News Steam: Linux "explodiert" und "pulverisiert" sein Allzeithoch

Auf den Server gehört BSD. Aber da sollte man keine Abneigung vor dem Terminal haben sonst scheitert man schon bei der Installation und aufsetzen des Servers.
 
Was war eigentlich mit Red Redamption 2 auf dem Mac?
Warum sollte ich? Der M4 Chip den ich hier habe, würde in dem Spiel vll 35FPS schaffen wenn es laufen würde.
Dafür habe ich doch meinen PC mit Windoofs 11. Das richtige Werkzeug für den richtigen Zweck nutzen. Auf MacOS zocken ist etwa so produktiv wie mit nem Hammer Schrauben reindrehen.

Zu Lightroom was ich ab der ersten Version sehr lange genutzt habe. Da gibt es tatsächlich kostenlose sehr gute Alternativen. Für den normalen Nutzer tun es diese Alternativen so wie auch Gimp statt PS mehr als ausreichend. Wer Projekte erhält der ist ja nicht mehr der normale User.
Doch, das ist genau der normale User. Gibt ja so was wie Hobby, das teilt man eventuell mit anderen Leuten die einem dann Projektdateien zusenden. Direkt für die Software. Adobe Suite ist da einfach mit das bekannteste, was auch oft anzutreffen ist. Dabei muss das nicht geschäflich sein.
Auch der ganze Rest den ich nutze - Engine DJ, SoundSwitch, Rekordbox (übrigens Industrie-Standard, wird weltweit benutzt bei praktisch allen DJs mit wenigen Ausnahmen - vom dreckigen Club bis zum größten Festival steht überall Pioneer DJ Kram welches mit Rekordbox vorbereitete Dateien braucht. WIRKLICH überall, das ist ein genau so ein "Monopol" wie Nvidia oder Steam - es gibt Alternativen, aber 95% der Zeit trifft man auf genau das 1 Ding). Nix davon läuft. Nicht mal mit SEHR VIEL ZEIT kriegt man das zum laufen. Schon gar nicht so, um es LIVE nutzen zu können bei Auftritten.
Alternativen gibt es keine, da hauseigene Hardware damit kommunizieren muss. Geschlossenes System, willkommen im Kapitalismus. MacOS (wer es stabiler will) oder Windows (wer es billiger will) sind die 2 Optionen um diese Programme zu nutzen.
 
Doch, das ist genau der normale User. Gibt ja so was wie Hobby, das teilt man eventuell mit anderen Leuten die einem dann Projektdateien zusenden.
Ja mache ich auch. Anders als Freunde von mir zahle ich da nicht monatlich Geld. Aber auch da gibt es Veränderungen. Natürlich muss es nicht geschäftlich sein. Aber bei ständigen monatlichen Kosten kann das schon ins Geld gehen insbesondere wenn es gar nicht intensiv genutzt wird.

Das Du ja gerne in geschlossenen Systemen lebst sei Dir unbenommen. Aber ständig zu behaupten das man unter Linux außer für Server nichts taugt ist inhaltlich einfach falsch.
 
Ja mache ich auch. Anders als Freunde von mir zahle ich da nicht monatlich Geld. Aber auch da gibt es Veränderungen. Natürlich muss es nicht geschäftlich sein. Aber bei ständigen monatlichen Kosten kann das schon ins Geld gehen insbesondere wenn es gar nicht intensiv genutzt wird.

Das Du ja gerne in geschlossenen Systemen lebst sei Dir unbenommen. Aber ständig zu behaupten das man unter Linux außer für Server nichts taugt ist inhaltlich einfach falsch.
In manchen Bereichen kommste gar nicht um geschlossene Systeme herum.
DJing ist so n Ding z.B. - die Hardware die im Club steht ist oft fest. Auf Großevents gibt es zwar Technical Rider, aber auch da steht 99% dasselbe - mehrere Generationen von bestimmten Playern und Mischpulten von Pioneer. Alle erfordern diese eine Software um sich darauf vorzubereiten (oder diese wahlweise via Laptop live zu bespielen).
Du hast also 2 Optionen: nutze das was da ist oder prügel dich immer um den Platz und Umbau vor Ort, selbst wenn du alles mitschleppst. Und glaub mir, oft wirst du verlieren und trotzdem mit dem spielen was da steht - bis du halt den Superstar Status erreichst, kriegste nicht immer was du willst.
Genau so verhält es sich mit Adobe Suite Software. Wenn die Kollegen/Freunde whatever damit arbeiten - die erwarten das auch. Keiner von denen will GIMP, Final Cut oder sonstiges sehen.

