Staatsschulden: In Deutschland ein wirkliches Problem?

Beim reinen Barvermögen wohl eher die obersten 10%, denn die eher "normalen" Bürger auch Wohlhabende, dürften ihr Vermögen eher nicht in Barmitteln haben, sondern in gebundenen Vermögenswerten.

Eigentlich ist das genaue Gegenteil der Fall: Je mehr Vermögen jemand hat, um so höher ist der Anteil davon, den er in Immobilien, Firmenbesitz & Co packen kann, einfach weil so etwas viel Geld kostet. Der unteren Hälfte der Bevölkerung bleibt dagegen nur Barvermögen (wozu, entgegen des Namens, wohl zumindest in Erbschaftsfragen auch Aktien zählen). Vermutlich haben die Reichen immer noch einen stattlichen Anteil, aber er ist halt nicht ganz so extrem wie bei anderen Dingen von wert.


Die heutigen Gates, Bezos und Musks haben sich immer aus einer außergewöhnlichen Geschäftsidee "aus einer Garage heraus" entwickelt.
Jeder von uns hat im Prinzip die selbe Chance, Neid also nicht angebracht, eher Ärger über die eigene Unfähigkeit.

Ich habe keine Garage.
Und auch niemanden, der mir eine Ausbildung respektive eine Firmengründung auf dem Niveau von Gates, Bezos oder Musk finanzieren würde. Reich geworden sind zudem alle drei nicht durch ihre Eigenentwicklungen, sondern indem sie andere Leute über den Tisch gezogen haben. (Wofür es im Falle von Musk/während des Dotcom-Booms zugegebenermaßen gereicht haben dürfte, zu schweigen und die Erwartungen von in dem Fall Compaq den Rest machen zu lassen. Dafür hat er ja später um so mehr vollmundige Versprecher rausgehauen.)
 
Was passiert, wenn der Staat alles der schwarzen Null unterwirft sieht man ja genau gut in Deutschland. Durch die Sparmaßnahmen wurde die Infrastruktur hart vernachlässigt und das Gesundheitswesen und Militär ist in desolatem Zustand.
Die Schulden stehen irgendwo auf einem Papier und das ist bekanntlich geduldig. Besser Schulden aufnehmen und das Land vorwärts bringen anstatt durch zu hartes sparen ausbremsen.
 
Was passiert, wenn der Staat alles der schwarzen Null unterwirft sieht man ja genau gut in Deutschland. Durch die Sparmaßnahmen wurde die Infrastruktur hart vernachlässigt und das Gesundheitswesen und Militär ist in desolatem Zustand.
Die Schulden stehen irgendwo auf einem Papier und das ist bekanntlich geduldig. Besser Schulden aufnehmen und das Land vorwärts bringen anstatt durch zu hartes sparen ausbremsen.
Das ist kein Ergebnis der schwarzen Null, bzw. von Sparmaßnahmen, sondern das man seit / nach 1990 systematisch das obere Ende in einer Tour entlastet und mit Geschenken überhäuft hat (Aussetzung der Vermögenssteuer 1997, Erbschaftssteueränderungen die große Erbschaften besser stellen in den 2000ern, Hotelsteuer, Abwrackprämien, usw. usf).

Das Geld dafür musste ja irgendwo her kommen und wenn du nicht in beliebiger Höhe dafür am unteren Ende die Steuern / Abgaben anheben kannst, weil man dir dann von denen die schon nichts haben irgendwann wie in Frankreich 1789 auf das Dach steigt, bleibt nur irgendwo Einsparungen vorzunehmen und die fallen bei Verteidigung und Infrastruktur halt am längsten am wenigsten auf, allerdings dafür eben bei der Infrastruktur nach 20 bis 30 Jahren auch mit am härtesten (wenn der Investitionsstau für Neubau und Instandhaltungen dann mit einen mal an die Tür klopft, aber bis dahin sind die dafür Verantwortlichen i.d.R. auch schon nicht mehr im Amt und gilt bekanntlich in der Politik "nach mir die Sinnflut")...
 
