News Steam: Linux "explodiert" und "pulverisiert" sein Allzeithoch

Und Linux hat absolut keinen Bock, die nötigen Programme nativ zu unterstützen. Das alleine ist der größte Roadblocker für Linux auf dem Desktop, aber irgendwie bewegt sich da seit 20 Jahren herrlich wenig.
Ahja, Linux ist also also schuld, wenn die Softwareanbieter ihre Software nicht für Linux anbieten wollen und Linux ist natürlich schuld daran, daß die Hardwarehersteller ihre Treiber nicht für Linux anbieten
Macht Sinn.
Wenn ich auf nassem Rasen Fußball spielen will und nur normale Schuhe dabei habe, ist natürlich der Rasen schuld und nicht ich, weil ich das falsche Schuhwerk mitbringe.
 
Aber im Bereich Audio/Video/Foto - was haben wir da von den Größen außer DaVinci Resolve?
Selbst im Video Bereich hat eine ganz bestimmte Linux Distro seine Verbreitung, nämlich Red Hat und seine Clone Trooper. Wird unter anderem seit Jahr und Tag genutzt von Weta Digital, DreamWorks und Disney.
Auch der Einsatz von Open Source ist, zumindest in der Branche, nichts ungewöhnliches und führte 2018 so weit, dass Academy Software Foundation (ASWF) gegründet wurde, als Kooperationsprojekt von der Linux Foundation und der "Academy of Motion Picture Arts and Sciences" (das sind die, die auch für die Oscar Auszeichnung zuständig sind) und wo im Grunde alle bekannten Studios und Produktionsfirmen mit drin vertreten sind. Es scheint auch mit für die Koordinieren der verschiedenen Open Source Projekte zuständig.
Ist auch eine interessante Übersicht darüber, was dort alles für Open Source Frameworks, Pipelines, Image Formats, Dateiformate, Bibliotheken, etc. genutzt wird.

Genau der richtige Markt für Linux als ein ultra stabiles OS.
Dann erklär doch mal, warum die Filmindustrie es seit Jahr und Tag schafft hat, auch Red Hat (und seine Clone Trooper) zu nutzen sowie offene Standards zu etablieren, während in dem von dir immer wieder angeführten Bereich jeder sein eigenes propritäres Süppchen mit der extra Prise Vendor Lock-in kocht?

Es sind alles Programme, die irgendwo zwischen Consumer und Prosumer sitzen.
Liest sich für mich wie ein Markt, der dafür da ist dem Kunden sonstenswas vorzugaukeln und diese gerne drauf reinfallen.
 
Ahja, Linux ist also also schuld, wenn die Softwareanbieter ihre Software nicht für Linux anbieten wollen und Linux ist natürlich schuld daran, daß die Hardwarehersteller ihre Treiber nicht für Linux anbieten
Macht Sinn.
Wenn ich auf nassem Rasen Fußball spielen will und nur normale Schuhe dabei habe, ist natürlich der Rasen schuld und nicht ich, weil ich das falsche Schuhwerk mitbringe.
Die Linux Community macht absolut keine Anstalten, die spezielle "Prosumer" Software irgendwie zu adoptieren. Gar nicht. Das OS ist also für diese Zwecke kaum zu gebrauchen, obwohl es die grundlegenden Voraussetzungen mitbringt (leicht, ultra stabil, einfach zu konfigurieren für den Live-Einsatz). Das muss alles vom OS ausgehen.
Die meisten Programme in diesen Bereichen lassen sich auch nicht via WINE, Bottles etc. betreiben. Die müssen nativ laufen.
Wie gesagt, die einzige Ausnahme ist aktuell DaVinci Resolve. Vorher gab es gar nichts Vergleichbares auf Linux nativ.
Speziell in den Bereichen Live Sound/Audio/Video/Foto/Animation/3D fehlt es halt wirklich massiv.
Hier sind nicht die Hersteller der Software und/oder Hardware am Zug sondern das OS.

Aktuell bin ich in diesen Bereichen auf ein MacBook angewiesen, einfach weil Windows zu viel Unfug macht und schon einige Events ruiniert bzw. unnötig stressiger gemacht hat. Oft braucht die Software ja nicht mal Leistung - die kann auf jedem Quadcore der letzten 5-6 Jahre laufen, vor allem wenn ein schlankes OS drunter sitzen würde und nicht das aufgeblähte Win11. Geht aber nicht, die einzige sinnvolle Alternative ist MacOS.
 