Das einzige was sich aktuell durchsetzt, ist DaVinci Resolve - auch unter Linux. Hier ist aber Adobe direkt zu danken - irre Preise, instabile Software und restliche "Vorteile" die man so erlebt sind die beste Werbung für alternative Produkte :lol: :lol: :lol:

Es geht ja nicht darum das Linux für nix taugt. Es geht mir ja darum, Linux irgendwann als ein stabileres, schnelleres und vor allem mit allen professionellen Programmen nativ kompatibles OS zu haben. Wenn ich also via Flatpak einfach alles von Adobe, Microsoft, Apple und diversen anderen Softwareschmieden installieren kann - dann sind wir einen Schritt weiter.
 
Was genau davon schikaniert den Nutzer?
Alles? Nichts davon ist zu seinem Vorteil.
DRM?
Gibt es seit Ewigkeiten, funktioniert völlig im Hintergrund und Steam ist im Gegensatz zu dem Bullsh1t, wie bei Sacred 2, völlig ohne Nutzereingriff funktional.
Du hälst es also für akzeptabel, wenn der Hersteller Mechanismen implementiert hat, ein Produkt, das du – seinem eigenen Wortlaut nach – gekauft und bezahlt hast, unbrauchbar zu machen, ohne dich dafür irgendwie zu entschädigen? Übertrag das mal gedanklich auf irgendwas, was keine Software ist.
Account-Zwang?
Bei Spielen, die man bei z. B. Steam gekauft hat? Echt? :rollen:
Lesen gefährdet die Dummheit:
selbst bei physischen Einzelhandelsversionen
Man stelle sich mal vor, du müsstest für jede DVD und Blu-ray, die du in der, wie du sagst, „echten Welt“ und nicht im Neuland kaufst, einen Netflix-Account haben, um den Film abspielen zu können. Du hast nicht etwa die Wahl zwischen einer rein digitalen Version mit Account und einer physischen ohne.
Was genau ist das Problem in der echten Welt?
Also nicht im Neuland...
Siehe oben: Der Hersteller schaltet den Server ab, das Spiel, das du gekauft und bezahlt hast, ist futsch – ohne dass es dafür eine technische Notwendigkeit gäbe. „Stop Killing Games“ ist genau daraus entstanden.
Waaaaaaaaaaaaaaaas? Ein Onlinespiel mit 23 Nutzern wird nicht 753 Jahre betrieben?
Skandalös!
Man könnte die Community auch eigene Server betreiben lassen. Oder die Spiele gleich so bauen, dass sie (in begrenztem Umfang – Stichwort Singleplayer) auch nach der Abschaltung spielbar bleiben.
Was ist mit Porsches Wucherpreisen bei PKW? :rollen:
Seit wann ist Porsche Marktführer bei PKW oder gar ein Quasi-Monopolist (selbst auf seinem Hauptgebiet)?
Wer legt eigentlich fest, was "Wucherpreise" bei völlig optionalem Unterhaltungskram sind?
90 Euro sind für die allermeisten Menschen viel Geld, erst recht für völlig optionalen Unterhaltungskram, insbesondere wenn der Gegenwert gleichzeitig schlechter wird (s. o.) und wenn Spiele wie Hollow Knight: Silksong dazu in der Lage sind, die ganze Branche zum Schäumen zu bringen, weil sie mit ihren geringeren Verkaufspreisen die vorgeschobenen Begründungen der Publisher für die fortwährenden Preissteigerungen Lügen strafen.
Ja, das schränkt ganz bestimmt viele Leute ein.
Nehmen wir doch gleich das Beispiel PKW als Äquivalent in der echten Welt: Der Hersteller sorgt mit technischen Kniffen dafür, dass keine unabhängige Werkstatt daran Reparaturen durchführen kann, insbesondere Teile von Drittherstellern nicht verbaut werden können (und seien es nur Schrauben), und droht dir mit juristischen Konsequenzen, wenn du es trotzdem versuchst oder es auch nur wagen solltest, eine Änderung an dem Wagen, den du teuer gekauft und bezahlt hast, vorzunehmen, die vom TÜV abgenommen wird, aber dem Hersteller nicht passt. Keine Einschränkung?
Ging es nicht um "Schikanen"?
Beides ist kostenlos.
Und beides ist unnötig, aber nimmt dem User wieder mehr Kontrolle darüber weg, welche Software er auf der Hardware, die ihm gehört, die er rechtmäßig gekauft und bezahlt hat, ausführen kann.
Wie oft sind diese Untergangsprophezeiungen bisher eingetreten?
Ich frage nur für einen Freund, der Spiele einfach spielt.
Auch die Gefährdung als solche kann schon verwerflich sein, ohne dass tatsächlich eine Schädigung eintreten muss. Und es gibt keine digitale Hintertür, die nur von den „Guten“ genutzt werden kann. Davon abgesehen ist Publishern wie EA ganz sicher am allerwenigsten zu glauben, wenn sie einem versichern, dass sie mit ihrem Rootkit schon keinen Scheiß anrichten werden.

