News Samsung-SSD: Nearline-Laufwerk mit bis zu 1 PByte soll HDDs ersetzen

PCGH_Jacky

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Samsung soll an Nearline-SSDs mit 250 TByte bis 1 PByte arbeiten. Die Laufwerke sind nicht für Gaming-PCs gedacht, zeigen aber, wohin sich Massenspeicher entwickeln könnte.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Samsung-SSD: Nearline-Laufwerk mit bis zu 1 PByte soll HDDs ersetzen

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Schade dass das nur im Profibereich und so riesig kommt.

Eine SSD basierte Speicherlösung im Bereich von 32-64 TByte die zwar (für SSDs) langsam und nicht oft wiederbeschreibbar aber dafür bezahlbar ist würde ich sofort nehmen um die 40 TB an HDD Speicher die ich habe zu ersetzen. Aber im Heimbereich passiert ja seit etlichen Jahren nichts mehr an der Stelle, bei 4TB, spätestens 8TB ist da Schluss.
2015 hätte ich nicht gedacht, dass ich 2030 noch HDDs kaufen würde... aber es sieht leider alles danach aus.


640 KByte sollten für jeden genug sein....
Das dürfte wohl die beständigste urbane Legende sein. Also nicht der Inhalt sondern dass und von wem das angeblich gesagt wurde. Spoiler: Das Zitat ist frei erfunden.
 
Schade dass das nur im Profibereich und so riesig kommt.

Eine SSD basierte Speicherlösung im Bereich von 32-64 TByte die zwar (für SSDs) langsam und nicht oft wiederbeschreibbar aber dafür bezahlbar ist würde ich sofort nehmen um die 40 TB an HDD Speicher die ich habe zu ersetzen. Aber im Heimbereich passiert ja seit etlichen Jahren nichts mehr an der Stelle, bei 4TB, spätestens 8TB ist da Schluss.
2015 hätte ich nicht gedacht, dass ich 2030 noch HDDs kaufen würde... aber es sieht leider alles danach aus.



Das dürfte wohl die beständigste urbane Legende sein. Also nicht der Inhalt sondern dass und von wem das angeblich gesagt wurde. Spoiler: Das Zitat ist frei erfunden.

Und hier passt nicht einmal der Zusammenhang des angeblichen Zitats.

Die SSD ist von der Auslegung her aber nicht weit weg von Desktop-Modellen. 0,1 DWPD gemäß Serverstandards dürfte keinen großen Unterschied gegenüber 0,2-0,5 DWPD (umgelegt auf 5 Jahre) gängiger 8-TB-Consumer-Laufwerke machen. Das Ding ist einfach nur physisch viel größer, womit wir bei einem Skalierungsproblem im Desktop sind: 2280er M.2 nehmen nur 4 Stacks auf. Solange wir bei 2 TB pro Stack hängen, gibt es also auch keine Standard-16-TB-Laufwerke. Der Hersteller müsste entweder auf exotisches wie 22110 oder U.2 ausweichen oder in dieser Preisklasse unangemessen lahmes SATA nehmen. Beide Optionen multiplizieren die ohnehin schon winzige Nische "mehr als 8 TB in einem Laufwerk" mit der ebenfalls winzigen Nische "exotisches Format". Mangels Stückzahlen hat man dann auch keinen Preisvorteil mehr gegenüber bestehenden Datacenter-Produkten. Da fehlt einfach die Nachfrage bei Consumern nach so viel Speicherplatz in einer Einheit.
 
(umgelegt auf 5 Jahre) gängiger 8-TB-Consumer-Laufwerke machen. Das Ding ist einfach nur physisch viel größer
Ich glaube tatsächlich dass einfach die Winzigkeit der Nische all das verhindert - und war bisher auch der Ansicht, dass weitgehend die verwendeten Consumer-Controller derart große einzel-SSDs verhindern bevor ein physischer Platzmangel kommt (also der adressierbare Speicher früher alle ist als der Platz), das kann sich aber mittlerweile geändert haben, keine Ahnung ob neuere Controller theoretisch 32TB ansprechen könnten.