Die Linux Community macht absolut keine Anstalten, die spezielle "Prosumer" Software irgendwie zu adoptieren.
Ist nicht Aufgabe der Linux Community sondern der Software Hersteller Ihre Software auch auf Linux zu adoptieren.
Speziell in den Bereichen Live Sound/Audio/Video/Foto/Animation/3D fehlt es halt wirklich massiv.
Nö tut es nicht. Gerade im Bereich Photo ist die Aussage so pauschal wie falsch. Animation/3D wird professionell von Hollywood Produzenten genutzt. Also scheint es auch dort nicht zu fehlen. Video gibt es auch genug Auswahl.
Live Sound kann ich nicht mitreden aber da sind wir ausßerhalb des reinen Privatanwenders.
Hier sind nicht die Hersteller der Software und/oder Hardware am Zug sondern das OS.
Immer noch falsch. es sind die Hersteller der Software und nicht das OS.
Aktuell bin ich in diesen Bereichen auf ein MacBook angewiesen, einfach weil Windows zu viel Unfug macht und schon einige Events ruiniert bzw. unnötig stressiger gemacht hat.
Wenn Du es für Deine Anforderungen bist dann nutz es doch. Scheint doch zu funktionieren. So wie bei mir die Photobearbeitung unter Linux.
 
Dann erklär doch mal, warum die Filmindustrie es seit Jahr und Tag schafft hat, auch Red Hat (und seine Clone Trooper) zu nutzen sowie offene Standards zu etablieren, während in dem von dir immer wieder angeführten Bereich jeder sein eigenes propritäres Süppchen mit der extra Prise Vendor Lock-in kocht?


Liest sich für mich wie ein Markt, der dafür da ist dem Kunden sonstenswas vorzugaukeln und diese gerne drauf reinfallen.
Wir reden hier nicht von ner fetten Industrie mit extrem viel Kapital, Personal usw.
Sondern oft von Menschen, die ihr Hobby zum Beruf machen, Einzelunternehmer.
Die arbeiten oft auch von der eigenen 4 Wänden heraus und haben weder Kapital noch andere Ressourcen um sich etwas aufzubauen, nach dem Beispiel von Red Hat.

Egal ob es hier um einen DJ geht (der einfach seine Tracks für bestimmte Hardware vorbereiten muss die er bespielt) oder Ton/Lichttechniker die kleine Events machen oder VJs die dann Visuals für kleinere Events machen.
Musiker die halt im Home Studio was produzieren.
Designer, Animator, Videoschnitt für YT schießmichtot.
Das ist keine Industrie, das sind in den meisten Fällen einzelne Personen (selten kleine Teams) die einfach einen sauberen, stabilen Unterbau brauchen, um ihre Projekte umzusetzen. Egal ob daheim oder unterwegs mit nem Laptop.
Dabei ist in diesem Bereich genug Geld vorhanden für Apple-Geräte, Prosumer-Software, Plugins etc. Aber nicht genug, um eigenen Kram zu entwickeln.

Dieser wird von Linux aber komplett ignoriert. Es gibt entweder halbfertige Alternativen, die wesentlich weniger können (siehe Mixxx für DJs, GIMP für Fotobearbeitung etc.) oder gar nix.
Beim Gaming tut sich ja was, auch wenn einiges noch gar nicht geht. Aber in den restlichen Bereichen tut sich seit 20 Jahren absolut nichts. Da ist die Situation genau so bescheiden wie Anfang 2000er, als ich noch bei Linux Tagen in der TU Chemnitz den gleichen Kram angesprochen habe.
Wenn Du es für Deine Anforderungen bist dann nutz es doch. Scheint doch zu funktionieren. So wie bei mir die Photobearbeitung unter Linux.
Ich hätte gerne ne Alternative für MacOS und teure Apple Geräte.
Eben weil die Leistung von nem neuen MacBook da oft unnötig rumliegt. Es gibt halt Kneipen, Bars etc. die sich gerne was billiges in die Ecke knallen würden um dies anzutreiben - Hauptsache das OS nervt die nicht. Aber mit Windows hatten die da mehr als genug Stress, Apple kostet halt. Gibt ja jetzt den Neo, das Teil reicht für so was :D