Aber ich schätze mal, du lässt auch deine Wohnungstür offen, wenn es von dir verlangt wird. Ist ja noch nie was passiert, und du hast sowieso nix zu verbergen... Alles besser, als kein Unreal Tournament Battlefield spielen zu können.
Musste man nicht in grauer Vorzeit, bei manchen war es die gute und alte Zeit, die zum Spiel passende CD eingeeget haben?
Das war keine Gängelung, keine DRM-Maßnahme?
Hab ich irgendwo was anderes behauptet?

Dass all die Rechte als Käufer, die durch die oben beschriebenen Maßnahmen eingeschränkt werden, für dich verzichtbar sind, bedeutet noch lange nicht, dass sie generell verzichtbar seien. Man erkennt einen Menschen an zwei Dingen: An seinen roten Linien, und an den Prioritäten, die er setzt; und diesbezüglich geben wenige Gruppen ein so beklagenswert schwaches Bild ab wie die Gamer™. An sich könnte es mir ja egal sein, wenn Leute wie du sich offenkundig alles gefallen lassen, solange sie nur am Ende ihre Spiele spielen können, und damit den Verantwortlichen signalisieren, dass diese unumschränkte Macht über euch haben und tun können, was immer sie wollen, weil Verzicht niemals eine Option sein wird. Dummerweise aber sorgt ihr mit diesem Verhalten in der breiten Masse dafür, dass die Produkte und Dienstleistungen für uns alle immer beschissener werden; und pupst noch diejenigen an, die euch daran erinnern, wie viel ihr zu eurem Geld mittlerweile noch oben drauf packen müsst, für, nochmal, völlig optionalen Unterhaltungskram.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass all die Rechte als Käufer, die durch die oben beschriebenen Maßnahmen eingeschränkt werden, für dich verzichtbar sind, bedeutet noch lange nicht, dass sie generell verzichtbar seien. Man erkennt einen Menschen an zwei Dingen: An seinen roten Linien, und an den Prioritäten, die er setzt; und diesbezüglich geben wenige Gruppen ein so beklagenswert schwaches Bild ab wie die Gamer™. An sich könnte es mir ja egal sein, wenn Leute wie du sich offenkundig alles gefallen lassen, solange sie nur am Ende ihre Spiele spielen können, und damit den Verantwortlichen signalisieren, dass diese unumschränkte Macht über euch haben und tun können, was immer sie wollen, weil Verzicht niemals eine Option sein wird. Dummerweise aber sorgt ihr mit diesem Verhalten in der breiten Masse dafür, dass die Produkte und Dienstleistungen für uns alle immer beschissener werden; und pupst noch diejenigen an, die euch daran erinnern, wie viel ihr zu eurem Geld mittlerweile noch oben drauf packen müsst, für, nochmal, völlig optionalen Unterhaltungskram.
Wir haben aber nur eine begrenzte Macht. Menschen funktionieren nicht als eine gemeinsame Masse die irgendwas bewegen kann, so lange es nicht um absolut grundlegende Dinge geht (überleben etc.).

Ich hab z.B. noch NIE was von Nintendo gekauft und boykottiere diese komplett für das, was die veranstalten.
Meine erste, einzige und letzte selbst gekaufte Konsole war PS1, fat. Xbox Series S geschenkt bekommen, das Teil hat ne Staubschicht drauf - ich glaub, die ist dicker als die Konsole selbst.

