Speichersubsystem für Homeserver

AW: Speichersubsystem für Homeserver

Warum setzt du den auf Desktophardware?
Ich nehme an, du nimmst Sockel 2011 wegen der größeren Maximalen Speichermenge.
Da würde ich aber gleich ein Board nutzen, was mit dem günstigeren reg. Ram umgehen kann.

Falls du dich für SSDs entscheidest, musst du bedenken, dass ESXi kein TRIM unterstützt, also brauchst du SSDs mit guter integrierter Garbage Collection.
Wieviel Speicherplatz willst du denn letzendlich haben?
Eine Möglichkeit wäre, einfach eine große SSD zu nehmen, sowie zusätzlich für die Daten normale HDDs ohne Raid, dann könntest du dir den Raid Controller sparen.
Ohne es getestet zu haben, stehe ich dem SSD Caching eher skeptisch gegenüber.

Du weißt hoffentlich, dass du für mehr als 32 GB RAM eine recht teure Lizenz brauchst?
 
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Du hast weder registered RAM ausgesucht, noch unterstützt dein Board registered RAM.Registered RAM und damit ECC unterstützen nur die Serverplattformen (Xeon) von Intel.
Bei deinem System komm ich auf etwa 960€ (Mobo + CPU + RAm)
Ich habe dir mal folgendes System zusammengestellt:
Vorteile:
IPMI
ECC
Echte Serverplattform
mehr Ram möglich nur 940€
1 x Intel Xeon E5-1620, 4x 3.60GHz, Sockel-2011, tray (CM8062101038606)
8 x Transcend DIMM 8GB PC3-10667R reg ECC CL9 (DDR3-1333) (TS1GKR72V3N)
1 x Supermicro X9SRi-F, C602 (Sockel-2011, quad PC3-12800R reg ECC DDR3) (MBD-X9SRi-F-B)



Wozu willst du eine SSD in ein Raid0 tun?
Die ist schon so schnell genug.
Das SSD Caching muss wenn dann auf Hardwareebene/ESXi Ebene funktionieren, die mitgelieferte Software wird wohl nicht funktionieren.


Also mein Tipp:
Alles was schnell sein muss, auf ne große SSD der Rest auf 7200er Festplatten, kein RAID.


Bezüglich der Lizenzen kann ich nur eins sagen:
:daumen2:
Ich würde lieber den Link rausnehmen, sonst ist hier bald zu.
 
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Du hast gesehen, dass meine Konfiguration auch noch billiger ist?Eben nicht 300€ teurer.
Mir ist schon klar, was ein Raid0 ist.
Allerdings kommen glaube ich noch nichteinmal 10 Festplatten im Raid0 auf die gleichen Übertragungsgeschwindigkeiten wie eine SSD.
Deshalb sehe ich es als unnötig an, eine SSD im Raid zu betreiben.
Wenn du 1 TB richtig schnellen Speicher brauchst, musst du entweder vier Kingston SSDNow V200 256GB, 2.5", SATA 6Gb/s (SV200S3/256G) | Geizhals Deutschland SSDs nehmen (sollen angeblich sehr gut für nicht vorhandenen TRIM Support geeignet sein, nutzen viele unter ESXi), oder du nimmst halt entsprechend viele HDDs im Raid, die aber trotzdem niemals an die IOPS der SSD herankommen werden.
Mit der SSD Caching Lösung erreicht man nicht mal ansatzweise die Geschwindigkeit einer richtigen SSD sofern alle Daten "bunt gemischt" abgerufen werden.
 
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Aber aufgrund oben stehender Tatsache und meinem Interesse an VMware Produkten für ein Lern- und Labor-System, nehme ich mir die Möglichkeit, meinen ESX mit nicht Lizenz-Konformen Mitteln zu betreiben.
Intessante Definition für einen angehenden Informatiker. Ein System, das die von Dir hier gewüsnchten Leistungsmerkmale besitzt, würde ich niemals als Lernsystem bezeichnen. Selbst als Performance-Testsystem (keine Ahnung, ob VMWare da gesanderte Lizenzbedingungen hat) ist es schon sehr heftig.

Es hat bestimmt genügend Leute die entsprechendes Knowhow besitzen
Ich nicht, da ich für meine privaten Testsystem nicht solch riesige Performanceansprüche habe. Was meine Firma da macht ist eine ganz andere Baustelle. Da kommt man aber auch noch nicht auf die Idee, SSDs oder Platte als RAID0 zu verwenden. Vor der Performance geht auch da erst mal die Verfügbarkeit, also RAID5 oder 10. Dabei wundere ich mich allenfalls über die meist verbauten mickrigen internen Platten bei dem ESX-Servern für unsere Testsysteme.

SSD-Caching kann zwangsweise nur etwas bringen, wenn die angeforderten Daten überwiegend in den Cache passen. Ob das bei Deinem System der Fall sein kann, musst Du abschätzen, Nach Deiner letzten Aussage "Mit den meisten Services/Servern werden Systemplatten und zusätzlich angehängte Laufwerke benötigt, und zwar beide mit SPEED." möchte ich das aber mal sehr stark bezweifeln. Wenn Du TB an schnellem Plattenplatz benötigst, dann musst Du den zwangsweise auch als schnelle Platten zur Verfügung stellen.

Es scheint ja sowiso ein riesiges Spiel- und Testsystem zu wendern, wenn Du mit 512 GB schnellem Plattenplatz (ein oder zwei SSDs) plus einem Datengrab nicht auskommst. Und das ganze wird dann wohl nächtlich per GBit-Lan auf den Shuttle Homeserver gesichert.

Wenn ich mir die Tests zur WD Red ansehe (durchschnittl. Zugriffszeit lesend 15ms) dann sind die wohl eher als Datengrab im NAS gedacht wie als Serverplatten für den schnellen, wahlfreien Zugriff (Du wirst wohl nicht nur Videoschnittrechner virtualisieren wollen, sondern eher Datenbanken und co.). Für Performanceanforderungen würden die bei mir selbst im RAID0 ausfallen. Entweder etwas gescheites (10k-15k Platten im RAID0, wenn die Datensichrung gewährleistet und die Verfügbarkeit egal ist) und den Rechner dann in die Garage auslagen. Oder ein paar SSDs und eine WD Red als internes Datengrab, ein durchdachtes Kühlkonzeptm für den Server und er dürfte bei mir neben dem Schreibtisch stehen.
 
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Ich muss meinen Vorrednern teilweise zustimmen. Für einen ESX benötigt ist in erster Linie I/O, da mehrere Systeme gleichzeitig lesen/schreiben wollen. Gerade wenn der Einsatz eines Exchange, eines SQL und eines Sharepoint geplant ist. Hierfür benötigst Du Platten und vor allem den richtigen Controller, denn der bringt die Performance. In einem ersten Schitt würde ich auch SSD komplett verzichten und mein Geld in den Controller stecken (z.B. MegaRAID SAS 9271-8iCC). Der ist zwar schweineteuer, aber die Tests geben ihm Recht. Er skaliert prima mit der Anzahl der Platten und bietet zusätzlich die Option SSDs als Cache einzubinden.

Für Dein Projekt kann ich Dir den Blog von Tinkertry empfehlen, der sich eine ähnliche Umgebung aufgebaut und das alles auch vorher getestet hat.
“vZilla†Z68/Core i7/LSI 9265-8i – built for virtualization, storage, and speed | Tinkertry

Übrigens würde ich nie nen Exchange direkt in die DMZ stellen. Der Exchange mit allen Rollen gehört ins LAN, die Client Access Role in die DMZ.
 
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