AW: Speichersubsystem für Homeserver
Aber aufgrund oben stehender Tatsache und meinem Interesse an VMware Produkten für ein Lern- und Labor-System, nehme ich mir die Möglichkeit, meinen ESX mit nicht Lizenz-Konformen Mitteln zu betreiben.
Intessante Definition für einen angehenden Informatiker. Ein System, das die von Dir hier gewüsnchten Leistungsmerkmale besitzt, würde ich niemals als Lernsystem bezeichnen. Selbst als Performance-Testsystem (keine Ahnung, ob VMWare da gesanderte Lizenzbedingungen hat) ist es schon sehr heftig.
Es hat bestimmt genügend Leute die entsprechendes Knowhow besitzen
Ich nicht, da ich für meine privaten Testsystem nicht solch riesige Performanceansprüche habe. Was meine Firma da macht ist eine ganz andere Baustelle. Da kommt man aber auch noch nicht auf die Idee, SSDs oder Platte als RAID0 zu verwenden. Vor der Performance geht auch da erst mal die Verfügbarkeit, also RAID5 oder 10. Dabei wundere ich mich allenfalls über die meist verbauten mickrigen internen Platten bei dem ESX-Servern für unsere Testsysteme.
SSD-Caching kann zwangsweise nur etwas bringen, wenn die angeforderten Daten überwiegend in den Cache passen. Ob das bei Deinem System der Fall sein kann, musst Du abschätzen, Nach Deiner letzten Aussage "Mit den meisten Services/Servern werden Systemplatten und zusätzlich angehängte Laufwerke benötigt, und zwar beide mit SPEED." möchte ich das aber mal sehr stark bezweifeln. Wenn Du TB an schnellem Plattenplatz benötigst, dann musst Du den zwangsweise auch als schnelle Platten zur Verfügung stellen.
Es scheint ja sowiso ein riesiges Spiel- und Testsystem zu wendern, wenn Du mit 512 GB schnellem Plattenplatz (ein oder zwei SSDs) plus einem Datengrab nicht auskommst. Und das ganze wird dann wohl nächtlich per GBit-Lan auf den Shuttle Homeserver gesichert.
Wenn ich mir die Tests zur WD Red ansehe (
durchschnittl. Zugriffszeit lesend 15ms) dann sind die wohl eher als Datengrab im NAS gedacht wie als Serverplatten für den schnellen, wahlfreien Zugriff (Du wirst wohl nicht nur Videoschnittrechner virtualisieren wollen, sondern eher Datenbanken und co.). Für Performanceanforderungen würden die bei mir selbst im RAID0 ausfallen. Entweder etwas gescheites (10k-15k Platten im RAID0, wenn die Datensichrung gewährleistet und die Verfügbarkeit egal ist) und den Rechner dann in die Garage auslagen. Oder ein paar SSDs und eine WD Red als internes Datengrab, ein durchdachtes Kühlkonzeptm für den Server und er dürfte bei mir neben dem Schreibtisch stehen.