Nö tut es nicht. Gerade im Bereich Photo ist die Aussage so pauschal wie falsch. Animation/3D wird professionell von Hollywood Produzenten genutzt. Also scheint es auch dort nicht zu fehlen. Video gibt es auch genug Auswahl.
Live Sound kann ich nicht mitreden aber da sind wir ausßerhalb des reinen Privatanwenders.
Nicht für Selbstständige, die mit Kunden und Kollegen arbeiten, müssen die volle Kompatibilität zu der üblichen Seuche erwarten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Designer, Animator, Videoschnitt für YT schießmichtot.
Simulationssoftware von JangaFX -> Linux Support seit Jahr und Tag
Adobe Substance 3D -> Linux Support seit Jahr und Tag
SideFX Houdini -> Linux Support seit Jahr und Tag
Autodesk Maya -> Linux Support seit Jahr und Tag
Blender -> Linux Support seit Jahr und Tag
Nuke VFX -> Linux Support seit Jahr und Tag
...

Das ist keine Industrie
Ach, die Hersteller der Software sind keine Industrie? Was dann? Kleine Manufakturen wo alles handgeklöppelt wird?
 
Zuletzt bearbeitet:
Simulationssoftware von JangaFX -> Linux Support seit Jahr und Tag
Adobe Substance 3D -> Linux Support seit Jahr und Tag
SideFX Houdini -> Linux Support seit Jahr und Tag
Autodesk Maya -> Linux Support seit Jahr und Tag
Blender -> Linux Support seit Jahr und Tag
Nuke VFX -> Linux Support seit Jahr und Tag
...
Ja und was davon nutzen die Leute die alleine mit mittelmäßiger Consumer-Hardware arbeiten?
Also Animate, Photoshop, Lightroom, Premiere, After Effects - um alleine die Adobe Sachen aufzuzählen die nicht gehen?
Und das da oben ist nur Adobe. Es gibt tausende Programme die überwiegend von Selbstständigen genutzt werden und von Linux komplett ignoriert werden. Obwohl der Markt da größer ist als die hochspezialisierte Filmindustrie etc.
Es gibt halt auch was anderes als die dicke Industrie.

Ach, die Hersteller der Software sind keine Industrie? Was dann? Kleine Manufakturen wo alles handgeklöppelt wird?
Viele davon sind kleine Studios die nicht genug Personal haben um sich noch um ein weiteres OS zu kümmern.
Viele Plugins (VST/AU) werden z.B. von einzelnen Personen entwickelt.

Was hier fehlt, ist vollständige native Unterstützung die es jedem erlaubt, die Software nativ für das OS zu releasen ohne irgendwas dazwischen. Keine VM, kein WINE, kein Bottles. Damit alle einfach nen Installer haben können. Genau so wie das halt mit .dmg bei MacOS geht und .exe bei Windoofs.
 
Wir reden hier nicht von ner fetten Industrie mit extrem viel Kapital, Personal usw.
Sondern oft von Menschen, die ihr Hobby zum Beruf machen, Einzelunternehmer.
Die arbeiten oft auch von der eigenen 4 Wänden heraus und haben weder Kapital noch andere Ressourcen um sich etwas aufzubauen, nach dem Beispiel von Red Hat.
Ach sind wir doch wieder beim gewerblichen Einsatz?
Na wenn das Kapital fehlt ein weiterer Grund auf kostenpflichtige Software zu verzichten bzw diese zu vermeiden.

Ich mache zum Beispiel meine Werbung mit freier Software. Nun habe ich sowohl von der örtlichen Druckerei als auch bei zwei Online Anbietern nicht gehört, dass diese meine Vorlagen nicht verarbeiten können. Geht also auch ohne Adobe was ja den Standard bildet.

Dabei ist in diesem Bereich genug Geld vorhanden für Apple-Geräte, Prosumer-Software, Plugins etc. Aber nicht genug, um eigenen Kram zu entwickeln.
Nun ist doch wieder genug Geld vorhanden. Na was den nun?