Hat es irgendwelche Auswirkungen auf das, was Nintendo, Sony, Microsoft usw. produzieren? Kein Stück.
Die sehen mich einfach nur als einen verlorenen Kunden - kauft nix, schaut sich keine Werbung an, nimmt an keinen Events teil, gar nichts. Einige Spiele die ich gekauft habe, waren PC Ports. Die sind auch OK, die kann ich aber auch an einer Hand abzählen.

Hier gibt es also genau dasselbe Problem wie mit Linux-Verbreitung auf dem Desktop. Einzelne User haben kein Gewicht. So lange die breite Masse nicht umschwingt, passiert nix. Und da es keine Vorteile, Anreize oder sonstiges gibt zum umschwingen, wird das auch nicht passieren. Microsoft muss die Kunden noch 20 Jahre richtig veräppeln damit die auch wirklich anfangen in Massen wegzulaufen. Nintendo könnte 100€ für ein Spiel aufrufen und das wird sich trotzdem wie bescheuert verkaufen.
 
Wofür? Ich verwende Linux mit alten SSD's (250 und 500 GB), die Spiele sind auf den m.2. Keine davon 4 TB.

Eine leere Partition reicht vollkommen zum Testen.
ich muss nichts testen. debian ist das meist verwendete system von mir mit ca einem halben dutzend installationen. mein hauptrechner hat zwar windows 11 als betriebssystem, das bedeutet aber nicht das ich windows jünger bin oder keine ahnung von linux habe. steam alleine benötigt bei mir ca 1,5 terrabyte weswegen ich nicht ganz verstehe wie da jetzt 250gigabyte reichen sollen. ich würde garantiert niemals einfach so voll rüber switchen zu linux, wenn dann zwei systeme parallel. wegen gewohntheit und so. ausserdem besteht die möglichkeit das dinge nicht laufen, ich verwende ja auch allerhand speziellere software die nicht unbedingt so läuft wie sie soll. ich zocke nicht nur.
 
In manchen Bereichen kommste gar nicht um geschlossene Systeme herum.
Ja und da sind wir bei Deinem Beispiel wieder bei gewerblicher Nutzung.
Genau so verhält es sich mit Adobe Suite Software. Wenn die Kollegen/Freunde whatever damit arbeiten - die erwarten das auch. Keiner von denen will GIMP, Final Cut oder sonstiges sehen.
Kann so pauschal nicht gesagt werden. Die Erwarten nicht und einige nutzen mitlerweile nicht das teure Abo sondern eine kostenfreie Alternative. Übrigens nicht nur auf Linux sondern auch unter Windows.
Es geht ja nicht darum das Linux für nix taugt.
So argumentierst Du aber. Gestern Nacht bevor ich abgeschaltet habe noch mit zwei Mausklicks die Aktuallisierung laufen lassen.
Warum sollte ich?
War ja die Antwort auf Red Redemtion auf Mac.
Ja warum sollte ich die Adobe Suite nutzen wenn es sehr gute Alternativen gibt? Nur weil ganz viele andere es auch nutzen ist für mich kein Argument. Wenn ich es nutzen müsste, zum Beispiel für mein Gewerbe was aber nicht passieren wird, so hätte ich dafür einen Rechner mit einer VM oder notgedrungen auch einen PC mit Windows.
Das einzige was sich aktuell durchsetzt, ist DaVinci Resolve - auch unter Linux. Hier ist aber Adobe direkt zu danken - irre Preise, instabile Software und restliche "Vorteile" die man so erlebt sind die beste Werbung für alternative Produkte :lol: :lol: :lol:
Ach? Es setzt sich eine Software durch welche instabil und teuer ist? Klingt nun nicht plausibel.
Teuer? In der Grundversion, das wird dem Heimanwender in der Regel reichen. Studio 319€ ist teuer?
Also ein irrer Preis. So wie der von Adobe auch, allerdings hier als Abo was es ungleich teuerer macht.
Es soll ja sogar Hollywood Prduktionen geben welche Resovle nutzen. Das ist die Top Herrausforderung wenn das Programm aufgrund Instabilität Probleme macht. Die Nutzen das vermutlich trotz dieser Unstabilität nur deshalb weil es sich langsam durchsetzt. Und wenn es ganz viele Nutzen muss man es ja auch selber nutzen.
Was sind eigentlich die sonstigen Vorteile? Was Du ja mit einer negativen Attitüde geschrieben hast.
Wenn ich also via Flatpak einfach alles von Adobe, Microsoft, Apple und diversen anderen Softwareschmieden installieren kann - dann sind wir einen Schritt weiter.
Warum? Wenn Windows endlich Posix Konform wäre wären wir da auch einen sehr großen Schritt weiter.
 
