Special Steam Machine im Test: Valves ernüchternder Wohnzimmer-PC hat ein großes Preisproblem

Und was bei den Beispiel Komplett Systemen ja auch gerne vergessen wird, der ganze Software Müll der ab Werk da bei den allermeisten Systemen mit ausgeliefert wird.

Klar kann man die mehr oder weniger gut entfernen, aber mir geht es dhier darum das die Software ja nicht aus Kundenfreundlichkeit da mit drauf ist, sondern aus dem Grund weil die Software Hersteller dafür Bezahlen das der HW Hersteller die mit drauf packt, was dann deshalb die Preise solcher Komplettsysteme etwas senkt.

Etwas was man bei der Steam Machine nicht hat, aber deshalb auch den Preis nicht etwas drücken kann.
 
Zuvor war schon eine mobile 5070 und ein vergleichbarer Prozessor befähigt die Steam Machine in "Grund und Boden" zu rechnen und nun ist es ein klobiger ATX PC mit einer viel höheren TDP und Größe. Das passt nicht.

Die Hardware ist mit dem Funktionsumfang nicht schwächer oder teurer als der Durchschnitts Mini-PC auf Amazon. Es gibt ein paar günstigere Angebote, aber nichts substanzielles zur Basis-Version, die mehr Komfort liefern würde. Oder wie möchtest du HDMI-CEC bepreisen? Du bewertest ausschließlich die Hardware und die FPS, das ist unsinnig.

Manche glauben auch noch immer, dass man im Leben etwas geschenkt bekommt. Die Hardware wird nicht subventioniert, folglich unterliegt der Preis auch der üblichen Marktlogik.
Valve ist groß genug, um eine Custom-Lösung ähnlich wie die der PS5 oder Xbox zu bekommen. Beschnittene Chips, die nicht für die großen Modelle taugen, können problemlos in die Konsole reingequetscht werden.

Das hier ist aber nicht geschehen. Daher haben wir halt einen MiniPC zu einem Preis von vergleichbaren MiniPCs - nur kommt dieser halt mit nem RGB Strip und SteamOS druff.

Blöd ist nur: es gibt nur eine Konfiguration an Hardware (außer RAM und NVME die austauschbar sind).

Und diese ist eben schwach.

Das größte Problem ist und bleibt:
Die PS5 Pro ist besser. Schneller, deutlich günstiger, kommt mit nem Controller, besser verbreitet.
Die wird man so nicht schlagen (ist wohl auch nicht das Ziel, aber für die Enthusiasten ist Steam Machine recht langweilig - weil es eben drölftausend andere MiniPCs gibt zum basteln.).
 
Wir drehen uns doch mittlerweile im Kreis und fast niemand in der "Diskussionsrunde" akzeptiert die unterschiedlichen Anwendungsgebiete, geschweige denn, dass ein fertig installiertes, startklares System mit Komfortfunktionen und HDMI-CEC zum einen eine andere "Wertigkeit" hinsichtlich Gaming im Wohnzimmer besitzt als ein eigens zusammengestecktes profanes Custom-Build und zum anderen eine ganz andere Zielgruppe bedient, eine die nicht PCs als "Hobby" selbst zusammenbaut und installiert.
Naja, wenn man einfach nur genug Alleinstellungsmerkmale der Steam Machine aufzählt und diese alle als "nicht diskutierbar" einordnet, dann ist das Produkt logischerweise irgendwann alternativlos. Mit Diskussion hat das aber wenig zu tun. Zu allem was du da schreibst gibt es eine ganz einfache Lösung und die nennt sich Konsole. Klar gibts da kein Steam, aber was interessiert das schon, wer die typische Wohnzimmer-Spieleerfahrung sucht braucht Steam nicht, der ist mit der PS5 und deren Exclusives sogar eher besser bedient, weil diese Spiele auch genau auf eben jene Erfahrung zugeschnitten sind. In Bezug auf das startklare System sind die typischen Konsolen einem SteamOS auch bei weitem überlegen, mitnichten kann man bei letzterem, ohne jede Ahnung, ein beliebiges Spiel kaufen und einfach losspielen.

