AW: Source 2 Engine: Kostenlos heißt tatsächlich kostenlos
Wird auch mal Zeit
Ich weigere mich so ein grafisch hässliches Counterstrike zu spielen...
Hin und wieder ist ja ne Runde mal nett...
Man spielt Valve Spiele aber nicht wegen der Grafik sondern wegen dem Spiel, also Gameplay. CS GO ist außerdem nicht wirklich hässlich, nur halt nicht so verspielt wie etwa ein BF4
Jo, 30% für ein bisschen Webspace und paar Anpassungen an Steam sind schon verdammt krass.
Deshalb beschwere ich mich auch nicht über EA's Origin. Ist halt so.
Also eigentlich wundert mich das nicht. Ich hätte eher auf 20-25% getippt, aber STEAM bietet den Entwicklern wirklich viel.
Nicht nur "Webspace", der ist außerdem nicht nur ein Bisschen.
Die gesamte Infrastruktur, Services wie die ganzen Updateroutinen, der Support usw usf. Das ganze Weltweit. Moddingtools und eine Plattform dafür (Workshop), ne riesige Community, die ganzen Voting-Programme und Qualitätssicherung. Ne einfach zu bedienende API.... Das kostet enorm Kohle.
Wer meckert denn hier? Keiner!? Ich nutze ja Steam auch gerne.
Natürlich ist es mehr arbeit als ein bisschen Webspace, jedoch sind 30% schon sehr krass. Abzgl. Steuer etc. bleibt, wenn es optimal läuft ja nur 50% für den Entwickler.
Außerdem sind Abrechnungen, Versteuerung, Patchverteilung etc. so automatisiert, da sitzen nicht viele Leute dran. Die 30% sind jedoch immernoch günstiger wie die Kosten mit einer Retail Version im Einzelhandel oder?
50% sind enorm viel eigentlich, dafür, dass man sich um nichts sonst mehr kümmern muss.
Bei einem Publisher bleiben wohl so 15-20% über. Der muss vorfinanzierten, trägt das Risiko usw usf.
Buchautoren bekommen auch ca 10%.
Wenn sich ein STEAM Spiel ne Million mal verkauft sind das also 20 Mio die rein an den Entwickler gehen - und der hat keine Kosten beim Vertrieb usw. Das ist enorm.
Denken wir an das Modprojekt Day-Z das sich 2(?) Mio mal verkauft hat und wie groß ist das Team dahinter?
Ja, die armen Entwickler manchmal
Auch für Indieentwickler ist das ganze noch absolut tragbar, schließlich sinken die Kosten für STEAM nicht, nur weil das Spiel kleiner ist - man stellt immer noch dieselbe Anzahl an Services bereit.
Das ist in etwa so, wie wenn EA die Frostbite Engine freigeben würde, das Spiel aber ua. auf Origin veröffentlicht werden müsste.
Von der Strategie her - ja.
Aber die Source-Engine ist weit weiter entwickelt was die Modifizierbarkeit betrifft.
Tausende Mods und 12+ Jahrelange Erfahrung wie man die Engine und Tools so gestaltet, dass jeder mögliche Entwickler sie ordentliche benutzen kann. Das ist ja jedesmal in die Engine miteingeflossen.
Klar, der Renderer ist von Frostbite moderner. Aber mir sind coole Spiele wichtiger wie schöne Spiele.
Ich habe STALKER, Half Life 1/2 usw usf nicht wegen der Grafik geliebt.
Für PC Spiele habe ich nun nichts gefunden aber z.B. von einer Audio CD kommen nur ca.
11% des Verkaufspreises beim Künstler an. Wenn man bedenkt das Valve den Vertrieb, die Werbung, den Transport usw. übernimmt dann erscheinen mir 30% als gutes Angebot (im Vergleich zu Anderen).
Siehe hier auf Statista.com
Künstler, Filme, Spiele -> waren früher alle bei ca. 10%
Gut abzüglich der 50% die der Kollege Vorgerechnet hat, muss man ja noch Marketing einrechnen - wobei virales Marketing heutzutage nix kostet.