Sound ***Diskussionsthread***

Apropos Verstärkerkette:
Gibt es eigentlich, bzw. was gibt es hinsichtlich der Kombination passiver Vorstufe <-> Endstufe/Zuspieler zu beachten?
Hintergrund ist der Gedanke den alten Stereovollverstärker zu verbannen und auf passive Vorstufe + ICEPower umzusatteln.
Hinsichtlich Platz und Effizienz, sowie Klang wohl nicht uninteressant, aber viel wichtiger: Ich könnte basteln :D

Passive Vorverstärker sind ne feine Sache, haben aber auch ihre Tücken und sind deswegen nicht zwangsläufig das Mittel der Wahl.

Es müssen verschiedene Dinge passen. Ich versuche mal aus dem Kopf das wichtigste aufzuzählen:
  • Ausgangsimpedanzen der Quellgeräte sollten so niedrig wie möglich sein
  • Eingangsimpedanz der Endstufe möglichst hoch (bi-, tri-amping ist daher auch echt schwer!)
  • kurze Kabel mit möglichst kleiner Induktivität
  • Ausreichende Ausgangsspannung der Quellgeräte (2V sollte schon sein)
  • hochwertiges Poti mit zum Rest der Komponenten passenden Impedanz
Es harmoniert beileibe nicht immer und wenn man diese Dinge nicht beachtet, dann kann es wirklich richtig schlecht klingen.
 
Okay, dass deckt sich so ziemlich mit dem, was ich bisher schon in anderen Foren gelesen habe, auch wenn mir der Fakt mit der Ausgangsspannung neu ist.
Was darf man den unter niederohmig und hochohmig verstehen?
Ich meine gelesen zu haben, dass die Eingangsimpendanz der Endstufe nicht unterschritten werden sollte/darf, stimmt das soweit?

Wenn mich nicht alles täuscht hatte ich beim Icepower 50ASX2 irgendetwas von 8k Ohm Eingangsimpendaz gelesen.
Das wäre wahrscheinlich schon hart an der Grenze und vom Einsatz 2 gebrückter Amps könnte ich mich wohl auch getrost verabschieden.


EDITH: Kannst du mir vielleicht irgendwelche (zur Not auch kostenpflichtige) Lektüre zum Einlesen empfehlen?
 
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Okay, dass deckt sich so ziemlich mit dem, was ich bisher schon in anderen Foren gelesen habe, auch wenn mir der Fakt mit der Ausgangsspannung neu ist.

Die Ausgangsspannung sollte halt so hoch sein, dass man die Endstufe auch ordentlich ansteuern kann.

Was darf man den unter niederohmig und hochohmig verstehen?

Bei ner Quelle wäre <100Ohm und bei ner Endstufe >10kOhm mal so ein Richtwert.

Ich meine gelesen zu haben, dass die Eingangsimpendanz der Endstufe nicht unterschritten werden sollte/darf, stimmt das soweit?

Mit was willst du die Eingangsimpedanz nicht unterschreiten?

Wenn mich nicht alles täuscht hatte ich beim Icepower 50ASX2 irgendetwas von 8k Ohm Eingangsimpendaz gelesen.
Das wäre wahrscheinlich schon hart an der Grenze und vom Einsatz 2 gebrückter Amps könnte ich mich wohl auch getrost verabschieden.

Ich weiß nicht was die für ne EIngangsimpedanz haben. Ich habe bei Quint Audio nix gefunden im Datenblatt. Stehts in der K+T drin? Muss ich mal sehen.


EDITH: Kannst du mir vielleicht irgendwelche (zur Not auch kostenpflichtige) Lektüre zum Einlesen empfehlen?

Schau mal bei thel.de interessante Seite, ne Menge Infos und sehr gute Bauteile! Insbesondere haben die eine Seite speziell zu passiven Vorstufen. Die Teile für meine hab ich auch da her.
 

Vielen Dank für die Lektüre. So in der Richtung hatte ich mir das gedacht und erhofft. Den Kontakt- und Lötstellen meiner Kabel geht's an sich sehr gut, zumindest soweit ich das beurteilen kann.

Die Lautsprecherkabel selbst kürzen werde ich unterlassen, weil ich mir davor eher 10 Mal in den Finger ritze - außerdem interessehalber:
Woran erkenne ich ein gutes Lautsprecherkabel? Der Preis kann es ja nicht immer sein, es wird ja wohl um den Inhalt gehen.