Als Mini-PC ist das Ding okay, da die grundsätzlich absolut lächerlich overprized sind, da reit sich Valve mit der Steam Machine einfach ein, bzw. ist hier etwas preiswerter als die meist asiatische Konkurrenz. Denn Spoiler, einen riesigen Markt haben gamingfähige Mini-PCs bisher nicht.
Persönlich glaube ich, dass der Formfaktor einfach nicht eine so große Rolle spielt, die PS5 Disc-Edition hatte ein Volumen von 10L und das geht auch immer noch locker fürs Wohnzimmer durch.

Wem also ein möglichst kleines Gerät, HDMI-CEC, Aufwachen per Kontroller etc. und gleichzeitig Steam als Oberfläche wichtig ist, der hat keine Alternative zur Steam Machine, aber ist es denn dann automatisch eine Empfehlung oder ein "gutes Produkt", nur weil es exakt dieses Produkt nicht besser gibt?
Nein, ist es meiner Meinung nach nicht, denn man muss dann immer noch mit einer 7600m spielen, die tut sich schon in 1080p in Spielen dieses Jahres schwer. Es ergibt einfach keinen Sinn, so viel Geld für letztlich Luxusfeatures auszugeben, nur um dann mit einer eher bescheidenen Spieleerfahrung (gerade auf dem großen TV im Wohnzimmer) leben zu müssen. Da ist auch P/L egal, die Steam Machine hat einfach nicht genug Power. Hier wäre es sogar konsequenter gewesen, noch mal nen paar hundert Euro mehr zu verlangen und bei der GPU in Richtung einer 9060XT +16Gb Vram zu kommen, meinetwegen mit nem 1-2L größerem Gehäuse, die Kühlreserven sollten so ausreichen. Dann wäre das ganze immer noch lächerlich teuer, aber wenigstens würde man seine Nische vernünftig besetzen und eine Spielerfahrung bekommen, die nicht jetzt schon einer PS5 hinterher hinkt.

Abschließend glaube ich, dass die Zielgruppe die sich Valve zusammenreimt nicht existiert. Die Steam Machine ist zu teuer für den Massenmarkt aber gleichzeitig auch zu schwach, um mit seinen Comfort-Features zu punkten. Ich gehe von einer sehr kleinen Auflage aus und denke, die meisten Kunden werden hier eher den Namen als das Produkt kaufen.
 
meine Meinung zur steam machine
Den Elefanten vorweg PREIS
ein r5 7500f plus rx7600 28cu mit eine maxed pt von nur 200w 180w oft temp limitiert
das gute amd hat die maxed clock Vorgabe von zen4 entfernt und ein hartes pt limit von 30w gesetzt
Was den temps zugutekommt und den verbrauch der konfig gut tut.
Die rx7600 wird ausgebremst durch die temp ist es kühler zieht die Kiste mehr Strom aber performt entsprechend besser bis zu ner rtx3060ti +- 11tf
Mit den hohen temps derzeit ist mehr als ne rtx3060 rx6600 Vergleichsweise nicht drin
Das OS wird es schwieriger den steam os hängt an proton und dxvk
Hier kommen wir zum größtem problem 16gb ram
Das reicht aus für spiele bis 2020 mit arg viel Geduld
Die 8gb vram limitiert ebenso und man ist zwingend auf upscaler angewiesen.
Die linux Portierungen existieren nicht was proton und dxvk zum Flaschenhals macht.
Die Treiber sind dann das finale amd ist da noch ok mit, will man eine auf nvidia basierende Maschine selber bauen kann man linux ganz vergessen.
mein Rat dazu win 10