Klar auf ner 2280er M.2 wird das schwierig wenn man doppelseitig maximal vielleicht 5 NANDs unterbingen kann (2xNand + Controller/Dram oben und 3xNand unten oder sowas), für 16-20TB würds aber reichen.

Persönlich würde ich auch ein 2,5 oder gar 3,5 Zoll "Laufwerk" an U.2 oder SATA nehmen (wenn die Dinger sehr langsam sind und sowieso nicht weit über 600 MB/s kommen wäre Sata eher ein Marketingproblem als ein technisches - ich kenn das von meinen 8TB T5EVO externen - das ist Sata über USB aber bei knapp 400 MB/s ist da schluss lange bevor die Schnittstelle limitiert) aber wie gesagt es gibt wahrscheinlich nur gefühlt 10 Personen die sowas kaufen würden. Mich eingeschlossen :ugly:
 
Alle 8-TB-M.2-Consumer-SSDs, die ich auf die schnelle finden konnten, arbeiten mit 4 Stacks, dazu kommt ein Controller und ggf. RAM – voll ist das Modul. Dass damit 16 TB rein vom Speicher her möglich wären, wüsste ich nicht. (Ist aber auch der Fachbereich von @PCGH_Richie.) Die Controller verfügen ebenfalls über eine begrenzte Anzahl ansteuerbarer Chips, aber da sehe ich eher einen Zirkelschluss: Consumer-Controller sind an den Bedarf in Consumer-Formfaktoren angepasst und wenn da nicht mehr parallel ansteuerbar ist, kann man sich den Mehraufwand sparen. Wollte und könnte man breitere Designs vermarkten, würde man sicherlich schnell passende Controller herausbringen.

Solange der flott genug arbeitet, wäre die Geschwindigkeit automatisch hoch, schließlich arbeiten die Speicherkanäle parallel. So ein Monster an SATA verhungern zu lassen, wäre nicht nur ein Marketingproblem. Die Flash-Leistung muss ja bezahlt werden und der lahme Controller würde die Zielgruppe auf 9+1 Käufer verkleinern, die damit leben können, über einen Tag für ein vollständiges Schreiben/Lesen des Inhalts zu brauchen.

Hätten wir nicht zufällig gerade 2026, könnte es sich übrigens lohnen, nach günstigen Angeboten für die professionellen Geräte Ausschau zu halten. Ob der kleinen Endkunden-Handelsmenge sind die Preisvergleichseinträge dafür rar und nicht gerade von Preiskämpfen geprägt. Eher ein Fall von "welcher Shop hat sich fünf Stück auf Lager gelegt und will die noch Jahre später mit Gewinn verkaufen". Rabatte können umgekehrt umso heftiger ausfallen. Ich habe meine Nytro damals für rund die Hälfte des "üblichen" Preisvergleich-Preises gekauft und sie wurde mehrfach zu diesem Preis angeboten, der sich nicht mehr deutlich von Desktop-Produkten unterschied. Aber wir haben halt 2026. Somit ist alles, was "Speicher" und "Server" im Namen trägt, um Faktor fünf überteuert.
 
Wenn der Server und KI Bereich Hardware bekommen, die nur für sie Spezifiziert ist, können weitere Hersteller sich auf den Consumer Markt fixieren ohne Gewahr zu laufen auch leergekauft zu werden. Es könnte also auch für uns, das Angebot planungssicherer machen und "Normale" Preis zurück bringen.
 