  • DRM,
  • Account- und Launcherzwang (womöglich für mehrere Plattformen auf einmal) selbst bei physischen Einzelhandelsversionen,
  • Day-One-DLCs,
  • Spiel-Releases als unfertige MVPs („Wir hauen ein verbuggtes stinkendes Etwas raus, schicken Patches und User frisst die Kosten für’s Updaten“),
  • Season-Pässe,
  • Fee2Pay-Ingame-Shops selbst in kostenpflichtigen Titeln,
  • repetitiver Grind mit angezogener Handbremse und kostenpflichtigen „Zeitsparern“ als Lösung („bezahle extra, um das Spiel weniger spielen zu müssen“),
  • illegales Glücksspiel mit echter Gebühr und simulierter Gewinnauszahlung unter dem Radar der Justiz (Lootboxen),
  • Denuvo und anderes „Anti-Tamper“-Schlangenöl, das Ressourcen frisst und den Rechner ausbremst,
  • Telemetrie mit Ausforschung teils sensibelster Userdaten (inkl. Speicher),
  • Onlinezwang selbst im Singleplayer,
  • Spiele mit nicht näher bestimmtem Verfallsdatum („Games as a service“) dank Serverbindung – auch bekannt als Exit-Scams,
  • Nvidias Wucherpreise bei Grafikkarten,
  • Wucherpreise bei Videospielen (zuletzt dank Nintendo auf ein neues Niveau gehoben),
  • technische und juristische Bekämpfung von Modding (auch eine von Nintendos Spezialitäten),
  • TPM- und Secure-Boot-Zwang aus Prinzip, weil Windows-Updates damit nicht schon genug Probleme machen,
  • Konsolen mit Killswitch (wieder Nintendo),
  • Schadsoftware als „Anti-Cheat“-Maßnahme und damit mutwillige Gefährdung des Systems des Users...
Alles davon wurde zunächst großmäulig kritisiert, ist aber längst zum Normalzustand geworden, weil die Gamer™ einfach nicht anders konnten, als die Spiele, die es uns aufgedrückt haben, am Ende trotzdem zu kaufen und zu spielen – von Half-Life 2 über TES IV: Oblivion und Modern Warfare 2, jedes Jahr FIFA bis hin zu Battlefield 6 (analog dazu das Gleiche bei Hardware). Wie viel davon uns hätte erspart bleiben können, wenn die Gaming-Community™ auch nur einmal dauerhaft Rückgrat gezeigt hätte... Tut sie aber nie – der Xbox-One-Launch war eine Eintagsfliege. Jetzt haben wir den Salat. (Aber wehe, der Protagonist ist ein schwarzer Samurai...¹)
Wer nicht gewillt ist, auch nur beim letzten (oder wenigstens bei irgendeinem) Punkt auf der obigen Liste mal eine rote Linie zu ziehen und die zu halten, nur weil es unbedingt dieses eine Spiel sein muss und keins der tausenden anderen, die ohne diesen Mist auskommen, der braucht auch kein Linux, bei dem die Freiheit des Users an erster Stelle steht. Linux steht schon genug unter Beschuss durch autoritäre Regierungen, die eine Altersverifikation (= Identitätskontrolle durch die Hintertür) auf Betriebssystemebene verpflichtend einführen wollen; da müssen wir es uns nicht auch noch durch übergriffige Publisher und deren Kundschaft mit ihren „Anti-Cheat“-Rootkits verpesten lassen.

¹
Ich sag ja nicht, dass „Assassin’s Creed: Shadows“ ein lohnenswertes Spiel sei – nur, dass es schon vorher dutzende andere Gründe gab, Ubisoft nie wieder auch nur einen Cent in die Hand zu drücken, und die Gamer™ es trotzdem immer und immer wieder getan haben. Aber ausgerechnet bei Yasuke ziehen sie auf einmal die Grenze, begründen das mit „historischer Authentizität“, nach der bei „Nioh“ auch kein Hahn gekräht hat, und haben dann immer noch den Nerv, die „Ich bin kein Rassist, aber...“-Karte zu spielen. Es sind wilde Zeiten.
du hast sowas von recht, vorallem diese kerneleingriffe gehen gar nicht! ich ziehe da wirklich eine grenze. das bedeutet im klartext, ich freue mich auf gta6 und weiss jetzt schon das ich es nie kaufen, installieren oder spielen werde. der grund ist simpel, es ist davon aus zu gehen das sie kerneleingriffen durchführen werden. ich bin nicht bereit dazu! der witz ist, wenn niemand gta6 kaufen würde und im internet dann nur das echo zu hören wäre "entfernt die kerneleingriffe und wir kaufen auch" dann würde es keine woche dauern bis die das durchführen.