Der preis ist aber das eigentliche problem 1039€ sind zu teuer der Grund ist allen klar ai Krise und speicherpreise.
für das geld bekomme ich ein 32gb am4 system mit ner doppelt so schnellen rx9060xt 16gb und win 11 pro Lizenz
zwar mit nur nenn 5600x aber der reicht aus für 1440p.
Vorteil damit läuft alles seit 2001 mit ausnahmen.
Nachteil man muss selber konfigurieren

Die ram Krise derzeit ist abnormal ich wäre schon längst auf am5 Pläne unterwegs mit zen6 und würde sogar 64gb ddr5 ecc Speicher gönnen da es keine Nachfolger mehr gibt an dgpu habe ich ein Problem
rtx40 ab 70ti und rtx50 sind ale pcb zum sterben designt worden.
amd hat keine alternative die sich lohnt. mein ziel ist 200w doppelte rtx4070 perf. min bis dreifache = rtx4090 perf.
das ginge mit n2p und dem ampere design von nvidia amd rdna5 wäre theoretisch möglich das zu erreichen ist aber wirtschaftlich nicht umsetzbar da der inf cache zu viel Fläche frisst.
Schon jetzt hat rdna4 70% sram +si Fläche
Der sram muss aus dem chip raus. Und das geht nur mit cowop und einen aktiven interposer da macht es keinen Sinn dies als dgpu zu veröffentlichen da die Kapazität woanders wichtiger ist.
Die folge nur noch apu

nvidia ist in einer ähnlichen Lage hat aber die option auf den dicken l2 zu verzichten es würde ein drittel reichen von derzeit 48mb bsp gr205 dann 16mb l2
Und man könnte die alu verdoppeln ohne perf. Verlust. auf n2p mit fasst 3,0ghz Takt

Die Ursache ist klar... AI
 
Liest man die Specs. DoA

Crypto mining, Pandemie und jetzt AI haben den Markt zerfetzt.

Es gilt FPS/€$. Schlechter hätte das timing nicht sein können etwas Neues zu bringen.

Nvidia Sparx bezw. ARM CPUs sind die Zukunft.

Dank LLMs und Agenten wächst die Population an Enthusiasten schnell. Jeder der was anderes als eine ps oder xbox möchte ist bereits einer gewissermassen.
 
Nun, ganz konkret der Formfaktor ist aber durchaus auch ein nicht ganz unerhebliches Argument für die Steam Machine. Das Ding ist eben mit 15x15cm/4L ziemlich auf regulärem Konsolenniveau und recht deutlich kompakter als so ziemlich alles was man sich so selbst zusammenbauen könnte.
Die Größe ist schon genial, aber es hilft halt nichts, wenn die Leistung fehlt!
So habe ich es in meinem Beitrag geschrieben!

Ich finde die Steam Machine von der Größe und dem Aussehen sehr gelungen, aber das war es dann auch.

Na klar, und jeder Mensch bekommt direkt eine Autobatterie eingebaut, deswegen fahren wir auch so selten in die Werkstatt.
Es ist doch bei allem so! Wenn man keine Lust oder keine Zeit hat sich damit auseinanderzusetzten, muss man halt zahlen!
Du und deine "Kollegen" habt euch in eurem Elfenbeinturm offenbar eine gehörige Portion Betriebsblindheit eingefangen, anders ist das "inflationäre Preisgejaule" nicht zu verdauen.
Das ist kein Preisgejaule, sondern man zeigt auf, dass man für weniger Geld deutlich mehr Leistung bekommen kann! Eine 9060 XT 16GB ist mind. 60% schneller als die verbaute 7600M. Falls Du Dich daran störst, ist das Dein Problem!
So und wie bepreist du das schlüsselfertige System, die Kompaktheit der Steam Machine und HDMI-CEC, oder Wake on Bluetooth? Erzähle doch mal etwas zu diesen Punkten, die du erfolgreich wie 95% der anderen verdrängst.
In dem Punkt hast Du recht! Das muss jeder für sich entscheiden, was ihr/ihm wichtiger ist!
Was hilft dir die Leistung des Produktes, wenn du es nicht von der Couch aus bequem mit dem Controller starten kannst? Warum ist eine "Switch 2" so erfolgreich, wegen der Hardware? Doch bestimmt nicht.
Die Switch 2 ? Ganz einfach! Wie wäre es mit dem günstigen Preis, oder das man auch unterwegs spielen kann, oder den Nintendo Exklusiv-Titeln ? Für 469€ (heute nur noch 414€) sind das starke Argumente, würde ich sagen!
Von wem sollen diese Geldmittel kommen, vom japanischen Staat oder von Investoren?
Sony macht das schon immer so! So sorgt man für eine Verbreitung der Konsole und das Geld wird mit den Spielen verdient!