Weiterhin wieder nur interessehalber (ich spiele momentan definitiv mit dem Gedanken das zu tun)
Gäbe es für das BlueSky eine sinnvolle Aufrüstungsmöglichkeit, was die beiden Monitore anbelangt? Oder wäre dann ggf. ab einer gewissen, sozusagen lohnenswerten Stufe der Subwoofer einfach nur störend bzw. überflüssig?
 
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Okay ich habe mich falsch ausgedrückt und auch Müll geschrieben. Ich habe gelesen dass die Ausgangsimpendanz der Vorstufe niedriger liegen sollte, als die Eingangsimpendaz der Endstufe.
Die Eingangsimpendanz steht afaik im Datenblatt des Moduls, in der K+T finde ich sie auf jeden Fall nicht.

Thel habe ich schon des öfteren angesurft und werde von dort aller Wahrscheinlichkeit auch die Teile beziehen (falls das Projekt nicht aufgrund zu hoher Kosten auf Eis gelegt werden muss).
 
Die Lautsprecherkabel selbst kürzen werde ich unterlassen, weil ich mir davor eher 10 Mal in den Finger ritze - außerdem interessehalber:
Woran erkenne ich ein gutes Lautsprecherkabel? Der Preis kann es ja nicht immer sein, es wird ja wohl um den Inhalt gehen.

Kabel kürzen ist doch kein Ding. Mit dem Seitenschneider abknipsen und gut ist. Die im unteren Preissegment üblichen Stegleitungen sind ja auch ganz einfach abzuisolieren. Das geht auch mit dem Seitenschneider und nicht zu kurzen Fingenägeln...

Gut und schlecht erkennt man einfach am Klang :D Aber Spaß beiseite, achte auch ein Kupferkabel mit 2,5qmm oder vlt. 4qmm und gut ist. Ganz billige sind oft gar nicht aus Kupfer sondern nur verkupfert.

Weiterhin wieder nur interessehalber (ich spiele momentan definitiv mit dem Gedanken das zu tun)
Gäbe es für das BlueSky eine sinnvolle Aufrüstungsmöglichkeit, was die beiden Monitore anbelangt? Oder wäre dann ggf. ab einer gewissen, sozusagen lohnenswerten Stufe der Subwoofer einfach nur störend bzw. überflüssig?

Klar gibt es immer Aufrüstmöglichkeiten - besser geht praktisch immer. Ist eine Frage des Geldes, der Aufstellung und des EInsatzzwecks und ggf. der handwerklichen Geschicklichkeit (die klammer ich mal aus, wenn du kein Kabel abzwicken magst).

Für den Sub gilt das gleiche. Es geht immer besser. Ob der überflüssig ist entscheidet dann aber immer der eigene Geschmack, die Anwendung und die Aufstellmöglichkeit. MMn ist z.B. ein Subwoofer am Schreibtisch praktisch nie sinnvoll aufstellbar und damit überflüssig. Dagegen kann ein guter Sub auch ein potentes Pärchen Standboxen im geeigneten Umfeld aufwerten.

Okay ich habe mich falsch ausgedrückt und auch Müll geschrieben. Ich habe gelesen dass die Ausgangsimpendanz der Vorstufe niedriger liegen sollte, als die Eingangsimpendaz der Endstufe.

Ja das ist wohl tatsächlich so.

Die Eingangsimpendanz steht afaik im Datenblatt des Moduls, in der K+T finde ich sie auf jeden Fall nicht.

Dann hab ich das wohl überlesen.

Thel habe ich schon des öfteren angesurft und werde von dort aller Wahrscheinlichkeit auch die Teile beziehen (falls das Projekt nicht aufgrund zu hoher Kosten auf Eis gelegt werden muss).

Meine Teile haben so um die 400€ gekostet - fand und find ich ok. Für das Geld kann man sonst wohl nix kaufen, das eine ähnlich große Klangverbesserung in meiner Anlage bringt.
 
Hallo,
gibt es eigentlich irgendeine Möglichkeit etwas gegen die zu scharfen Höhen meiner X-Fi Titanium Fatal1ty Professional zu unternehmen?
Am verwendeten Kopfhörer sollte es jedenfalls nicht liegen. Habe einen AKG K 540, welcher recht neutral abgestimmt ist.
Gruß
 
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Hallo,
gibt es eigentlich irgendeine Möglichkeit etwas gegen die zu scharfen Höhen meiner X-Fi Titanium Fatal1ty Professional zu unternehmen?
Am Kopfhörer verwendeten Kopfhörer sollte es jedenfalls nicht liegen. Habe einen AKG K 540, welcher recht neutral abgestimmt ist.
Gruß

Hast du nichtmal versucht, die Hochtöne mit einem Equalizer zurückzuschrauben? Such dir ein Lied, bei dem dich gewisste Höhen stören und ein Lied, wo es nicht so ist, als Referenz und gleich den Equalizer nach eigenem Gehör an.