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Die Schulden stehen irgendwo auf einem Papier und das ist bekanntlich geduldig.
Das stimmt - aber entgegen mancher Meinung wird das irgendwann auch jemand bezahlen müssen. Natürlich nicht unbedingt "klassisch" denn das ist in großem Maße nicht vermittelbar ("von allen Guthaben/Konten werden zum 1.5. 5% eingezogen zur Staatsschuldentilgung" würde interessante Reaktionen hervorrufen...) und klassisch über Steuern usw schaffen wir das sowieso niemals.

Das wird dann beispielsweise entschuldet indem man eine Inflation von 5% und mehr längere Zeit laufen lässt ohne die Zinsen anzuheben (die Ausreden der EZB dafür die das so natürlich nicht zugeben kann sind ja maximal kreativ) - hat den gleichen Effekt wie von allen Konten einziehen aber der Mob mit der Mistgabel bleibt offensichtlich aus.
 
Das wird dann beispielsweise entschuldet indem man eine Inflation von 5% und mehr längere Zeit laufen lässt ohne die Zinsen anzuheben (die Ausreden der EZB dafür die das so natürlich nicht zugeben kann sind ja maximal kreativ) - hat den gleichen Effekt wie von allen Konten einziehen aber der Mob mit der Mistgabel bleibt offensichtlich aus.
Die Inflationsrate ist jetzt auf einen Stand wie das letzte mal vor 40 Jahren:

Inflationsrate springt auf 7,3 Prozent

Man kann davon ausgehen das die EZB dann irgendwann wieder die Zinsen erhöht:

Die hohe Inflation in der größten Volkswirtschaft der Eurozone lässt die Erwartungen an die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) steigen. "Wir werden auf kurze Sicht mit höherer Inflation und niedrigerem Wachstum konfrontiert sein", warnte EZB-Präsidentin Christine Lagarde heute in Nikosia.

Während sich die EZB-Chefin mit Hinweisen auf eine bevorstehende Zinswende bislang eher bedeckt hält, kamen aus den Mitgliedsländern zuletzt überaus deutliche Handlungsaufforderungen: So hält Österreichs Notenbankchef Robert Holzmann eine Zinserhöhung der EZB bereits im Spätsommer für möglich.

"Wenn es im Juli keine neuen Wertpapierkäufe mehr geben wird, könnte man im September den ersten Zinsschritt setzen", sagte Holzmann heute in Wien. Wenn die Inflation steige, sei es die Aufgabe der Zentralbank, die Zinsen zu erhöhen. Der niederländische Zentralbankchef Klaas Knot hatte unlängst zwei Zinserhöhungen im laufenden Jahr nicht ausgeschlossen.
 
Man kann davon ausgehen das die EZB dann irgendwann wieder die Zinsen erhöht:
Vergiss es.
Natürlich erhöhen sie die Zinsen, aber in homöopathischen Dosen damit sie nach außen sagen können seht her wir erhöhen die Zinsen.

Wenn wir irgendwo zwischen 7 und 10% Inflation rumeiern erhöht die EZB dann von 0,0 auf 0,25%, über lange Zeiträume könnten sie vielleicht auf 1 oder sogar 2% kommen (2023/24?). Das meine ich ja mit Entschuldung über kollektive Enteignung per negativer Realrendite (Inflation minus Einlagenzins).

In früheren Zeiten hoher Inflationsraten aber ohne völlig überschuldeten Staaten/Banken waren die Nominalzinsen wenn man Geld für ein Jahr fest bei der Bank geparkt hat wo...? ;-)
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Heute und auch noch auf absehbare Zeit: Praktisch Null.

Eigentlich irre - heute wird einem ständig erzählt jaaaa investiere alles in ETFs/DAX/MSCIblabla, die machen 7% langfristige Rendite!!
Ja, stimmt. Nur kann man auch Pech haben und einen zeitraum erwischen wos mal -50% macht und 10-20 Jahre braucht bis man wieder da ist wo man war - und hoffentlich in dem zeitraum kein geld davon gebraucht hat. Warum ich das erwähne: über mehrere Jahrzehnte waren solche Zinsraten völlig normal für (praktisch risikolose!) Bankeinlagen.
 