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Die Steam Machine wird entweder mit einem 16GB RAM Modul oder 2x8GB ausgeliefert!
Ganz toll!
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Steam Machine wird entweder mit einem 16GB RAM Modul oder 2x8GB ausgeliefert!
Ganz toll!
Du meinst bestimmt den Link ;)
 
Nvidia Sparx bezw. ARM CPUs sind die Zukunft.

Bin sehr gespannt auf die Produkte.

Dank LLMs und Agenten wächst die Population an Enthusiasten schnell. Jeder der was anderes als eine ps oder xbox möchte ist bereits einer gewissermassen.

Das Gefühl habe ich gar nicht und ich habe beruflich mit der Jugend zu tun. Gamer die am PC spielen und sich über starke Hardware unterhalten sind nach wie vor rar.
Kids die sich mit PCs auskennen werden allgemein sogar weniger. Das merkt man in Schulen deutlich. Immer mehr 10jährige kommen ohne die motorische Fähigkeit mit einer Maus etwas anzuvisieren oder einen Doppelklick zu machen. Das geht eher zurück.
Ich finde die Steam Machine kein so schlechtes Paket. Schön klein und leise mit Komfortfeatures, aber ein volllwertiger PC ohne Konsoleneinschränkungen, den ich für meine Wohzimmer Bedürfnisse für alles verwenden kann was mir passt. Wenns ist, kann ich mir Home Assistant raufklatschen, den Browser meiner Wahl mit Adblock meiner Wahl usw. Das alles bieten mir Xbox und PS5 nicht. Brauche keinen MS oder Sony Account, aber wenn ich will kann ich mir Windows installieren, den Ubisoft launcher, GOG launcher, was auch immer...

Was hier auch unterschlagen wird: Steam hat an die 50.000 Titel aller möglichen Genres. Eine PS5 vlt. 5000? (Quellen sagen eher 3000). Klar kann jeder sagen ich brauch das nicht, aber es ist halt trotzdem ein himmelweiter Unterschied in der Spielauswahl.

Dass der Preis den Leuten nicht schmeckt ist klar. Ich hätte auch gern eine für 800€ und für den PC eine RTX 5070 TI für 600€ (den meiner Meinung nach angemessenen Preis).
But life is not a Wunschkonzert.

Edit: 9070 auf 5070 korrigiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist doch bei allem so! Wenn man keine Lust oder keine Zeit hat sich damit auseinanderzusetzten, muss man halt zahlen!
Es mangelt schlichtweg an der notwendigen Expertise.
Es liegt bekanntlich in der Natur der Sache, dass ein einzelner Geist nicht die Kapazitäten besitzt, sich tiefgehend in jedem erdenklichen Fachgebiet zu verorten, schließlich ist der Erwerb von Wissen was in diesem Fall für die Installation und Einrichtung eines Computersystems von Nöten ist, eine Frage zeitlicher Ressourcen.