was aber ubisoft angeht, seit dem sie mir erzählt haben das ich ein vollpreistitel noch mal kaufen solle weil es wegen ihrem drm nicht mehr funktionierte kaufe ich nichts bei ihnen. vorallem saghte ich öffentlich das ubisoftspiele dann ja besser sind wenn man sie raubkopiert und das mochten sie gar nciht weil ich darlegen konnte das kopierer im vorteil sind. da haben sie mit löschung meines account gedroht wenn ich das noch mal sage. seit dem (ist schon echt viele jahre her) kaufe ich gar nichts mehr von ubisoft. der einzige ausweg für sie bei mir ist, launcht es bei gog, da ist sichergestellt das keine drm kacke drauf ist, anders kriegen die nie wieder geld von mir. und ja ich ziehe das wirklich durch, scheissegal was die launchen!
 
Warum? Wenn Windows endlich Posix Konform wäre wären wir da auch einen sehr großen Schritt weiter.
Wird beides nicht passieren. Aber Windows beherrscht schon den Markt, die müssen den nur halten.
Linux will ja den Markt zumindest aufmischen, also müssen die auch was bieten, wie z.B. native Kompatibilität zu der üblichen Software.

P.S. Nix gewerblich, auch alle mit nem Hobby haben alle dasselbe Problem. Die Software unterscheidet nicht ob du gewerblich auflegst oder gerade angefangen hast und das vll sogar ohne Bezahlung machst.

Und was DaVinchi Resolve angeht: die Software ist stabil. Das instabile und verbuggte war auf Adobe bezogen - Premiere und After Effects sind legendär was das angeht. Wenn es schon Memes gibt wie instabil die Software istlaufne einem dann die Kunden weg. Dies ist aber das einzige Beispiel wo sich eine Alternative echt durchsetzt.
 
Linux will ja den Markt zumindest aufmischen,
Wie kommst Du darauf? Eventuell schon mitbekommen, dass da kein Unternehmen dahinter steckt?
Aber Windows beherrscht schon den Markt
Aber auch Windows passt sich an ansonsten ist man weg vom Markt. Gibt ja genug Beispiele in der Wirtschaft. Das Microsoft das macht sieht man ja. Es wird auch seinen Grund haben, das Linux Bestandteile von Windows in Form von WSL ist.
Nix gewerblich, auch alle mit nem Hobby haben alle dasselbe Problem.
Der Hobbyist macht sich aber ggf freiwillig das Problem. Ist ja nicht nur bei Deinem Hobby so. Wenn man irgendwo auflegt auch unentgeldlich so hat das für mich keinen reinen Hobbybezug mehr.

Achso die Adobe Software ist Mist? Täte ich jetzt so krass nicht sagen aber zum Glück gibt es ja Alternativen.
 
Wie kommst Du darauf? Eventuell schon mitbekommen, dass da kein Unternehmen dahinter steckt?
Dafür braucht es kein Unternehmen (obwohl da mehrere dahinter stecken, inklusive Valve mit SteamOS).
Linux versucht immer mehr, Gaming-Distros anzubieten und alles andere was auf dem Desktop nötig ist. Es gibt nicht nur den reinen Fokus auf Server und embedded wie früher.


Aber auch Windows passt sich an ansonsten ist man weg vom Markt. Gibt ja genug Beispiele in der Wirtschaft. Das Microsoft das macht sieht man ja. Es wird auch seinen Grund haben, das Linux Bestandteile von Windows in Form von WSL ist.
Aktuell gibt es kaum Beispiele wie negative Entscheidungen einer Firma zu irgendwas führen, wenn die Firma ein Quasi-Monopol hat. Da muss man sich RICHTIG anstrengen um die Kunden zu vergraulen.