Dieser wird von Linux aber komplett ignoriert.
Er wird von den Herstellern der probitären Softwarelösungen ignoriert, nicht vom OS.
Es gibt entweder halbfertige Alternativen, die wesentlich weniger können (siehe Mixxx für DJs, GIMP für Fotobearbeitung etc.) oder gar nix.
Gimp ist eine ganz hervorragende Alternative zu PS. Sie kann einiges nicht hat aber in anderen Bereiche Lösungen welche PS so nicht bzw gar nicht bietet.
Aber in den restlichen Bereichen tut sich seit 20 Jahren absolut nichts.
Was ja nicht am OS liegt sondern an den Herstellern dieser Hard bzw Software. Offene Standards liegen ja vor aber solange man lieber auf eigenen geheime Lösungen setzt kann da auch ein OS nichts dafür. Ist ähnlich mit Software welche nicht auf dem Mac funktioniert. Da ist auch nicht das OS der Schuldige.
Genau so wie das halt mit .dmg bei MacOS geht und .exe bei Windoofs.
Ja weil die Hersteller das für das OS anbieten. Es liegt da nicht an Linux selber. Ansonsten hätte es einen Windows Kernel und wäre Windows und nicht Linux.
 
Ich hab auf die Diskussion keine Lust mehr, insbesondere, wenn Leute mit ihren Aussagen so klar sagen, dass sie Linux nicht wirklich kennen und verstehen. Ich setze Geld darauf, dass wir die gleiche Diskussion bei 10% und 15% Linux-Anteil auch weiter führen, vielleicht weil sich die Leute bedroht fühlen oder was weiß ich. Jeder vernünftig denkende Mensch würde Vielfalt und stabile Konkurrenz im OS-Markt begrüßen, weil es ihn als Endkunden vor Monopol-Shit wie überall Copilot schützt. Aber vielleicht ist das schon Stockholm Syndrom. "Mein Entführer ist der einzige, der mein Bedürfnis wirklich versteht."
 
Ist ähnlich mit Software welche nicht auf dem Mac funktioniert.
Microsoft SQL Server und Oracle Database laufen auch weiterhin nicht unter macOS. Apple sollte wirklich mal in die Puschen kommen, dass es auch darunter läuft. Für mich ganz normale Software, die ich im täglichen Berufsleben nutze und administriere. Also nichts außergewöhnliches oder irgendwelchen unbekannten Nischenlösungen. Keine Ahnung warum Apple sich da so schwer tut, die endlich unter macOS nativ lauffähig zu bekommen. Selbst Microsoft Access und IBM Db2 läuft nicht unter macOS.
 
Die Linux Community macht absolut keine Anstalten, die spezielle "Prosumer" Software irgendwie zu adoptieren. Gar nicht.
Warum sollten sie?
Das ist Aufgabe des Softwareherstellers.
Das OS ist also für diese Zwecke kaum zu gebrauchen, obwohl es die grundlegenden Voraussetzungen mitbringt (leicht, ultra stabil, einfach zu konfigurieren für den Live-Einsatz). Das muss alles vom OS ausgehen.
Nein.
Die meisten Programme in diesen Bereichen lassen sich auch nicht via WINE, Bottles etc. betreiben. Die müssen nativ laufen.
Wie gesagt, die einzige Ausnahme ist aktuell DaVinci Resolve. Vorher gab es gar nichts Vergleichbares auf Linux nativ.
Speziell in den Bereichen Live Sound/Audio/Video/Foto/Animation/3D fehlt es halt wirklich massiv.
Hier sind nicht die Hersteller der Software und/oder Hardware am Zug sondern das OS.
Wie oft denn noch, nein.
Nicht da OS muss sich darum kümmern das die Software läuft.
 
Ach sind wir doch wieder beim gewerblichen Einsatz?
Na wenn das Kapital fehlt ein weiterer Grund auf kostenpflichtige Software zu verzichten bzw diese zu vermeiden.

Ich mache zum Beispiel meine Werbung mit freier Software. Nun habe ich sowohl von der örtlichen Druckerei als auch bei zwei Online Anbietern nicht gehört, dass diese meine Vorlagen nicht verarbeiten können. Geht also auch ohne Adobe was ja den Standard bildet.