Ich kenn den K540 nicht, aber wenn man den Frequenzmessungen glauben darf, dann ist der nicht so neutral - für mich sieht er ein wenig pummelig aus, dazu steigen die Höhenfrequenzen um 5Khz und 10 khz ziemlich stark an.
 
Wie alt ist dein AKG K540?
Wenn du es gerade rest neu hast, lass es mal 2-3 Tage laufen und teste noch mal.

Sollte es schon älter sein, wie Thallassa sagt, beim equilizer die hohen frequenzen anpassen.
 
Es ist auch etwas leise, es klingt als ob Luft an einer Kante oder Öffnung flattert.

Könnte natürlich auch ein übersteuertes Mikrofon sein :D
 
Hm, also eigentlich sollte es nicht am AKG K 540 liegen, zumindest wenn man diesem Test Glauben schenkt. :huh:
Achso, und neu ist er auch nicht. Habe ihn schon seit ca. 8 Monaten.
Aber leider bringen die Creative-Treiber unter Windows 8 keinen Equalizier mit, weshalb sich da schlecht was optimieren lässt.
An meinen Einstellungen in der Creative Audio Systemsteuerung sollte es aber eigentlich nicht liegen. Bei der Musikwiedergabe habe ich nämlich folgendes eingestellt:
-Audioerstellungsmodus
-2/2.1
-SVM aus
-Crystalizier aus
-Bitgenaue Wiedergabe an
-Kophörererkennung aus
Audioplayer ist foobar2000 mit WASAPI-Plugin
 
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Ächz ich war beim Ohrenarzt, satte 2 Stunden hat das gedauert mit Warten.

Die testen da sogar nur bis 8 kHz mit ihren Vorkriegsgeräten :D die mögliche 12 kHz auf der Skala war wohl defekt.

Dafür wurde mir ein Propfen aus dem linken Ohr entfernt (2 Haare plus Schmalz :ugly:) - war die Warterei wenigstens nicht umsonst.
 
lol auch sehr geil.
Aber vielleicht hörst du jetzt 2-3khz mehr ;)
Aber wie gesagt im alltag bist du dadurch fast gar nciht eingeschränkt, selbst wenns bei 9khz aufhört. Da drüber sind schon fast "künstliche" Frequenzen.
 
Nein ich hör immer noch genau bis 12,5 kHz :what:

Aber ich habe an der Visualisierung der Musik Player gesehen dass sich die ganzen hohen Jingles/Schellen oder was das sind so um 12 kHz abspielen.

Da könnte ich grad nochmal davongekommen sein ^^
 
Eine übliche Audiometrie wird ganz selten bis über 10 kHz durchgeführt, die 8 kHz sind also nicht auf "Vorkriegstechnik" zurückzuführen. Selbst nach der Hörschwelle zu suchen ist recht lustig, aber nicht immer wirklich aussagekräftig, da mitunter von den Umgebungsbedingungen abhängig.

Aber mal was ganz anderes. Ich habe aktuell wieder mal die Planung zum Subwoofer aufgegriffen und dabei auch an das Detonation DT 150-Verstärkermodul gedacht. Allerdings scheint das Teil wie die anderen von RCM auch sehr schlecht lieferbar zu sein. Steht da ein Generationswechsel an oder gibt es andere, bekannte Gründe dafür?
 
Wenn die nichts schreiben (steht meist in der Rechnung), nimmst du Kundennummer oder/und Rechnungsnummer/Bestellnummer (ggfs Kürzel davor, was was ist)
 
Testweise hab ich mal den gleichen Radiosender am PC und an der Anlage gehört, das Ergebnis:

Die Xonar DX ist zwar laut genug für die 250 Ohm, aber durch den fehlenden KHV hat sie sehr wenig Dynamik(?). Am der Anlage ist das nen ganz anderes Erlebnis. Selbst der UKW Radio klingt welten besser als der Stream vom selben Sender.

Falls jemand wissen will welche Komponenten das sind(von Pioneer):

F-447L Tuner
PD-4500 CD-Spieler
CT-656 Kasettendeck
A-757 Mark II Verstärker
+Die Cinch-Kabel sind mindestens genauso alt^^

Was ich mir jetzt vom U100 erhoffe ist, dass er zumindest nahe an den Klang der Anlage rankommt. Versteht mich jetzt nicht falsch, EQ nutze ich bei beiden nicht.;)


Bei Verwendungszweck hab ich die Rechnungsnummer reingetan, wird schon hinhauen. xD
 
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