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Die Inflationsrate ist jetzt auf einen Stand wie das letzte mal vor 40 Jahren:

Inflationsrate springt auf 7,3 Prozent

Man kann davon ausgehen das die EZB dann irgendwann wieder die Zinsen erhöht:

Die EZB wird gar nichts tun, weil sie Angst vor den Folgen ihres Handelns hat.
Wenn sie die Inflation abfedern will, muss sie die Zinsen erhöhen. Das geht aber nicht, weil ihnen mit erhöhten Zinsen Griechenland, Italien usw. um die Ohren fliegen. Die Staatsfinanzen von Frankreich stehen ebenfalls auf wackeligen Beinen, und was passiert wenn Frankreich fällt kann sich ja jeder denken....das rettet auch keine EZB, das ist zu groß.

Davon abgesehen ist der EZB der kleine Bürger egal, den vor der Inflation zu retten ist für die EZB nicht mal eine Option.
Traurig aber wahr.
 
Haben sie Angst das dann nicht mehr soviel investiert wird oder warum nur so wenig?
Das hat nichts mit Angst zu tun...

Angenommen die EZB stellt sich jetzt hin und sagt es gibt jetzt 5% Leitzinsen. Die zählen nicht nur für Guthaben sondern auch für (Unternehmens- und Staats-)Schulden da die Anleihen/Bonds/... dann auch so verzinst werden. Das problem daran: Wenn Länder die weit über 100% ihres BIPs verschuldet sind müssen die diese Verzinsung entsprechend bedienen. Bedeutet 5% Zinsen heißt für ein Land mit 150% BIP Verschuldung 7,5% des BIPs gehen rein für Schuldendienst drauf.

Die EZB KANN die Zinsen nicht nennenswert anheben weil sonst Frankreich, Italien, Griechenland,... in die Insolvenz fallen - was sehr wahrscheinlich den Zerfall des Euro an sich nach sich ziehen würde.

Das ist die Folge davon, dass man alles und jeden immer und egal zu welchem Preis ("whatever it takes"-Draghi) retten wollte.

Die Auswege sind sehr begrenzt:
1.) Massive Abwertung des Euro durch Inflation (wa wohl gemacht wird, Banker nennen das "Liraisierung")
2.) Währungsreform (mit entsprechend "ungünstigem" Wechselkurs, dann kannste diesmal eine DM für 1,95583€ bekommen - natürlich bei gleichen Preiszahlen :ugly: )

Auf entsprechenden Themenseiten findet man schon "memes" mit entsprechendem Galgenhumor:
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Aber Bankenrettungen dafür haben sie hunderte Millarden.:(
Whatever it takes.

Das Schlimme daran ist, dass dieser Ausgang völlig unvermeidlich kommen musste und das jedem auch seit vielen Jahren klar war der das System dahinter kennt (einschließlich der EZB...). Es war nur nicht klar, WANN es knallt - Corona und Putin hat das hintenraus jetzt halt hart beschleunigt sonst wärs vielleicht nochn paar Jahre länger gut gegangen. Dr. Krall hat 2017 schon im Buch "Der Draghi-Crash" genau das beschrieben was jetzt eintritt. Er wird zwar von vielen als Crashprophet verschrien und was er da alles schreibt wird denke ich (hoffe ich!) auch nicht in dem brutalen Ausmaß einschlagen aber in nicht ganz so harten Auswüchsen haben wir jetzt genau das und das wars ja noch lange nicht gewesen.
Zumindest konnte man sich halbwegs darauf vorbereiten wenn man früh genug die Warnzeichen gesehen hat und beispielsweise soweit sinnvoll möglich Sachwerte statt Giralgeld angehäuft hat (Edelmetalle, Beton, Cryptos, Whisky, Kunst, egal - Hauptsache keine Euros^^).
 
