GB. Noch später dann das überall beworbene LTE mit 50 MBit, 30 GB monatlich für làppische 84,99 Euro. Aufstocken auf 60 GB? Kein Thema... nochmal zusätzlich 30 Euro überweisen, ein Schnäppchen. Na und jetzt sind es nur noch 69 EUR oder so, für maximal 150 MBit und flat, was aber nicht mehr ankommt. In Spitzenzeiten, nachts um drei unter der Woche, da hab ich auch schon mal 5-8 MBit gesehen.

Es geht mir nicht darum dass ich hier jetzt nicht mehr bekomme, sondern dass ich eine CD, einen Stick, eine SD-Karte einfach jederzeit und unabhängig nutzen kann und spielen. Beispielsweise mit dem Notebook und einem Generator am Südpol, oder im Dschungel. Dank der Erfindung Steam, geht das überhaupt nicht mehr.
Mein Lieblingsspiel ist beispielsweise Gothic 3, da nehme ich die tolle Verpackung aus dem Regal, hole die CD raus, installiere und genieße es. Ohne auch nur einmal überhaupt Internet gebraucht zu haben. Das Spiel, besitze ich und selbst wenn draußen die Straßenarbeiten mein Kabel ziehen, ein Internetknoten zusammenbricht, oder valve den Hahn zudreht, ich kann es spielen. Ohne jegliche Einschränkungen. Bei modernen Titeln? Fehlanzeige.

Valve kann nichts dafür dass ich wohne wo ich wohne. Das ist klar. Valve kann aber was für Steam. Schließe doch mal dein Spiel und den Steam Client und dann deinstallier ihn. Jetzt hast du noch immer Internet, aber kannst du auch nur ein Spiel aus deiner Steambibliothek starten, spielen? Nö. DAS hat Valve uns eingebrockt und genau das stört mich. Du musst es nicht einmal deinstallieren. Melde dich im Client ab. Dann hast du noch immer Internet und alle nötigen Dateien und bezahlt hast du sie auch. Genau wie die Platte auf der sie liegen. Alles direkt vor dir und dennoch keinen Zugriff. Das geht gar nicht.

Gesendet von meinem HTC U12+ mit Tapatalk
 

Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
Ihr habt nur gerne HW-basierte Produkte, weil ihr damit wieder "gebraucht" verkaufen könntet und damit den Spielehersteller weiter "legal" um seine ihm zustehenden Einnahmen dafür, dass er Euch ein Vergnügen bereitet hat, prellen könnt.
Was laut EU-Recht gesetzlich geregelt ist.;)
Woran sich Steam und Konsorten aber nicht halten.

Übrigens: ICH habe noch nie irgend' einen Datenträger verkauft. Ich mag' meine Discs...
 
G

Grestorn

Guest
Was laut EU-Recht gesetzlich geregelt ist.;)

Nope. Irrtum. Ein (Nutzungs-)Recht kann man nicht gegen den Willen des Rechtegebers "gebraucht" verkaufen. Und irgendwann wird das auch die Gesetzgebung endlich schnallen und eindeutig formulieren. Jetzt ist es ein ewiges Gewürge um Begrifflichkeiten.
 

Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
Nope. Irrtum. Ein (Nutzungs-)Recht kann man nicht gegen den Willen des Rechtegebers "gebraucht" verkaufen. Und irgendwann wird das auch die Gesetzgebung endlich schnallen und eindeutig formulieren. Jetzt ist es ein ewiges Gewürge um Begrifflichkeiten.
Nochmal: Die EU verbietet es nicht, im Gegenteil. 2019 wurde in erster Instanz entschieden, dass der Verkauf erlaubt sein muss.
Und solange das Gesetz nicht angepasst wurde, muss sich Steam und jeder andere Online-Distributor auf europäischem Boden daran halten. Allein schon aus Prinzip. Es kann nicht sein, dass dauernd diese dicken US-Konzerne auf europäischem Recht rumtreten.

Wenn denen das nicht passt, dann sollen sie sich das vor Gericht erstreiten, die Nutzer dazu befähigen oder ihr Angebot diesseits der großen Pfütze bis dahin einstellen.
 
G

Grestorn

Guest
Die Kunden trampeln auf den Rechten der kreativen herum, und irgendwann zeigen die kreativen den Arsch"kunden", die jedem ihr Geld geben, nur nicht denjenigen, die ihnen ihren Spielspaß erst ermöglichen, einfach den Mittelfinger und verdienen anderswo ihr Brot. So sieht's aus!
 

Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
Die Kunden trampeln auf den Rechten der kreativen herum, und irgendwann zeigen die kreativen den Arsch"kunden", die jedem ihr Geld geben, nur nicht denjenigen, die ihnen ihren Spielspaß erst ermöglichen, einfach den Mittelfinger und verdienen anderswo ihr Brot. So sieht's aus!
Das schneidet sich einfach mit dem Recht, legale und legal erworbene Besitztümer verkaufen zu dürfen. Selbst Waffenbesitzer können und dürfen Schusswaffen gebraucht verkaufen, wenn der Käufer entsprechende Autorisierung dazu nachweisen kann.
Dass sich das freilich nicht 1:1 auf Software-Lizenzen übertragen lässt und dass die Gesetzgebung hier noch Nachholbedarf hat, steht dagegen auf einem anderen Papier. Aber die Gesetzeslage sieht derzeit halt so aus. Man könnte jetzt auch den Vergleich mit der Vergewaltigung in der Ehe heranziehen, die in DE ebenfalls bis 1997 "erlaubt" war.

Aber es gibt noch ein weiteres Problem, dass man nicht einfach moralischer Sicht wegargumentieren kann: Nämlich die Sache mit "alter" Software (also darunter auch Spiele) die nie digital veröffentlicht wurden. Die bekommst du zwangsläufig nur gebraucht her. Verbietest du jetzt aber den Weiterverkauf von Software jedweder Art, wie will ich dann an solche Perlen rankommen?
NOLF z.B. Gibt's nirgendwo online zu kaufen, nur in gebrauchter Form auf CD-ROM gepresst. Oder vergiss' nicht die Sammlerstücke, die auf eBay je nach Titel mit hohen zweistelligen Beträgen und darüber gehandelt werden.

Ein recht großer Teil meiner Spiele-Sammlung besteht aus Gebrauchtspielen. Einfach, weil viele dieser Titel anders nicht zu bekommen waren und ich als Sammler gerne auch die Original-Ausgabe alter Spiele haben möchte.
 

Buggi85

Software-Overclocker(in)
Es geht mir nicht darum dass ich hier jetzt nicht mehr bekomme, sondern dass ich eine CD, einen Stick, eine SD-Karte einfach jederzeit und unabhängig nutzen kann und spielen. Beispielsweise mit dem Notebook und einem Generator am Südpol, oder im Dschungel. Dank der Erfindung Steam, geht das überhaupt nicht mehr.
Mein Lieblingsspiel ist beispielsweise Gothic 3, da nehme ich die tolle Verpackung aus dem Regal, hole die CD raus, installiere und genieße es. Ohne auch nur einmal überhaupt Internet gebraucht zu haben. Das Spiel, besitze ich und selbst wenn draußen die Straßenarbeiten mein Kabel ziehen, ein Internetknoten zusammenbricht, oder valve den Hahn zudreht, ich kann es spielen. Ohne jegliche Einschränkungen. Bei modernen Titeln? Fehlanzeige.

Valve kann nichts dafür dass ich wohne wo ich wohne. Das ist klar. Valve kann aber was für Steam. Schließe doch mal dein Spiel und den Steam Client und dann deinstallier ihn. Jetzt hast du noch immer Internet, aber kannst du auch nur ein Spiel aus deiner Steambibliothek starten, spielen? Nö. DAS hat Valve uns eingebrockt und genau das stört mich. Du musst es nicht einmal deinstallieren. Melde dich im Client ab. Dann hast du noch immer Internet und alle nötigen Dateien und bezahlt hast du sie auch. Genau wie die Platte auf der sie liegen. Alles direkt vor dir und dennoch keinen Zugriff. Das geht gar nicht.

Gesendet von meinem HTC U12+ mit Tapatalk

Nö, Steam ist nicht dran schuld. Sie waren auch nicht die ersten mit der digitalen Verbreitung. Voll digital ging es mit den Raubkopien los, indem Images der Spielediscs angefertigt und mit Crack versehen über die Leitungen wanderten. Übrigens gab es genug nicht Steam Spiele die auf eine Online-Aktivierung gesetzt haben (5 Aktivierungen, danach muss der Support kontaktiert werden). Wenn dir das besser gefallen hat, viel Spaß bei dem Versuch abgeschaltete Aktivierungsserver alter Spiele zu erreichen. Auch dein Gothic 3 von Disc wird ohne Community Patch unter Windows 10 eher nicht laufen. Du magst Steam die Schuld geben, gebe sie doch lieber den Crackern und Filesharern, ohne sie bräuchte es kein DRM.
 
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