Nun ist doch wieder genug Geld vorhanden. Na was den nun?
Das ist ein Bereich, wo sich Hobby und Gewerbe vermischen und eins zum anderen führt.
Bei DJs z.B. gibt es ja nach wie vor keine richtige Ausbildung, nur irgendwelche Kurse. 99% von denen fangen aber mit nem Hobby an, benutzen aber bereits dieselbe Software wie Profis und Superstars, da gibt es keinen Unterschied. Geld ist natürlich da um sich die Software zu kaufen. Da gibt es aber kein Kapital oder Manpower um das so umzusetzen wie die Filmindustrie. Was soll der 18-Jährige Student machen der sich am Wochende mit dem Auflegen was dazuverdient oder abends Videos schneidet für irgendwelche YouTuber?

Er wird von den Herstellern der probitären Softwarelösungen ignoriert, nicht vom OS.
Es gibt keine einfache Möglichkeit die Software (inklusive ihrer Abhängigkeiten wie Plugin-Formate usw.) mit wenigen Klicks zu portieren. Es gibt halt verschiedene Lösungen die versuchen das ganze irgendwie lauffähig zu kriegen - mit mäßigem Erfolg wie wir alle wissen. Vor allem wenn die Software dann noch verschiedene Protokolle und Schnittstellen braucht, dann ist Feierabend. Vll kriegen wir in so 15-20 Jahren das ganze via WINE etc. hin, aktuell gibt es nur Bewegung bei Spielen (inklusive Proton etc.).
Ja weil die Hersteller das für das OS anbieten. Es liegt da nicht an Linux selber. Ansonsten hätte es einen Windows Kernel und wäre Windows und nicht Linux.
Weil das halt extrem viel Arbeit ist und für die meisten sich nicht lohnt. Wenn das OS eine einfache Möglichkeit anbieten würde, hätten wir das Problem nicht mehr (oder nur bedingt wegen Formaten, Plugins und sonstigen Abhängigkeiten).
 
Es gibt keine einfache Möglichkeit die Software (inklusive ihrer Abhängigkeiten wie Plugin-Formate usw.) mit wenigen Klicks zu portieren. Es gibt halt verschiedene Lösungen die versuchen das ganze irgendwie lauffähig zu kriegen - mit mäßigem Erfolg wie wir alle wissen. Vor allem wenn die Software dann noch verschiedene Protokolle und Schnittstellen braucht, dann ist Feierabend. Vll kriegen wir in so 15-20 Jahren das ganze via WINE etc. hin, aktuell gibt es nur Bewegung bei Spielen (inklusive Proton etc.).
Gar nicht notwendig wenn die Hersteller das anbieten. Ist für den Nieschenmarkt im Nieschenmarkt aber vermutlich nicht lohnenswert.
Weil das halt extrem viel Arbeit ist und für die meisten sich nicht lohnt. Wenn das OS eine einfache Möglichkeit anbieten würde, hätten wir das Problem nicht mehr (oder nur bedingt wegen Formaten, Plugins und sonstigen Abhängigkeiten).
Genau es lohnt offensichtlich nicht. Warum sollte sich die Community für die wenigen die es benötigen tun. Welche es innerhalb der Community mit Alternativen umsetzen machen das vermutlich ganz bewusst. Sind entweder Zufrieden oder nutzen doch ein OS wo die Hard und Software funktioniert.
 
Das ist ja mal wieder typisch PCGHX. Es geht nur dadrum eine Diskussion zu gewinnen und im Recht zu sein anstatt das man mal vernuenftig miteinander diskutiert.
 