Oder ist deine eigene IT-Kompetenz etwa über Nacht vom Himmel gefallen?!
Das ist kein Preisgejaule, sondern man zeigt auf, dass man für weniger Geld deutlich mehr Leistung bekommen kann!
Sobald man den Aufwand für Installation, Einrichtung und das Vorhandensein von Komfortfunktionen fair einpreist und die Zielgruppen analysiert ändert sich die Kalkulation. Dass du das übersiehst, wirkt trotz deiner Expertise betriebsblind. Du würdest kein schlüsselfertiges System kaufen, das hat nun denke ich jeder verstanden.
In dem Punkt hast Du recht! Das muss jeder für sich entscheiden, was ihr/ihm wichtiger ist!
Unabhängig von der individuellen Nutzung lässt sich die objektive Wertschöpfung dieser Punkte kaum leugnen, ich habe mein Threadripper-System mit 5090 auch in Eigenregie geplant und montiert, was tut das zur Sache?
Eine Antwort auf meine Frage hast du trotzdem nicht gegeben, wie du diese Funktionen oder Dienstleistungen einpreist.
oder das man auch unterwegs spielen kann
Und mit den Funktionen der Steam-Machine kann ich HDMI-CEC nutzen und bequem von der Couch aus starten und das Gerät, Fernseher sowie Audiogeräte mit dem Controller einschalten Wake on Bluetooth nutzen. Um das auf dem PC lauffähig zu bekommen benötigst du wiederum Zeit, Expertise und einen Adapter für um die 50-60 Euro.
...sind das starke Argumente, würde ich sagen!
Ja, aber die gelten in deinem Fall für primär die Switch, aber nicht (auch nicht teilweise) für die Steam Machine, warum auch immer.
Die Steam Machine wird entweder mit einem 16GB RAM Modul oder 2x8GB ausgeliefert!
Ganz toll!
Hier hast du ausnahmsweise ein schlagendes Argument für dich verbucht. Diese unterschiedliche Auslieferungsweise ist ein Schlag ins Gesicht für die Kunden und kostet bei den hohen Timings des Arbeitsspeichers bis zu 20% CPU Leistung in den Percentilen, somit wäre sicherzustellen ein Exemplar mit 2 8GB Modulen zu bekommen.
 
schließlich ist der Erwerb von Wissen was in diesem Fall für die Installation und Einrichtung eines Computersystems von Nöten ist, eine Frage zeitlicher Ressourcen.
Nicht nur das, sondern auch notwendigkeit.
Die meisten 10jährigen bedienen bis zu dem Alter nur touchscreens und die dazu passenden Geräte, weil sie keinen PC mehr bedienen können müssen. Menschen, die nicht PC-affin sind, haben teilweise nur noch ein iPad zuhause, von smartphones abgesehen.

Von wem sollen diese Geldmittel kommen, vom japanischen Staat oder von Investoren?
So funktionieren Konsolen. Bei der PS3 hat Sony angeblich bis kurz vor Schluss bei jeder Konsole draufgezahlt. Das haben die Aufschläge auf Spiele dann wieder reingeholt, nicht umsonst zahlt man seit langer Zeit auf Konsolen für jedes Spiel einen 10er drauf.
weil es eben drölftausend andere MiniPCs gibt zum basteln.
Ich glaube nicht, das Valve diese Leute erreichen will. Es gibt genug Leute, die FertigPCs zum Spiele spielen kaufen. Selbst da gibt es genug, die keine Ahnung haben und sich von den Optionen erschlagen fühlen. Die Steammachine ist da eher wie ein iPhone, kaufen, anschließen, funktioniert ( oder, wenn es das nicht tut, kümmert sich jemand drum, das es das bald tut).
Abschließend glaube ich, dass die Zielgruppe die sich Valve zusammenreimt nicht existiert. Die Steam Machine ist zu teuer für den Massenmarkt aber gleichzeitig auch zu schwach, um mit seinen Comfort-Features zu punkten. Ich gehe von einer sehr kleinen Auflage aus und denke, die meisten Kunden werden hier eher den Namen als das Produkt kaufen.
Ich glaube, das Valve ursprünglich deutlich weniger Geld verlangen wollte. Man baut so ein Produkt ja nicht von heute auf morgen. Wenn man bummelig 350€ für verteuerten RAM, VRAM und SSD vom Preis abzieht, wäre die Steam Machine auf einem ähnlichen Niveau mit den aktuellen Konsolen gewesen (abzüglich subventionierung, was Valve bewusst nicht machen wollte) und dann funktioniert dieses Gerät auch am Markt.



