ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
Beim reinen Barvermögen wohl eher die obersten 10%, denn die eher "normalen" Bürger auch Wohlhabende, dürften ihr Vermögen eher nicht in Barmitteln haben, sondern in gebundenen Vermögenswerten.
Eigentlich ist das genaue Gegenteil der Fall: Je mehr Vermögen jemand hat, um so höher ist der Anteil davon, den er in Immobilien, Firmenbesitz & Co packen kann, einfach weil so etwas viel Geld kostet. Der unteren Hälfte der Bevölkerung bleibt dagegen nur Barvermögen (wozu, entgegen des Namens, wohl zumindest in Erbschaftsfragen auch Aktien zählen). Vermutlich haben die Reichen immer noch einen stattlichen Anteil, aber er ist halt nicht ganz so extrem wie bei anderen Dingen von wert.
Die heutigen Gates, Bezos und Musks haben sich immer aus einer außergewöhnlichen Geschäftsidee "aus einer Garage heraus" entwickelt.
Jeder von uns hat im Prinzip die selbe Chance, Neid also nicht angebracht, eher Ärger über die eigene Unfähigkeit.
Ich habe keine Garage.
Und auch niemanden, der mir eine Ausbildung respektive eine Firmengründung auf dem Niveau von Gates, Bezos oder Musk finanzieren würde. Reich geworden sind zudem alle drei nicht durch ihre Eigenentwicklungen, sondern indem sie andere Leute über den Tisch gezogen haben. (Wofür es im Falle von Musk/während des Dotcom-Booms zugegebenermaßen gereicht haben dürfte, zu schweigen und die Erwartungen von in dem Fall Compaq den Rest machen zu lassen. Dafür hat er ja später um so mehr vollmundige Versprecher rausgehauen.)

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