Zumindest konnte man sich halbwegs darauf vorbereiten wenn man früh genug die Warnzeichen gesehen hat und beispielsweise soweit sinnvoll möglich Sachwerte statt Giralgeld angehäuft hat (Edelmetalle, Beton, Cryptos, Whisky, Kunst, egal - Hauptsache keine Euros^^).
Wenn man überhaupt die Möglichkeit hatte was anzuhäufen. :ka:

Ich bin mal gespannt ob die Löhne steigen, wenn die Inflation ansteigt. Der Mindestlohn von 12 Euro soll ja auch noch kommen.
 
Wenn man überhaupt die Möglichkeit hatte was anzuhäufen.
Über lange Zeiträume kann das fast jeder mit der richtigen Strategie und vor allem Disziplin (und Resilienz vor all denen die einen für verrückt erklären^^) - wenn man erst 2020 bemerkt hat dasses hinten runter geht isses natürlich zu spät.

Ich bin mal gespannt ob die Löhne steigen, wenn die Inflation ansteigt.
Das werden sie - das ist auch ein Bestandteil sich beschleunigender Inflation (Lohn-Preis-Spirale).
Vergleichs mal zwischen den USA und uns. Die Ausgangsbasis ist einigermaßen vergleichbar aber die USA haben weitgehend keine Tarifbindungen von Löhnen, sprich da geht das mit Lohnänderungen VIEL schneller als bei uns.
Unter anderem deswegen sind die Amis schon bei 8-10% und wir erst bei 5-7% Inflation. In den nächsten großen Tarifrunden (Verdi, IG Metall/Elektro/... ) werden garantiert entsprechende Inflationsausgleiche gefordert werden - spätestens dann ist die Spirale hier auch im Gang und die nächsten 2-3% Inflation obendrauf gesichert.

EDIT: Fun-Fact: Tschechien hat seinen Zinssatz grade auf 5% angehoben. Die haben halt auch keinen Euro und nur 40% BIP Verschuldung^^
 
Der Preis der Freiheit. Diese Worte muss ein jeder erst einmal geistig durchdringen.
Das kann man erst ex post beurteilen, wenn man weiß wie die Geschichte ausgegangen ist.
Wenn wir in 20 Jahren hier in Europa alle sicher leben, Russland alle in Ruhe lässt und sich alle wieder vertragen, dann ja.

Wenn in Zukunft Weltkrieg ausbricht oder Atombomben fliegen, dann wars eher der Preis für die totale Vernichtung.
 
Über lange Zeiträume kann das fast jeder mit der richtigen Strategie und vor allem Disziplin (und Resilienz vor all denen die einen für verrückt erklären^^) - wenn man erst 2020 bemerkt hat dasses hinten runter geht isses natürlich zu spät.
Wenn man jeden Cent dreimal umdrehen muß nicht. Auch wenn "nur " 16% der Bevölkerung als "arm" gelten... sind das eigentlich 16% zuviel.
Das werden sie - das ist auch ein Bestandteil sich beschleunigender Inflation (Lohn-Preis-Spirale).
Vergleichs mal zwischen den USA und uns. Die Ausgangsbasis ist einigermaßen vergleichbar aber die USA haben weitgehend keine Tarifbindungen von Löhnen, sprich da geht das mit Lohnänderungen VIEL schneller als bei uns.
Unter anderem deswegen sind die Amis schon bei 8-10% und wir erst bei 5-7% Inflation. In den nächsten großen Tarifrunden (Verdi, IG Metall/Elektro/... ) werden garantiert entsprechende Inflationsausgleiche gefordert werden - spätestens dann ist die Spirale hier auch im Gang und die nächsten 2-3% Inflation obendrauf gesichert.
Hoffentlich kommen wir dann nicht dahin wie Anfang letzten Jahrhunderts wo die Inflation auch so hoch war.
Sonst können wir für ein Brot dann auch 1000 Euro oder noch mehr zahlen. Wenn das Geld entwertet wird.