Ich habe viel "Aber ich kann mir einen besseren MiniPC für weniger Geld basteln!" gelesen, was zwar stimmen mag, aber an dem Produkt und auch der Marktentwicklung vorbei denkt. Normalerweise bekommt man bei einem vorgefertigten PC ein Kühlkonzept, das mit etwas Glück funktioniert ( GamersNexus hat eine ganze Videoreihe dazu, wo sie genau solche PCs testen) und einen Rechner in einer normalen Desktopgröße.
Valve baut hier auf einem eigenen PCB mit einem eigenen Kühlkonzept auf extrem engen Raum einen wirklich kleinen Würfel, den man sogar zum Teil noch upgraden kann. Der Startschuss für die Entwicklung und der "Point of no return" werden nicht gerade gestern gewesen sein und die Tests von GamersNexus sagen, dass das Gerät thermisch echt gut dasteht.

Das andere Thema sind die Käufer: Die meisten hier gehen als absolute Fachleute durch. Ihr könnt euch alle einen PC blind konfigurieren, ohne vorher irgendwo nachzufragen. Ihr habt sogar ein Gefühl dafür, was ein Teil Preis-Leistungstechnisch bringt und werdet anderen, die euch fragen, von gewissen Produkten abraten, je nach use case. Die meisten Leute da draußen wissen nicht mal, was ein Betriebssystem ist, bis es kaputt ist. Die haben ihre "Programme auf dem Bildschirm".

Ein Sprichwort besagt, das Fachleute das Fachwissen von Fachfremden selbst dann noch massiv überschätzen, wenn sie sich eh schon Mühe geben. Ihr kennt das alle von Hotlines, wenn der ISP mal wieder spinnt. Da muss dann der Router erstmal erklärt und dann neu gestartet werden, auch wenn ihr unter Umständen schon sagen könnt, bis wo eure Pakete beim ISP kommen.
Diese Leute wird die Steammachine vom Konzept her ansprechen. Vom Preis leider aktuell noch nicht, aber das dauert auch nur noch bis zur nächsten Generation Xbox/Playstation, die werden ähnlich teuer sein. Ich kann nur empfehlen, sich mal den Verbraucherpreisindex anzuschauen, um eine Idee dafür zu bekommen, wieviel teurer alles sogar monatlich wird. Seit 2020 sind das über alle Bereich hinweg schon 22% und Karotten federn in der Rechnung die KI-Kosten noch ab.
 
Ein Sprichwort besagt, das Fachleute das Fachwissen von Fachfremden selbst dann noch massiv überschätzen, wenn sie sich eh schon Mühe geben.
Volle Zustimmung, die Fähigkeiten des durchschnittlichen Anwenders werden gerne massiv überschätzt.
Mit etwas Glück schafft es der DAU das HDMI-Kabel und den Schuko-Stecker korrekt anzuschließen, ohne dabei etwas kaputt zu machen. :ugly:

Zu mir kommen regelmäßig Leute mit ihren Eigenbau-PCs in den Laden, weil das Ding nicht funktioniert.
"Es ist ja so einfach einen PC zu bauen..." heißt es dann, aber irgendwie hat es doch nicht geklappt.
Ich habe so viele Fotos von kaputten LGA-Sockeln, es ist nicht lustig. Ich muss beim Verkauf von MB mit LGA-Sockel den Käufer mit Unterschrift bestätigen lassen, dass einwandfreie Ware ausgegeben wurde, weil der am nächsten Tag dann wieder an der Theke lehnt.