Der Hobbyist macht sich aber ggf freiwillig das Problem. Ist ja nicht nur bei Deinem Hobby so. Wenn man irgendwo auflegt auch unentgeldlich so hat das für mich keinen reinen Hobbybezug mehr.
Es ist egal ob Hobby oder Gewerbe. Es gibt Tools, die sind Standard für bestimmte Gebiete.
Das ist teils dem Willen geschuldet, überall alles 100% kompatibel zu haben (was halt richtig ist, es aber zum Monopol führt). Da gibt es also nur 2 Optionen: friss oder stirb.
Und Linux hat absolut keinen Bock, die nötigen Programme nativ zu unterstützen. Das alleine ist der größte Roadblocker für Linux auf dem Desktop, aber irgendwie bewegt sich da seit 20 Jahren herrlich wenig.

Achso die Adobe Software ist Mist? Täte ich jetzt so krass nicht sagen aber zum Glück gibt es ja Alternativen.
Adobe Software ist instabiler Schrott :ugly: Das ist weder neu noch unbekannt.
Im Netz gibt es dazu genau so viele Memes wie zum Bundeskanzler. Komischerweise ist die Software viel stabiler auf MacOS, obwohl der Großteil der Kunden auf Windows sitzt. Und das ganze zieht sich schon ewig hin, noch aus den Zeiten wo Adobe keine Abo-Optionen hatte, aber den Ruf weg als ein instabiles Stück Code, was dir genau beim exportieren umfällt und Stunden an Arbeit kostet :lol:Mittlerweile zahlt man dafür monatlich Geld,die Software schmiert trotzdem ab.
Für Photoshop und Lightroom gibt es keine guten Alternativen. Für Premiere gibt es halt die richtig gute alternative - Final Cut bzw. DaVinci Resolve.
 
Über diesen falschen Satz solltest Du einmal nachdenken.

Danke
Lange darüber nachgedacht und sogar ne Nacht drüber geschlafen.
Die Anzahl an Distros die speziell auf Desktop-Kunden abzielen oder direkt Gamer auf dem Desktop ansprechen sollen ist massiv gestiegen. Wir sind mittlerweile im 2stelligen Bereich nur bei Gaming-spezifischen Distros.
Und das für einen Markt wo der Anteil an Linux nur minimal wächst und allgemein sehr niedrig ist.

Warum also dieser massive Zuwachs? Von alleine passiert so was nie.
 
Lange darüber nachgedacht und sogar ne Nacht drüber geschlafen.
Die Anzahl an Distros die speziell auf Desktop-Kunden abzielen oder direkt Gamer auf dem Desktop ansprechen sollen ist massiv gestiegen. Wir sind mittlerweile im 2stelligen Bereich nur bei Gaming-spezifischen Distros.
Und das für einen Markt wo der Anteil an Linux nur minimal wächst und allgemein sehr niedrig ist.

Warum also dieser massive Zuwachs? Von alleine passiert so was nie.
Ich glaube gemeint war nicht, dass es immer mehr "Gaming Distros" gibt, sondern dass "Linux etwas versucht", bzw. "Linux native Unterstütztung der Apps" anbieten sollte - Linux ist kein zentralistisch verwaltetes Projekt, es gibt keine Geschäftsleitung die strategisch entscheidet dies oder das zu tun. Was sich ergibt, ist einfach das, was Nutzer und Anbieter verlangen:
  • Nutzer haben immer mehr Intersse an Linux Gaming -> es entstehen Gaming Distros und Tools
  • Anbieter erkennen (oder auch nicht :-D) das Potential von Linux -> Apps werden nativ auf Linx portiert
Linux selbst kann da ja nichts machen, ausser eben ein attraktives Grundgerüst zu bieten. Es ist, wie so oft, ein Henne-Ei-Problem.

Um auf das ganz ursprüngliche Thema zurück zu kommen: Auch wenn es einige sehr belächeln, ich finde die Steigerung von 2.5% Anteil auf 5% Anteil enorm! Wenn man eine Verdopplung ein paar mal Wiederholt, kommt da schon was zustande :D. Bin gespannt auf welchem Level sich Linux einpendelt. Ich bin aber optimistisch, dass viele derPunkte, die ihr über die letzten 5 Threadseiten diskutiert in Zukunft anders aussehen werden.Wenn die Nutzerbasis gross genug ist, werden auch Adobe & Co überleben etwas anzubieten. Wenn genügend Nutzer vom Gaming (Kernel Level Anti Cheat) ausgeschlossen werden, werden die Publisher vermutlich früher oder später darauf verzichten.