Sowieso... die gesamte Entwicklung im Moment mit Bankenkrisen, Kryptowährungen, Chipmangel, Klimakrise, Corona und jetzt auch noch der Krieg fast direkt vor der Haustür... lassen einen nicht gerade auf eine positive Zukunft hoffen. Ich habe den Eindruck es wird immer schlimmer und es kommen immer mehr Probleme dazu.
Vor 20 jahren hatte ich da eine ganz andere Wahrnehmung.:(
 
Deutschlands Staatsschulden werden immer mehr, weil man an vielen Ecken und Kanten einfach sinnlos Geld verbratet. Von dem Geld könnte man Deutschland wirtschaftlich verbessern.
 
Hoffentlich kommen wir dann nicht dahin wie Anfang letzten Jahrhunderts wo die Inflation auch so hoch war.
Sonst können wir für ein Brot dann auch 1000 Euro oder noch mehr zahlen. Wenn das Geld entwertet wird.
Das wird zumindest in der Form nicht passieren - bevor eine derartige Hyperinflation einsetzt werden Währungsreformen, Schuldenschnitte, was weiß ich alles durchgezogen. Das hat zwar am Ende den gleichen Effekt (ob die Inflation 90% meines Wertes vernichtet oder ob ich zu nem Wechselkurs von 1:10 ne neue Währung bekomme ist eigentlich egal) aber Hyperinflation und Deutsches Volk ist ein GANZ schwieriges Thema... :ugly:

Wenn DAS Szenario eintritt wohl dem, der vor dem 1.1.2020 anonym physisches Gold gekauft hat von dem der Staat nix weiß (als man das noch in nennenswerten Mengen anonym durfte, das hat man dann ja abgeschafft... ein Schelm wer böses denkt) und das man dann nachdem sich alles gelegt hat bei Bedarf gegen wahrscheinlich große Mengen der neuen Währung eintauschen kann.
Übnrigens hat Russland die letzten 2-3 Jahre extrem viel Gold gekauft...

Sowieso... die gesamte Entwicklung im Moment mit Bankenkrisen, Kryptowährungen, Chipmangel, Klimakrise, Corona und jetzt auch noch der Krieg fast direkt vor der Haustür... lassen einen nicht gerade auf eine positive Zukunft hoffen. Ich habe den Eindruck es wird immer schlimmer und es kommen immer mehr Probleme dazu.
Das schlechteste was man in solchen Zeiten tun kann ist, genau das zu glauben bzw. aufzugeben. Solche Phasen gab es in der Geschichte immer und wird es auch immer wieder geben (sofern die Menschheit sich nicht vorher atomisiert). Es ist die Natur des Menschen, in guten Zeiten alles viel zu gut zu sehen und in Krisenzeiten alles viel zu schwarz zu sehen - das muss einem einfach bewusst sein auch wenn sich da niemand ganz davor schützen kann. Ich denke auch manchmal jetzt haste ewig geackert wie blöd und jetzt wo du fast alles erreicht hast was du wolltest (Familie, Haus, Job, Hobby,...) bricht vieles um dich herum zusammen. Wichtig ist aber zu sehen, dass bisher noch jede Krise vorbeigegangen ist und eine Krise auch immer Chancen bietet - die eben nicht von denen ergriffen werden können die aufgegeben haben.
 
Das schlechteste was man in solchen Zeiten tun kann ist, genau das zu glauben bzw. aufzugeben. Solche Phasen gab es in der Geschichte immer und wird es auch immer wieder geben (sofern die Menschheit sich nicht vorher atomisiert). Es ist die Natur des Menschen, in guten Zeiten alles viel zu gut zu sehen und in Krisenzeiten alles viel zu schwarz zu sehen - das muss einem einfach bewusst sein auch wenn sich da niemand ganz davor schützen kann. Ich denke auch manchmal jetzt haste ewig geackert wie blöd und jetzt wo du fast alles erreicht hast was du wolltest (Familie, Haus, Job, Hobby,...) bricht vieles um dich herum zusammen. Wichtig ist aber zu sehen, dass bisher noch jede Krise vorbeigegangen ist und eine Krise auch immer Chancen bietet - die eben nicht von denen ergriffen werden können die aufgegeben haben.
Die Hoffnung habe ich noch nicht aufgegeben. Aber es fällt einen zunehmend schwerer.
 
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