Die normalen Leute da draußen sollten PCs nicht selber bauen. (^^)
 
Ich glaube nicht, das Valve diese Leute erreichen will. Es gibt genug Leute, die FertigPCs zum Spiele spielen kaufen. Selbst da gibt es genug, die keine Ahnung haben und sich von den Optionen erschlagen fühlen. Die Steammachine ist da eher wie ein iPhone, kaufen, anschließen, funktioniert ( oder, wenn es das nicht tut, kümmert sich jemand drum, das es das bald tut).
Die Kiste ist aber keine Konsole die bei jedem Blödmarkt steht.
Die richtet sich explizit an bestehende Steam-Nutzer. Die meisten davon sind langjährige Gamer mit ordentlich Ahnung was PC angeht (und alles drum herum - Spiele modden, sich mit dem Betriebssystem prügeln, PC umbauen/reparieren whatever).

Die Machine ist der kleine Bruder vom Gaming-PC im anderen Zimmer. Genau so wird es vermarktet.
Und es kommt als MiniPC daher, vergleichbar mit anderen Barebone-Kisten. Da werden sich auch noch andere Hersteller von kleinen Kisten drauf stürzen und ihre Varianten bringen - man denke an ASUS, MSI, Minisforum, Zotac und wer sonst noch regulär seit langem MiniPCs/NUC anbietet. All diese Firmen haben wesentlich mehr Erfahrung mit MiniPCs, eine bestehende Lieferkette an Ersatzteilen und teils viel bessere Konditionen als Valve - weil es eben reine Hardware-Hersteller sind, kein Online-Shop/GameDev der hier und da mal einen kleinen Zeh in den Hardware-Markt steckt.

Die Machine ist auch nicht so idiotensicher wie iPhones - da wird Steam Support bissl was zu tun bekommen. Gerade am Anfang, es gibt noch viele Bugs (und es werden noch viel mehr sobald das Gerät die Massen erreicht und ordentlich durchgetestet wird).

Es ist und bleibt ein Enthusiasten-Produkt, leider hat man eine Sache vergessen - etwas, wofür Enthusiasten auch Enthusiasten-Preise bezahlen: LEISTUNG.

Die Kiste ist ja nicht schlecht, aber nicht günstig und die liegt mitten im Nirgendwo - zwischen Gaming-Laptops und Konsolen, auf dem Level von einem Einsteiger-PC. Und in der aktuellen Wirtschaftslage mit so einem deftigen Preisschild anrücken ist schwierig.
Die wird sich trotzdem verkaufen, so wie alles was Valve bringt - aber die Kiste hätte viel mehr sein können, vor allem für einen 4-stelligen Betrag.
 
Es mangelt schlichtweg an der notwendigen Expertise.
Es liegt bekanntlich in der Natur der Sache, dass ein einzelner Geist nicht die Kapazitäten besitzt, sich tiefgehend in jedem erdenklichen Fachgebiet zu verorten, schließlich ist der Erwerb von Wissen was in diesem Fall für die Installation und Einrichtung eines Computersystems von Nöten ist, eine Frage zeitlicher Ressourcen.

Oder ist deine eigene IT-Kompetenz etwa über Nacht vom Himmel gefallen?!

Sobald man den Aufwand für Installation, Einrichtung und das Vorhandensein von Komfortfunktionen fair einpreist und die Zielgruppen analysiert ändert sich die Kalkulation. Dass du das übersiehst, wirkt trotz deiner Expertise betriebsblind. Du würdest kein schlüsselfertiges System kaufen, das hat nun denke ich jeder verstanden.