Alle 8-TB-M.2-Consumer-SSDs, die ich auf die schnelle finden konnten, arbeiten mit 4 Stacks, dazu kommt ein Controller und ggf. RAM – voll ist das Modul. Dass damit 16 TB rein vom Speicher her möglich wären, wüsste ich nicht.
So ne 4-Stack-M.2 hab ich ja drin, da würde vom Platz her auf die Rückseite noch ein 5. Stein passen, daher die Annahme 5 max. Ich weiß auch icht obs mittlerweile 4TB-Stacks statt 2 gibt, denke aber das ist nur eine Frage des wollens, nicht des könnens, daher die 16-20TB (4 oder 5x 4TB).

würde die Zielgruppe auf 9+1 Käufer verkleinern, die damit leben können, über einen Tag für ein vollständiges Schreiben/Lesen des Inhalts zu brauchen.
Wie gesagt, Performance ist absolut zweitrangig - für ne 20+TB-HDD vollzuschreiben reicht ein Tag erfahrungsgemäß auch nicht aus und die externe 8TB-QLC-SATA-SSD die ich da habe bricht auf HDD-mäßige 160 MB/s ein wenn der SLC-Cache voll ist.
Das ist alles nur ein "Einrichtungsproblem" - wenn der Datenträger neu ist wird er 1x bespielt was durchaus ein zwei Tage dauern kann und dann wars das. Alle paar Tage mal das eine oder andere GB neu oder ändern auf Jahre - ich glaube meine Archiv-/Backup-Datenträger erleben in ihrer ganzen Nutzungszeit keine 10x vollständig beschreiben :ugly:

Es ist am Ende auch ein Luxusproblem. Ich würde mein Datengrab halt gerne auf Flash umrüsten um die drehenden und klappernden und ggf vibrierenden (wenn trotz Gumminupsis irgendne Resonanzfrequenz des Gehäuses kickt) HDDs irgendwann loszuwerden. Aber das ist garantiert nichts, was 10K€ wert wäre. :haha:
 
Das könnte die Nachfrage nach SSDs sowie HDDs reduzieren und dadurch den Consumer Markt entlasten. Wäre mal ne schöne Entwicklung.
Da kann man nur hoffen, dass eine andere Technologie die Kapazität von RAM Riegeln erhöht
 
Das könnte die Nachfrage nach SSDs sowie HDDs reduzieren und dadurch den Consumer Markt entlasten. Wäre mal ne schöne Entwicklung.
Da kann man nur hoffen, dass eine andere Technologie die Kapazität von RAM Riegeln erhöht
In wie fern sollte das zu einer Entlastung führen?:confused:
Die Chips werden so oder so nachgefragt, ob die auf 1000 M.2-PCBs oder 20 "welches Format auch immer"-PCBs verteilt werden, ändert ja nichts daran das nur ein kleiner Bruchteil der Chips bis in den Endkunden gelangen.
 
Schade dass das nur im Profibereich und so riesig kommt.

Eine SSD basierte Speicherlösung im Bereich von 32-64 TByte die zwar (für SSDs) ... Aber im Heimbereich passiert ja seit etlichen Jahren nichts mehr an der Stelle, bei 4TB, spätestens 8TB ist da Schluss.
2015 hätte ich nicht gedacht, dass ich 2030 noch HDDs kaufen würde... aber es sieht leider alles danach aus.
Stimmt fast voll zu Old´Alk
Ich habe im Moment 56 TB im JBOD aber nur eine 4 TB SSD im Adapter. 8TB sind so selten und schon vor der Kriese totaler Wucher. Habe eine 4 TB NVME und die kam 253€ was mir schon einen Tick zu teuer war.


Was fair und angemessen wäre:

2TB = 99€
4TB = 159€
8TB = 299€

und alles andere ist keine Diskussionsgrundlage!
 
Zuerst kam der Drang als auf SSD / NVMe umzustellen, anfangs noch die Startpartition, dann vollständig. Zum Glück hatte ich alle HDDs behalten, jedenfalls die mit dem größeren Volumen.
Wenn die Nearline Laufwerke auch für den Retailmarkt weiter entwickelt werden und die Preise dann noch bezahlbar bleiben, gern her damit, mein Archiv quillt schon wieder über.
 
Schön, dass sich da was tut. Auch wenn ich selbst mit 1-4 TB Platten bereits ausreichend versorgt bin. Außer ein paar größeren Games ab und zu habe ich nicht viele Daten rumliegen.

Die Zeiten in denen ich noch die Filme, die ich zu 80% eh nie angesehen habe, auf Festplatten in einem Schuhkarton gehortet habe, sind längst vorbei. :P
 
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