Es sind spannende Zeiten :daumen:
 
Linux versucht immer mehr, Gaming-Distros anzubieten
Linux selber kann da gar nichts anbieten. Es ist zuerst nur ein offener Kernel. Es sind die Teams der Distros. Im übrigen gab immer Distros als klassische Desktop Anwendung. Das ist auch gut so. Nicht für jeden ist BSD handhabbar. Nicht für jede Anwendung ist Windows sinnvoll.
Aktuell gibt es kaum Beispiele wie negative Entscheidungen einer Firma zu irgendwas führen, wenn die Firma ein Quasi-Monopol hat. Da muss man sich RICHTIG anstrengen um die Kunden zu vergraulen.
Das erledigt sich aufgrund technischer Veränderungen oftmals ohne Ankündigung. Kodak war zu träge um auf die neue digitale Photographie zu reagieren. Das sehe ich derzeit bei MS nicht aber das haben seinerzeit die Spitzen von Kodak auch nicht erkannt.
Und Linux hat absolut keinen Bock, die nötigen Programme nativ zu unterstützen.
Es sind eher die Hersteller der Software Linux nicht zu unterstützen. Linux bietet offene Schnittstellen welche von jedem Software Hersteller genutzt werden können. Es gibt ja Software welche OS übergreifend genutzt werden kann. Das liegt aber an denjenigen der die Software veröffentlicht. Du setzt mit Deiner Argumentation am falschen Ende an.
Komischerweise ist die Software viel stabiler auf MacOS
Ist für mich nicht komisch sondern liegt am Unterbau des OS.
Da könnte der Monopolist einiges lernen, hat aber keinen Bock darauf.
Für Photoshop und Lightroom gibt es keine guten Alternativen.
Das ist pauschalisierter Quatsch. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Für das eine und das andere gibt es hervorragende Alternativen für denjenigen der halt nicht Vorgaben seitens seiner Auftraggeber hat. In der Regel sind diese plattformübergreifenden Alternativen, sogar kostenlos.
Das viele Photoamateure diese beiden Programme nutzen hat weniger mit Notwendigkeit als mit Prestige zu tun. Das ist bei der Hardware ganz ähnlich. Auch da wird teilweise unnötiger Weise Geld verbrannt. Das gehört aber zum Hobby durchaus dazu. Parallel wird aber gerne über hohe Preise gejammert.
 
Ja dann viel Spaß mit Geräten von MOTU, DiGiCo, Denon DJ, Pioneer DJ, seltenen Synthesizern die ihre eigene Software mitbringen die schon 20 Jahre alt ist. Für die Dinger hab ich hier n eigenes Retro-System mit mehreren OS damit ich einfach mal die kack Profile bei den Dingern anpassen kann via Software, die schon seit über 10 Jahren nur über Waybackmachine aufzutreiben sind. So viel zu alter Hardware.
Der Adobe-Abokram ist dein einziges Beispiel? Ich glaube die Diskussion spare ich mir ab hier.
 
Der Adobe-Abokram ist dein einziges Beispiel? Ich glaube die Diskussion spare ich mir ab hier.
Der Adobe-Kram ist das Erste und Größte von den Software-Suites, die nicht auf Linux laufen.
Der Rest ist doch viel kleiner und unbekannter. Wenn ich dir so was aufliste wie SoundSwitch - das sagt doch nix. Ist halt spezielle Software die Lichtsteuerung via DMX ermöglicht. Oh Wunder, es rennt genau so wie Adobe Kram auf MacOS und Windoofs, nix Linux. Engine DJ? Same. Ableton? Ja. Rekordbox? Auch. Native Instruments Software? Auch diese, noch (könnte bald pleite gehen, ne gute deutsche Softwareschmiede im Audio-Bereich).
Es sind alles Programme, die irgendwo zwischen Consumer und Prosumer sitzen. Genau der richtige Markt für Linux als ein ultra stabiles OS. Einige von diesen Tools können live für Auftritte eingesetzt werden und glaub mir - das letzte, was du da brauchst, ist Windows welches den Auftritt ruiniert. Viele greifen da zu MacOS aus genau diesem Grund: Stabilität in schwierigen Umgebungen.
Ich rede ja nicht exklusiv von Business-Software, die gar kein normaler Consumer auf dem Desktop haben will.
Aber im Bereich Audio/Video/Foto - was haben wir da von den Größen außer DaVinci Resolve?
 
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