Alle 8-TB-M.2-Consumer-SSDs, die ich auf die schnelle finden konnten, arbeiten mit 4 Stacks, dazu kommt ein Controller und ggf. RAM – voll ist das Modul. Dass damit 16 TB rein vom Speicher her möglich wären, wüsste ich nicht. (Ist aber auch der Fachbereich von
@PCGH_Richie.) Die Controller verfügen ebenfalls über eine begrenzte Anzahl ansteuerbarer Chips, aber da sehe ich eher einen Zirkelschluss: Consumer-Controller sind an den Bedarf in Consumer-Formfaktoren angepasst und wenn da nicht mehr parallel ansteuerbar ist, kann man sich den Mehraufwand sparen. Wollte und könnte man breitere Designs vermarkten, würde man sicherlich schnell passende Controller herausbringen.
Solange der flott genug arbeitet, wäre die Geschwindigkeit automatisch hoch, schließlich arbeiten die Speicherkanäle parallel. So ein Monster an SATA verhungern zu lassen, wäre nicht nur ein Marketingproblem. Die Flash-Leistung muss ja bezahlt werden und der lahme Controller würde die Zielgruppe auf 9+1 Käufer verkleinern, die damit leben können, über einen Tag für ein vollständiges Schreiben/Lesen des Inhalts zu brauchen.
Hätten wir nicht zufällig gerade 2026, könnte es sich übrigens lohnen, nach günstigen Angeboten für die professionellen Geräte Ausschau zu halten. Ob der kleinen Endkunden-Handelsmenge sind die Preisvergleichseinträge dafür rar und nicht gerade von Preiskämpfen geprägt. Eher ein Fall von "welcher Shop hat sich fünf Stück auf Lager gelegt und will die noch Jahre später mit Gewinn verkaufen". Rabatte können umgekehrt umso heftiger ausfallen. Ich habe meine Nytro damals für rund die Hälfte des "üblichen" Preisvergleich-Preises gekauft und sie wurde mehrfach zu diesem Preis angeboten, der sich nicht mehr deutlich von Desktop-Produkten unterschied. Aber wir haben halt 2026. Somit ist alles, was "Speicher" und "Server" im Namen trägt, um Faktor fünf überteuert.