Diese selbst gebrannten CDs, die schlechter klingen als das Original hatten in der Regel MP3-Files (mit geringer Bitrate) als Grundlage anstatt der unkomprimierten (oder verlustfreien) PCM-Tracks.
USB-Kabel wirken sich insofern auf den Klang aus, dass es keinen gibt, wenn das Kabel defekt ist.
Genauso kann ich verlustfrei Audio aus dem Netz streamen und das klingt exakt so wie es soll, obwol das ganze über irgendwelche Post/Telekom Drähte läuft die ein Bauarbeiter vor einem halben Jahrhundert in den Dreck unter der Straße geworfen hat.
Nein nein, das passiert bei einer exakten kopie, also alles WAV-Dateien.
Diese Einser und Nuller(auf das sich die meisten hier im Forum beziehen und meinen dass es aaabsolut technisch uunmöglich ist dass es da iirgendeinen Unteschied geben kann im Klang) - sind nur die halbe Gleichung. Auf dem Papier, bzw. auf verschiedenen Festplatten werden sie immer exakt gleich sein, aber dieser Inhalt(Einser und Nullen) ist keine Musik. Musik entsteht erst dann wenn diese Einser und Nuller in einer Zeitlichen abfolge wiedergegeben werden. Also ohne Zeit, und vor allem einen exakt definierten Zeit-oder Taktgeber sind sie nutzlos, sie sind einfach nur eine beliebige Digitale Datei, eine Ansammlung von Nullen und Einser und keine Musik.
Und hier beginnt sich die Spreu vom Weizen zu trennen, hier treten nun die Unterschiede auf, die allen die sich nicht mit der Materie befassen nicht bewusst sind. Die Meisten sehen nur Einser und Nuller und hacken dann auf andere rum wie vollkommen verblödet sie sein können wenn sie glauben dass es da Unterschiede beim abspielen geben könnte. Ich glaube mittlerweile ist es auch Volksschülern bekannt dass Digitale Kopien, exakt gleich sind, immer.
Ich schreibe das hier, weil es vielleicht doch ein paar Interessierte und Offene gibt die gerne wissen würden warum es da tatsächlich Unterschiede gibt.
Also zum Verständnis, wir sprechen über "Musik", das beinhaltet automatisch Information(Einser und Nuller) UND Zeit(Wiedergabe der Information in einem Zeitintervall). Und hier haben wir schon die analoge Komponente, also das nicht perfekt gleiche. Die schwarz weiß Denker beachten nur die Information die natürlich immer gleich ist.
Damit man die Musik wiedergeben kann benötigt man also einen Taktgeber/Clock. Je genauer und stabiler diese Clock ist, desto angenehmer, räumlicher und sauberer klingt die Musik. Und nein, mehr bass, höhen und hall ist damit nicht gemeint.
Ich werde mich nicht auf die "Audiophilen" beziehen - diese sind sowieso nur esoterische Astrologen die ihr Gehirn und Wahrnehmung verloren haben - wobei es wie überall auch unter ihnen selbstverständlich Hochstapler und geldhungrige gibt die mit allen Mitteln Geld verdienen möchten, keine Frage.
Aus diesen Grund gebe ich ein paar Beispiele aus der professionellen Audioindustrie -> Masteringengineers, Hersteller von Audiointerfaces und Digitalequipment, Studios, ..
"RME" ist ein deutscher Hersteller von Audiointerfaces und einer der respektiertesten in der Branche. Ihre neuen Interfaces haben u.a. eine deutlich verbesserte "Femtoclock". Der Takt ist also noch exakter und genauer, und hat dadurch weniger "Jitter" - einfach mal googeln. Als Resultat klingen sie besonders gut. "Apoggee" gehört zu den bekanntesten Wandler Herstellern weltweit und das seit Beginn der digitalen Musik. Gaanz viele bekannte Lieder aus dem Radio sind damit gewandelt worden. Sie hatten auch eine Eigene "Clock", den "BigBen", einer der legendärsten Studioclocks. Viele Studios verwendeten diesen nur um den Klang ihrer Wandler zu veredeln. Hmm warum eigentlich ein 3500 Euro Gerät bauen, wo man doch für die selbe Aufgabe einen Quarzgenerator aus einer Casio Uhr verwenden könnte?
"Antelope Audio" bekannt für ihre Mastering-Wandler, haben eine Clock -> die Atomic 10MX, kostet ca. 6500€. Wieso würden sich die renommiertesten Studios, wie z.b. AbbeyRoad - wo schon die Beatles aufgenommen haben, sich ihre Studios mit so einem esoterischen, unnützen Ding ausstatten? Da würde doch die Clock aus der Casio Uhr völlig ausreichen. Das ist ein multimillionen Euro Studiokomplex, wo ersteinmal wie in jedem anderen Unternehmen Leute am Tisch sitzen und darüber entscheiden welche Investitionen zu tätigen sind. Wie kann man da so verträumte-horoskop-Einbildungsmeschen an diesen Tisch sitzen lassen und die Recordingkultur und ein gutes Stück Geschichte zerstören lassen?
Hans Zimmer z.b. sagt dass Cubase die bestklingendste Summierung hat, und dieser Meinung sind viele andere inklusive mir auch. Wie soll den dass bitte möglich sein wenn digital immer gleich digital ist? Alles nur Einbildung? Oder kann es sein dass manche aus purer Oberflächlichkeit viel zu voreilig urteilen, und sich dann nicht mal die Mühe macht zu recherchieren.
Es kann ja jeder selbst einen Test machen, die meisten werden es wahrscheinlich nicht tun, und dann aber trotzdem laut und verhöhnend über andere lachen.. - Aufgrund solcher Einstellungen wurden früher die Schwarzen verskalvt..
Man nehme ein gutes und sehr kurzes (muss kein "audiophiles" sein) USB Kabel, und schleift dann das abgespielte Audiosignal vom Interface wieder zurück in den Input. Das Aufgenommene spielt man wieder ab und nimmt es auf usw.. Das nennt man einen "loopback test" und man sollte es mind. 5 mal, Skeptiker besser 10 mal machen. Das Signal wird aufgrund der DA und AD Wandlung immer schlechter werden.
Das selbe macht man jetzt mit einem besonders langen, alten und billigen USB Kabel. Wenn das Interface keine eigene Stromversorgung hat, also BUS powered ist, sind die Unterschiede größer. Ja und dann höre staune man selbst wie vorurteilbehaftet und unfair man gegenüber anderen war.
Und der Grund warum eine gebrannte CD anders als eine gepresste klingt liegt in der Wuchtung. Gepresste sind besser gewuchtet. Der unrunde Lauf erzeugt Schwankungen am E-Motor, die Schwankungen erzeugen Lastunterschiede und diese Lastunterschiede erzeugen Jitter.