Unabhängig von der individuellen Nutzung lässt sich die objektive Wertschöpfung dieser Punkte kaum leugnen, ich habe mein Threadripper-System mit 5090 auch in Eigenregie geplant und montiert, was tut das zur Sache?
Eine Antwort auf meine Frage hast du trotzdem nicht gegeben, wie du diese Funktionen oder Dienstleistungen einpreist.

Und mit den Funktionen der Steam-Machine kann ich HDMI-CEC nutzen und bequem von der Couch aus starten und das Gerät, Fernseher sowie Audiogeräte mit dem Controller einschalten Wake on Bluetooth nutzen. Um das auf dem PC lauffähig zu bekommen benötigst du wiederum Zeit, Expertise und einen Adapter für um die 50-60 Euro.

Ja, aber die gelten in deinem Fall für primär die Switch, aber nicht (auch nicht teilweise) für die Steam Machine, warum auch immer.

Hier hast du ausnahmsweise ein schlagendes Argument für dich verbucht. Diese unterschiedliche Auslieferungsweise ist ein Schlag ins Gesicht für die Kunden und kostet bei den hohen Timings des Arbeitsspeichers bis zu 20% CPU Leistung in den Percentilen, somit wäre sicherzustellen ein Exemplar mit 2 8GB Modulen zu bekommen.
Ich glaube ich habe meinen Standpunkt klar gemacht und Du den Deinen!
Selbst wenn ich die Funktionen und Dienstleistungen mit 200€ einpreise, was ja nicht wenig ist, ist die Steam Machine für meinen Geschmack zu teuer und vielen anderen hier im Forum auch! Für Dich scheinbar nicht!

Alles gesagt!
Ich bin hier fertig!
Du meinst bestimmt den Link ;)
In der Tat! :D
 
So funktionieren Konsolen. Bei der PS3 hat Sony angeblich bis kurz vor Schluss bei jeder Konsole draufgezahlt. Das haben die Aufschläge auf Spiele dann wieder reingeholt, nicht umsonst zahlt man seit langer Zeit auf Konsolen für jedes Spiel einen 10er drauf.
Das wusste ich schon. Mit der PS4 konnte man Gewinne erzielen, während man mit der PS3 pro verkaufter Konsole Verlust gemacht hat. Das wird sich hier sicherlich wiederholen, und wie du schon sagtest, wird man es mit den Spielen wieder reinholen.

Das Problem an der Sache ist jetzt der Preis der Konsole. Nicht jedes Kind kann sich eine 1000-Euro-Konsole leisten. Wie sollen sie das Geld wieder reinholen, wenn die Konsole nicht so weit verbreitet ist? Weißt du, was ich meine? Ein gewisses Risiko ist da.

LG
 
Wegen mir auch das. Aber auch das ist dann immer noch keine Konsole :D
Es ist ein atomar aktualisiertes, imagebasiertes Bertriebssystem mit kuratiertem Systemzustand. So funktionieren Android, MacOS, iOS, die Betriebssysteme Konsolen und eben SteamOS. Das sind feste Images für eine ganz bestimmte Hardware.

Deswegen macht es auch wenig Sinn SteamOS auf irgendeinem PC zu installieren. Dafür benutzt man besser ein Immutable wie Bazzite, was der Sache am nächsten kommt.

Konsolen sind letzlich PS, Xbox und die Nintendos plus historische Gerätschaften. Das ist halt einfach der eingebürgerte Begriff für die Systeme. Moderne Konsolen sind aber deswegen nicht grundsätzlich anders aufgebaut wie die oben genannten Systeme.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist ein atomar aktualisiertes, imagebasiertes Bertriebssystem mit kuratiertem Systemzustand. So funktionieren Android, MacOS, iOS, die Betriebssysteme Konsolen und eben SteamOS. Das sind feste Images für eine ganz bestimmte Hardware.
Welche bestimmte Hardware bei Android?
Da gibt's so viele verschiedene.
 
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