Genau es lohnt offensichtlich nicht. Warum sollte sich die Community für die wenigen die es benötigen tun. Welche es innerhalb der Community mit Alternativen umsetzen machen das vermutlich ganz bewusst. Sind entweder Zufrieden oder nutzen doch ein OS wo die Hard und Software funktioniert.
Es sind bei weitem nicht wenige. Dafür ist der Markt aber teils stark fragmentiert (je nach Bereich, in einigen gibt es ein Quasi-Monopol, in anderen haste drölftausend Programme und Plugins).
Es gibt nur einige DAW (digital audio workstation, praktisch Audacity auf Steroiden wenn man es kennt) die unter Linux arbeiten. Und ein ganzes DJ Programm, Mixxx. Nur eins. Das ist für Linux erstaunlich wenig.
Generell ist der Markt stark zwischen MacOS und Windows aufgeteilt, schon seit Ewigkeiten werden beide bedient - wobei sich MacOS damals wie heute aus einem einfachen Grund durchsetzt - dort ist alles um Welten stabiler als unter Windows, egal ob XP oder 11.
Das ist zwar alles Nischenzeug, womit die breite Masse nie in Kontakt kommt (im Gegensatz zu Adobe-Kram, weil Photoshop kennt nu wirklich jeder, auch die Leute, die nix mit Fotos am Hut haben).
Oben drauf gibt es drölfzig propietäre Lösungen (in Hardware sowie kombiniert Hard+Software) die natürlich mit nichts kompatibel sind. Selbst einfachste Tools wie DJ-Playlisten mit Metadata von einem Programm ins andere konvertieren sind giga selten und mit Abo auch giga teuer für das was die eigentlich machen.
Da würde keiner nein sagen wenn Linux da eine vollwertige Option wäre die genau so wenig Arbeit erfordert und intuitiv ist wie MacOS.
 
Egal ob es hier um einen DJ geht (der einfach seine Tracks für bestimmte Hardware vorbereiten muss die er bespielt) oder Ton/Lichttechniker die kleine Events machen oder VJs die dann Visuals für kleinere Events machen.
Musiker die halt im Home Studio was produzieren.
Designer, Animator, Videoschnitt für YT schießmichtot.
Das ist keine Industrie, das sind in den meisten Fällen einzelne Personen (selten kleine Teams) die einfach einen sauberen, stabilen Unterbau brauchen, um ihre Projekte umzusetzen. Egal ob daheim oder unterwegs mit nem Laptop.
Dabei ist in diesem Bereich genug Geld vorhanden für Apple-Geräte, Prosumer-Software, Plugins etc. Aber nicht genug, um eigenen Kram zu entwickeln.
:wayne:
 
steam alleine benötigt bei mir ca 1,5 terrabyte
Steam braucht so gut wie nix, wenn die Spielebibliothek auf einer anderen SSD/m.2 ist. Der Vorteil ist, dass nichts verloren geht, wenn doch mal was mit dem OS passiert.

Auch nett, wenn man mehrere Linux-Betriebssysteme testet, kann man die Spiele einfach von jedem Linux ohne Zusatzaufwand testen, die Einstellungen sind immer gleich und die Spielstände sind immer vorhanden, auch ohne Cloud.

Manjaro z. B. braucht gerade mal 12 % von meiner alten 250 GB SSD :) wo schon alles installiert ist, was ich benutze.
 
Komisch, die DJs die ich kenne müssen ihre Tracks nicht wirklich vorbereiten.
USB Stick und Kopfhörer rein, los geht's.
Die Tracks werden vorher analysiert.
Viele Geräte können dies nicht "on the fly" und die, die es können - treffen oft nicht.
Man kann natürlich ohne auflegen - altmodisch. Aber viele Funktionen wie Effekte sind an das Beatgrid gekoppelt (damit die eben den Beat treffen und passende BPM haben) - die klingen kacke ohne Beatgrid (was man eben vorher in der Software setzt). Auch hotcues, also üblicherweise bis zu 8 voreingestellte Punkte im Track macht man in Ruhe daheim, nicht wenn man schon am Deck steht (einige Geräte können das auch nicht on the fly).

Der Aufwand ist bei jedem unterschiedlich, das reicht von "gesamten Ordner reinschmeißen und drüberbügeln" bis zum genauen anpassen vom Beatgrid für jeden Track, Hotcues setzen.
Speziell nötig bei Musik wo noch ein altmodischer Mensch die Drums spielt, kein Drumcomputer xD Mensch trifft nicht 100% genau, deswegen schwimmt das Beatgrid bei solchen Tracks. Dafür gibt es Abhilfe, die erfordert aber wiederum manuelles anpassen - die Software kriegt das noch nicht automatisch hin.

Und genau das ist halt die Arbeit bei DJs die man nicht sieht. Ist natürlich optional, gibt ja nach wie vor DJs die mit Vinyl auflegen und das "Hotcue" war damals wie heute ein Aufkleber auf der Platte - wo der Beat anfängt :ugly:
 
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